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Controlling im Jugendamt

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16. bis 17. April 2018

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Controlling ist ein wichtiges Instrument der Steuerungsunterstützung.

Der Transfer des Instrumentariums aus der Betriebswirtschaft in die Verwaltung ist dabei nicht ohne Tücken. Controlling bedeutet Steuerung über vorgegebene Ziele und deren strukturierte Überprüfung. Im Jugendamt ist es dabei besonders wichtig, die Leistungsprozesse im Blick zu haben, da hier neben dem Erfolg der Arbeit auch der Einsatz der Ressourcen (u.a. Arbeitszeit, Budgetbelastung durch extern vergebene Leistungen und Hilfen) entscheidend beeinflusst wird. Es müssen dabei gleichzeitig fachliche und finanzielle Ziele im Blick behalten werden, wobei die fachliche Aufgabenerfüllung immer notwendige Bedingung ist (u.a. Rechtsansprüche).

Folgerichtig wird in der Veranstaltung ein handlungsorientiertes Fachcontrolling mit Ressourcenbezug vorgestellt.

Darüber hinaus wird auf das Finanzcontrolling und die Kosten- und Leistungsrechnung eingegangen.

In der Veranstaltung wird deutlich werden, dass ein Berichtswesen mit Kennzahlen nur ein Teil des Controlling-Systems ist. Mindestens genauso wichtig sind die Prozesse, die den Transfer der Controlling-Informationen (Berichtswesen, Kennzahlen etc.) als Impulse für das Handeln der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sicherstellen. Nur so ein ganzheitliches und als Regelkreis angelegtes Controlling kann als Steuerungsinstrument wirksam sein.

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Navi 9.0. Tagung für die ASD-Leitungskräfte In Nordrhein-Westfalen

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Früher war alles besser …. oder: Neue Besen kehren gut!? Der ASD im Generationenwechsel

19. April 2018

Dortmund, Dietrich-Keuning-Haus

Das Personalkarussell im ASD ist in Bewegung …. Die personellen Ressourcen im ASD konnten in den vergangenen Jahren aufgestockt werden. Aber auch der Generationenwechsel vollzieht sich mit wachsender Dynamik. Viele neue Fachkräfte wurden eingestellt. Vor allem die Gruppe der Berufseinsteigerinnen und –einsteiger sowie der jungen Fachkräfte im ASD ist seit 2010 deutlich gewachsen. Erstmals in 2014 machten in NRW die unter 30Jährigen die größte Altersgruppe im ASD aus – das zeigt die aktuelle Personalstatistik der Kinder- und Jugendhilfe.

Leitungskräfte sind zunehmend gefordert, sehr junge Teams anzuleiten. Oder sie arbeiten mit Teams, in denen neben den jungen Fachkräfte vor allem die »alten Hasen« mehrheitlich vertreten sind, die 45 Jahre und älter sind und seit vielen Jahren ihre berufliche Heimat im ASD gefunden haben. Mit den jungen Fachkräften ziehen z.T. neue fachliche Haltungen, methodische Herangehensweisen oder auch veränderte Erwartungen an den eigenen Arbeitsplatz in die Dienste ein. Jede Generation entwickelt ihr berufliches Selbstverständnis vor dem Hintergrund ihrer gesellschaftlichen Erfahrungen, der sich wandelnden Studien- und Ausbildungsinhalte und der aktuellen Bedingungen des Handlungsfeldes. Nicht immer verlaufen die damit verbundenen Auseinandersetzungen in den Teams konfliktfrei.

Welche Unterschiedlichkeiten lassen sich aber tatsächlich beschreiben? Wie können wahrgenommene Generationendifferenzen erklärt und interpretiert werden? Und wie können Leitungskräfte konstruktiv mit solchen Unterschieden umgehen?

Diesen Fragen geht die Tagung in zwei Einführungsvorträgen nach. In Arbeitsgruppen am Nachmittag werden anschließend erste Orientierungen, die sich daraus für das Leitungshandeln entwickeln lassen, unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutiert. Ein humorvoller Blick auf das Thema rundet die Veranstaltung ab.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie die Gelegenheit nutzen, sich diesem aktuellen Thema gemeinsam anzunähern, und wir Sie in Dortmund begrüßen dürfen.

