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Aktuelle Termine

Diese Veranstaltungsübersicht informiert über aktuelle Fortbildungsangebote des LVR-Landesjugendamtes.

Weitere Fachtagungen, Seminare und Zertifikatskurse des LVR-Landesjugendamtes finden Sie im Online-Fortbildungskatalog.

Werkstattgespräche – Praxis Früher Hilfen: Workshops für Netzwerkkoordinierende

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Werkstattgespräche
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15. September 2016

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Die Veranstaltungsreihe richtet sich an Netzwerkkoordinierende, die mit der Umsetzung der Frühen Hilfen im Rahmen der Bundesinitiative Frühe Hilfen und darüber hinaus befasst sind. Das Format »Werkstattgespräch« bietet die Möglichkeit des gegenseitigen Lernens und des Erfahrungsaustausches zu vorher angekündigten Themen. Diese werden bedarfsgerecht aus der Praxis aufgegriffen. Durch Arbeitsmaterialien sowie Diskussions- und Reflexionsanregungen werden die jeweiligen Themen gemeinsam mit den Teilnehmenden bearbeitet. Ziel des jeweiligen Werkstattgespräches ist es, fachliche Anregungen und Orientierung für die eigene konkrete Praxis zu erhalten und sich kollegial auszutauschen.

Ihre Themenvorschläge für die weitere Fortführung dieser Veranstaltungsreihe nimmt die Fachberatung Frühe Hilfen im LVR jederzeit gerne entgegen.

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Leiten will gelernt sein 2016: Zertifikatskurs für Leitungskräfte an (offenen) Ganztagsschulen

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Leiten will gelernt sein 2016
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Start: 16. bis 17. September 2016

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Sie haben als Ko-Leiter/in neben der Schulleitung innerhalb der OGS die Verantwortung für die Konzeptions- und Prozessgestaltung der außerunterrichtlichen Angebote und für ein qualitativ gutes, bedarfsgerechtes Angebot für die Kinder und ihre Familien? Sie haben – oft als Erste/r unter Gleichen – die Personal- und Teamentwicklung inne, sollen dazu eng mit der Schulleitung und dem Lehrerkollegium zusammenarbeiten, auch hier die Entwicklung zu einem Gesamtteam fördern? Sie müssen Aufgaben und Verantwortlichkeiten delegieren, für ein gutes Zeitmanagement sorgen, ein Budget verwalten? Sie sind erste Ansprechpartnerin für Eltern, sollen die Zusammenarbeit mit ihnen qualitativ gut gestalten, zudem die Arbeit der OGS in den verschiedenen schulischen Gremien und denen ihres Trägers sowie nach außen vertreten?

Leitungskompetenzen fallen nicht vom Himmel. Der Zertifikatskurs will Sie unterstützen, Ihren persönlichen Leitungsstil weiter zu entwickeln und dabei das notwendige »Handwerkszeug« kennen und reflektiert anwenden zu lernen.

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Interkulturell und vielfältig! Neu zugewanderte Kinder in der offenen Ganztagsgrundschule

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Jugendverbände gestalten Bildungslandschaften
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6. Oktober 2016

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Der Name ist Programm: Die offene Ganztagsgrundschule steht allen Kindern offen und heißt sie herzlich willkommen. Sie eröffnet auch den neu zugewanderten Kindern vielfältige Teilhabechancen in unsere Gesellschaft und hilft ihnen, sich hier gut einzuleben, Freundinnen und Freunde zu gewinnen und mit ihnen gemeinsam viel Neues zu lernen und zu erleben.

Insbesondere den nonformalen und informellen Bildungsangeboten – all dem, was Rauschenbach „Alltagsbildung“ nennt – kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Eng mit den Inhalten und Methoden des Unterrichts verzahnt und in einem Bildungsgesamtkonzept verankert, das auch die Ressourcen im Gemeinwesen sinnvoll zu nutzen weiß, können alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam lernen und individuell gefördert werden.

