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Aktuelle Termine

Diese Veranstaltungsübersicht informiert über aktuelle Fortbildungsangebote des LVR-Landesjugendamtes.

Weitere Fachtagungen, Seminare und Zertifikatskurse des LVR-Landesjugendamtes finden Sie im Online-Fortbildungskatalog.

Unbegleitete minderjährige Ausländer: Fremde Länder – Fremde Sitten.

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Informationen zu Hintergrund und Lebenswelten unbegleiteter minderjähriger Ausländer aus … Eritrea und Marokko

31. August 2016

Köln, Bürgerzentrum Deutz

Im Laufe des letzten Jahres sind über eine Million Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Nach der Schätzung des Bundesfachverbands unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) waren etwa 340 000 davon minderjährig(begleitet und unbegleitet).

Ihnen allen ist gemein, dass Sie Zuflucht und ein neues Zuhause suchen. Gleichzeitig bringt jeder Flüchtling aber einen anderen Erfahrungs- und Erwartungshorizont mit, der bei der Integrationsarbeit berücksichtigt werden muss.

Die verschiedenen kulturellen Kontexte werden in der Veranstaltungsreihe »Fremde Länder – Fremde Sitten« bearbeitet.

In dieser Veranstaltung bieten wir Ihnen grundlegende Informationen zur Historie und zum kulturellen und lebensweltlichen Hintergrund junger Menschen aus Äthiopien und Eritrea und … im zweiten Teil ... vergleichbare Informationen zu jungen Menschen aus den Maghreb-Staaten – speziell aus Marokko.

Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie man Übergänge schaffen kann zwischen den für uns fremden Lebenswelten in den Herkunftsländern und der für die UmA fremden Lebenswelt bei uns.

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Jugendverbände gestalten Bildungslandschaften: Ergebnisse eines NRW-Modellprojektes

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7. September 2016

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Die Jugendverbandsarbeit setzt an den Interessen Jugendlicher an und bietet ihnen vielfältige Erfahrungsspielräume und Entfaltungsmöglichkeiten. Jugendverbände und Jugendringe fördern die selbstständige Persönlichkeitsentwicklung und ergänzen mit ihren Angeboten formale Bildungsprozesse, wie sie zum Beispiel im schulischen Unterricht stattfinden. Sie ermöglichen Jugendlichen, sich zu beteiligen und damit Selbstwirksamkeit zu erfahren – und unterstützen zugleich die Demokratiebildung.

Vor diesem Hintergrund sind Jugendverbände wichtige Partner bei der Gestaltung von Bildungslandschaften.

Ihr Alleinstellungsmerkmal besteht darin, dass sie wissen, wie Kinder und Jugendliche nicht nur als Zielgruppe in den Blick genommen, sondern auch an der Entwicklung von Bildungslandschaften beteiligt werden können. Dieses Ziel wird in der Diskussion über Bildungslandschaften zwar schon immer verfolgt, konnte allerdings in der Praxis vielerorts noch nicht umgesetzt werden. In den Gremien und Netzwerken agieren Fach- und Lehrkräfte, Träger, Institutionen, Ämter und Einrichtungen.

In der Entwicklung von echten „Beteiligungslandschaften“ (Heinz-Jürgen Stolz 2011)1 liegt von daher nach wie vor eine große Herausforderung.

Von besonderem Interesse sind deshalb die Ergebnisse des Modellprojektes „Wir hier“ des Landesjugendrings NRW, mit dem von 2013 bis 2016 die fortlaufende Beteiligung der Jugendringe und Jugendverbände an Bildungslandschaften bzw. Bildungsnetzwerken an sechs Standorten in NRW umgesetzt wurde.

Bei der Tagung werden ausgewählte Erkenntnisse und Schlussfolgerungen aus dem Projekt sowie konkrete Erfahrungen aus den beiden Modellstandorten Bochum und Siegen präsentiert. Zugleich bietet sich hier die Gelegenheit, das Bildungsprofil der Jugendverbandsarbeit kennenzulernen.

