Leichte Sprache

Informationen in Leichter Sprache

Was ist die LVR-Paul-Moor-Schule?

Herzlich willkommen!

Die LVR-Paul-Moor-Schule ist in Bedburg-Hau.
Unsere Schule ist eine Klinik-Schule.

Das bedeutet:
Bei uns lernen Kinder und Jugendliche während eines Aufenthalts in einer Klinik.

Unsere Schule gehört zur LVR-Klinik Bedburg-Hau.
Die Kinder und Jugendlichen sind in der Kinder- und Jugend-Psychiatrie.
Sie können dort aus verschiedenen Gründen behandelt werden.

Die Schule hilft ihnen dabei, auch während dieser Zeit weiter zu lernen.

Viele Kinder gehen in Richtung Schuleingang. Manche sind zu Fuß, eines davon ist blind, ein Kind sitzt im Rollstuhl.

Wo gibt es unsere Schule?

Unsere Schule hat mehrere Standorte.
Der Haupt-Standort ist in Bedburg-Hau.

Es gibt weitere Standorte:

  • in der Tages-Klinik in Geldern
  • in der Erziehungs-Hilfe am Borgardtshof

Wer kann unsere Schule besuchen?

Kinder und Jugendliche können unsere Schule besuchen, wenn sie längere Zeit in der Klinik sind.

Meistens dauert der Aufenthalt mindestens 4 Wochen.
Dann können sie oft nicht in ihre normale Schule gehen.
Die normale Schule heißt auch Heimat-Schule.

In unserer Schule können die Kinder und Jugendlichen trotzdem weiter lernen.
So bleibt Schule ein Teil ihres Alltags.
Das kann Sicherheit geben.
Und es kann helfen, später wieder in die Heimat-Schule zurückzukehren.

Illustration einer Gruppe von Jugendlichen verschiedenen Geschlechts und Aussehen

Unsere Schüler und Schülerinnen

Bei uns lernen Kinder und Jugendliche von der 1. bis zur 13. Klasse.

Sie kommen aus verschiedenen Schulen.
Zum Beispiel aus:

  • Grund-Schulen
  • Haupt-Schulen
  • Real-Schulen
  • Gesamt-Schulen
  • Gymnasien
  • Berufs-Schulen

Jedes Kind ist anders.
Jeder Jugendliche ist anders.
Deshalb ist auch der Unterricht unterschiedlich.

Wir schauen:
Was kann das Kind gut?
Was kann der Jugendliche gut?

Und:
Wie viel Unterricht ist gerade möglich?
Denn eine psychische Erkrankung kann sehr belastend sein.

Jugendliche sitzen um einen runden Tisch und sprechen miteinander.

Was lernen die Schüler und Schülerinnen?

Die Schüler und Schülerinnen lernen die Fächer aus ihrer Heimat-Schule.

Dabei achten wir auf die persönliche Situation.

Wir unterstützen jedes Kind und jeden Jugendlichen dabei, seinen eigenen Weg zu finden.

Auch Schul-Abschlüsse können wichtig sein.

Wir helfen dabei, den bisherigen Schul-Weg weiterzuführen.

Eine Lehrkraft steht in der Mitte des Klassenraums vor der digitalen Tafel und spricht mit der Klasse

Unsere Klassen

Unsere Klassen sind meistens gemischt.

Das bedeutet:
Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Klassen lernen zusammen.

Die Aufgaben sind trotzdem unterschiedlich.

Jeder Schüler und jede Schülerin bekommt passende Aufgaben.

Eine Lehrkraft steht in der Mitte des Klassenraums vor der Tafel und spricht mit der Klasse, die aus Kindern mit und ohne Beeinträchtigung besteht

Schule und Klinik arbeiten zusammen

Unsere Schule arbeitet eng mit der LVR-Klinik Bedburg-Hau zusammen.

Lehrer und Lehrerinnen sprechen mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Klinik.

Dabei geht es auch darum:
Wie geht es dem Kind?
Was kann das Kind gerade leisten?
Was braucht das Kind?

So können Schule und Klinik gut zusammenarbeiten.

Verschiedene Menschen gehen in ein Klinikgebäude oder kommen heraus

Schule und Heimat-Schulen arbeiten zusammen

Wir arbeiten auch mit den Heimat-Schulen unserer Schüler und Schülerinnen zusammen.

So können wir wichtige Informationen austauschen.

Zum Beispiel:
Welche Fächer hat das Kind?
Welche Aufgaben sind gerade wichtig?
Welche Lern-Ziele gibt es?
Was braucht das Kind nach dem Klinik-Aufenthalt?

Unser Ziel ist:
Der Schüler oder die Schülerin soll nach dem Klinik-Aufenthalt möglichst gut wieder in die Heimat-Schule zurückkehren können.

Erziehungs-Hilfe am Borgardtshof

Am Borgardtshof ist es anders.

Hier lernen Jungen ab 12 Jahren. Sie leben in den Wohngruppen der Kaiserswerther Diakonie.

Sie haben schwere Erfahrungen gemacht. Deshalb kann Schule für sie schwierig sein.

Jeder Jugendliche bekommt die Unterstützung, die er braucht.

Das Ziel ist: Die Jugendlichen sollen Schritt für Schritt wieder lernen können.

Später sollen sie wieder eine andere Schule besuchen können.

Was ist Pädagogik bei Krankheit?

Pädagogik bedeutet:

Wie können Menschen gut lernen und sich gut entwickeln?

Bei uns geht es um Pädagogik bei Krankheit.

Das bedeutet:
Wir berücksichtigen die Krankheit und die aktuelle Situation der Schüler und Schülerinnen.

Eine psychische Erkrankung kann das Lernen schwer machen.
Zum Beispiel können Konzentration und Motivation schlechter sein.

Auch Angst oder Sorgen können das Lernen erschweren.
Deshalb ist unser Unterricht besonders.

Wir geben den Schülern und Schülerinnen Zeit.
Wir geben ihnen Sicherheit.
Und wir helfen ihnen beim Lernen.

So kann Schule während eines Klinik-Aufenthalts ein Stück Normalität geben.

Verschiedene Menschen gehen in ein Klinikgebäude oder kommen heraus

Unser Team

An unserer Schule arbeiten 16 Lehrer und Lehrerinnen.
Die Lehrer und Lehrerinnen kommen aus verschiedenen Schul-Formen.
Sie haben unterschiedliche Erfahrungen.

Das ist wichtig.
Denn unsere Schüler und Schülerinnen kommen aus vielen verschiedenen Schulen.

Wir arbeiten als Team zusammen.

Unser gemeinsames Ziel ist:
Wir wollen Kinder und Jugendliche beim Lernen unterstützen.
Und wir wollen ihnen helfen, ihren schulischen Weg weiterzugehen.

Illustration einer Gruppe von Menschen verschiedenen Geschlechts und Aussehen

Kontakt

Haben Sie Fragen?

Dann können Sie uns anrufen.

Oder Sie können uns eine E-Mail schreiben.

Telefon: 02821 8134-31

E-Mail: paul-moor-schule@lvr.de

Computer mit Bildschirm, auf dem ein Briefumschlag und ein @ Zeichen zu sehen ist

So kommen Sie zu uns

Unsere Schule ist in Bedburg-Hau.

LVR-Paul-Moor-Schule
Klinikschule
Südlicher Rundweg 16
47551 Bedburg-Hau

Sie können mit dem Auto zu unserer Schule kommen.
Auf dem Gelände gibt es Parkplätze.
Es gibt auch einen Parkplatz für Menschen mit Behinderung.

Sie können auch mit dem Bus kommen.

Ein blauer Bus