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Weitere Fachtagungen, Seminare und Zertifikatskurse des LVR-Landesjugendamtes finden Sie im Online-Fortbildungskatalog.

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Leitungs- und Organisationskompetenzen in der offenen Ganztagsschule. Zertifikatskurs für Leitungskräfte in der OGS

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Zertifikatskurs für Leitungskräfte in der OGS
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Start: 10./11. November 2017

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Sie haben als Ko-Leiter/in neben der Schulleitung innerhalb der offenen Ganztagsschule die Verantwortung für die Konzeptions- und Prozessgestaltung der außerunterrichtlichen Angebote und für ein qualitativ gutes, bedarfsgerechtes Angebot für die Kinder und ihre Familien?

Sie haben – oft als Primus/Prima inter pares – neben Ihrer eigenen pädagogischen Arbeit mit den Kindern, Aufgaben der Personal- und Teamentwicklung inne? Sie sollen dazu eng mit der Schulleitung und dem Lehrerkollegium zusammenarbeiten und hier die Entwicklung zu einem Gesamtteam fördern?

Sie müssen Aufgaben und Verantwortlichkeiten delegieren, für ein gutes Zeitmanagement sorgen, ein Budget verwalten? Sie sind erste Ansprechpartnerin für Eltern und sollen die Zusammenarbeit mit ihnen qualitativ gut gestalten? Sie sollen die Arbeit der OGS in den verschiedenen schulischen Gremien und denen Ihres Trägers vertreten? Sie stehen für eine gute Öffentlichkeitsarbeit ein?

Leitungskompetenzen fallen nicht vom Himmel.

Der Zertifikatskurs will Sie unterstützen, Ihren persönlichen Leitungsstil weiter zu entwickeln und dabei das notwendige „Handwerkzeug“ kennen und reflektiert anwenden zu lernen.

Er ist in sieben zweitägige Module unterteilt. Diese finden jeweils an einem Freitag und dem darauf folgenden Samstag (ohne Übernachtung) statt.

Sie begeben sich im Rahmen des Zertifikatskurses auf einen individuellen Erfahrungsweg, der an ihrer privaten und beruflichen Sozialisation und ihren jetzigen beruflichen Anforderungen orientiert ist. Sie erweitern im kollegialen Austausch in der Fortbildungsgruppe ihre personalen, sozialen und fachlichen Kompetenzen für die Arbeit als Gruppen oder Teamleitung Ihrer OGS.

Zum Ende der Fortbildung planen und führen Sie selbständig ein Projekt durch, Sie werten es aus und präsentieren das Ergebnis und die Dokumentation. Als Nachweis erhalten Sie ein Zertifikat des LVR-Landesjugendamtes Rheinland.

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INKLUSION – EINE HERAUSFORDERUNG FÜR PÄDAGOGEN DER FRÜHEN KINDHEIT

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Inklusion - eine Herausforderung für Pädagogen der Frühen Kindheit
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7. Zertifikatskurs für Fachberatungen KiTa und Kindertagespflege und Leitungen von Kindertagesstätten

Start 13./14. November 2017

Köln, Tagungs- und Gästehaus St. Georg

Die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention hat bewirkt, dass in Deutschland ein inklusives Bildungssystem geschaffen werden muss. Das bedeutet, dass allen Kindern eine wohnortnahe Betreuung ermöglicht wird, um die Chance zu gewährleisten, einander in den verschiedenen Lern- und Lebensweisen sowie mit gleichen Rechten kennen zu lernen. Inklusive Frühpädagogik verfügt über ein hohes Potenzial, das dazu beitragen kann, dass Ausgrenzung und Diskriminierung keine Themen mehr sind.

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Fachtagung FamFG: Und, wo lebst Du jetzt? Lebensmodelle für Kinder und Jugendliche nach einer Trennung oder Scheidung

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Fachtagung FamFG
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23. November 2017

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Der Fokus unserer diesjährigen Fachtagung FamFG richtet sich auf die verschiedenen Lebensmodelle für Kinder und Jugendliche nach einer Trennung oder Scheidung ihrer Eltern.

Wie geht es Kindern und Jugendlichen in einer solchen Situation? Welche rechtlichen Aspekte sind zu beachten? Welche Unterstützungsmöglichkeiten und Interventionen sind hilfreich? Wie können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Jugendämtern oder auch in Erziehungsberatungsstellen Kinder mit in den Blick nehmen und sie beteiligen? Wie arbeiten die Behörden eigentlich zusammen?

