Max Ernst war für seine rätselhaften und poetischen Collagen bekannt. Für ihre Herstellung verwendete er verschiedene vorgefundene Abbildungen aus Warenhauskatalogen, Romanen oder Lehrbüchern. Diese schnitt er aus, um sie anschließend mit anderen Bildfragmenten auf Papier zu kombinieren und mit Kleber zu fixieren. Durch das Prinzip der Collage setzte er vor allem Bildelemente in Verbindung zueinander, die logisch gedacht nicht zusammenpassen. Seine traumatischen Kriegserfahrungen verarbeitet Max Ernst seit Beginn der 1920er Jahre in Form von Collagen, die technoide Körper zeigen.