Die Fachtagung ist – wie bereits die vorangegangenen acht »Navi-Tagungen« – vorbereitet worden von Vertreterinnen und Vertretern der beiden Landesjugendämter in Nordrhein-Westfalen und der Bundesarbeitsgemeinschaft ASD/KSD.

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Armutssensibel Handeln und Teilhabe ermöglichen

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25. bis 26. April 2018

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Alle Kinder und Jugendliche haben Talente. Aber nicht alle haben die Möglichkeit, diese Talente zu entfalten. Das gilt insbesondere für Kinder und Jugendliche, die in benachteiligten Lebenslagen aufwachsen. Sie und ihre Familien benötigen oftmals Unterstützung, damit sie ihre

Möglichkeiten und Potenziale entfalten können. Der Übergang von der Primarstufe zur Sekundarstufe stellt eine wichtige Schnittstelle dar, damit eine erfolgreiche Schullaufbahn für Mädchen und Jungen gelingen kann. Wie kann eine intensive Begleitung beim Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule gelingen? Wie kann eine weitergehende gelingende Begleitung und Unterstützung für Kinder und Jugendliche auch im Übergang von der Schule in Beruf, Ausbildung und Studium aussehen?

Die LVR-Koordinationsstelle Kinderarmut lädt dazu ein, im Rahmen des Seminars einen tieferen Einblick in das Themenfeld armutssensibel Handeln zu bekommen und sich mit den vielfältigen Kooperations- und Unterstützungsmöglichkeiten für Mädchen und Jungen sowie deren Familien auseinander zu setzen. Die Teilnehmenden erhalten während des Seminars die Gelegenheit, sich von Impulsen der Referierenden inspirieren zu lassen, sich untereinander auszutauschen und die eigene Haltung zu reflektieren.

Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, die sich mit dem Thema Kinderarmut befassen wollen, als auch an relevante kommunale Akteure, wie zum Beispiel Koordinierende der Netzwerke zur Vermeidung der Folgen von Kinderarmut.

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Bewilligt? Sozialrechtliche Fragen in der Pflegekinderhilfe

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Eine Kooperationsveranstaltung der Landesjugendämter Westfalen, Rheinland und dem PAN e.V. Düsseldorf

16. Mai 2018

Dortmund, Sozialinstitut Kommende

was ist im Pflegegeld nach dem SGB VIII enthalten - und was nicht?

Wer kommt für notwendige Therapien auf? Wer für die Entlastung der Pflegepersonen? Wo liegt die Zuständigkeit für Pflegekinder mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung, wenn sie volljährig werden?

Die Leistungsansprüche für Pflegekinder können vielfältig sein. Für die Fachkräfte in den Pflegekinderdiensten sowie für Pflegeeltern ist es mitunter eine Herausforderung, sich im Dschungel sozialrechtlicher Ansprüche zurechtzufinden.

Gila Schindler, Fachanwältin für Sozialrecht, wird einige Aspekte dieses weiten Feldes beleuchten. Dabei wird sie auf gesetzliche Entwicklungen sowie auf aktuelle Rechtsprechung eingehen.

Anschließend haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, eigene Fragen an die Expertin zu richten und Fälle aus der Praxis einzubringen.

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Schulsozialarbeit koordinieren: Fachtag für Koordinierungsfachkräfte bei den verschiedenen Anstellungsträgern in NRW

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16. Mai 2018

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Im Mittelpunkt des kommenden Fachtages für die Koordinierungsbeauftragten für Schulsozialarbeit bei den verschiedenen Anstellungsträgern in NRW steht die Evaluation der BuT-Schulsozialarbeit aus dem Jahr 2017.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales (MAIS NRW) hatte für das Jahr 2017 eine Wirkungsanalyse der sozialen Arbeit an Schulen im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets in NRW (BuT-Schulsozialarbeit) durchführen lassen. Über eine Onlinebefragung bei den im Landesprogramm beschäftigten Fachkräften und mit einer Schwerpunkterhebung bei 8 Kreisen und kreisfreien Städten konnten landesweit zahlreiche Angaben zur 'Wirksamkeit' und Nutzung des BuT-Programms zusammen getragen werden.