Wie sieht eine Kultur der Anerkennung und Wertschätzung aus? Wie können Lehr? und sozialpädagogische Fachkräfte und ihre außerschulischen Bildungspartner gemeinsam mit Kindern und ihren Eltern kulturelle Vielfältigkeit ausbauen und gestalten?

Die Fachtagung gibt Impulse für interkulturelle Ganztagsschulentwicklung durch einen Fachvortrag und praxisbezogene Workshops und bietet Raum für den kollegialen Erfahrungsaustausch.

Diese Fachtagung richtet sich an Fach- und Lehrkräfte, Träger des Ganztags, Leitungsverantwortliche in Jugendhilfe und Schule und außerschulische Akteure.?Ein detailliertes Tagungsprogramm und Informationen zur Anmeldung finden Sie in Kürze auf der Internetseite www.ganztag.nrw.de.

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LVR- und LWL-Fachtag "Schulsozialarbeit koordinieren: Berufs- und Lebensziele früh mit unterstützen"

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Schulsozialarbeit koordinieren
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26. Oktober 2016

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Angebote zur Lebens- und Berufsorientierung sind Inhalt von Schulprogrammen und auch Bestandteil der Aufgaben von Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeitern. Hinzu kommen Angebote der Jugendsozialarbeit sowie eine Vielzahl an Projekten. Das Ziel der Akteure und Maßnahmen ist es, alle Jugendlichen bestmöglich auf einen gelingenden Übergang in Ausbildung, Beruf und ein selbstständiges Leben vorzubereiten und dabei gerade auch benachteiligte Zielgruppen gezielt „in den Blick zu nehmen“. Bei dem Fachtag sollen die Gestaltungsmöglichkeiten diskutiert werden, die Schulsozialarbeit hier hat.

Darüber hinaus bietet der Fachtag Raum für den kollegialen Austausch über aktuelle Fragestellungen und Thema aus der Praxis der Teilnehmenden.

Eingeladen sind die Koordinierungsbeauftragten für Schulsozialarbeit bei Jugendämtern, Schulverwaltungsämtern, Bildungsbüros, Freien Trägern und der Schulsaufsicht in Nordrhein-Westfalen.

Weitere Informationen zu den Inhalten sowie den Anmeldevordruck finden Sie im Flyer, der am Ende der Seite zum Download bereit steht.

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Entscheidungskompetenz im Jugendhilfeausschuss: Jahrestagung für Mitglieder von Jugendhilfeausschüssen im Rheinland

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Jahrestagung für Mitglieder von Jugendhilfeausschüssen im Rheinland
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27. bis 28. Oktober 2016

Bergisch Gladbach Bensberg, Kardinal-Schule-Haus

Die Jugendhilfe sieht sich kontinuierlich vor neue oder sich wandelnde Herausforderungen gestellt. Wer diesen Herausforderungen gewachsen sein will, der muss die Neuerungen thematisieren und sich mit ihnen auseinandersetzen.

Die Jahrestagung für die Mitglieder von Jugendhilfeausschüssen im Rheinland informiert über aktuelle Entwicklungen in der Jugendhilfe.

Darüber hinaus werden unter anderem sich daraus ergebene Problemstellungen diskutiert, gemeinsam Perspektiven entwickelt und aufgezeigt.

Die Tagung versteht sich nicht nur als Forum für den fachlichen Diskurs. Sie dient auch als Rahmen für den kollegialen Austausch, bei dem Netzwerke gemeinsamer Ideen und Initiativen gepflegt werden können.

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Wer ist wie? Jungen und Mädchen, Männer und Frauen sind wie ... verschieden?

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Wer ist wie? Jungen und Mädchen, Männer und Frauen sind wie ... verschieden
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28. Oktober 2016

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Vielfalt in Familien und KiTa-Teams

Kindertageseinrichtungen sind Lebens-Orte der frühkindlichen Bildung, Erziehung und Betreuung, an denen Diversität jeden Tag erlebbar ist. Diese Vielfalt spiegelt sich wider: Bei den Kindern einer KiTa und bei all deren Bezugspersonen.

