Wechseloperationen des künstlichen Kniegelenks
Wann ist eine Operation der Knieendoprothese nötig? Wir beraten Sie gerne!
Ende des Seitenheaders.
Ein künstliches Kniegelenk soll ein schmerzfreies Leben ermöglichen und die Beweglichkeit verbessern. Aufgrund der Haltbarkeit der Prothesen und seltenen anderen Umständen, muss eine Revision des künstlichen Kniegelenks durchgeführt werden. Nachfolgend erfahren Sie, wann eine Wechseloperation nötig ist und welches Behandlungsspektrum wir Ihnen bieten.
Seit vielen Jahren ist die Implantation künstlicher Kniegelenke weltweit Routine. Eine Revision ist dann notwendig, wenn nach etwa 15 bis 20 Jahren die Haltbarkeit nicht mehr gewährleistet wird oder es aufgrund schlechter Beweglichkeit, Schmerzen, früher Lockerung des Gelenks oder Infekten eine Wechseloperation in Ausnahmefällen früher stattfinden muss. Wir sind darauf spezialisiert, Kniegelenke selbst unter schwierigen Ausgangssituationen zu wechseln. Diese können gegeben sein, wenn unter anderem durch die gelockerte Prothese bereits größere Defekte an Knochen und Bändern entstanden sind oder eine Infektion aufgetreten ist.
Vor einer Wechseloperation wird in der Regel vorher das Gelenk punktiert. Das heißt, es wird eine Probe entnommen, um eine schleichende Infektion des Gelenkes auszuschließen. Eine solche Punktion wird bei uns ambulant mit ausreichendem zeitlichem Vorlauf zur geplanten Operation durchgeführt und ist nicht schmerzhafter als eine einfache Blutentnahme. In diesem Rahmen finden dann auch in der Regel das Gespräch mit den Anästhesist*innen sowie die Aufklärung statt.
Wir beraten und untersuchen Sie vor einer Wechseloperation gründlich und besprechen mit Ihnen das weitere Vorgehen. Sollte ein Spezialimplantat nötig sein, wird dies rechtzeitig geplant.
Da die LVR-Klinik für Orthopädie Viersen standardmäßig die gesamte Palette an Revisionskniegelenken vorhält, können auch unerwartete Defektsituationen zuverlässig versorgt werden. Für den Fall, dass ein Knochendefekt aufgefüllt werden muss, halten wir eine eigene, zertifizierte Knochenbank vor.
Wir setzen Computernavigation ein, mit der ein achsgerades Bein mit gut abgestimmter Beugung und Streckung erreicht werden kann. Eine Versteifung des Kniegelenkes als letzte Möglichkeit kann somit fast immer vermieden werden und die Patient*innen erlangen ihre Mobilität und Beweglichkeit zurück.
Nach erfolgreicher Revisions-Operation dauert der stationäre Aufenthalt in unserer Klinik meist nicht länger als nach dem Ersteinbau einer Knieprothese. Eine ambulante oder stationäre Rehabilitationsbehandlung nach dem Aufenthalt in unserer Klinik ist anzuraten. Die notwendigen Formalitäten erledigen wir gerne für Sie!
Für Nach- und Verlaufskontrollen der folgenden Monate und Jahre stehen wir Ihnen in der Spezialsprechstunde natürlich weiterhin zur Verfügung.