In der anschließenden Arbeitsphase geht es darum, gemeinsam die Situation der Jugendverbände und Jugendringe vor Ort in den Sozialräumen und Regionen der Teilnehmenden zu beraten und Gelingensbedingungen für eine

verbesserte Mitwirkung an Bildungslandschaften bzw. Bildungsnetzwerken zu sammeln.

Eingeladen sind die Leitungs-/Planungsfachkräfte der Jugendämter, von Bildungsbüros, Schulverwaltungsämtern und der Schulaufsicht im Rheinland, die mit der Entwicklung von Bildungslandschaften und Bildungsnetzwerken beschäftigt sind.

Wünschenswert ist, dass die Teilnahme im Tandem mit einer Vertretung des örtlichen Kreis-/Stadtjugendrings erfolgt, um so die Perspektive der Jugendverbandsarbeit in den Austausch mit einfließen zu lassen.

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Forum Controlling im Jugendamt

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13. September 2016

Köln, Zentralverwaltung des LVR

»Controlling« ist inzwischen eine feste Größe in den rheinischen Jugendämtern. In fast allen Jugendämtern gibt es Personen, die mit Controlling-Aufgaben betraut sind. Dabei gibt es strukturelle wie inhaltliche Unterschiede, je nach Jugendamtsgröße, Orientierung auf Finanz- oder Fachsteuerung, zentrale oder dezentrale Controllingorganisation.

Das Forum Controlling im Jugendamt ist ein Beitrag zu einer Vernetzung der Controllerinnen und Controller in Jugendämtern im Rheinland. Im Mittelpunkt steht der Erfahrungsaustausch und das Kennenlernen untereinander.

Ein strukturierter Erfahrungsaustausch über die aktuelle Situation des Controllings in rheinischen Jugendämtern erfolgt

1. durch den Austausch über die aktuelle Situation der teilnehmenden Controllerinnen und Controller und ihre aktuellen Projekte

2. durch einen Austausch über aktuell relevante Themen des Controllings im Jugendamt

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Werkstattgespräche – Praxis Früher Hilfen: Workshops für Netzwerkkoordinierende

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15. September 2016

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Die Veranstaltungsreihe richtet sich an Netzwerkkoordinierende, die mit der Umsetzung der Frühen Hilfen im Rahmen der Bundesinitiative Frühe Hilfen und darüber hinaus befasst sind. Das Format »Werkstattgespräch« bietet die Möglichkeit des gegenseitigen Lernens und des Erfahrungsaustausches zu vorher angekündigten Themen. Diese werden bedarfsgerecht aus der Praxis aufgegriffen. Durch Arbeitsmaterialien sowie Diskussions- und Reflexionsanregungen werden die jeweiligen Themen gemeinsam mit den Teilnehmenden bearbeitet. Ziel des jeweiligen Werkstattgespräches ist es, fachliche Anregungen und Orientierung für die eigene konkrete Praxis zu erhalten und sich kollegial auszutauschen.

Ihre Themenvorschläge für die weitere Fortführung dieser Veranstaltungsreihe nimmt die Fachberatung Frühe Hilfen im LVR jederzeit gerne entgegen.

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Leiten will gelernt sein 2016: Zertifikatskurs für Leitungskräfte an (offenen) Ganztagsschulen

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Start: 16. bis 17. September 2016

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Sie haben als Ko-Leiter/in neben der Schulleitung innerhalb der OGS die Verantwortung für die Konzeptions- und Prozessgestaltung der außerunterrichtlichen Angebote und für ein qualitativ gutes, bedarfsgerechtes Angebot für die Kinder und ihre Familien? Sie haben – oft als Erste/r unter Gleichen – die Personal- und Teamentwicklung inne, sollen dazu eng mit der Schulleitung und dem Lehrerkollegium zusammenarbeiten, auch hier die Entwicklung zu einem Gesamtteam fördern? Sie müssen Aufgaben und Verantwortlichkeiten delegieren, für ein gutes Zeitmanagement sorgen, ein Budget verwalten? Sie sind erste Ansprechpartnerin für Eltern, sollen die Zusammenarbeit mit ihnen qualitativ gut gestalten, zudem die Arbeit der OGS in den verschiedenen schulischen Gremien und denen ihres Trägers sowie nach außen vertreten?

