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Jugendhilfe und schulische Inklusion: Poollösungen als Alternative zur 1:1-Betreuung

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24. Januar 2018

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Eine Kooperationsveranstaltung der Landesjugendämter Westfalen und Rheinland

Im Zuge der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im schulischen Bereich räumt das 9. Schulrechtsänderungsgesetz in NRW allen Kindern das Recht auf den Besuch einer allgemeinen Schule ein. Die Umsetzung stellt die Schulen vor große Herausforderungen.

Auswirkungen hat dies auch auf die Hilfen zu einer angemessenen Schulbildung im Rahmen der Eingliederungshilfe gemäß § 35a SGB VIII (und auch gemäß § 54 SGB XII). Die Hilfen nach § 35a SGB VIII, die in der Schule durchgeführt werden, haben sich in Deutschland von 2008 bis 2014 um 400 % erhöht (KomDat Jugendhilfe Heft 1/16). Überwiegend hat jede leistungsberechtigte Schülerin bzw. jeder leistungsberechtigte Schüler eine eigene Schulbegleitung erhalten. Dabei mehren sich Stimmen, dass die wachsende Zahl an Schulbegleiter/innen in den Klassen- und Gruppenräumen ein effektives selbstbestimmtes Lernen und Arbeiten beeinträchtigt. Auch die inklusive Wirkung wird in Frage gestellt.

Die Kommunen machen sich deshalb – in Kooperation mit den Schulen - vermehrt auf den Weg, Modelle für sogenannte Poollösungen als Alternativen zur 1:1-Betreuung zu entwickeln.

Die Tagung widmet sich der Frage, wie die schulische Inklusion in gemeinsamer Verantwortung der Schule und der Jugendhilfe, ggf. gemeinsam mit der Sozialhilfe, gelingen kann. Die Umsetzung der schulischen Inklusion wird dargestellt und die Rahmenbedingungen für Poollösungen erläutert. In den Workshops am Nachmittag werden unterschiedliche Modelle und die diesbezüglichen Erfahrungen der kommunalen Praxis aus verschiedenen Perspektiven vorgestellt.

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Befragungen gestalten mit GrafStat: Workshop

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20. Februar 2018

Köln, Zentralverwaltung des LVR

GrafStat ist eine Software mit der auch Statistik-Neulinge einfache Umfragen professionell gestalten und durchführen können.

Die eintägige Schulung gibt einen Überblick über die Hauptfunktionen der Befragungssoftware GrafStat – vom Erstellen des Fragebogens über die Datenerhebung bis hin zur Auswertung und Präsentation der Befragungsergebnisse. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auch auf der Durchführung von Online-Befragungen.

Nach kurzen Präsentationsphasen durch die Referentin, können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeweils mittels praktischer Übungen die grundlegenden Funktionen der Software ausprobieren und üben. Ergänzend erhalten sie hilfreiche Tipps und Informationen dazu, ein Befragungsprojekt zu organisieren und durchzuführen. Individuelle Bedürfnisse und Vorkenntnisse der Teilnehmenden werden bei der Fortbildung berücksichtigt.

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UPDATE!!! Fachtagung für Streetwork und Mobile Jugendarbeit

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20. bis 21. Februar 2018

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Streetwork und Mobile Jugendarbeit hat den Auftrag, lebensweltorientierte Angebote für Kinder und Jugendliche zu entwickeln und sie bei der Bewältigung ihrer Lebenssituation zu unterstützen.

Die zweitägige Fachtagung »Update« hat zum Ziel sich, mit den aktuellen Themen jugendlicher Lebenswelten auseinanderzusetzen und das professionelle Selbstverständnis zu reflektieren.

Die Fachtagung ist eine Kooperation des AK Streetwork/Mobile Jugendarbeit Rheinland und den LVR- Landes-jugendamt Rheinland.

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Zertifikatskurs für Ergänzungskräfte in der Offenen Ganztagsschule im Primarbereich

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Start 23./25. Februar 2018

Remscheid, Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW

Mehr Zeit für allgemeine Bildung und ein Lernen mit allen Sinnen, für Spiel und Sport, Essen und Trinken, Musik und Kunst … im Unterricht wie in den sozial-, freizeit- sowie kulturpädagogischen Angeboten des offenen Ganztags.

