Sozialpsychiatrische Kompetenzzentren Migration (SPKoM)

Mit der Förderung der Sozialpsychiatrischen Kompetenzzentren Migration stärkt der LVR eine kultursensible psychiatrische Versorgung und erleichtert Menschen mit Zuwanderungs- und Fluchtgeschichte den Zugang zu gemeindepsychiatrischen Hilfen.

Barrieren abbauen

Menschen mit Zuwanderungs- oder Fluchtgeschichte stoßen im Hilfesystem häufig auf sprachliche, kulturelle oder strukturelle Barrieren. Damit alle Menschen unabhängig von ihrer Herkunft die passende Unterstützung erhalten, braucht es kultursensible Angebote und entsprechende fachliche Kompetenzen. Die Sozialpsychiatrischen Kompetenzzentren Migration (SPKoM) unterstützen die gemeindepsychiatrische Versorgung dabei, diese Barrieren abzubauen und Angebote an unterschiedliche Lebensrealitäten anzupassen.

Was der LVR fördert

Seit 1998 fördert der LVR acht Sozialpsychiatrische Kompetenzzentren Migration im Rheinland. Sie begleiten die Sozialpsychiatrischen Zentren (SPZ) bei ihrer organisatorischen und fachlichen Weiterentwicklung und unterstützen sie dabei, Menschen mit Zuwanderungs- und Fluchtgeschichte besser zu erreichen. Die SPKoM arbeiten regional eng mit den SPZ und weiteren gemeindepsychiatrischen Einrichtungen zusammen. Gleichzeitig bilden sie ein überregionales Netzwerk, in dem Erfahrungen ausgetauscht und gemeinsame Qualitätsstandards weiterentwickelt werden.

Vielfalt stärken

Die SPKoM unterstützen Fachkräfte dabei, Menschen mit unterschiedlichen kulturellen und sprachlichen Hintergründen angemessen zu begleiten. Dazu vermitteln sie Fachwissen, beraten Einrichtungen und fördern den Austausch zwischen den Akteur*innen der gemeindepsychiatrischen Versorgung.