NEW PERSPECTIVES in der Dauerausstellung

Künstlerische Eingriffe in der Dauerausstellung bis zum 5. Juli 2026 | Im Rahmen des Formats New Perspectives eröffnen die Künstler*innen Frauke Dannert, Marion Verboom und Christoph Westermeier im Kontext der Museumssammlung neue Blickwinkel auf den Surrealismus.

Frauke Dannert – Stein auf Stein

Frauke Dannert (*1979 in Herdecke, lebt und arbeitet in Köln) hat im Obergeschoss die großformatige Wandmalerei Stein auf Stein geschaffen, die die Betrachter*innen dazu einlädt, sich in die Welt von Max Ernst, in die Wüste von Sedona zu begeben. Auf immersive Weise können das Farbenspiel der dortigen Landschaft erlebt und so ein Gefühl für die Arbeitsweise von Max Ernst entwickelt werden.

Ausstellungsansicht
Das immersive Farben- und Formspiel von Frauke Dannert erinnert an die Wüste von Sedona
mit: Max Ernst, "The King Playing with the Queen" (1944) © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Marion Verboom – Loplop

Marion Verboom (*1983 in Nantes, lebt und arbeitet in Paris) präsentiert im Tanzsaal und Obergeschoss eigens für das Museum entwickelte Plastiken und Installationen, die tradierte Auffassungen von Skulptur und Materialität infrage stellen. Ihre surreal anmutenden Objekte erinnern an die Assemblagen von Max Ernst und entfalten dabei einen spielerischen Dialog mit seinem Werk.

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Marion Verbooms künstlerische Sammlungsintervention "Loplop" mit den "Achronien" im Erdgeschoß der Dauerausstellung
im Hintergrund: Max Ernst, "Les labyrinthes ne sont pas faits pour les chiens" ("Die Labyrinthe sind nicht für Hunde"), Öl und Gips auf Leinwand übertragen, 1923, "Conseils d’ami" ("Freundschaftliche Ratschläge"), Öl und Gips auf Leinwand übertragen, 1923, "La Génie de la Bastille" ("Der Genius der Bastille"), Bronze, 1961, "Capricorne" ("Steinbock"), Bronzeguss von 1978, 1948, © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Christoph Westermeier – Sedona Vogel

Christoph Westermeier (*1984 in Köln, lebt und arbeitet in Düsseldorf) setzt sich im Kontext der D-Paintings im Obergeschoss künstlerisch-forschend mit Max Ernst, dem Surrealismus sowie dessen Verflechtungen mit Kolonialismus auseinander. Ausgehend von Leben und Werk Max Ernsts rückt er in seinen Collagen und Druckgrafiken Fragen nach kultureller Aneignung und fremder Autor*innenschaft ins Zentrum seiner künstlerischen Reflexion.

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Fragen an den Surrealismus – Christoph Westermeier gelingt eine kritische Neubetrachtung des Werks von Max Ernst
im Hintergrund: Max Ernst, "D", Öl und Collage auf Holz, 1961, "Darling D", Öl und Gouache auf Papier, um 1961 © VG Bild-Kunst, Bonn 2026