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Aktuelle Termine

Diese Veranstaltungsübersicht informiert über aktuelle Fortbildungsangebote des LVR-Landesjugendamtes.

Weitere Fachtagungen, Seminare und Zertifikatskurse des LVR-Landesjugendamtes finden Sie im Online-Fortbildungskatalog.

Jahrestagung der Jugendhilfeplanung im Rheinland

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24. Januar 2017

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Diese Veranstaltung richtet sich an den Kreis der Jugendhilfeplanerinnen und Jugendhilfeplaner in Jugendämtern und bei Trägern der freien Jugendhilfe im Rheinland. Sie dient der fachlichen Kommunikation und dem Erfahrungsaustausch, zudem werden die folgenden Themen vorgestellt und diskutiert:

Zielgruppenorientierte Jugendhilfeplanung für geflüchtete junge Menschen und ihre Familien

Marco Szlapka, INSO e.V., berichtet über einen Jugendhilfeplanungsprozess zum Thema geflüchtete junge Menschen und ihre Familien, den die Stadt Augsburg, der Landkreis Augsburg sowie der Landkreis Aichach-Friedberg gemeinsam durchgeführt haben. Dabei ging es darum, vorhandene und zu erwartende Herausforderungen an die Kinder- und Jugendhilfe zu definieren, den Bedarf mit anderen Planungsbereichen abzustimmen sowie für alle Leistungsbereiche der Kinder- und Jugendhilfe und der entsprechenden Schnittstellen Maßnahmen für die nächsten Monate und Jahre zu planen.

Strategische Bedarfsplanung in der Kindertagesbetreuung in Essen

Ilka Mees und Neriman Balzerowiak vom Jugendamt der Stadt Essen stellen die trägerorientierte Kooperationsstruktur zur Planung und Umsetzung von Kinder-, Bildungs- und Betreuungsangeboten für die Kinder und Familien in der Stadt Essen vor.

Der KECK-Atlas. Möglichkeiten der Berichterstattung

Der KECK-Atlas ist ein Instrument, das kleinräumig über die soziale Lage, die Bildung und Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und Familien Auskunft gibt. Aussagefähige Indikatoren beschreiben, wie der kommunale Raum aussieht, in dem die Menschen leben. Nora Jehles, Familiengerechte Kommune e.V., zeigt, wie sich damit soziale, infrastrukturelle, ökologische und kulturelle Ungleichheiten sichtbar machen und analysieren lassen und so der kommunalen Steuerung dienen können.

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Beteiligungs- und Beschwerdemöglichkeiten für Kinder in Kindertageseinrichtungen – Grundlagen für die Konzeptionsentwicklung

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24. Januar 2017

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Dass Kindern Beteiligungsmöglichkeiten eingeräumt werden sollten, ist in Kindertageseinrichtungen inzwischen zu einem anerkannten pädagogischen Standard geworden – nicht zuletzt, weil Partizipation ein Schlüssel zu Bildung und Demokratie ist. Partizipation ist aber gleichzeitig auch eine notwendige Voraussetzung für den Schutz von Kindern in pädagogischen Einrichtungen – auch in Kindertageseinrichtungen. Diese Erkenntnis hat u.a. dazu geführt, dass in § 45 SGB VIII der Nachweis strukturell verankerter Partizipations- und Beschwerdemöglichkeiten Bedingung für die Betriebserlaubnis wurde.

In der Veranstaltung wird herausgearbeitet, wie Kindertageseinrichtungen es allen Kindern der Kita ermöglichen können, sich an Entscheidungen, die ihr eigenes Leben und das Leben der Gemeinschaft betreffen, zu beteiligen und sich wirksam zu beschweren, wenn ihre Rechte missachtet werden.

Die Tagung dient der Einführung ins Thema und spricht besonders die Fachkräfte an, die noch am Anfang einer Konzeptionsentwicklung zum Thema Partizipation stehen.