Da ein Großteil der Koordinatoren für Schulsozialarbeit auch mit der Koordination der BuT-Schulsozialarbeit befasst ist, wollen wir die Evaluation zu diesem Landes-Programm näher betrachten, diskutieren und Handlungserfordernisse für die Praxis erarbeiten. Auch für die Koordinatoren der Schulsozialarbeit, die nicht mit der BuT-Schulsozialarbeit befasst sind, wird die Vorstellung der Evaluation interessant sein, da die BuT-SchulsozialarbeiterInnen in der Regel mit den anderen Fachkräften für Schulsozialarbeit eng zusammenarbeiten und beide die jeweilige Arbeit der anderen ergänzen und unterstützen.

Zu Beginn des Nachmittags wollen wir mit dem Beitrag 'Schulsozialarbeit und Digitalisierung' Neuland betreten und grundlegenden Fragestellungen zu Berührungspunkten und Herausforderungen der Schulsozialarbeit im Zusammenhang mit der Digitalsierung formulieren. Dabei werden wir durch die AJS – Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW e.V. unterstützt.

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Gewaltfreiheit in der Kita: Prävention und Intervention in institutionellen Kontexten im Rahmen des gesetzlichen Kinderschutzes

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20. Juni 2018

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Kinder haben einen gesetzlichen Anspruch auf gewaltfreie Erziehung, sowohl im familiären als auch im institutionellen Kontext. Daher müssen auch innerhalb der Kindertagesbetreuung präventive Strukturen geschaffen werden, die mögliche Grenzüberschreitungen in der Beziehung zwischen pädagogischen Fachkräften und Kindern vermeiden.

Ziel der Fortbildung „Gewaltfreiheit in der Kita“ ist es, das Handeln der Fachkräfte in den Blick zu nehmen und hierbei die Mitarbeitenden für risikoreiche Situationen zu sensibilisieren und ebenso alternative Handlungsmethoden anzubieten.

Es werden Haltungen, Methoden und Maßnahmen diskutiert, die dazu beitragen, Grenzverletzungen, Übergriffen und anderen Formen von Gewalt, vorzubeugen.

Darüber hinaus werden zusätzlich Methoden erprobt, um Abläufe für kompetentes, verantwortungsvolles Handeln zu erarbeiten, falls es dennoch zu einer Grenzverletzung von Erwachsenen gegenüber Kindern in der Kindertageseinrichtung kommt.

Aktuelle Materialien und Literaturhinweise geben den Akteurinnen und Akteuren der Kindertagesbetreuung die Möglichkeit für eine weitergehende Beschäftigung mit der Thematik.

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Mehr Demokratie wagen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

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Handlungsweisen GEBe zur Förderung von Selbstbestimmung und Mitverantwortung

Start 28. bis 29. Juni 2018

Düsseldorf, Jugendherberge

Beteiligung sofort und für alle - So lautet die Forderung wie auch das Ziel der GEBe-Methode für die Offene Kinder- und Jugendarbeit. Kinder und Jugendliche müssen nicht erst fit gemacht werden für Beteiligungsprozesse und es müssen auch nicht erst ihre Probleme gelöst werden, bevor sie beteiligt werden können. Die GEBe-Methode zeigt, wie selbst mit so genannten benachteiligten Jugendlichen echte Beteiligung gelingen kann. Zentral ist, die Themen der jungen Menschen zum Ausgangspunkt der pädagogischen Prozesse zu machen.

Diese Themen stecken im Handeln der Kinder und Jugendlichen und lassen sich durch die methodischen Schritte von GEBe erfassen und nutzbar machen.

Die Weiterbildungsreihe qualifiziert für die Anwendung der GEBe-Methoden im pädagogischen Alltag der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Die Fachkräfte üben im normalen Alltag ihrer Einrichtung eine genauere Beobachtung jugendlicher Besucher/innen und ihrer lebensweltlichen Themen. Sie lernen, diese zu dokumentieren und aus ihnen gesellschaftlich relevante Themen junger Menschen zu erkennen. Daraus ergeben sich praxistaugliche Chancen für gesellschaftliches Engagement (auch benachteiligter) Jugendlicher, so wie es § 11 SGB VIII von der Jugendarbeit fordert.

Während der Seminartage werden dazu Inputs gegeben und Methoden vorgestellt. Die Teilnehmer/innen setzen die methodischen Grundschritte in den Praxisphasen zwischen den Seminartagen um, so dass mit den Ergebnissen beim folgenden Termin weitergearbeitet werden kann.

