Zum Inhalt springen

Auswahl der Sprachversion

Aktuelle Termine

Diese Veranstaltungsübersicht informiert über aktuelle Fortbildungsangebote des LVR-Landesjugendamtes.

Weitere Fachtagungen, Seminare und Zertifikatskurse des LVR-Landesjugendamtes finden Sie im Online-Fortbildungskatalog.

Resilienz und Trauma: Sichere Orte in der Kindertageseinrichtung schaffen

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Resilienz und Trauma
Bild Großansicht

18. Mai 2016, Köln, Zentralverwaltung des LVR

Durch die Aufnahme von Kindern mit Fluchterfahrungen in die Kindertageseinrichtungen wird das Thema Trauma aktuell vermehrt in den Blick genommen.

Eine Auseinandersetzung der Fachkräfte mit den Themen Resilienz und Trauma erscheint jedoch auch unabhängig von der aktuellen Situation sinnvoll, um die Viefalt der Kinder in der Einrichtung zu berücksichtigen.

Denn auch Kinder ohne Fluchthintergrund können mitunter hohen Belastungen ausgesetzt sein und/oder unter anderen Bedingungen traumatische Erfahrungen gemacht haben, die sich auf die psychische Gesundheit und damit auf das Verhalten auswirken können.

Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen sind mit den unterschiedlichsten (Multi-)Problemlagen konfrontiert und herausgefordert, einen angemessenen Umgang damit zu finden. Hier sind nicht nur grundsätzliches Fachwissen und der Umgang mit der eigenen Gesundheit von Bedeutung, sondern auch die Fähigkeit, Ressourcen der Kinder zu erkennen, zu fördern und sie dadurch zu befähigen, Krisen zu bewältigen und Weiterentwicklung zu erfahren.

Die Tagung möchte in Form eines theoretischen Inputs sowie unterschiedlicher Workshops die Möglichkeit bieten, diesen Herausforderungen professionell zu begegnen.

Nach oben

Und – was willst Du? Interkulturelle Kompetenzen in der sozialen Arbeit

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Interkulturelle Kompetenzen in der sozialen Arbeit
Bild Großansicht

23. Mai 2016, Köln, Zentralverwaltung des LVR

Im Laufe des letzten Jahres sind über eine Million Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Nach der Schätzung des Bundesfachverbands unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) waren etwa 340 000 davon minderjährig (begleitet und unbegleitet).

Die Herausforderungen einer multikulturellen Gesellschaft zeigen sich zunehmend auch in der Kinder- und Jugendarbeit. Flucht, Migration und Globalisierung stellen viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in sozialen Einrichtungen vor große Aufgaben und neue Anforderungen. Kinder und Jugendliche wachsen zwischen verschiedenen kulturellen Vorstellungen auf, versuchen ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. Familien müssen sich umorientieren. Hier gilt es unterstützend zu arbeiten, um gemeinsam neue Wege zu gehen.

Was bedeutet Interkulturelle Kompetenz für die Arbeit? Wie werden Kinder und Jugendliche weltweit gesehen? Welche Bedeutung hat Familie? Welchen Einfluss hat das Geschlecht? Wo gibt es Konflikte oder Missverständnisse im Alltag und wie kann man mit ihnen umgehen?

An Hand von Informationen und praktischen Beispielen lernen Sie Situationen im Alltag besser einzuschätzen und zu verstehen, erweitern Sie Ihre interkulturellen Kompetenzen und gewinnen neue Impulse für die tägliche Arbeit.

Nach oben

Konzeptionelle Überlegungen zur Mehrsprachigkeit in Kindertageseinrichtungen

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Mehrsprachigkeit in Kindertageseinrichtungen
Bild Großansicht

24. Mai 2016, Köln, Zentralverwaltung des LVR

Kinder, die in der Familie ihre Erstsprache(-n) erlernen und dann im späteren Alter eine weitere Sprache, erwerben diese aufbauend auf die Fähigkeiten in ihrer Erstsprache. Die Zweitsprache kann dabei nur so gut ausgebildet werden, wie es die Erstsprache ist, von daher bildet die Erstsprache hierfür eine wichtige Basis. Nach Expertise des Deutschen Jugendinstitutes von 2011 hat inzwischen jedes dritte Kind unter fünf Jahren in Deutschland einen Migrationshintergrund. So kann heute nicht mehr von einer Norm der Einsprachigkeit in Deutschland ausgegangen werden.

