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Geschichte

Die Entstehung des LVR Instituts für Konsulentenarbeit – Kompass geht bis auf das Jahr 2000 zurück und blickt auf eine kontinuierliche und positive Entwicklung der Konsulentenarbeit zurück.

01.10.2000

Gründung des Organisationsteams für Konsulentenarbeit als Beratungsteam für die Heilpädagogischen Heime des LVR, mit dem Ziel, Menschen mit Behinderungen in festgefahrenen Situationen neue Perspektiven zu bieten. Die Werkleitungen der Heilpädagogischen Heime einigten sich darauf, dass drei Mitarbeiter/-innen mit entsprechender Qualifikation und Erfahrung diese Aufgabe übernehmen sollten. Es wurde eine Geschäftsordnung erarbeitet, die die Arbeit beschrieb.

Im nächsten Schritt wurde ein Fragebogen zur Anmeldung entwickelt. Das Konzept der Arbeit wurde zusammen mit niederländischen Kollegen weiterentwickelt und angepasst.

2004

Die Arbeit des Organisationsteams wurde durch die Heilpädagogische Fakultät der Universität Köln evaluiert. Mit dem Ergebnis, dass besonders fremdaggressives Verhalten in qualitativer und quantitativer Ausprägung reduziert werden konnte und eine Neuorientierung in festgefahrenen Situationen möglich ist.

01.07.2004 - 01.07.2007

Beteiligung am Euregio Projekt Hand in Hand mit dem Ziel, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei der Unterstützung von Menschen mit geistigen Behinderungen und besonderem Hilfebedarf zu fördern.

01.01.2006

Gründung des LVR Instituts für Konsulentenarbeit - Kompass. Seitdem sind die Leistungen des Instituts Kompass auch Trägern der Behindertenhilfe und Einzelpersonen außerhalb der Trägerschaft des LVR zugänglich, z.B. Werkstätten für Behinderte oder Eltern.

Das LVR-Institut - Kompass - erhält eine Institutsleitung, die Beratungsleistung wird auf 2,75 Stellen aufgestockt. Es kommt eine ¾ Stelle für eine Veraltungskraft hinzu.

Das Konzept der Konsulentenarbeit wird in der Öffentlichkeit, bei Einrichtungsleitungen und Trägern vorgestellt.

2007

Erstellung einer Film Dokumentation über die Arbeit des Instituts mit dem Titel „Menschen in Not".

2008

Aufbau eines Netzwerkes von Experten und Kooperationspartnern zu verschiedenen Themen, z.B. Pro Familia zum Thema Sexualberatung, Fachhochschule Münster zu Fragen der Vernetzung von Beratungsdiensten.

2009

Erstellung einer 2. Film Dokumentation über die Arbeit des LVR Instituts Kompass mit dem Titel „Konsulenten vor Ort".

2011

Umstellung der Finanzierung des Institutes auf eine einzelfallbezogene Antragstellung im Rahmen der Einzelfallhilfe. In diesem Zusammenhang erfolgte die Erarbeitung und Umsetzung eines Standards zur Fallbearbeitung.

2013

Durchführung einer weiteren Evaluation über das Antragsverfahren und die Beratungsleistungen des LVR-Instituts für Konsulentenarbeit – Kompass durch FOGS, Gesellschaft für Forschung und Beratung im Gesundheits- und Sozialbereich.

Aus der Analyse der Wirksamkeit und der Ergebnisse der Konsulentenleistungen kann hiernach abgeleitet werden, dass die Arbeit des Instituts in vielen Fällen zu Verbesserungen beiträgt, krisenhafte Entwicklungen entspannt und zu veränderten Umgangsweisen vor Ort führt. Die Befragten sind weit überwiegend sehr zufrieden mit der Beratung und verweisen auf die Bedeutung der Arbeit vor Ort im Alltagskontext der Menschen mit Behinderung und der Vermittlung zwischen den verschiedenen Akteuren.

2014

Das Institut hat seit seiner Gründung im Jahre 2010 über 1000 Beratungsfälle bearbeitet. Zum überwiegenden Teil führte dies zu einer Verbesserung der Lebensumstände der betroffenen Menschen mit Behinderung. Das Team verfügt hiermit über eine große fachliche Erfahrung, die auch der Bearbeitung der weiteren Anfragen zugutekommt.

2015

Das Institut zieht in die neuen Räume in Hürth. Hierdurch wird eine verbesserte Erreichbarkeit im gesamten Rheinland und eine Verringerung der Anfahrtszeiten für die Konsulent/-innen gegeben.

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