Barrierefreiheit

Hier finden Sie je nach Ihren individuellen Voraussetzungen und Bedürfnissen alle Informationen rund um Ihr barrierefreies Museumserlebnis!

Weg zum Seiteneingang für Rollstuhlfahrer*innen

Besucher*innen mit Sehbehinderung oder Erblindung

Blindenhunde und andere Assistenzhunde sind in allen LVR-Museen erlaubt. Der Hund sollte mit einem entsprechenden Geschirr oder Halsband gekennzeichnet sein und hat idealerweise einen Berechtigungsschein.

Museumsvorplatz

  • glatter Bodenbelag

  • Plattform mit Treppe mit einem Handlauf

  • taktiles Bodenleitsystem zum Haupteingang

  • Museumseingang mit automatischem Türöffner ohne Akkustiksignal

Im Museum

  • Foyer mit taktilem Bodenleitsystem

  • Kasse auf der rechten Seite

  • taktiler Gebäudeplan auf der linken Seite

  • Treppe mit Handgeländern zu Toiletten, Garderobe, dem Veranstaltungssaal und Wechselausstellungsräumen im UG

  • UG ohne taktiles Bodenleitsystem

  • Fahrstühle mit tastbaren Beschriftungen und automatischen Ansagen

Museumseingang mit taktilem Bodenleitsystem und automatischer Türöffnung
Türöffner und taktiles Bodenleitsystem vor dem Haupteingang des Museums, Foto: LVR-ZMB / Nicole Schäfer

Drei tastbare Skulpturen nach dem Vorbild von Max Ernst warten im Obergeschoss auf Sie!

Ein Audioguide mit atmosphärischen Geräuschen und Original-Tönen ermöglicht allen neue, sinnliche Eindrücke beim Museumsrundgang.
Als externer Inklusionsberater gab Wolfram Fuchs wertvolle Hinweise. Sprecherin und Sprecher des Guides sind die als Tatort-Kommissarin bekannte Schauspielerin Anna Schudt und der Schauspieler Jonathan Schimmer vom Düsseldorfer Schauspielhaus.

Museumseingang mit taktilem Bodenleitsystem und automatischer Türöffnung
Eine von drei Taststationen im oberen Zwischengeschoss des Museums, Foto: LVR-ZMB / Nicole Schäfer

Besucher*innen mit Hörbehinderung und Gehörlose

Eine induktive Höranlage vor Ort ist leider nicht vorhanden. Videos mit DGS-Übersetzung finden Sie zu ausgewählten Werken von Max Ernst auf unserem Youtube-Kanal oder über QR-Codes in der Dauerausstellung.

Ein Kind und zwei Erwachsene bei einer Führung in DGS
DGS-Führung in der Dauerausstellung des Museums, Foto: LVR-ZMB / Nicole Schäfer

Besucher*innen mit Gehbehinderung und Rollstuhl

Zugang zum Museum

  • Seiteneingang mit Klingel und Sprechanlage für Besucher*innen mit Rollator, Rollstuhl oder Kinderwagen

  • Tür öffnet nach außen

  • Aufzug auf der rechten Seite ins Erdgeschoss (Kasse, Museumscafé und barrierefreie Schließfächer)

Seiteneingang für Rollstuhlnutzer*innen mit geöffneter Tür und automatischer Türöffnung
Der barrierefreie Seiteneingang vom Museumsparkplatz aus kommend, Foto: LVR-ZMB / Nicole Schäfer

Im Museum

  • zwei Rollstühle und Klapphocker zur Ausleihe

  • Mitarbeiter*innen an der Kasse helfen Ihnen gerne weiter

  • Kassentresen ist nicht unterfahrbar, aber eine Kommunikation im Sitzen ist möglich

  • automatischen Türen im gesamten Haus mit Türöffnern auf 65-86 cm Höhe

  • bei technischen Problemen helfen die Aufsichten vor Ort gerne weiter.