Auf vielfältige Weise will die offene Ganztagsschule die Mädchen und Jungen in ihrer individuellen ganzheitlichen Entwicklung begleiten und unterstützen. Sie will zudem die Familien entlasten und die Mütter und Väter in der Erfüllung ihrer Erziehungsverantwortung stärken.

Zur Erfüllung dieses Ziels arbeiten Schule und Jugendhilfe und andere Bildungspartner eng zusammen. Die Kinder sollen diesen »Professionsmix« dabei als eine vielseitige, zugleich aufeinander abgestimmte Entwicklungsförderung erfahren. Neben sozialpädagogischen Fachkräften (Sozialpädagoginnen, Erziehern …) arbeiten auch nicht im pädagogischen Arbeitsfeld ausgebildete Mitarbeiter/innen als »Ergänzungskräfte« in der OGS.

Auch sie müssen den vielfältigen Anforderungen des pädagogischen Alltags mit angemessener Qualität begegnen können. Zu ihrer Unterstützung bieten die Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW, das LVR-Berufskolleg. Fachschulen des Sozialwesens und das LVR-Landesjugendamt Rheinland gemeinsam diesen Zertifikatskurs an.

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Neu in der Fachberatung von Kindertageseinrichtungen

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13. März 2018

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Die sozial- und bildungspolitischen Anforderungen an Kindertageseinrichtungen sind deutlich gestiegen. Damit rückt die Rolle der Fachberatung mit ihren vielfältigen Aufgaben ebenfalls in den Fokus der Fachöffentlichkeit. Dieses Seminar richtet sich an Fachberatungen, die sich in diesem Aufgabenbereich neu einarbeiten und sich mit der Rolle und Aufgaben von Fachberatung im System der Kindertageseinrichtungen befassen möchten.

Darüber hinaus werden das Beratungsangebot des LVR-Landesjugendamtes im Rahmen des Betriebserlaubnisverfahrens gemäß § 45 SGB VIII und Verfahrensschritte zum Antrag auf Erteilung einer Betriebserlaubnis vorgestellt.

Das Kinderbildungsgesetz als Beratungsgrundlage wird ebenso betrachtet, wie die Anforderungen an eine kooperative Zusammenarbeit zwischen Kindertageseinrichtungen, Trägern, Kommunen und Verbänden.

Dieses Seminar bietet neben den Informationen, die Möglichkeit sich auszutauschen und miteinander zu vernetzen.

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Handwerkszeug und Haltung ist gefragt: Fachmännern den Weg von der Arbeit mit Jungen ... zur Jungenarbeit öffnen

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Start 21./23. März 2018

Hennef, Sportschule Hennef

Ein Praxis begleitendes Qualifizierungsangebot von LVR-Landesjugendamt Rheinland und Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit in NRW e.V.

»Mein Träger, auch einige Kolleginnen sagen: ›Kümmere Dich mal um die Jungs!‹ … dabei arbeite ich doch schon viele Jahre mit Jungen – ist das keine Jungenarbeit?«

»Immer wieder sind es die Jungs, die Probleme machen – aber was ist eigentlich mit den Jungen, die nicht auffallen: Brauchen die auch Jungenarbeit?«

»Mit welchen Methoden kann ich Jungs erreichen – Fußball geht scheinbar immer, aber da muss es doch noch mehr geben?«

»Was heißt eigentlich: In der Jungenarbeit ist meine Haltung als Fachmann gefragt?«

Fragen wie diese beschäftigen männliche Fachkräfte, die tagtäglich mit Jungen arbeiten: Weil sie merken, dass manchmal das »gewisse etwas« in der pädagogischen Arbeit fehlt, Zugänge nicht funktionieren, Fragen an die eigene (Vorbild-) Rolle aufkommen – und/oder weil Träger, Kolleginnen und Kollegen dies fordern. Auch gesetzliche Vorgaben – geschlechtsbezogene Arbeit ist als Querschnittsaufgabe im SBG VIII verankert – sowie Forschungsergebnisse über die »Krise der Jungen« führen dazu, dass Fachmänner sich auf den Weg von der Arbeit mit Jungen … zur Jungenarbeit machen wollen. Letzteres betrifft z.B. den Bereich Schule, wo Jungs als mögliche Bildungsverlierer in den Blick genommen werden.

