Durch das gesamtgesellschaftliche Ziel der Inklusion, welches durch die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahr 2009 in den Fokus kam, hat sich die Situation der LVR-Anna-Freud-Schule in der Bildungslandschaft in den 2010er-Jahren geändert. Die gute – zu diesem Zeitpunkt bereits seit fast 40 Jahren funktionierende – umgekehrte Inklusion in der Oberstufe konnte so nun auch gewinnbringend in der Sekundarstufe I umgesetzt werden.
Wir konnten Schüler*innen ohne Förderbedarf einen Schulplatz anbieten und konnten so unter anderem eine bessere Anbindung an das Leben im Stadtteil Müngersdorf erreichen.
Die von der Schulgemeinde geschätzte umgekehrte Inklusion in der Sekundarstufe I läuft jedoch seit den 2020er-Jahren wieder aus.
Auch wenn sich die Schule durch die Inklusion verändert hat, ist ihr Ziel gleich geblieben. Wir fördern Schüler*innen im Umgang mit ihren Einschränkungen, verhelfen so zu größtmöglicher Selbstständigkeit, Persönlichkeitsbildung sowie gesellschaftlicher Teilhabe und fördern so gleichzeitig ihre schulischen Leistungen auf dem Weg zu verschiedenen Schulabschlüssen bis hin zum Abitur.