Dem entsprechend unterstreicht das Kinderbildungsgesetz NRW in §13c die Anerkennung und Förderung der Mehrsprachigkeit in Kindertageseinrichtungen. Vor diesem Hintergrund ist die Diskussion um die Förderung der Erstsprache und entsprechender Konzepte zur Mehrsprachigkeit in Kindertageseinrichtungen neu entflammt.

Die Fachtagung will den aktuellen Stand der Fachdiskussion darstellen, konzeptionelle Anregungen zur Förderung von Mehrsprachigkeit in Kindertageseinrichtungen geben und die Potentiale von Mehrsprachigkeit im Team in den Fokus rücken.

Nach oben

Multiprofessionelle Teams in Kindertageseinrichtungen

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Multiprofessionelle Teams in Kindertageseinrichtungen
Bild Großansicht

9. Juni 2016, Köln, Zentralverwaltung des LVR

In Kindertageseinrichtungen arbeiten im Rahmen der sich verändernden pädagogischen Anforderungen, der neuen Qualifikationsprofile und des zunehmenden Fachkräftemangels zunehmend Berufsgruppen unterschiedlicher Professionen und Ausbildungswege zusammen.

Dies führt neben einer multiprofessionellen Perspektive auch zu Herausforderungen in der alltäglichen Zusammenarbeit. Die Fachtagung stellt am Vormittag Ergebnisse einer Studie zu Chancen und Risiken von multi-professionellen Teams in Kitas vor und zeigt Strategien zur Entwicklung eines bereichernden und wertschätzenden Umgangs miteinander auf.

Am Nachmittag stehen neue Qualifikationsprofile im Zusammenhang mit dem Akademisierungsprozess im Arbeitsfeld Kita im Fokus. – Qualifikationsprofile im Konkurrenzverhältnis? Eine Studie der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte zeigt auf, wie Kindheitspädagoginnen und -pädagogen in Kita-Teams ankommen und wahrgenommen werden. Auch die Bedeutung von Fort- und Weiterbildung für sogenannte »Kita-Seiteneinsteiger« wird thematisiert.

Nach oben

Unbegleitete minderjährige Ausländer: Fremde Länder – Fremde Sitten

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Unbegleitete minderjährige Ausländer
Bild Großansicht

15. Juni 2016, Köln, Zentralverwaltung des LVR

Im Laufe des letzten Jahres sind über eine Million Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Nach der Schätzung des Bundesfachverbands unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) waren etwa 340.000 davon minder-jährig (begleitet und unbegleitet).

Ihnen allen ist gemein, dass sie Zuflucht und ein neues Zuhause suchen. Gleichzeitig bringt jeder Flüchtling aber einen anderen Erfahrungs- und Erwartungshorizont mit, der bei der Integrationsarbeit berücksichtigt werden muss.

Diese verschiedenen kulturellen Kontexte werden im Workshop »Fremde Länder – Fremde Sitten« bearbeitet. Dabei werden die zwei zahlenmäßig größten Herkunftsländer vorgestellt: Afghanistan und Syrien. Dies beinhaltet sowohl die Situation im Herkunftsland, als auch typische Herausforderungen für das Leben und die Integration in Deutschland. Ebenfalls beleuchtet werden die verschiedenen Fluchtwege und die damit einhergehenden prägenden Erfahrungen und Erlebnisse.

In anschließender Gruppenarbeit werden die verbreitesten Stolpersteine in der täglichen sozialpädagogischen Praxis gesammelt und passende Lösungsansätze erarbeitet.

