Junge Stimmen. Starke Wirkung.
Ein Rückblick auf die LVR-Kulturkonferenz 2026
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Stellen Sie sich die Frage: Kann die Anwesenheit junger Menschen den Ort verändern? Oder: Soll der Ort auf irgendeine Art und Weise junge Menschen verändern? Ich bin überzeugt, das Erste sollte der Fall sein.
Wie können Kulturorte zu Räumen werden, in denen junge Menschen Gemeinschaft erleben, Vertrauen entwickeln und demokratische Teilhabe erfahren?
Milad Tabesch beleuchtet den Zusammenhang von Einsamkeit, gesellschaftlicher Zugehörigkeit und politischem Engagement – ausgehend von der sogenannten „Gen Lonely“. Er zeigt, warum es mehr braucht als klassische Ansprache und Beteiligungsangebote, um junge Menschen wirklich einzubeziehen, und welche Rolle niedrigschwellige Begegnungsräume, Co-Creation und geteilte Verantwortung dabei spielen. Sein Impuls macht deutlich, wie Kultur demokratische Erfahrungen im Alltag ermöglichen und junge Menschen darin bestärken kann, Gesellschaft aktiv mitzugestalten.
Mit dieser Frage beschäftigte sich die Kulturkonferenz 2026 am 8. Juli im Lehmbruck Museum in Duisburg. In ausgewählten Videos blicken wir auf die Konferenz zurück und stellen die beteiligten Akteur*innen und ihre vielfältigen Ansätze zur Jugendbeteiligung in der Kultur vor. Sie geben Einblicke in Projekte, Erfahrungen und Ideen und zeigen, wie junge Perspektiven in kulturelle Angebote und Entscheidungsprozesse einfließen können.
Ende der Auflistung.
Wie gelingt echte Zusammenarbeit zwischen jungen Menschen und Kulturinstitutionen? Expert*innen aus der Praxis diskutierten vielfältige Gelingensbedingungem, faire Beteiligung, angemessene Vergütung und die Qualität partizipativer Prozesse.
Beteiligte: Monique Collas und Dr. Sabine Sutter ([#realitycheckkultur®]); Noelle Falkner, Marlene Jäger und Julia Jagoda (Schreibwerkstatt „Satzgefüge"); Emilene Wopana Mudimu (KingzCorner e.V.); Luca Rusch (klangrevier festival); Elizaveta Khan und Lilya Maddouri (Kinder- und Jugendbeirat am Rautenstrauch-Joest-Museum); Henrike Kollmar, Isabelle Müller und Lotta Rommeswinkel (nrw landesbuero tanz: Festival DYNAMO – Junge Tanzplattform NRW)
Konzept & Panel-Moderation: Wiebke Hagemeier, Theaterpädagogin und Kulturmanagerin
Empirische Einblicke und methodische Herausforderungen.
Wie lässt sich die Wirkung partizipativer Kulturangebote messen? Dr. Julia Römhild zeigt am Beispiel der Stiftung Zollverein, welche Chancen und Herausforderungen die Evaluation jugendorientierter Formate mit sich bringt.
Ende der Auflistung.
Allen Akteur*innen und Institutionen, die zum Gelingen der Konferenz beigetragen haben.
Unseren Förderern und Partnern, die die Veranstaltung erst möglich gemacht haben.
Die LVR-Kulturkonferenz 2026 wurde vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Neben den rheinischen Koordinierungsbüros des Regionalen Kultur Programm NRW kooperierte die LVR-Kulturkonferenz in diesem Jahr mit der Arbeitsstelle Kulturelle Bildung NRW.
Kultur, Wissenschaft und Weiterbildung sind die Kernthemen des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft (MKW) des Landes Nordrhein-Westfalen.
Das Regionale Kultur Programm NRW unterstützt Kunst und Kultur in den zehn Kulturregionen des Landes Nordrhein-Westfalen.
Die Arbeitsstelle Kulturelle Bildung NRW stärkt die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen durch Beratung, Vernetzung und Qualifizierung von Akteur*innen aus Kultur, Jugend, Bildung und Schule in NRW.