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Beurkundungen im Kindschaftsrecht für fortgeschrittene Fachkräfte

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10. bis 11. Juli 2018

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Ihre Urkundstätigkeit im Jugendamt, als Durchführung sozialstaatlicher Verwaltung, hat ihren formalen Rahmen im Beurkundungsgesetz. Die Umsetzung erfordert gründliche Rechtskenntnisse und Rechtssicherheit sowie einen sicheren Umgang mit dem Gesetz. Zunehmend sind auch Kenntnisse der zwischenstaatlichen Verträge und Verordnungen, die im Zusammenhang mit Ihrer Geltendmachung und Durchsetzung von Unterhaltsforderungen relevant sind, maßgeblich. Zur rechtssicherer Arbeit ist die Bildung, Erweiterung und Auffrischung von Fachwissen maßgeblich und notwendig. Denn Fachwissen schafft Fachkräfte.

Wir geben Ihnen als erfahrene Fachkraft die Möglichkeit, aufbauend auf schwierigen Fallkonstellationen, rechtliche Fragestellungen vertiefend darzustellen. Ihre Praxisfälle und Fragestellungen können im Rahmen der Veranstaltung mit eingebracht werden. Ferner werden aktuelle gesetzliche Neuregelungen sowie Rechtsprechung zum Beurkundungsrecht behandelt. Unser Ziel ist es, Ihnen als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter der Beurkundungsstelle vertiefendes Fachwissen für die Aufgabenwahrnehmung zu vermitteln.

Mit unserem modernen und dynamischen Fortbildungskonzept bieten wir Ihnen ein Seminar in einer angenehmen und professionellen Umgebung. Mit dem Einsatz bundesweit agierender Experten und Expertinnen als Referenten und Referentinnen stellen wir Ihnen ein weit- und tiefgreifendes Fortbildungsangebot zur Verfügung.

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Neu in der Fachberatung. Neu in der Moderation? Seminar für Fachberatungen von Kindertageseinrichtungen

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30. bis 31. August 2018

Siegburg, Katholisch-Soziales Institut (KSI)

Sie sind noch neu in der Funktion der Fachberatung und müssen immer mehr Besprechungen und Veranstaltungen moderieren? Sie möchten in Besprechungen zielsicher zu strukturierten und dokumentierten Resultaten kommen? Sie möchten die Kompetenz aller Teilnehmer nutzen und ein produktives Arbeiten ermöglichen?

Dann sollten Sie Ihre Besprechungen und Veranstaltungen professionell moderieren! Erlernen Sie die hierfür wichtigen Arbeitstechniken. So kommen Sie mit systematischer Vorbereitung und kontinuierlicher Visualisierung schnell zu besseren Ergebnissen.

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Beurkundungen im Kindschaftsrecht für neue Fachkräfte im Fachdienst Beistandschaft

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3. bis 4. September 2018

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Ihre Urkundstätigkeit im Jugendamt, als Durchführung sozialstaatlicher Verwaltung, hat ihren formalen Rahmen im Beurkundungsgesetz. Die Umsetzung erfordert gründliche Rechtskenntnisse und Rechtssicherheit sowie einen sicheren Umgang mit dem Gesetz. Zunehmend sind auch Kenntnisse der zwischenstaatlichen Verträge und Verordnungen, die im Zusammenhang mit Ihrer Geltendmachung und Durchsetzung von Unterhaltsforderungen relevant sind, maßgeblich. Zur rechtssicherer Arbeit ist die Bildung, Erweiterung und Auffrischung von Fachwissen maßgeblich und notwendig. Denn Fachwissen schafft Fachkräfte.

Wir geben Ihnen als neue Fachkräfte im Fachdienst Beistandschaft eine gute Ausstattung an Handwerkszeug und Geschick mit auf den Weg. Wir erklären Ihnen das Verfahren, was Sie dürfen, wo etwas steht und wie Sie es am besten machen. Mit praxisbezogenen Fallbeispielen liegt der Seminarschwerpunkt bei den Voraussetzungen für die Wirkung und die Vollstreckung von Urkunden.

Mit unserem modernen und dynamischen Fortbildungskonzept bieten wir Ihnen ein Seminar in einer angenehmen und professionellen Umgebung. Mit dem Einsatz bundesweit agierender Experten und Expertinnen als Referenten und Referentinnen stellen wir Ihnen ein weit- und tiefgreifendes Fortbildungsangebot zur Verfügung.

