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Forum Controlling im Jugendamt

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10. September 2019

Köln, Zentralverwaltung des LVR

»Controlling« ist inzwischen eine feste Größe in den rheinischen Jugendämtern. In fast allen Jugendämtern gibt es Personen, die mit Controlling-Aufgaben betraut sind. Dabei gibt es strukturelle wie inhaltliche Unterschiede, je nach Jugendamtsgröße, Orientierung auf Finanz- oder Fachsteuerung, zentrale oder dezentrale Controllingorganisation. Das Forum Controlling im Jugendamt ist ein Beitrag zu einer Vernetzung der Controllerinnen und Controller in Jugendämtern im Rheinland. Im Mittelpunkt steht der Erfahrungsaustausch und das Kennenlernen untereinander.

Ein strukturierter Erfahrungsaustausch über die aktuelle Situation des Controllings in rheinischen Jugendämtern erfolg

  • durch den Austausch über die aktuelle Situation der teilnehmenden Controllerinnen und Controller und ihre aktuellen Projekte
  • durch einen Austausch über aktuell relevante Themen des Controllings im Jugendamt

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JUNG – MIGRANTISCH – POLITISCH AKTIV: Lokale Migrantenorganisationen gestalten Zukunft

14. September 2019

Dortmund, DEPOT, Immermannstraße 29

Migrantenorganisationen leisten einen enorm wichtigen Beitrag für die Gesellschaft. Sie gestalten Zukunft. Am 14. September 2019 laden wir bis zu 200 Teilnehmende zum Barcamp „Jung – Migrantisch – politisch aktiv“ ein, um gemeinsam zu diskutieren, wie Migrantenorganisationen politisch teilhaben und sich gegenseitig unterstützen können.

Der Tag bietet die Chance, das zu diskutieren, was Sie umtreibt, sich zu vernetzen, neue Ideen mitzunehmen und sich inspirieren zu lassen. Sei es gute Pressearbeit, innovative Fundraisingstrategien, Möglichkeiten der politischen Mitwirkung, Vernetzung oder Freiwilligengewinnung - Sie bestimmen die Tagesordnung selbst!

Ob hauptamtlich, ehrenamtlich oder noch gar nicht engagiert – auf dem Barcamp sind Sie genau richtig. Vertreter und Akteure aus Politik, kommunaler Verwaltung, insbesondere aus Jungendämtern, sowie freie Träger der Jugendhilfe sind ebenfalls herzlich eingeladen. Die Anmeldung ist kostenlos und ab sofort möglich. Vorschläge für Sessions können ebenfalls schon eingereicht werden.

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Teilhabe sichern auch wir! Basiswissen für Fachkräfte zu Armut bei Kindern

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18. September 2019

Köln, Zentralverwaltung des LVR

In einem reichen Land wie Deutschland leben viele Kinder und Jugendliche in Armut. Ein Leben in Armut wirkt sich auf die Entwicklungschancen und Perspektiven von Kindern und Jugendlichen aus. Es besteht daher Handlungsbedarf, um die Teilhabemöglichkeiten von allen Kindern und Jugendlichen zu fördern. Fachkräfte, die die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen durch ihre Arbeit mitgestalten, können dabei einen wichtigen Beitrag leisten. Grundlage hierfür ist das Wissen über Armut und ihre Folgen bei Kindern und Jugendlichen.

Unter welchen Armutsfolgen leiden Kinder und Jugendliche? Welche Konzepte der Armutsmessung gibt es? Was ist kindbezogene Armutsprävention? Diese und weitere Fragen wird das Tagesseminar aufgreifen. Ziel des Seminars ist es, Basiswissen zu Armut bei Kindern und Jugendlichen zu vermitteln und hierüber miteinander ins Gespräch zu kommen.

Die LVR-Koordinationsstelle Kinderarmut lädt herzlich dazu ein, im Rahmen des Tagesseminars einen tieferen Einblick in das Themenfeld Kinderarmut zu erhalten, hierüber miteinander zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen.

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Netzwerke gestalten! Kommunikation und Begegnung auf Augenhöhe

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25. September 2019

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Kommunikation auf Augenhöhe ist bestenfalls ein sinnstiftender Dialog, bei dem alle Beteiligten einen für sich erkenn- und wahrnehmbaren Nutzen aus der Begegnung ziehen. Es geht um konstruktive Gestaltungsmöglichkeiten von verschiedenen und herausfordernden Gesprächssituationen im Berufsalltag.

