Berufsorientierung

Wege ebnen für eine selbstbestimmte Zukunft: Die Berufsorientierung an der LVR-Anna-Freud-Schule begleitet Jugendliche intensiv beim Übergang von der Schule in den Beruf oder das Studium. Mit individueller Beratung und starken Netzwerken finden wir für jede*n den passenden Weg auf dem ersten Arbeitsmarkt.

Zwei Schüler*innen sitzen beim Praktikumsfest an einem Tisch und reden miteinander

Studien- und Berufsorientierung an der LVR-Anna-Freud-Schule

Von der Potenzialanalyse in der Mittelstufe bis zur konkreten Studien- und Karriereplanung vor dem Abitur: Die Berufsorientierung an der LVR-Anna-Freud-Schule ist ein roter Faden, der sich durch beide Sekundarstufen zieht. Wir unterstützen unsere Schüler*innen in der Sekundarstufe I und Sekundarstufe II individuell, barrierefrei und praxisnah dabei, ihre Stärken zu entdecken und den passenden Anschluss für die Zeit nach der Schule zu finden.

Berufsorientierung in der Sekundarstufe I

Eines der grundlegenden Ziele unserer Schule ist es, die Integration von Schüler*innen mit körperlichen Einschränkungen und/oder chronischen Erkrankungen in die Gesellschaft zu fördern. Von daher hat die Vorbereitung auf das Berufsleben einen hohen Stellenwert. Ziel ist die Integration auf dem ersten Arbeitsmarkt. Klassenübergreifend werden die Jugendlichen in verschiedenen Unterrichtsfächern mit den Ansprüchen der Arbeitswelt konfrontiert.

Kurzinformationen

  • Die LVR-Anna-Freud-Schule hilft ihren Schüler*innen begleitend bei der Suche, Bewerbung, Vorbereitung und Durchführung eines Schüler*innen-Praktikums und der weiteren nachschulischen Entwicklung.

  • Abgesehen von den begleiteten Praktika sind zusätzliche selbstorganisierte Praktika möglich und individuell abzusprechen.

  • Lernpartner*innen unserer Schule sind unter anderem:

Berufsorientierung der Sekundarstufe I im Detail

Stufe 8

Ab diesem Zeitpunkt wird kontinuierlich mit den Schüler*innen an der Entwicklung einer möglichen Berufs- beziehungsweise Ausbildungsidee gearbeitet. Dazu starten wir mit einem Workshop, der die Fähigkeiten und Interessen der einzelnen Schüler*innen gezielt in den Blick nimmt. Diese münden in einer Idee für die Praktika.

Sowohl bei den Berufsfelderkundungen in Kooperation mit dem Integrationsfachdienst als auch im Praktikum probieren die Schüler*innen ihre Ideen aus. In enger Zusammenarbeit mit den Eltern gilt es, Interessen und Talente zu erkennen und diese ob ihrer Umsetzbarkeit vor dem Hintergrund der körperlichen Beeinträchtigung zu überprüfen.

In der Stufe 8 findet zudem das KAoA-Modul "Potentiale entdecken" der Initiative "Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA)" statt, welches Einblick in die arbeitsbezogenen Fähigkeiten der Schüler*innen ermittelt. Diese Erkenntnisse werden in der weiteren Förderplanung rund um die Berufsorientierung berücksichtigt.

Stufe 9

In allen Aktivitäten der Berufsorientierung geht es um das Kennenlernen und Überprüfen der eigenen Fähigkeiten und Interessen. Das im Herbst stattfindende dreiwöchige Schüler*innen-Betriebspraktikum gibt in den meisten Fällen Aufschluss über die realistische Umsetzbarkeit beziehungsweise Richtigkeit des Berufswunsches.

Besonders stimmige Praktika führen manchmal zu späteren Ausbildungsplätzen. Darüber hinaus dient unser intensives schulinternes Bewerbungstraining in Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartner*innen dem Einüben und Kennenlernen von Bewerbungsverfahren.

Stufe 10

Zu Beginn steht das Thema "Unternehmensgründung" im Vordergrund. Über einen mehrwöchigen Workshop entwickeln die Schüler*innen Ideen und beschäftigen sich mit der Umsetzung und Finanzierung derselben. Nach dem Ende des Workshops ist eine Ausgründung möglich.

Darüber hinaus helfen Besuche von Berufsbildungswerken und Berufskollegs den Schüler*innen, die weder sofort in den ersten Arbeitsmarkt gehen noch die Sekundarstufe II der LVR-Anna-Freud-Schule besuchen wollen, bei der beruflichen Perspektiventwicklung.

Intensive Beratungsgespräche mit der Berufswahlkoordinatorin werden Schüler*innen als auch Eltern nach Terminabsprache ermöglicht. Die meisten Schüler*innen der Sekundarstufe I entscheiden sich nach den erfolgten Beratungsgesprächen für eine weitere schulische Bildung (Gymnasiale Oberstufe der LVR-Anna-Freud-Schule oder Berufskollegs), ein Teil der Jugendlichen geht in die Berufsausbildung in Ausbildungsbetriebe oder Berufsbildungswerke.

Berufsorientierung in der Sekundarstufe II

Die Berufswahlorientierung in der gymnasialen Oberstufe baut auf den Maßnahmen der Sekundarstufe I auf, bietet aber auch für Schüler*innen, die erst ab der Jahrgangsstufe 11 die LVR-Anna-Freud-Schule besuchen, Möglichkeiten der Orientierung.

Kurzinformationen

  • Aktuelle Informationen werden ausgehängt oder über IServ an die Schüler*innen weitergeleitet .

  • Offene Gespräche können nach Absprache mit dem Team der Berufsorientierung geführt werden, um Beratungsbedarf festzustellen und Hilfen zu organisieren.

  • Monatliche offene Sprechstunde mit Berufsberatung von der Agentur für Arbeit oder Talentscouting für alle Oberstufenschüler*innen (Einzel- und Gruppenberatungen – maximal drei Teilnehmende)

  • Digitale Eltern-Info-Abende:
    • Berufsorientierung in der Gymnasialen Oberstufe der LVR-Anna-Freud-Schule durch die Studien- und Berufskoordinatorin

    • Wege ins Studium oder in die Ausbildung durch Berater*innen der Agentur für Arbeit

Berufsorientierung der Sekundarstufe II im Detail

Einführungsphase (EF) – Stufe 11

Qualifikationsphase 1 (Q1) – Stufe 12

Qualifikationsphase 2 (Q2) – Stufe 13

Ansprechperson für Fragen zur Berufsorientierung

Symbolbild einer Gruppe von Personen

Barbara Bertram

Studien- und Berufswahlkoordinatorin

Termine für Einzelberatungen von Eltern und Schüler*innen finden auf Anfrage statt.