Der Praxis begleitende Qualifizierungskurs, eine Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit in NRW e.V., greift diese Bedarfe und Fragestellungen auf und unterstützt Fachmänner darin, ihre Haltung und (Vorbild-)Rolle, ihr Handwerkszeug und ihre Ziele in der Arbeit mit und für Jungen zu klären bzw. auszubauen. Im Qualifizierungskurs werden die Probleme, die Jungen machen, wie auch die Probleme, die Jungen haben, aufgegriffen und gemeinsam reflektiert. Es geht um Sensibilisierung, den Zugang zu Bedürfnissen, Gefühlen und Strken von Jungen – um Sympathie für auch eigensinnige Inszenierungen von Jungen gleichermaßen wie um pädagogische Grenzziehungen.

Dabei steht immer die konkrete Alltagspraxis der Teilnehmer im Mittelpunkt und geht es um Handlungskompetenz in der Arbeit mit den Jungs dort!

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Controlling im Jugendamt

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16. bis 17. April 2018

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Controlling ist ein wichtiges Instrument der Steuerungsunterstützung.

Der Transfer des Instrumentariums aus der Betriebswirtschaft in die Verwaltung ist dabei nicht ohne Tücken. Controlling bedeutet Steuerung über vorgegebene Ziele und deren strukturierte Überprüfung. Im Jugendamt ist es dabei besonders wichtig, die Leistungsprozesse im Blick zu haben, da hier neben dem Erfolg der Arbeit auch der Einsatz der Ressourcen (u.a. Arbeitszeit, Budgetbelastung durch extern vergebene Leistungen und Hilfen) entscheidend beeinflusst wird. Es müssen dabei gleichzeitig fachliche und finanzielle Ziele im Blick behalten werden, wobei die fachliche Aufgabenerfüllung immer notwendige Bedingung ist (u.a. Rechtsansprüche).

Folgerichtig wird in der Veranstaltung ein handlungsorientiertes Fachcontrolling mit Ressourcenbezug vorgestellt.

Darüber hinaus wird auf das Finanzcontrolling und die Kosten- und Leistungsrechnung eingegangen.

In der Veranstaltung wird deutlich werden, dass ein Berichtswesen mit Kennzahlen nur ein Teil des Controlling-Systems ist. Mindestens genauso wichtig sind die Prozesse, die den Transfer der Controlling-Informationen (Berichtswesen, Kennzahlen etc.) als Impulse für das Handeln der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sicherstellen. Nur so ein ganzheitliches und als Regelkreis angelegtes Controlling kann als Steuerungsinstrument wirksam sein.

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Mehr Demokratie wagen in der Offenen Kinder-und Jugendarbeit

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Mehr Demokratie wagen in der Offenen Kinder-und Jugendarbeit
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Start 28. bis 29. Juni 2018

Düsseldorf, Jugendherberge

Handlungsweisen GEBe zur Förderung von Selbstbestimmung und Mitverantwortung

Beteiligung sofort und für alle - So lautet die Forderung wie auch das Ziel der GEBe-Methode für die Offene Kinder- und Jugendarbeit. Kinder und Jugendliche müssen nicht erst fit gemacht werden für Beteiligungsprozesse und es müssen auch nicht erst ihre Probleme gelöst werden, bevor sie beteiligt werden können. Die GEBe-Methode zeigt, wie selbst mit so genannten benachteiligten Jugendlichen echte Beteiligung gelingen kann. Zentral ist, die Themen der jungen Menschen zum Ausgangspunkt der pädagogischen Prozesse zu machen.

Diese Themen stecken im Handeln der Kinder und Jugendlichen und lassen sich durch die methodischen Schritte von GEBe erfassen und nutzbar machen.

Die Weiterbildungsreihe qualifiziert für die Anwendung der GEBe-Methoden im pädagogischen Alltag der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Die Fachkräfte üben im normalen Alltag ihrer Einrichtung eine genauere Beobachtung jugendlicher Besucher/innen und ihrer lebensweltlichen Themen. Sie lernen, diese zu dokumentieren und aus ihnen gesellschaftlich relevante Themen junger Menschen zu erkennen. Daraus ergeben sich praxistaugliche Chancen für gesellschaftliches Engagement (auch benachteiligter) Jugendlicher, so wie es § 11 SGB VIII von der Jugendarbeit fordert.

Während der Seminartage werden dazu Inputs gegeben und Methoden vorgestellt. Die Teilnehmer/innen setzen die methodischen Grundschritte in den Praxisphasen zwischen den Seminartagen um, so dass mit den Ergebnissen beim folgenden Termin weitergearbeitet werden kann.

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