Die Veranstaltung möchte deshalb den gendersensiblen Blick zum einen auf die sich verändernde Lebenswelt und Buntheit von Familien richten und zum anderen auf die Vielfalt im Team der Kita, wo pädagogische Fachkräfte verschiedenen Geschlechts, Alters und Herkunft zusammen arbeiten: Alle mit dem Ziel einer gelingenden Erziehungspartnerschaft mit den vielfältigen Bezugssystemen der Kinder.

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Unbegleitete Minderjährige Ausländer: Verteilung, Ausländerrecht und Familienzusammenführung

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Verteilung, Ausländerrecht und Familien-zusammenführung
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4. November 2016

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Am 1. November 2015 ist das »Gesetz zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher« in Kraft getreten. Durch das Gesetz wurden Änderungen und Neuregelungen im SGB VIII, im Aufenthaltsgesetz und im Staatsangehörigkeitsgesetz vorgenommen.

Der neugeschaffene § 42a SGB VIII regelt die vorläufige Inobhutnahme eines ausländischen Kindes oder Jugendlichen. Nach der vorläufigen Inobhutnahme wird das Kind bzw. der Jugendliche verteilt, wenn eine Verteilung nicht ausgeschlossen wurde. Im Oktober hat die Landesstelle NRW ihre Tätigkeit aufgenommen, die die Kinder und Jugendlichen den Jugendämtern zuweist.

Nach der Zuweisung folgt die Inobhutnahme nach § 42 SGB VIII, die Bestellung eines Vormunds und in der Regel ein Clearingverfahren.

Bei einigen Kindern oder Jugendlichen wird in den ersten Tagen/Wochen oder auch später festgestellt, dass sich Verwandte in Deutschland oder im europäischen Ausland aufhalten. Das Jugendamt ist dann in der Verpflichtung, die Möglichkeit einer Familienzusammenführung zu prüfen und diese gegebenenfalls zu veranlassen. Dabei sind auch die ausländerrechtlichen Vorgaben zu beachten.

Auf der Fachtagung werden das Verteilverfahren vorgestellt sowie die asyl- und ausländerrechtlichen Grundlagen vermittelt und die praktische Umsetzung der Familienzusammenführung exemplarisch veranschaulicht.

Jahrestagung der leitenden Fachkräfte in der kommunalen Kinder- und Jugendarbeit

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9. bis 11. November 2016

Bonn, Gustav-Stresemann-Institut (GSI)

Die Jahrestagung für die leitenden Fachkräfte in der Kinder- und Jugendarbeit ist eine unentbehrliche Plattform für den fachlichen Diskurs zur Entwicklung der kommunalen Kinder-und Jugendarbeit. Wie jedes Jahr stehen die fachliche Weiterbildung, der kollegiale Austausch und die Auseinandersetzung zur Weiterentwicklung des Arbeitsfeldes der Kinder- und Jugendarbeit im Mittelpunkt der Tagung. Die Tagung wird gestaltet durch Vorträge, Workshops, Praxisbeispiele und Begegnungsmöglichkeiten. Die Vorbereitung erfolgt in Kooperation mit den rheinischen Jugendämtern.

Das ausführliche Programm finden Sie im nachstehenden Flyer.

Fachtagung Adoption: Wunschkind und Wirklichkeit – Entwicklungsaufgaben von Adoptionsbewerbern

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Fachtagung Adoption
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10. November 2016

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Will man sich ein Bild von einem Menschen machen, ist es besonders aufschlussreich, einen Blick auf die Gestaltung der Übergänge in seiner Biografie zu werfen. Wer jemand ist, das lässt sich leichter erfassen, wenn wir sehen, auf welche individuelle Weise es ihm oder ihr gelingt, z. B. von der Kindheit in das Erwachsenenleben, von der Schule in den Beruf, vom Singledasein in den Ehegattenstatus, von der Rolle des Kindes in die Elternrolle zu finden. An den Übergängen wird immer wieder neu die Frage bewegt: Welche Form finde ich, um Vertrautes und Gewachsenes zu bewahren, zu retten, zu kultivieren und zugleich weiterzuentwickeln, umzubilden, zu verabschieden? Solche Prozesse brauchen ihre eigene Zeit.