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Biografiearbeit mit Pflegekindern

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Fortbildungsreihe der Landesjugendämter Westfalen und Rheinland

Start: 8. bis 10. Oktober 2018

Essen/Mülheim an der Ruhr

Biografiearbeit ist eine wirkungsvolle Methode, mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ihre Vergangenheit zu reflektieren und ihre Zukunft zu gestalten. Besonders junge Menschen, die nicht bei ihren Eltern leben können und in Pflegefamilien einen sicheren Lebensort gefunden haben, beschäftigt ihre Geschichte. Biografiearbeit kann sie bei der Entwicklung eines positiven Selbstkonzepts unterstützen und zur psychischen Widerstandsfähigkeit beitragen. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte hilft Kindern und Jugendlichen, sich besser kennenzulernen und lebensgeschichtliche Erfahrungen zu integrieren.

Im Rahmen der Weiterbildung erleben Sie, wie Biografiearbeit wirkt und wie Sie diese mit Behutsamkeit und Kompetenz planen und anleiten. Sie erfahren und erproben außerdem, wie Sie die Pflege- und Herkunftseltern der Kinder, die in deren Lebensgeschichte eine wichtige Rolle einnehmen, einbeziehen können.

Sie erlernen unterschiedliche kreative Methoden und Techniken, wie etwa die Arbeit mit dem Lebensbuch, dem Vier-Eltern-Modell oder der Lebenslinie. Dabei befassen Sie sich auch mit Ihrer eigenen Lebensgeschichte. Mittels Impulsvorträgen wird Ihnen das erforderliche Hintergrundwissen vermittelt. In Gruppen-, Paar- und Einzelarbeiten haben Sie Gelegenheit, Methoden der Biografiearbeit auszuprobieren und zu reflektieren.

Die Weiterbildung umfasst 42 Unterrichtseinheiten a 1,5 Stunden. Voraussetzung für den Erhalt des Zertifikates ist die kontinuierliche Teilnahme an allen Modulen, die Arbeit in selbstorganisierten Regionalgruppen sowie die Durchführung und Präsentation eines Praxisprojektes. Der Kurs schließt mit einem Zertifikat ab.

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Zertifikatskurs Professionelles Management im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD/KSD)

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Ein Kurs des LVR-Landesjugendamtes Rheinland und des LWL-Landesjugendamtes Westfalen

Start 13. bis 15 November 2018

Schwerte, HAUS VILLIGST

Wer Leitungsverantwortung im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD/KSD) hat, steht vor vielfältigen Herausforderungen: Ein moderner ASD muss seine Leistungen an die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen, gesetzlichen Änderungen und fachlichen Orientierungen anpassen. Die Aufgabenwahrnehmung erfolgt dabei unter erhöhtem Legitimationsdruck in Bezug auf die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Hilfeleistungen.

Professionelles Management und Kooperation innerhalb und über die Jugendhilfe hinaus haben immens an Bedeutung gewonnen. Nur wer aktiv die eigene Leitungsrolle ausgestaltet und den eigenen Dienst konsequent nach fachlichen und wirtschaftlichen Maßstäben ausrichtet, kann diesen Anforderungen begegnen und sie auch als Chance der Gestaltung annehmen.

Der auf die Leitungsrolle im ASD zugeschnittene Zertifikatskurs bietet viele Möglichkeiten, die Managementkompetenzen speziell für dieses Handlungsfeld weiter zu profilieren.

Die sieben dreitägigen Module werden inhaltlich und organisatorisch von Referentinnen und Referenten der Landesjugendämter sowie aus der Wissenschaft und von freien Instituten gestaltet. Letzere sind teilweise über die Jugendhilfe hinaus auch in anderen Profit- und Nonprofitbereichen tätig.

Thematische Schwerpunkte sind sowohl die Auseinandersetzung mit dem eigenen Leitungs- und Personalführungskonzept als auch Projekt- und Personalmanagement, Qualitäts- und Organisationsentwicklung sowie wirkungsorientierte Steuerung.

Neben dem Kennenlernen von Konzepten und Methoden bietet der Kurs Gelegenheit, sich mit anderen Leitungskräften auszutauschen und die eigene Praxis vor dem Hintergrund des erworbenen Wissens zu überprüfen. Dabei stehen sowohl die Reflexion persönlicher Stärken als auch die Weiterentwicklung der Organisation im Fokus.