Das LVR-Landesjugendamt wird auch seine neue Arbeitshilfe zur Beteiligung, Mitbestimmung und Beschwerde von Kindern in Kindertageseinrichtungen vorstellen.

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Einführung in BaSiK: Begleitende alltagsintegrierte Sprachentwicklungsbeobachtung in Kindertageseinrichtungen

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25. Januar 2017

Köln, Zentralverwaltung des LVR

BaSiK ist ein strukturiertes Beobachtungsverfahren, das einen umfassenden Überblick über die sprachlichen Kompetenzen von Kindern bis zum sechsten Lebensjahr gibt.

Das Land Nordrhein-Westfalen hat sich im Zuge der Neuausrichtung zur alltagsintegrierten Sprachbildung im Elementarbereich für eine prozessbegleitende Beobachtung und Dokumentation der kindlichen Sprachentwicklung ausgesprochen. In der Fortbildung wird das Beobachtungsverfahren BaSiK, das seit dem Kindergartenjahr 2014/2015 verwendet werden kann, in Theorie und Praxis vorgestellt. Dabei wird schwerpunktmäßig die Verbindung zu einer alltagsintegrierten, bewegungsorientierten Sprachbildung aufgezeigt und praktisch erprobt.

Da dieses Fortbildungsseminar sich an Fachberatungen und Leitungen von Kindertageseinrichtungen wendet, werden Aspekte der Beratungspraxis mit berücksichtigt.

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Einführung in die Beobachtungsverfahren Sismik, Seldak, Liseb: Sprachentwicklungsbeobachtung in Kindertageseinrichtungen

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27. Januar 2017

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Sismik: Sprachverhalten und Interesse an Sprache bei Migrantenkindern in Kindertageseinrichtungen

Sismik ist ein Beobachtungsbogen für die systematische Begleitung der Sprachentwicklung von Migrantenkindern von ca. 3 ½ Jahren bis zum Schulalter - mit Fragen zu Sprache und Literacy (kindliche Erfahrungen rund um Buch-, Erzähl-, Reim- und Schriftkultur).

Seldak: Sprachentwicklung und Literacy bei deutschsprachig aufwachsenden Kindern

Der „seldak-Beobachtungsbogen“ ist ein wissenschaftlich fundiert abgesichertes und langjährig erprobtes Instrument zur Beobachtung der Sprachentwicklung von Kindern mit Erstsprache Deutsch. Das Staatsinstitut für Frühpädagogik in München hat es entwickelt.

Seldak dokumentiert die normale Sprachentwicklung für jedes einzelne Kind und berücksichtigt dabei die unterschiedlichen Sprachniveaus.

Liseb: Literacy- und Sprachentwicklung bei Kleinkindern beobachten

Dieses Beobachtungsinstrument erfasst den Beobachtungszeitraum für Kinder von zwei bis vier Jahren und orientiert sich an den oben genannten Sprachbeobachtungsbögen sismik und seldak.

Das Land Nordrhein-Westfalen hat sich im Zuge der Neuausrichtung zur alltagsintegrierten Sprachbildung im Elementarbereich für eine prozessbegleitende Beobachtung und Dokumentation der kindlichen Sprachentwicklung ausgesprochen.

In der Fortbildung werden die Beobachtungsverfahren Sismik, Seldak und Liseb, die in kombinierter Anwendung seit dem Kindergartenjahr 2014/2015 verwendet werden können, in Theorie und Praxis vorgestellt. Dabei wird schwerpunktmäßig die Verbindung zu einer alltagsintegrierten Sprachbildung aufgezeigt und praktisch erprobt.