In unserer beschleunigten Kultur jedoch scheinen Übergänge als Entwicklungsräume zunehmend an Bedeutung zu verlieren. Es entsteht der Eindruck, dass im Prinzip „immer alles geht“, aufkommende Begehrlichkeiten zunehmend prompt beantwortet werden. Dem Verspüren eines (Konsum-) Verlangens nach nahezu jedem beliebigen Objekt folgt in diesen Zeiten immer häufiger innerhalb weniger Stunden (!) seine Erfüllung.

Welche Auswirkungen hat es da, mit der Versagung eines derart existentiellen Wunsches konfrontiert zu werden, wie dem nach einem gemeinsamen leiblichen Kind? Welche Spuren hinterlassen die Belastungen, die mit dem Lösungsversuch der reproduktionsmedizinischen Behandlung einhergehen? Lassen sich diese Erfahrungen überhaupt abschließend verarbeiten? Gibt es hier Unterschiede zwischen Männern und Frauen, der Person, die die Kinderlosigkeit verursacht hat und ihrem Gegenüber, zwischen Alleinstehenden und Paaren? Wann können wir bei der Auswahl von Adoptionsbewerbern voraussetzen, dass mögliche Reste von Trauer und Wut angesichts des ungestillten Sehnens die Aufnahme eines Kindes nicht mehr überschatten?

Zur Beschäftigung mit diesen Fragen haben wir Dr. Almut Dorn als Referentin für die erste Tageshälfte eingeladen. Sie forscht und praktiziert seit 20 Jahren als Psychologin und Psychotherapeutin im Bereich der Gynäkologischen Psychosomatik.

Ist der Weg zur Aufnahme des Kindes dann beschritten, schließen sich neue Veränderungen und damit weitere Entwicklungserfordernisse an. Worin bestehen diese Aufgaben ganz konkret? Welche Veränderungen ergeben sich für die Paarbeziehung, die Rollenverteilung, die Alltagsgestaltung in einer Adoptivfamilie? Welche Phänomene sind auch in anderen Familien üblich und welche ergeben sich aus der Kinderlosigkeit des Paares und der Elternlosigkeit des Kindes? Welche Anforderungen stellen Adoptivkinder grundsätzlich an ihre neuen Eltern?

Am Nachmittag begrüßen wir die Psychologin und Familientherapeutin Frau Annette Berner, die uns unter anderem aus ihrer langjährigen Beratungspraxis heraus Hinweise aufzeigen wird, die eine Einschätzung der Frage erlauben, ob der Übergang zur Elternschaft voraussichtlich gelingen wird.

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6. Zertifikatskurs für Fachberatungen Kita und Kindertagespflege und Leitungen von Kindertagesstätten

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung 6. Zertifikatskurs für Fachberatungen Kita und Kindertagespflege
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INKLUSION – EINE HERAUSFORDERUNG FÜR PÄDAGOGEN DER FRÜHEN KINDHEIT

13. Februar bis 8. September 2017

Köln, Bürgerhaus Stollwerck u.a.

Die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention hat bewirkt, dass in Deutschland ein inklusives Bildungssystem geschaffen werden muss. Das bedeutet, dass allen Kindern eine wohnortnahe Betreuung ermöglicht wird, um die Chance zu gewährleisten, einander in den verschiedenen Lern- und Lebensweisen sowie mit gleichen Rechten kennen zu lernen. Inklusive Frühpädagogik verfügt über ein hohes Potenzial, das dazu beitragen kann, dass Ausgrenzung und Diskriminierung keine Themen mehr sind.

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