Mit seinem Vortrag »Das ganze Glück durch Halbe-Halbe?« am Vormittag wird der Diplom-Psychologe Dr. Jörg Fichtner in das Thema einführen und sowohl die psychologische Sicht, als auch die juristischen Feinheiten beleuchten. Herr Dr. Fichtner wird dabei ein besonderes Augenmerk auf das Wechselmodell richten, da dieses in den letzten Jahren an Bedeutung und Umsetzung zugenommen hat. Des weiteren werden Auswirkungen elterlicher Konflikte auf Kinder und veränderte Sichtweisen von Recht und Psychologie im Laufe der Jahrzehnte beschrieben.

Auf dieser Grundlage beschäftigen sich die Workshops dann am Nachmittag mit einigen hilfreichen Interventionen und vertiefte Einblicke in das Thema.

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Entscheidungskompetenz im Jugendhilfeausschuss: Jahrestagung für Mitglieder von Jugendhilfeausschüssen im Rheinland

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Jahrestagung für Mitglieder von Jugendhilfeausschüssen im Rheinland
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23. bis 24. November 2017

Siegburg, Katholisch-Soziales-Institut (KSI)

Am 23. und 24. November 2017 findet die Jahrestagung für Mitglieder kommunaler Jugendhilfeausschüsse statt.

Der 15. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung beleuchtet die Lebensphase Jugend aus unterschiedlichen Perspektiven. Er zeichnet ein aktuelles Bild der Lebenslagen und des Alltagshandelns Jugendlicher und junger Erwachsener und untersucht die Rahmenbedingungen für ihr Aufwachsen. Prof. Dr. Stephan Maykus, Hochschule Osnabrück, ist Mitglied der Sachverständigenkommission, die den Bericht erstellt hat. Er wird zentrale Ergebnisse des Berichts vorstellen und v.a. jugendpolitisch relevante Aspekte zur Diskussion stellen.

Die Landesjugendämter in Nordrhein-Westfalen haben das Modellprojekt »Inklusion in der Jugendförderung« abgeschlossen. Es wurden sechs Kommunen als Träger der öffentlichen Jugendhilfe bei der Umsetzung inklusiver Strukturen unterstützt. Martina Leshwange, LVR-Landesjugendamt Rheinland, wird Ergebnisse des Projektes vorstellen und Hinweise auf Gelingensfaktoren für die Jugendhilfepolitik geben.

Beschwerde- und Ombudsstellen in der Kinder- und Jugendhilfe werden seit Jahren fachpolitisch diskutiert und ihre Anzahl ist in den letzten Jahren in Deutschland angestiegen. In ihrer Arbeit sind heute zwei Schwerpunkte zu beobachten, erstens die Unterstützung der Ratsuchenden zur Sicherstellung ihrer Rechte bei der Leistungsgewährung durch ein Jugendamt und zweitens während der Leistungserbringung durch einen Träger der freien Jugendhilfe.

Die Ombudschaft Jugendhilfe NRW ist eine solche unabhängige Beschwerdestelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die einen Anspruch auf Leistungen nach dem SGB VIII haben. Sabine Gembalczyk, Ombudschaft Jugendhilfe NRW, wird die Hintergründe der Arbeit und ihre konkrete Ausgestaltung vorstellen.

Die Stadt Aachen hat fachbereichsübergreifend mit intensiver Beteiligung des Jugendamtes »Kriterien für familienfreundlichen Städtebau« entwickelt. Die Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung der Stadt Aachen hat durch diesen Beschluss ein starkes Instrument in der Hand, um wirksam und nachhaltig eine vorausschauende Infrastrukturplanung zu machen und die Beteiligung von Familien, Kindern und Jugendlichen einzufordern. Heinz Zohren, Fachbereich Kinder, Jugend und Schule der Stadt Aachen, wird die Kriterien vorstellen (angefragt).

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Jahrestagung der leitenden Fachkräfte in der kommunalen Kinder- und Jugendförderung

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Jugendpflegertagung 2017
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6. bis 8. Dezember 2017

Bonn, Gustav-Stresemann-Institut (GSI)

Die Jahrestagung für die leitenden Fachkräfte in der Kinder-und Jugendförderung ist eine unentbehrliche Plattform für den fachlichen Diskurs zur Entwicklung der Kinder-und Jugendförderung.Wie jedes Jahr steht die fachliche Weiterentwicklung und der kollegiale Austausch im Mittelpunkt der Auseinandersetzung.

Die Vorbereitung erfolgt in enger Kooperation mit den rheinischen Jugendämtern.

Das genaue Programm entnehmen Sie bitte dem Flyer, der am Ende dieses Absatzes herunter geladen werden kann.

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Wahrnehmendes Beobachten

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Wahrnehmendes Beobachten
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Fortbildungsreihe

12. Oktober bis 14. Dezember 2017

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Im Zuge der differenzierten Beschreibung von Aufgaben des frühpädagogischen Fachpersonals, wie sie in den Bildungsprogrammen der Bundesländer vorgenommen wird, gehören Beobachtung und Dokumentation zu den Fachaufgaben von herausgehobener Bedeutung.

