Unsere Modellprojekte: Flexibilisierte Behandlung
Neue Wege der Behandlung: Drei LVR-Kliniken erproben Modelle, die stationäre, ambulante und häusliche Versorgung sinnvoll verknüpfen.
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Wenn wir den Menschen in den Mittelpunkt unserer Arbeit stellen, ist das eine Folge aus der Psychiatrie-Enquete sowie der UN-Behindertenrechtskonvention. Heute geht es darum, diese Ansätze zu vertiefen und flächendeckend zu verankern: aufsuchende Behandlung, Flexibilisierung von Angeboten und die stärkere Einbindung von Betroffenen sind Beispiele dafür.
Besondere Aufmerksamkeit verdienen unsere Modellprojekte nach § 64b SGB V:
FLEX in Köln und
Diese Modellprojekte zeigen, wie aufsuchende Behandlung und Setting-übergreifende Modelle konkret gelingen können. Das bedeutet: Drei unserer Kliniken setzen diese Modelle bereits erfolgreich um.
Unsere weiteren Kliniken sind ebenfalls dabei, bedarfsgerechte, flexible Angebote zu schaffen, etwa durch die Stärkung der Psychiatrischen Institutsambulanz, der PIA, die als zentrales Bindeglied zwischen stationärer und ambulanter Versorgung immer mehr an Bedeutung gewinnt. Oder durch die Weiterentwicklung ambulanter Strukturen wie Flex-Tagesklinik oder intensiv-ambulante Behandlungsformen.
All das sind Beispiele dafür, wie wir Sektorgrenzen überwinden und bedarfsgerechte Hilfen direkt in den Lebensalltag der Menschen bringen.
Denn eines ist klar: Der Paradigmenwechsel in der Psychiatrie – weg von der Institution, hin zum Menschen – ist kein Selbstzweck. Er ist die notwendige Antwort auf die Bedarfe der Patient*innen. Und genau das prägt unsere Arbeit: Nicht zu fragen, was unsere Strukturen hergeben, sondern was die Menschen brauchen.