Therapie
Unsere therapeutischen Angebote fördern die Motorik, Sprache und Selbstständigkeit der Schüler*innen direkt vor Ort. Erfahren Sie mehr über Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und therapeutisches Reiten.
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Die Therapie an der LVR-Frida-Kahlo-Schule ist ein integriertes Angebot unseres Schulträgers Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) . Unser Ziel ist es, die motorischen, sensorischen und kommunikativen Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen individuell zu stärken, zu erhalten und weiterzuentwickeln. Dadurch schaffen wir optimale Voraussetzungen für die aktive Teilnahme am Unterricht und am täglichen Leben.
Die Behandlungen werden als Einzel- oder Gruppentherapien ressourcenorientiert durchgeführt. Unser Team deckt folgende Fachbereiche ab:
Unsere Therapeut*innen unterstützen die Schüler*innen auch bei Schulfahrten und Klassenausflügen.
Zudem sind Eltern und Erziehungsberechtigte herzlich eingeladen, nach vorheriger Absprache bei den Therapiesitzungen zu hospitieren, um Einblicke in die Förderung zu erhalten.
Das Therapeuten-Team arbeitet eng mit den Sonderpädagog*innen, Pflegefachkräften und Pflegehilfskräften zusammen. Auch die Hilfsmittelversorgung gestalten wir in kontinuierlicher Abstimmung mit Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigten, Kinderärzt*innen, Sozialpädiatrischen Zentren (SPZ) und Sanitätshäusern.
In fachübergreifender Zusammenarbeit bieten unsere Therapeut*innen spezielle Einheiten an, wie zum Beispiel:
Das therapeutische Reiten ist ein besonderer Baustein in unserem Schulalltag. Neben der Bewegung auf dem Pferderücken stehen auch die Pflege der Tiere, wie das Striegeln, sowie die direkte Kontaktaufnahme im Mittelpunkt.
Die Angebote richten sich an klassenübergreifende Kleingruppen und werden semesterweise für jeweils ein Schulhalbjahr zusammengestellt.
In einer Kleingruppe von vier Schüler*innen werden gymnastische Übungen auf und neben dem an der Longe geführten Pferd durchgeführt. Diese Form fördert gezielt motorische wie auch psychosoziale Fähigkeiten, stärkt das Selbstwertgefühl und baut Vertrauen auf. Sie eignet sich besonders für Kinder und Jugendliche mit Lernbehinderungen, Verhaltensauffälligkeiten, geistiger Behinderung oder psychomotorischen Besonderheiten.
Diese Therapieform richtet sich speziell an Schüler*innen mit neurologischen Symptomen oder psychomotorischen Auffälligkeiten. Das Pferd wird im Schritt am Langzügel geführt, während eine Therapeutin die drei Reiter*innen sichert. Im Fokus stehen die Regulierung des Muskeltonus, die Schulung der Balance und Aufrichtung bis zum freien Sitz sowie das Nachempfinden natürlicher Gehbewegungen.
Die Arbeit mit dem Pferd fördert körperliche, emotionale und soziale Kompetenzen. Sie hilft dabei, die Kontaktfähigkeit zu stabilisieren, Verantwortung zu übernehmen, Freundschaften zu schließen und ein positives Körpergefühl zu entwickeln.
Die Kosten für die Reittherapie selbst werden von den Eltern getragen. Um das Angebot dauerhaft aufrechtzuerhalten und weitere Ausgaben – wie die Busanreise von der Schule zur Reitanlage – trotz Zuschüssen zu decken, sind wir auf externe Hilfe angewiesen.
Unser Förderverein freut sich über Ihre Unterstützung zur Erhaltung des therapeutischen Reitens:
Wenn Sie Fragen zu unseren Therapieangeboten oder einen Termin vereinbaren möchten, wenden Sie sich gerne an unsere Therapieleitung.