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Jugendhilfeplanung und Stadtplanung: Wie Kooperation gelingen kann

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Jugendhilfeplanung und Stadtplanung
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19. September 2017

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Die Jugendhilfeplanung hat den gesetzlichen Auftrag, andere Planungsbereiche in ihre Arbeit einzubeziehen. Auch das Baurecht sieht in der Bauleitplanung die verbindliche Beteiligung anderer Fachdienste vor. Und auch unabhängig von den rechtlichen Vorgaben ist es sinnvoll, in städtebauliche Entwicklungen die Belange und Interessen junger Menschen und ihrer Familien einzubeziehen. Nur so können bedarfsgerechte und zielgenaue Planungen umgesetzt werden.

In der Realität finden Kooperationen, Abstimmungen oder gar gemeinsame Planungen, über partielle Abfragen hinaus, jedoch selten statt. Die Jugendhilfeplanung findet sich mit ihren Planungsabsichten oftmals zu wenig berücksichtigt. Die Stadtplanung und -entwicklung wiederum sieht sich beispielsweise mit Anfragen konfrontiert, für die es im Rahmen langfristiger Verfahren keine Umsetzungsmöglichkeiten gibt.

Die Schwierigkeiten der Kooperation liegen oftmals darin begründet, dass die Arbeitsweisen und Abläufe der anderen Professionen und Fachbereiche nicht bekannt sind und die Beteiligten eine andere »Sprache« sprechen.

Mit unserer Veranstaltung greifen wir diese Problematik auf. Wir geben Jugendhilfeplanerinnen und Jugendhilfeplanern einen Einblick in die Abläufe und Verfahren der Stadtplanung. Dabei werden gesetzliche und planungsrelevante Grundlagen vorgestellt. Wir diskutieren wo und wie Kooperationen mit der Stadtplanung möglich sind und wie sie optimal gestaltet werden können.

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LWL-LVR-Fachtag: Schulsozialarbeit koordinieren. Kooperation von ASD und Schulsozialarbeit

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Paare im Ausnahmezustand: Trennung, Scheidung, Elternstreit
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26. September 2017

Dortmund, Reinoldium

Schulsozialarbeit hat sich im Laufe der letzten Jahre zu einer wichtigen Schnittstelle zu außerschulischen Institutionen und hier auch dem Allgemeinen Sozialen Diensten entwickelt. Eine Kooperation mit den Jugendhilfediensten erfolgt insbesondere in Bezug auf die Verhinderung von familiären Notsituationen, die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung sowie die Verbesserung der jeweiligen persönlichen Lebenssituation der Schülerinnen und Schüler.

Anhand von drei Praxisbeispielen aus Koordinierungsstellen für Schulsozialarbeit sollen bei dem Fachtag Kooperationsmöglichkeiten zwischen Schulsozialarbeit und Allgemeinen sozialen Diensten reflektiert und Perspektiven und Herausforderungen beraten werden.

Eingeladen sind die Koordinierungsbeauftragten für Schulsozialarbeit bei Jugendämtern, Schulverwaltungsämtern, Bildungsbüros, Freien Trägern und der Schulsaufsicht in Nordrhein-Westfalen.

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Aktiv gegen Kinderarmut: Teilhabe für alle Kinder und Jugendlichen ermöglichen - Kinderarmutskongress 2017

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Aktiv gegen Kinderarmut
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27. September 2017

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Armut hat für Kinder und Jugendliche viele Gesichter. Sie kann den Alltag und auch das zukünftige Leben von Kindern und Jugendlichen prägen. Ein Leben in Armut wirkt sich auf die Entwicklungschancen und Perspektiven von Kindern und Jugendlichen aus. Es besteht daher Handlungsbedarf für alle Akteure in der sozialen Arbeit, die zu gelingendem Aufwachsen beitragen wollen. Der Fachkongress wird die aktuellen fachlichen Diskussionen im Themenfeld Kinderarmut aufzeigen und dabei den Blick auch auf Jugendliche richten, die in Armut aufwachsen. Was bedeutet es für Jugendliche, in Armut zu leben? Was ist beim Engagement gegen Kinderarmut wichtig? Welche (kommunalen) Handlungsstrategien ergeben sich hieraus? Diese und weitere Fragen wird der Kongress aufgreifen.

Die LVR-Koordinationsstelle Kinderarmut lädt Sie herzlich dazu ein, sich einen tieferen Einblick in das Themenfeld Kinder- und Jugendarmut zu verschaffen und mit anderen Teilnehmern darüber zu diskutieren. Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte aus der freien und öffentlichen Jugendhilfe und aus den Bereichen Gesundheit, Schule und Soziales – besonders an Leitungs- Planungs-, und Koordinierungsfachkräfte.

