Lacca Povera – die „arme“ Lacktechnik

Restaurierungsprojekt zur Technik der Imitation von Lackmalerei

In einer ovalen Blumenranke ist ein Baum abgebildet. Rechts und links neben dem Baum sind hellerscheinende Fehlstellen, die die Form von barocken Figuren zeigen, deren Darstellungen heute verloren sind.

Lacca Povera – die „arme" Lacktechnik

Lacca Povera, die „arme“ Lacktechnik, beschreibt eine Technik zur Imitation von Lackmalerei. Das Be­sondere an der Technik ist die Verwendung von aus­geschnittenen und farbig gestalten Drucken. Diese bedruckten Papiere bilden die Motive unter dem Lack. In Schloss Augustusburg in Brühl wurde ein gesamtes historisches Kabinett in dieser Technik ge­staltet. Heute sind nur noch Fragmente dieser Wand­vertäfelung aus dem 18. Jahrhundert erhalten.

Porträt ReferentinIn einer ovalen Blumenranke ist ein Baum abgebildet. Rechts und links neben dem Baum sind hellerscheinende Fehlstellen, die die Form von barocken Figuren zeigen, deren Darstellungen heute verloren sind.
Ausschnitt einer Wandvertäfelung in Lacca Povera aus Schloss Augustusburg in Brühl.

Wie wurde die Technik an den Paneelen ausgeführt? Und wie kann der Materialaufbau aus Papier und Lackschicht konserviert werden, um den Erhalt langfristig zu sichern? Forschungsfragen, die zurzeit in den Werkstätten des LVR-Amtes für Denkmalpflege im Rheinland bearbeitet werden.

Ansprechperson