Wie ist das möglich?

  • mit einer klaren persönlichen Haltung sich selbst und dem Thema gegenüber.
  • durch eine wertschätzende und konstruktive Grundhaltung den Gesprächspartner*innen gegenüber.
  • mit einer gesunden und deutlichen Stimme, die auch die eigene Haltung unterstützt.
  • durch die Aufmerksamkeit für den Moment, um dem Thema und sich selbst die nötige Präsenz zu geben.

Eine Begegnung auf Augenhöhe erfordert eine gute Intuition und die Fähigkeit, in unvorhersehbaren Situationen zu improvisieren, also schnell Entscheidungen zu treffen. Dazu gehört Mut, sich klar und präsent zu zeigen. Mit der Methode »Applied Improv’«, also der angewandten Improvisation und Tools aus dem systemischen Coaching und dem Improvisationstheater lernen die Teilnehmenden sich und ihre individuelle Art der Gesprächsführung besser kennen. Und weil zu jedem Kopf ein Körper gehört, spielen Körperhaltung und Stimme ebenfalls eine wichtige Rolle an diesem Tag. Die Teilnehmenden haben die Gelegenheit, in einem kreativen und geschützten Raum verschiedene Methoden und Tools aus dem Improvisationstheater auszuprobieren und dadurch die eigene Wahrnehmung zu verfeinern.

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Starke Netzwerke für eine eigenständige Jugendpolitik

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26. September 2019

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Netzwerkorientiertes Handeln bietet viel Potential für die Gestaltung einer eigenständigen Jugendpolitik in der Kommune. Das betrifft die Haltung der Akteure, die die Lebenswelten von Jugendlichen in der Kommune mitgestalten, ihre Zusammenarbeit in Netzwerken und die kommunale Steuerung.

Kommunen sind Mitgestalter von Lebenschancen junger Menschen. Dabei haben gerade die Jugendämter eine große Mitverantwortung für gelingendes Aufwachsen. Netzwerkhandeln bietet die Chance, verschiedene Professionen und Institutionen gleichberechtigt in die Weiterentwicklung der Jugendarbeitslandschaft und Umsetzung einer eigenständigen Jugendpolitik einzubeziehen. Neben staatlichen Akteuren – hierzu gehören insbesondere die kommunalen Jugendpfleger*innen – können freie Träger, Verbände, ehrenamtliche und zivilgesellschaftliche Akteure an der Klärung von Bedarfen, Interessen und Lösungen beteiligt werden. Der Einbezug junger Menschen als Expert*innen ihrer Lebenswelt sollte im Sinne einer demokratisch-partizipativen Jugendpolitik mit, für und von Jugend angestrebt werden.

Das Seminar führt in die Grundlagen der Netzwerkarbeit ein: Was heißt Netzwerkkultur? Wie können Netzwerke die Interessen von Jugendlichen und die Jugendperspektive in der Kommune stärken? Wie können sie die eigene Handlungsstrategie voranbringen? Diese und weitere Fragen wird das Tagesseminar aufgreifen. Neben fachlichen Inputs sind mehrere Workshopphasen vorgesehen. Es besteht die Möglichkeit zum kollegialen und fachlichen Austausch und zur Beratung eigener Praxiserfahrungen.

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Gewaltfrei Aufwachsen. Prävention und Intervention in institutionellen Kontexten im Rahmen des gesetzlichen Kinderschutzes

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4. November 2019

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Methodenseminar für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren im Feld der Kindertagesbetreuung

Um Grenzüberschreitungen in der Beziehung zwischen pädagogischen Fachkräften und Kindern zu vermeiden, müssen präventiv Strukturen aufgebaut und entwickelt werden, um die Mitarbeitenden für risikoreiche Situationen zu sensibilisieren und sich auf Alternativen zu verständigen.

Im Tagesseminar »Gewaltfreiheit in der Kita« wird aufgezeigt, welche Methoden existieren, um mit Kita-Teams präventiv zu arbeiten und Abläufe für kompetentes, verantwortungsvolles Handeln zu erarbeiten, falls es dennoch zu einer Grenzverletzung in der Kindertageseinrichtung kommt.