Nach oben

So gelingt gute Kita-Verpflegung! – Konzepte für die Praxis

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung So gelingt gute Kita-Verpflegung!
Bild Großansicht

17. Juni 2016, Köln, Zentralverwaltung des LVR

Kinder für eine bunte und gesunde Vielfalt regionaler und saisonaler Speisen zu begeistern und ihnen damit die Wertschätzung für Lebensmittel nahezubringen, gehört für viele Kindertagesstätten zum Alltag. Auf ihrem Weg, das Thema „Essen und Trinken“ im Bildungsund Erziehungsauftrag zu verankern, zeigen sich für Erzieherinnen und Erzieher jedoch wachsende Anforderungen. So sind unterschiedliche Erfordernisse an die Verpfl egung aufgrund großer Altersspannen zu berücksichtigen, es ist ein respektvoller Umgang mit multikulturellen, religiösen oder ethisch motivierten Essenswünschen gefragt, außerdem müssen Kinder mit

Lebensmittelallergien beachtet werden. Nicht zuletzt sollen Speisenangebote auch nachhaltigen Kriterien entsprechen: der Einsatz von BioLebensmitteln und die Vermeidung von Lebensmittelabfällen sind hierfür Beispiele. Und das alles unter Berücksichtigung gesetzlicher Vorgaben mit dem hierfür erforderlichen Hygienekonzept sowie einer klaren Zusatzstoffund Allergenkennzeichnung.

Wir wollen die teilnehmenden KitaFachkräfte und Verantwortlichen für die Kita-Verpfl egung ermuntern, diesen Strauß von Herausforderungen anzunehmen.

Gleichzeitig möchten wir Sie bei der Bewältigung anstehender Aufgaben unterstützen. Daher diskutieren wir gemeinsam mit Ihnen Konzepte für die Praxis und laden zu dieser vielschichtigen Herausforderung Expertinnen und Experten ein, die Rede und Antwort stehen. In verschiedenen Praxisforen am Nachmittag können Sie Erfahrungen austauschen oder Ihr Wissen vertiefen.

Ein großer Marktplatz mit unterschiedlichen Ausstellern bietet darüber hinaus ganztägig Raum zu Gesprächen und Erfahrungsaustausch.

Nach oben

Befragungen und Erhebungen in der Jugendhilfeplanung

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Befragungen und Erhebungen in der Jugendhilfeplanung
Bild Großansicht

28. bis 29. Juni 2016, Mülheim/Ruhr, Die Wolfburg

Planungsrelevante Informationen zu gewinnen sowie Adressatinnen und Adressaten und Fachleute an der Planung zu beteiligen gehört zu den kontinuierlichen Aufgaben der Jugendhilfeplanung. Dafür bieten sich verschiedene Methoden wie Fragebögen oder Interviews an. Doch welche Form der Befragung ist die passende für die jeweilige Fragestellung? Welche erfordert welchen Aufwand? Welche Fragen sind zu stellen? Was ist bei der Erstellung einer Befragung zu berücksichtigen? Und wie können die gewonnenen Daten ausgewertet werden?

Diese Fortbildung vermittelt sozialwissenschaftliche Grundlagen und gibt Anregungen und Hinweise zur Erstellung und Umsetzung eines Erhebungskonzepts – etwa für Eltern- und Jugendbefragungen oder Interviews mit Expertinnen und Experten. Die verschiedenen Methoden quantitativer und qualitativer Befragungen werden ausführlich vorgestellt. Ebenso werden deren Möglichkeiten und Grenzen beleuchtet. Anhand praxisnaher Beispiele wird vermittelt, worauf bei der Formulierung von Fragen zu achten ist und wie ein ansprechendes Fragebogen-Layout gestaltet werden kann.

In Arbeitseinheiten haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fortbildung die Möglichkeit, eigene Befragungen zu konzipieren, Fragebögen oder Interviewleitfäden zu erstellen und mitgebrachtes Material zu bearbeiten.

Nach oben