Es wurden verschiedene Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren entwickelt, die die professionelle Begleitung von kindlichen Bildungsprozessen unterstützen sollen.

In Nordrhein-Westfalen ist das Konzept des „wahrnehmenden Beobachtens“ entstanden. Das „wahrnehmende Beobachten“ gehört zu den prozessorientierten Beobachtungsverfahren, das mit dem Bemühen verbunden ist, Kinder zu verstehen, dem Sinn ihres Handelns näher zu kommen und von dort ausgehend Unterstützung anbieten zu können.

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Jugendliche in Pubertät & Adoleszenz verstehen

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Jugendliche in Pubertät & Adoleszenz verstehen
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18. bis 20. Dezember 2017

Bonn, Gustav-Stresemann-Institut (GSI)

Der 15. Kinder- und Jugendbericht auf der Bundesebene stellt Persönlichkeitsentwicklung, Verselbstständigung, Positionierungen und Qualifizierung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den Mittelpunkt.

Jugend als Lebensphase verdient eine differenzierte Betrachtung.

Diese Fortbildung nimmt Ergebnisse der Hirnforschung, die biologische Reife und die Identitätsbildung in den Blick und macht die massiven Auswirkungen in der kognitiven, körperlichen und seelischen Entwicklung der 11 bis 20-jährigen deutlich.

Die Jugendlichen werden in der Zeit der biologischen Veränderung sich selbst und ihren Bezugspersonen »fremd«, da die äußeren und inneren Veränderungen/Vorgänge nicht eindeutig zugeordnet werden können. Alle Symptome werden global betrachtet und unter der »schwierigen Zeit der Pubertät« verbucht. Die wird deshalb als schwierig gesehen, weil wir zu wenig über die biologischen und chemischen Prozesse des Körpers wissen oder das Wissen in der Praxis nicht anwenden.

Selbst Fachkräfte der Sozialpädagogik und Sozialarbeit tun sich zeitweise schwer die Jugendlichen innerlich zu erreichen, da ihnen die Kenntnisse dieser Vorgänge und ein adäquater Umgang damit in der Begleitung fehlen. Es gibt jedoch Verbindungen zwischen den neuen medizinisch/biologischen Erkenntnissen, den Erkenntnissen der Bindungstheorie und den pädagogisch ressourcen-orientierten Arbeitsansätzen, die es möglich machen, gezielteren und verständnisvolleren Kontakt herzustellen. Auf der körperlichen Ebene sind es kinesiologische Übungen, die eine Verbindung der Hirnhälften erleichtern und damit die Konzentration unterstützen und zum Abbau von Lernblockaden eingesetzt werden.

Ziel der Fortbildung ist es, durch die Vermittlung neuer Erkenntnisse der Hirnforschung, der biologischen Reifung, der Bindungstheorie, den Methoden der Ressourcenorientierung und dem Einsatz kinesiologischer Übungen, Jugendliche besser zu verstehen und gezielter zu begleiten.

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Zertifikatskurs für Ergänzungskräfte in der Offenen Ganztagsschule im Primarbereich

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Start 23./25. Februar 2018

Remscheid, Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW

Mehr Zeit für allgemeine Bildung und ein Lernen mit allen Sinnen, für Spiel und Sport, Essen und Trinken, Musik und Kunst … im Unterricht wie in den sozial-, freizeit- sowie kulturpädagogischen Angeboten des offenen Ganztags.

Auf vielfältige Weise will die offene Ganztagsschule die Mädchen und Jungen in ihrer individuellen ganzheitlichen Entwicklung begleiten und unterstützen. Sie will zudem die Familien entlasten und die Mütter und Väter in der Erfüllung ihrer Erziehungsverantwortung stärken.

Zur Erfüllung dieses Ziels arbeiten Schule und Jugendhilfe und andere Bildungspartner eng zusammen. Die Kinder sollen diesen »Professionsmix« dabei als eine vielseitige, zugleich aufeinander abgestimmte Entwicklungsförderung erfahren. Neben sozialpädagogischen Fachkräften (Sozialpädagoginnen, Erziehern …) arbeiten auch nicht im pädagogischen Arbeitsfeld ausgebildete Mitarbeiter/innen als »Ergänzungskräfte« in der OGS.

Auch sie müssen den vielfältigen Anforderungen des pädagogischen Alltags mit angemessener Qualität begegnen können. Zu ihrer Unterstützung bieten die Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW, das LVR-Berufskolleg. Fachschulen des Sozialwesens und das LVR-Landesjugendamt Rheinland gemeinsam diesen Zertifikatskurs an.