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Controlling im Jugendamt

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30. bis 31. Januar 2017

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Controlling ist ein wichtiges Instrument der Steuerungsunterstützung. Der Transfer des Instrumentariums aus der Betriebswirtschaft in die Verwaltung ist dabei nicht ohne Tücken. Controlling bedeutet Steuerung über vor-gegebene Ziele und deren strukturierte Überprüfung. Im Jugendamt ist es dabei besonders wichtig, die Leistungsprozesse im Blick zu haben, da hier neben dem Erfolg der Arbeit auch der Einsatz der Ressourcen (u.a. Arbeitszeit, Budgetbelastung durch extern vergebene Leistungen und Hilfen) entscheidend beeinflusst wird. Es müssen dabei gleichzeitig fachliche und finanzielle Ziele im Blick behalten werden, wobei die fachliche Aufgabenerfüllung immer notwendige Bedingung ist (u.a. Rechtsansprüche). Folgerichtig wird in der Veranstaltung ein handlungsorientiertes Fachcontrolling mit Ressourcenbezug vorgestellt.

Darüber hinaus wird auf das Finanzcontrolling und die Kosten- und Leistungsrechnung eingegangen.

In der Veranstaltung wird deutlich werden, dass ein Berichtswesen mit Kennzahlen nur ein Teil des Controlling-Systems ist. Mindestens genauso wichtig sind die Prozesse, die den Transfer der Controlling-Informationen (Berichtswesen, Kennzahlen etc.) als Impulse für das Handeln der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sicher-stellen. Nur so ein ganzheitliches und als Regelkreis angelegtes Controlling kann als Steuerungsinstrument wirksam sein.

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Angekommen! UmA und Gastfamilien beraten und begleiten

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30. bis 31. Januar 2017

Düsseldorf, Jugendherberge

Viele Jugendämter in Nordrhein-Westfalen haben erste Erfahrungen in der Unterbringung von unbegleiteten minderjährigen Ausländern (umA) in Gastfamilien gesammelt. Konzepte und Verfahren – auch zur Umsetzung von Partizipation in diesem Feld - entwickeln die Fachkräfte in den Pflegekinderdiensten dabei »on the job«. Der zweitägige Workshop bietet die Möglichkeit, sich auf einer pragmatischen, operativen Ebene eingehend mit den Herausforderungen und Chancen der Unterbringung von umA in Gastfamilien zu befassen und Ideen zur strukturellen Einbettung des neuen Arbeitsfeldes zu sammeln.

Im Rahmen der Veranstaltungen wird den TeilnehmerInnen Raum für den fachlichen Austausch geboten. Ferner sollen Anregungen für die Entwicklung erster Schritte oder der Umsetzung von Konzepten vor Ort gegeben werden.

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6. Zertifikatskurs für Fachberatungen Kita und Kindertagespflege und Leitungen von Kindertagesstätten

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INKLUSION – EINE HERAUSFORDERUNG FÜR PÄDAGOGEN DER FRÜHEN KINDHEIT

13. Februar bis 8. September 2017

Köln, Bürgerhaus Stollwerck u.a.

Die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention hat bewirkt, dass in Deutschland ein inklusives Bildungssystem geschaffen werden muss. Das bedeutet, dass allen Kindern eine wohnortnahe Betreuung ermöglicht wird, um die Chance zu gewährleisten, einander in den verschiedenen Lern- und Lebensweisen sowie mit gleichen Rechten kennen zu lernen. Inklusive Frühpädagogik verfügt über ein hohes Potenzial, das dazu beitragen kann, dass Ausgrenzung und Diskriminierung keine Themen mehr sind.

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Kita – Akteur im kommunalen Integrationsplan: Kinder und Familien mit Zuwanderungsgeschichte in der Kindertageseinrichtung

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Start: 7. März 2017

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Alle in Deutschland lebenden Kinder haben ein Recht auf (frühe) Bildung und einen Rechtsanspruch auf einen Tagesbetreuungsplatz, sobald sie das erste Lebensjahr vollendet haben. Der gleichberechtigte Zugang zu Bildung, Betreuung und Erziehung ist eine wichtige Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und Integration von Anfang an.

Die Kita wird damit zu einem wichtigen Akteur im kommunalen Integrationsplan.

Im Rahmen der Seminarreihe stehen die Fragen im Mittelpunkt, wie die Kita und die frühpädagogischen Fachkräfte diese Rolle ausfüllen können und welches Wissen und welche Unterstützung sie dafür benötigen.