Leitungskompetenzen fallen nicht vom Himmel. Der Zertifikatskurs will Sie unterstützen, Ihren persönlichen Leitungsstil weiter zu entwickeln und dabei das notwendige »Handwerkszeug« kennen und reflektiert anwenden zu lernen.

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Wer ist wie? Jungen und Mädchen, Männer und Frauen sind wie ... verschieden?

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28. Oktober 2016

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Vielfalt in Familien und KiTa-Teams

Kindertageseinrichtungen sind Lebens-Orte der frühkindlichen Bildung, Erziehung und Betreuung, an denen Diversität jeden Tag erlebbar ist. Diese Vielfalt spiegelt sich wider: Bei den Kindern einer KiTa und bei all deren Bezugspersonen.

Die Veranstaltung möchte deshalb den gendersensiblen Blick zum einen auf die sich verändernde Lebenswelt und Buntheit von Familien richten und zum anderen auf die Vielfalt im Team der Kita, wo pädagogische Fachkräfte verschiedenen Geschlechts, Alters und Herkunft zusammen arbeiten: Alle mit dem Ziel einer gelingenden Erziehungspartnerschaft mit den vielfältigen Bezugssystemen der Kinder.

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Unbegleitete Minderjährige Ausländer: Verteilung, Ausländerrecht und Familienzusammenführung

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4. November 2016

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Am 1. November 2015 ist das »Gesetz zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher« in Kraft getreten. Durch das Gesetz wurden Änderungen und Neuregelungen im SGB VIII, im Aufenthaltsgesetz und im Staatsangehörigkeitsgesetz vorgenommen.

Der neugeschaffene § 42a SGB VIII regelt die vorläufige Inobhutnahme eines ausländischen Kindes oder Jugendlichen. Nach der vorläufigen Inobhutnahme wird das Kind bzw. der Jugendliche verteilt, wenn eine Verteilung nicht ausgeschlossen wurde. Im Oktober hat die Landesstelle NRW ihre Tätigkeit aufgenommen, die die Kinder und Jugendlichen den Jugendämtern zuweist.

Nach der Zuweisung folgt die Inobhutnahme nach § 42 SGB VIII, die Bestellung eines Vormunds und in der Regel ein Clearingverfahren.

Bei einigen Kindern oder Jugendlichen wird in den ersten Tagen/Wochen oder auch später festgestellt, dass sich Verwandte in Deutschland oder im europäischen Ausland aufhalten. Das Jugendamt ist dann in der Verpflichtung, die Möglichkeit einer Familienzusammenführung zu prüfen und diese gegebenenfalls zu veranlassen. Dabei sind auch die ausländerrechtlichen Vorgaben zu beachten.

Auf der Fachtagung werden das Verteilverfahren vorgestellt sowie die asyl- und ausländerrechtlichen Grundlagen vermittelt und die praktische Umsetzung der Familienzusammenführung exemplarisch veranschaulicht.

Jahrestagung der leitenden Fachkräfte in der kommunalen Kinder- und Jugendarbeit

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9. bis 11. November 2016

Bonn, Gustav-Stresemann-Institut (GSI)

Die Jahrestagung für die leitenden Fachkräfte in der Kinder- und Jugendarbeit ist eine unentbehrliche Plattform für den fachlichen Diskurs zur Entwicklung der kommunalen Kinder-und Jugendarbeit. Wie jedes Jahr stehen die fachliche Weiterbildung, der kollegiale Austausch und die Auseinandersetzung zur Weiterentwicklung des Arbeitsfeldes der Kinder- und Jugendarbeit im Mittelpunkt der Tagung. Die Tagung wird gestaltet durch Vorträge, Workshops, Praxisbeispiele und Begegnungsmöglichkeiten. Die Vorbereitung erfolgt in Kooperation mit den rheinischen Jugendämtern.

Das ausführliche Programm finden Sie im nachstehenden Flyer.