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Handwerkszeug und Haltung ist gefragt: Fachmännern den Weg von der Arbeit mit Jungen ... zur Jungenarbeit öffnen

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Start 21./23. März 2018

Hennef, Sportschule Hennef

Ein Praxis begleitendes Qualifizierungsangebot von LVR-Landesjugendamt Rheinland und Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit in NRW e.V.

»Mein Träger, auch einige Kolleginnen sagen: ›Kümmere Dich mal um die Jungs!‹ … dabei arbeite ich doch schon viele Jahre mit Jungen – ist das keine Jungenarbeit?«

»Immer wieder sind es die Jungs, die Probleme machen – aber was ist eigentlich mit den Jungen, die nicht auffallen: Brauchen die auch Jungenarbeit?«

»Mit welchen Methoden kann ich Jungs erreichen – Fußball geht scheinbar immer, aber da muss es doch noch mehr geben?«

»Was heißt eigentlich: In der Jungenarbeit ist meine Haltung als Fachmann gefragt?«

Fragen wie diese beschäftigen männliche Fachkräfte, die tagtäglich mit Jungen arbeiten: Weil sie merken, dass manchmal das »gewisse etwas« in der pädagogischen Arbeit fehlt, Zugänge nicht funktionieren, Fragen an die eigene (Vorbild-) Rolle aufkommen – und/oder weil Träger, Kolleginnen und Kollegen dies fordern. Auch gesetzliche Vorgaben – geschlechtsbezogene Arbeit ist als Querschnittsaufgabe im SBG VIII verankert – sowie Forschungsergebnisse über die »Krise der Jungen« führen dazu, dass Fachmänner sich auf den Weg von der Arbeit mit Jungen … zur Jungenarbeit machen wollen. Letzteres betrifft z.B. den Bereich Schule, wo Jungs als mögliche Bildungsverlierer in den Blick genommen werden.

Der Praxis begleitende Qualifizierungskurs, eine Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit in NRW e.V., greift diese Bedarfe und Fragestellungen auf und unterstützt Fachmänner darin, ihre Haltung und (Vorbild-)Rolle, ihr Handwerkszeug und ihre Ziele in der Arbeit mit und für Jungen zu klären bzw. auszubauen. Im Qualifizierungskurs werden die Probleme, die Jungen machen, wie auch die Probleme, die Jungen haben, aufgegriffen und gemeinsam reflektiert. Es geht um Sensibilisierung, den Zugang zu Bedürfnissen, Gefühlen und Strken von Jungen – um Sympathie für auch eigensinnige Inszenierungen von Jungen gleichermaßen wie um pädagogische Grenzziehungen.

Dabei steht immer die konkrete Alltagspraxis der Teilnehmer im Mittelpunkt und geht es um Handlungskompetenz in der Arbeit mit den Jungs dort!

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Mehr Demokratie wagen in der Offenen Kinder-und Jugendarbeit

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Mehr Demokratie wagen in der Offenen Kinder-und Jugendarbeit
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Start 28. bis 29. Juni 2018

Düsseldorf, Jugendherberge

Handlungsweisen GEBe zur Förderung von Selbstbestimmung und Mitverantwortung

Beteiligung sofort und für alle - So lautet die Forderung wie auch das Ziel der GEBe-Methode für die Offene Kinder- und Jugendarbeit. Kinder und Jugendliche müssen nicht erst fit gemacht werden für Beteiligungsprozesse und es müssen auch nicht erst ihre Probleme gelöst werden, bevor sie beteiligt werden können. Die GEBe-Methode zeigt, wie selbst mit so genannten benachteiligten Jugendlichen echte Beteiligung gelingen kann. Zentral ist, die Themen der jungen Menschen zum Ausgangspunkt der pädagogischen Prozesse zu machen.

Diese Themen stecken im Handeln der Kinder und Jugendlichen und lassen sich durch die methodischen Schritte von GEBe erfassen und nutzbar machen.

Die Weiterbildungsreihe qualifiziert für die Anwendung der GEBe-Methoden im pädagogischen Alltag der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Die Fachkräfte üben im normalen Alltag ihrer Einrichtung eine genauere Beobachtung jugendlicher Besucher/innen und ihrer lebensweltlichen Themen. Sie lernen, diese zu dokumentieren und aus ihnen gesellschaftlich relevante Themen junger Menschen zu erkennen. Daraus ergeben sich praxistaugliche Chancen für gesellschaftliches Engagement (auch benachteiligter) Jugendlicher, so wie es § 11 SGB VIII von der Jugendarbeit fordert.

Während der Seminartage werden dazu Inputs gegeben und Methoden vorgestellt. Die Teilnehmer/innen setzen die methodischen Grundschritte in den Praxisphasen zwischen den Seminartagen um, so dass mit den Ergebnissen beim folgenden Termin weitergearbeitet werden kann.

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