Weitere Einzelheiten zu Inhalten, zum Programm und zu den Referentinnen und Referenten erfahren Sie im Veranstaltungsflyer, der am Ende der Seite heruntergeladen werden kann.

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Wahrnehmendes Beobachten

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Wahrnehmendes Beobachten
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Fortbildungsreihe

12. Oktober bis 14. Dezember 2017

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Im Zuge der differenzierten Beschreibung von Aufgaben des frühpädagogischen Fachpersonals, wie sie in den Bildungsprogrammen der Bundesländer vorgenommen wird, gehören Beobachtung und Dokumentation zu den Fachaufgaben von herausgehobener Bedeutung.

Es wurden verschiedene Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren entwickelt, die die professionelle Begleitung von kindlichen Bildungsprozessen unterstützen sollen.

In Nordrhein-Westfalen ist das Konzept des „wahrnehmenden Beobachtens“ entstanden. Das „wahrnehmende Beobachten“ gehört zu den prozessorientierten Beobachtungsverfahren, das mit dem Bemühen verbunden ist, Kinder zu verstehen, dem Sinn ihres Handelns näher zu kommen und von dort ausgehend Unterstützung anbieten zu können.

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Jugendämter gestalten Kinder- und Jugendarbeit in Kommunalen Bildungslandschaften – Transfertagung eines landesweiten Praxisentwicklungsprojektes mit sieben Kommunen aus NRW

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Jugendämter gestalten Kinder- und Jugendarbeit in Kommunalen Bildungslandschaften
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19. Oktober 2017

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Seit vielen Jahren wachsen unter dem Leitbegriff der Kommunalen Bildungslandschaft bundesweit kooperative Angebots- und Vernetzungsstrukturen. Eine Kommunale Bildungslandschaft setzt sich aus unterschiedlichen Bildungsorten, Lern- und Lebenswelten zusammen. Hierzu gehören die Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit als historisch gewachsene und etablierte Freizeit- und Lernorte in den Sozialräumen bzw. Regionen.

Die Planungs- und Steuerungsverantwortung für Bildungslandschaften im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit liegt bei der kommunalen Jugendpflege. Um die Jugendämter bei dieser Aufgabe zu unterstützen, wurde 2015 die Förderinitiative „Praxisentwicklungsprojekte Kommunale Bildungslandschaft der kommunalen Jugendpflege“ ins Leben gerufen. Mitgewirkt haben die Jugendämter der Städte Hagen, Herzogenrath, Viersen, Minden, des Märkischen Kreises, des Kreises Warendorf und der StädteRegion Aachen. Die Transfertagung „Jugendämter gestalten Kinder- und Jugendarbeit in Kommunalen Bildungslandschaften“, die am 19. Oktober 2017 in Köln stattfindet, bietet ein Forum für den Austausch darüber, wie die Erfahrungen und Erkenntnisse aus der zweijährigen Förderini¬tiative in anderen Kommunen in NRW genutzt werden können, um Bildungslandschaften weiterzuentwickeln.

Die Tagung ist eine Kooperationsveranstaltung der Landesjugendämter Rheinland und Westfalen mit dem Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW sowie dem Institut für soziale Arbeit e.V.

Eingeladen sind Leitungs-/Planungsfachkräfte der Leitungs-/Planungsfachkräfte der Jugendämter, von Bildungsbüros, Schulverwaltungsämtern, der Schulaufsicht, von freien Trägern und Schulen aus NRW, die im Bereich der Kinder- und Jugend¬arbeit mit der Entwicklung von Bildungslandschaften/Bildungsnetzwerken beschäftigt sind.

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INKLUSION – EINE HERAUSFORDERUNG FÜR PÄDAGOGEN DER FRÜHEN KINDHEIT

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Inklusion - eine Herausforderung für Pädagogen der Frühen Kindheit
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7. Zertifikatskurs für Fachberatungen KiTa und Kindertagespflege und Leitungen von Kindertagesstätten

Start 13./14. November 2017

Köln, Tagungs- und Gästehaus St. Georg

Die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention hat bewirkt, dass in Deutschland ein inklusives Bildungssystem geschaffen werden muss. Das bedeutet, dass allen Kindern eine wohnortnahe Betreuung ermöglicht wird, um die Chance zu gewährleisten, einander in den verschiedenen Lern- und Lebensweisen sowie mit gleichen Rechten kennen zu lernen. Inklusive Frühpädagogik verfügt über ein hohes Potenzial, das dazu beitragen kann, dass Ausgrenzung und Diskriminierung keine Themen mehr sind.