  • Bilderhängung auf 1,5–1,6 m Höhe

  • Großteil des Archivmaterials in Wandvitrinen

  • wenige Tischvitrinen, die jedoch nicht unterfahrbar sind

Aufzüge

  • zwei Aufzüge im Erdgeschoss verbinden die verschiedenen Etagen

  • Fahrstuhl im linken Seitenflügel:
    führt zur ausgeschilderten rollstuhlgerechten Toilette im Zwischengeschoss und zu den Ausstellungsräumen im ersten Obergeschoss

  • Fahrstuhl auf der rechten Seite: bringt Sie zu den Wechselausstellungsräumen im Untergeschoss und zum Veranstaltungssaal (Dorothea Tanning-Saal), wo sich ebenfalls eine rollstuhlgerechte Toilette befindet

  • Die Aufzüge sind 85 cm breit, 148 cm tief und haben eine Traglast von 630 kg

Seiteneingang für Rollstuhlnutzer*innen mit geöffneter Tür und automatischer Türöffnung
Zwei ausleihbare Rollstühle im Museumsfoyer, Foto: LVR-ZMB / Nicole Schäfer

Besucher*innen, die eine reizarme Umgebung benötigen

Für ein ruhiges Museumserlebnis empfehlen wir einen Besuch unter der Woche ab dem frühen Nachmittag. An den Vormittagen unter der Woche wird das Museum von Kindergarten- und Schulklassen besucht. Am Wochenende besuchen Familien das Museum und es findet die offene Kinderwerkstatt statt. An diesen Tagen ist das Museum sehr belebt.

Die Räume der Dauerausstellung "Max Ernst – Leben und Werk" sind reizarm und ohne Einsatz von Licht- oder Multimedia-Technik. Die Wechselausstellungen im Untergeschoss werden unterschiedlich bespielt.

Das Eintrittsticket ist ein Tagesticket. Sie können das Museum jederzeit für eine Pause verlassen und am gleichen Tag mehrmals zurückkehren.

Seiteneingang für Rollstuhlnutzer*innen mit geöffneter Tür und automatischer Türöffnung
Einblick in die Dauerausstellung,
mit: , Foto: LVR-ZMB / Nicole Schäfer, © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Besucher*innen mit Lernschwierigkeiten oder geistiger Behinderung

An der Kasse gibt es ein Museumsheft in Leichter Sprache. Aktuell gibt es keine Wandtexte in Leichter Sprache im Museum. Im Mediaguide gibt es Informationen zu einzelnen Werken von Max Ernst in Leichter Sprache. Anhand des Leichte-Sprache-Symbols sind diese auch in der Dauerausstellung an den jeweiligen Werken ausgewiesen. Bringen Sie bitte Kopfhörer für die Nutzung des Mediaguides im Museum mit.

Seiteneingang für Rollstuhlnutzer*innen mit geöffneter Tür und automatischer Türöffnung
Kreativkurs im Fantasie Labor des Museums, Foto: LVR-ZMB

Führungen, Workshops & Angebote

  • in der Dauerausstellung gibt es einen Mediaguide in Leichter Sprache, DGS und mit Bildbeschreibungen für Menschen mit Sehbehinderung ist via QR-Codes

  • an der Kasse gibt es Informationsmaterial in Leichter Sprache und Braille sowie ein Tastbuch zur Ausleihe

  • im oberen Zwischengeschoss finden Sie drei taktile Objekte im Stil von Max Ernst

Sticker Assistenzhund Willkommen!
Tastplan des Museums im Foyer, Foto: LVR-ZMB / Nicole Schäfer

Museumscafé

Das Museumscafé Le Petit Max ist stufenlos zugänglich. Es befindet sich im linken Gebäudeflügel des Museums und ist entweder über das Eingangsfoyer oder die Außenterrasse zu erreichen. Die Tische sind, je nach Modell, nicht mit dem Rollstuhl unterfahrbar. Im Café gibt es kein taktiles Bodenleitsystem.

Sticker Assistenzhund Willkommen!
Kaffee und Kuchen im Le Petit Max, Foto: LVR-ZMB / Nicole Schäfer