Ausgehend von der Lebensrealität von Kindern und Familien mit Flucht- und Migrationshintergrund gilt es themenspezifisches Wissen, interkulturelle Kompetenzen und praktische Handlungsansätze für die Arbeit in den Einrichtungen zu erweitern.

Neben der Etablierung einer ressourcenorientierten Zusammenarbeit mit Familien, stehen dabei auch gesundheitliche Aspekte, die Themen Resilienz und Trauma sowie die Bedeutung von Mehrsprachigkeit und Deutsch als Zweitsprache im Fokus.

Gerade vor dem Hintergrund vielfältiger Lebenswelten von Familien ist es notwendig, dass Fachkräfte sich der Unterschiedlichkeit von Familien bewusst werden und eigene Vorbehalte kritisch reflektieren.

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Jahrestagung Familiäre Bereitschaftsbetreuung: EIN TEIL DES GANZEN. Die Fachkräfte der Familiären Bereitschaftsbetreuung – Wichtige Akteure in der Perspektivklärung

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8. bis 9. März 2017

Hennef, Sportschule Hennef

Die Aufnahme von zumeist Säuglingen und Kindern in der Bereitschaftspflege erfolgt in der Regel aus einer Not- und Krisensituation heraus. Sie stellt hohe Anforderungen an die betroffenen Kinder, an die Pflegefamilien, wie an die beratenden Dienste.

Wichtige Funktionen der Familiären Bereitschaftsbetreuung (FBB) sind der Schutz und die Stabilisierung des Kindes sowie die Klärung seiner weiteren Perspektive. Während die ersten beiden Aspekte in der Regel zuverlässig realisiert werden, verläuft der Prozess der Klärung vielfach nur stockend. Dies führt zu langen Verweildauern von Kindern in der eigentlich auf einen kurzen Zeitraum angelegten Bereitschaftsbetreuung. Insbesondere für Säuglinge und Kleinkinder kann dies langfristig negative Auswirkungen auf ihre Entwicklungschancen zur Folge habe. Auch für die Pflegefamilien können enorme Belastungen mit dem zu langen Verbleib der Kinder, bei unklarer Perspektive, verbunden sein.

Um die Chance der Bereitschaftspflege zu nutzen, bedarf es einer konsequenten, am Zeitempfinden des Kindes orientierten Perspektivklärung. Ein wichtiger Gelingensfaktor für einen zügigen und zielorientierten Prozess ist die verbindliche Kooperation der beteiligten Personen und Dienste. Doch welchen Part kann der FBB-Fachdienst übernehmen? Welchen inhaltlichen Beitrag können die beratenden Fachkräfte der Familiären Bereitschaftsbetreuung zur Perspektivklärung leisten? Dies Fragen stehen im Zentrum der Tagung.

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Kindern eine Stimme geben! Partizipation, Kinderschutz und frühe Bildung in der Kita als Auftrag und Verantwortung der Jugendhilfe

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Fachtagung für Entscheidungsträger in NRW aus Jugendämtern, -politik, Träger und -Spitzenverbänden, Aus- und Fortbildung

Eine Initiative von LWL, Bertelsmann Stiftung und LVR

8. bis 9. März 2017

Hamm, MERCURE-Hotel

Die UN-Kinderrechtskonvention und das SGB VIII verlangen, die Meinung der Kinder ernst zu nehmen und sie an Entscheidungen zu beteiligen, die ihr eigenes Leben und das der Gemeinschaft in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe betreffen.

Neben diesem Rechtsanspruch auf Beteiligung gehört es in einer demokratischen Gesellschaft zu den Aufgaben der Bildungseinrichtungen, demokratische Handlungsweisen und Werte schon für Kinder konkret erfahrbar zu machen. Denn Demokratie muss gelernt werden – von Anfang an. Demokratisches Mitentscheiden und Mithandeln zu eröffnen, ist deshalb eine zentrale Aufgabe für die Gestaltung früher Bildung in Kindertageseinrichtungen. Dies ist angesichts aktueller gesellschaftspolitischer Entwicklungen in unserem Land wichtiger denn je.