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Fachtagung FamFG: Und, wo lebst Du jetzt? Lebensmodelle für Kinder und Jugendliche nach einer Trennung oder Scheidung

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Fachtagung FamFG
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23. November 2017

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Der Fokus unserer diesjährigen Fachtagung FamFG richtet sich auf die verschiedenen Lebensmodelle für Kinder und Jugendliche nach einer Trennung oder Scheidung ihrer Eltern.

Wie geht es Kindern und Jugendlichen in einer solchen Situation? Welche rechtlichen Aspekte sind zu beachten? Welche Unterstützungsmöglichkeiten und Interventionen sind hilfreich? Wie können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Jugendämtern oder auch in Erziehungsberatungsstellen Kinder mit in den Blick nehmen und sie beteiligen? Wie arbeiten die Behörden eigentlich zusammen?

Mit seinem Vortrag »Das ganze Glück durch Halbe-Halbe?« am Vormittag wird der Diplom-Psychologe Dr. Jörg Fichtner in das Thema einführen und sowohl die psychologische Sicht, als auch die juristischen Feinheiten beleuchten. Herr Dr. Fichtner wird dabei ein besonderes Augenmerk auf das Wechselmodell richten, da dieses in den letzten Jahren an Bedeutung und Umsetzung zugenommen hat. Des weiteren werden Auswirkungen elterlicher Konflikte auf Kinder und veränderte Sichtweisen von Recht und Psychologie im Laufe der Jahrzehnte beschrieben.

Auf dieser Grundlage beschäftigen sich die Workshops dann am Nachmittag mit einigen hilfreichen Interventionen und vertiefte Einblicke in das Thema.

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Jahrestagung der leitenden Fachkräfte in der kommunalen Kinder- und Jugendförderung

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Jugendpflegertagung 2017
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6. bis 8. Dezember 2017

Bonn, Gustav-Stresemann-Institut (GSI)

Die Jahrestagung für die leitenden Fachkräfte in der Kinder-und Jugendförderung ist eine unentbehrliche Plattform für den fachlichen Diskurs zur Entwicklung der Kinder-und Jugendförderung.Wie jedes Jahr steht die fachliche Weiterentwicklung und der kollegiale Austausch im Mittelpunkt der Auseinandersetzung.

Die Vorbereitung erfolgt in enger Kooperation mit den rheinischen Jugendämtern.

Das genaue Programm entnehmen Sie bitte dem Flyer, der am Ende dieses Absatzes herunter geladen werden kann.

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Jugendliche in Pubertät & Adoleszenz verstehen

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Jugendliche in Pubertät & Adoleszenz verstehen
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18. bis 20. Dezember 2017

Bonn, Gustav-Stresemann-Institut (GSI)

Der 15. Kinder- und Jugendbericht auf der Bundesebene stellt Persönlichkeitsentwicklung, Verselbstständigung, Positionierungen und Qualifizierung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den Mittelpunkt.

Jugend als Lebensphase verdient eine differenzierte Betrachtung.

Diese Fortbildung nimmt Ergebnisse der Hirnforschung, die biologische Reife und die Identitätsbildung in den Blick und macht die massiven Auswirkungen in der kognitiven, körperlichen und seelischen Entwicklung der 11 bis 20-jährigen deutlich.

Die Jugendlichen werden in der Zeit der biologischen Veränderung sich selbst und ihren Bezugspersonen »fremd«, da die äußeren und inneren Veränderungen/Vorgänge nicht eindeutig zugeordnet werden können. Alle Symptome werden global betrachtet und unter der »schwierigen Zeit der Pubertät« verbucht. Die wird deshalb als schwierig gesehen, weil wir zu wenig über die biologischen und chemischen Prozesse des Körpers wissen oder das Wissen in der Praxis nicht anwenden.

Selbst Fachkräfte der Sozialpädagogik und Sozialarbeit tun sich zeitweise schwer die Jugendlichen innerlich zu erreichen, da ihnen die Kenntnisse dieser Vorgänge und ein adäquater Umgang damit in der Begleitung fehlen. Es gibt jedoch Verbindungen zwischen den neuen medizinisch/biologischen Erkenntnissen, den Erkenntnissen der Bindungstheorie und den pädagogisch ressourcen-orientierten Arbeitsansätzen, die es möglich machen, gezielteren und verständnisvolleren Kontakt herzustellen. Auf der körperlichen Ebene sind es kinesiologische Übungen, die eine Verbindung der Hirnhälften erleichtern und damit die Konzentration unterstützen und zum Abbau von Lernblockaden eingesetzt werden.

Ziel der Fortbildung ist es, durch die Vermittlung neuer Erkenntnisse der Hirnforschung, der biologischen Reifung, der Bindungstheorie, den Methoden der Ressourcenorientierung und dem Einsatz kinesiologischer Übungen, Jugendliche besser zu verstehen und gezielter zu begleiten.

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