Mühlenregion Rheinland

Mühlen und Hämmer zwischen Erft, Wupper und Sieg.

Rechts im Bild ist ein Mühlrad zu sehen, links ein Fachwerkhaus. Die Umgebung ist reich an Bäumen und Vegetation.

Das Projekt

Historische Mühlen und Hammerwerke sind prägende Wahrzeichen unserer rheinischen Kulturlandschaft. Zwischen Erft, Wupper und Sieg zeugen sie von jahrhundertelanger Innovationskraft, Handwerkstradition, Alltagskultur und Industriegeschichte.

Das Projekt „Mühlenregion Rheinland“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, dieses faszinierende Kulturerbe nicht nur zu bewahren, sondern für alle Generationen lebendig und erlebbar zu machen.

Wir fördern den Austausch und die Vernetzung zwischen Mühlenvereinen, Ehrenamtlichen und der Öffentlichkeit. Ein besonderes Highlight im Kalender ist der jährlich an Pfingstmontag stattfindende Deutsche Mühlentag.

Das Foto zeigt ein zweistöckiges Fachwerkgebäude. Am Gebäude lehnt ein Mühlstein. Ein großes Tor ist geöffnet. Darin stehen Kinder und schauen ins Innere des Gebäudes. Im Hintergrund ist Wald zu sehen.

Weiterbildung zum/zur ehrenamtlichen Wassermüller*in

Zusammen mit weiteren Partnern bieten wir eine Weiterbildung zum/zur ehrenamtlichen Wassermüller*in an. Ziel ist es, Menschen für die ehrenamtliche Arbeit und den (Schau-)Betrieb in einer historischen Wassermühle zu qualifizieren. So werden Kenntnisse und Fähigkeiten zu den historischen Arbeitstechniken an Wassermühlen erhalten und weitergetragen.

Die Anmeldung ist bis zum 20. August 2026 möglich.

Das Foto zeigt einen "Lehrbrief" zum Müller. Es ist ein zweiseitiges Dokument auf gelbem Papier. Darauf stehen handschriftliche EInträge und es gibt einen Stempel. Der Lehrbrief wird von der Hand eines älteren Mannes gehalten.
Alter Lehrbrief und Prüfzugnis zur Erlernung des Müller-Handwerks an der Reuschenberger Mühle.

Fachexkursion am 25. September 2026

Gemeinsam mit dem Rheinischen Mühlen-Dokumentationszentrum e. V. (RMDZ) laden wir zu einer Fachexkursion in das Eifeler Mühlsteinrevier ein. Stationen sind die aktiv betriebene Mosenmühle, der Lava-Dome und die historischen Lavakeller in Mendig. Zum Ausklang finden wir uns in der Vulkan Brauerei ein.

Der LVR stellt einen Bus zur Verfügung, die Stationen können jedoch auch auf eigene Faust besucht werden.

Die verbindliche Anmeldung ist bis zum 18. September 2026 möglich.
Das vollständige Programm folgt in Kürze.

Das Foto zeigt zwei Gebäude soweie einenh umfassten Wassergraben. Das linke Gebäude ist aus Stein, das rechte Gebäude ist verputzt. Auf einer kleinen Brücke über dem graben stehen zwei Menschen. Der Himmel ist blau, das Wetter freundlich.
Die Schweppenburgmühle am Brohlbach, die auch Mosenmühle genannt wird, ist die letzte produzierende Mühle im Kreis Ahrweiler.

Unser Netzwerk

Das Projekt wird vom LVR koordiniert. Beteiligt sind der Rhein-Erft-Kreis, der Rheinisch-Bergische Kreis, der Rhein-Sieg-Kreis, der Oberbergische Kreis, das Rheinische Mühlen-Dokumentationszentrum e.V. (RMDZ), der Naturpark Bergisches Land e.V. und der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V. (RVDL). Maßnahmenbezogen arbeiten wir mit dem Naturpark Rheinland e.V., den Städten Köln, Bonn und Leverkusen, sowie dem Region Köln/Bonn e.V. zusammen.

Darüber hinaus sind im Projekt zahlreiche Mühlenstandorte, Ehrenamtliche, lokale Mühlenvereine und weitere Akteure vernetzt.

Rechts im Bild ist ein Mühlrad zu sehen, links ein Fachwerkhaus. Die Umgebung ist reich an Bäumen und Vegetation.
Alte Mühle Dümmlinghausen, Mühlentag 2025. Mitglieder des Dorfgemeinschaftsvereins Dümmlinghausen haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Alte Mühle am Hesselbach zu sanieren und wieder in Gang zu setzen.

Kontakt