Partizipation trägt zum Schutz von Kindern in pädagogischen Einrichtungen bei. Funktionierende Beteiligungs- und Beschwerdeverfahren – wie im § 45 SGB VIII gefordert –, sollen den Schutz und die Rechte von Kindern stärken.

Wie aber lebt man Demokratie mit Kindern in der Kita? Wie können Fachkräfte in Aus- und Fortbildung auf diese Aufgabe vorbereitet und darin unterstützt werden? Und welche Veränderungsbedarfe ergeben sich aus diesem Anspruch auch für Trägerstrukturen und Verwaltung? Die Veranstaltung möchte Entscheidungsträgern aus Jugendämtern, -politik, Träger- und -Spitzenverbänden, Aus- und Fortbildung Möglichkeiten aufzeigen, wie sie in ihren unterschiedlichen Rollen dazu beitragen können, dass Partizipation in Kindertageseinrichtungen nachhaltig verankert und zu einem gelebten Qualitätsmerkmal wird.

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Gesund bleiben im ASD & PKD: Selbstfürsorge und Resilienz

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16. März 2017

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Das Thema „Gesundheit am Arbeitsplatz ASD und im PKD“ gewinnt immer mehr an Bedeutung.

Alle kennen das: die Dinge im (Arbeits-)Leben laufen nicht immer so, wie man es sich vorstellt, trotz vieler Anstrengungen scheinen Sie manchen Situationen machtlos gegenüberzustehen. Manchmal regt Sie das mehr, manchmal weniger auf!

Wie können Sie als Fachkräfte in turbulenten Zeiten in Arbeitsfeldern, die viel von Ihnen an Flexibilität, Stressresistenz, Organisationstalent und noch vieles mehr verlangen, ihre Gesundheit im Blick behalten?

Resilienz scheint das neue Zauberwort zu sein, das in allen schwierigen Lebenslagen hilft. Das ist es natürlich nicht. Doch jeder Mensch kann seine Fähigkeiten ausbauen, mit widrigen Umständen und in schwierigen Situationen gelassener und angemessen umzugehen.

Eine Stärkung Ihrer persönlichen Resilienz kann dazu beitragen, stressige Situationen zu entschärfen, Krisen besser zu bewältigen und zwischen veränderbar und nicht veränderbar gut zu differenzieren.

Sie erleben Resilienz in der Gesamtgruppe, in Teilgruppen sowie in Einzelarbeit – das alles im vertrauensvollen Rahmen. Wie bieten Ihnen fachlichen Input, die Möglichkeit zu kollegialer Beratung, Bewegungs- und Entspannungsübungen, krativtätsfördernde Elemente, Humor und Einfühlsvermögen.

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Handwerkszeug und Haltung sind gefragt. Fachmännern den Weg von der Arbeit mit Jungen ... zur Jungenarbeit öffnen

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Ein Praxis begleitendes Qualifizierungsangebot von LVR-Landesjugendamt Rheinland und Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit in NRW e.V.

Start 22. bis 24. März 2017

Hennef, Sportschule Hennef

»Mein Träger, auch einige Kolleginnen sagen: ›Kümmere Dich mal um die Jungs!‹ … dabei arbeite ich doch schon viele Jahre mit Jungen – ist das keine Jungenarbeit?«

»Immer wieder sind es die Jungs, die Probleme machen – aber was ist eigentlich mit den Jungen, die nicht auffallen: Brauchen die auch Jungenarbeit?«

»Mit welchen Methoden kann ich Jungs erreichen – Fußball geht scheinbar immer, aber da muss es doch noch mehr geben?«

»Was heißt eigentlich: In der Jungenarbeit ist meine Haltung als Fachmann gefragt?«

Fragen wie diese beschäftigen männliche Fachkräfte, die tagtäglich mit Jungen arbeiten: Weil sie merken, dass manchmal das »gewisse etwas« in der pädagogischen Arbeit fehlt, Zugänge nicht funktionieren, Fragen an die eigene (Vorbild-)Rolle aufkommen – und/oder weil Träger, Kolleginnen und Kollegen dies fordern. Auch gesetzliche Vorgaben – geschlechtsbezogene Arbeit ist als Querschnittsaufgabe im SBG VIII verankert – sowie Forschungsergebnisse über die »Krise der Jungen« führen dazu, dass Fachmänner sich auf den Weg von der Arbeit mit Jungen … zur Jungenarbeit machen wollen. Letzteres betrifft z.B. den Bereich Schule, wo Jungs als mögliche Bildungsverlierer in den Blick genommen werden.

Der Praxis begleitende Qualifizierungskurs, eine Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit in NRW e.V., greift diese Bedarfe und Fragestellungen auf und unterstützt Fachmänner darin, ihre Haltung und (Vorbild-)Rolle, ihr Handwerkszeug und ihre Ziele in der Arbeit mit und für Jungen zu klären bzw. auszubauen.

Im Qualifizierungskurs werden die Probleme, die Jungen machen, wie auch die Probleme, die Jungen haben, aufgegriffen und gemeinsam reflektiert. Es geht um Sensibilisierung, den Zugang zu Bedürfnissen, Gefühlen und Stärken von Jungen – um Sympathie für auch eigensinnige Inszenierungen von Jungen gleichermaßen wie um pädagogische Grenzziehungen.

Dabei steht immer die konkrete Alltagspraxis der Teilnehmer im Mittelpunkt und geht es um Handlungskompetenz in der Arbeit mit den Jungs dort!

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Navi 8.0. Tagung für die ASD-Leitungskräfte in Nordrhein-Westfalen

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Das inklusive Jugendamt: Können wir das und wie können wir das?

27. April 2017

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Seit Langem wird die Zusammenführung der Hilfen für junge Menschen mit und ohne Behinderung in einem Gesetz diskutiert. Im letzten Jahr wurden erste Gesetzesentwürfe zur »Inklusiven Lösung« im SGB VIII bekannt. Nach kritischen Rückmeldungen aus der Fachöffentlichkeit, die sich weniger gegen die Zusammenführung, sondern mehr auf das Verfahren und die inhaltliche Umsetzung bezog, scheint diese Reform in der derzeitigen Legislaturperiode nicht zu erfolgen.

Dies eröffnet die Chance, frei von konkreten Vorgaben und ohne Zeitdruck Perspektiven zur Inklusion zu diskutieren und eine eigene Haltung zu entwickeln. Im Mittelpunkt dieser Auseinandersetzung steht die Frage: Können wir ein »inklusives Jugendamt« gestalten und wie können wir das?

Bei der Tagung sollen diese Frage und die Erwartungen an ein inklusives Jugendamt aus unterschiedlichen Perspektiven und auf der Grundlage eigener Erfahrungen beleuchtet und diskutiert werden: aus der wissenschaftlichen Perspektive, aus der Perspektive eines Fachbereichsleiters, der die Zusammenführung in seinem Fachbereich vollzogen hat, aus dem Blickwinkel einer Einrichtungsleiterin und dem eines ASD-Leiters.

In der anschließenden Diskussion am Nachmittag besteht die Möglichkeit, die eigene Positionierung zu reflektieren und eine Haltung zum inklusiven Jugendamt zu entwickeln.

Im Abschlussvortrag werden mögliche erste Schritte und Perspektiven zur diesbezüglichen Organisationsentwicklung aufgezeigt.

Die Fachtagung ist - wie bereits die vorangegangenen sieben »Navi-Tagungen« - vorbereitet worden von Vertreterinnen und Vertretern der beiden Landesjugendämter in Nordrhein-Westfalen und der Bundesarbeitsgemeinschaft ASD/KSD.

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