Dafür werden Methoden und Materialien zur Auseinandersetzung mit der Thematik vorgestellt und die Teilnehmenden zum Einsatz der Methoden befähigt. Aktuelle Materialien und Literaturhinweise geben die Möglichkeit für eine weitergehende Beschäftigung mit dem Thema.

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Jahrestagung der Jugendpfleger_innen im Rheinland

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4. bis 6. November 2019

Bonn, Gustav-Stresemann-Institut

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Critical Whiteness, Powersharing und Empowerment in der Jugend(sozial)arbeit

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Fachtagung für pädagogische Fachkräfte

8. November 2019

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Wenn wir eine differenz- und diskriminierungssensible Soziale Arbeit praktisch umsetzen wollen, dürfen wir nicht nur die eigenen Ressentiments problematisieren. Vielmehr müssen wir auch die institutionellen Rahmenbedingungen der eigenen Einrichtung betrachten, uns fragen, wer spricht und Gehör findet, wer Zugang zu (finanzieller) Förderung hat, Themen (mit) setzen und Diskurse (mit) bestimmen kann. Es geht also um individuelle Verstrickungen in das problematische institutionelle Handeln, um machtvolle Positionierungen und Ungleichheit und die Frage nach den eigenen Handlungsmöglichkeiten. Für Einrichtungen, zu denen auch die Veranstaltenden gehören, die sich in privilegierten und machtvollen Positionen befinden, gehören die Fragen, wie die eigene machtvolle Positionierung geteilt werdenund innerhalb der Institutionen Räume, Praxen und Strukturen entstehen können, die Empowerment und Critical Whiteness zum Ziel haben, zu wichtigen Elementenrassismuskritischer Arbeit. Diese Grundlagen zielen auf die Problematisierung und letztlich Überwindung von Privilegien, Machtasymmetrien, Paternalismus und Ungerechtigkeit.

Was aber bedeutet es konkret für Fachkräfte und Einrichtungen der Sozialen Arbeit, die eigene machtvolle Positionierung zu verändern, Privilegien zu teilen, Zugänge zu Ressourcen zu öffnen und die Zielgruppen und Mitarbeiter*innen derart zu empowern, dass sie eigene Bedürfnisse artikulieren können und gehört/ernst genommen werden?

Unsere diesjährige Tagung widmet sich explizit den Perspektiven von Critical Whiteness/Powersharing bzw. des Empowerments und bietet in teils gemeinsamen, teils getrennten (safer space) Räumen Diskussionsmöglichkeiten in Hinblick auf eine Weiterentwicklung der Jugend(sozial) arbeit. Unterschiedliche theoretische Konzepte, die (selbst)kritische Auseinandersetzung mit den eigenen Verwobenheiten in problematisches institutionelles Handeln, die Suche nach Verbündeten, die Möglichkeit des Räume-Schaffens für Selbstwirksamkeitserfahrungen – all dies bietet diese Tagung in Vorträgen und Workshops an. Sie richtet sich an Fachkräfte der Sozialen Arbeit sowie der außerschulischen Bildungsarbeit.

Netzwerktreffen Herbst 2019. Im Fokus: Monitoring kommunaler Präventionsketten

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13. November 2019

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Die LVR-Koordinationsstelle Kinderarmut unterstützt den Auf- und Ausbau von Präventionsketten und Netzwerken gegen Kinderarmut in Verantwortung der Jugendämter im Rheinland. Zum fachlichen Austausch lädt die Koordinationsstelle im Herbst 2019 zu einem Netzwerktreffen ein. Inhaltlich behandeln die Netzwerktreffen die aktuellen Entwicklungen im Themenfeld Kinder- und Jugendarmut und die Arbeit in Netzwerken. Neben fachlichen Impulsen stehen die kommunalen Prozesse und der kollegiale Austausch im Mittelpunkt.

Bei diesem Netzwerktreffen möchten wir aus dem Praxisentwicklungsprojekt »Monitoring kommunaler Präventionsketten« berichten. Da sich herausgestellt hat, dass die Zusammenarbeit von Jugendhilfeplanungsfachkräften und Koordinierenden der Netzwerke gegen Kinderarmut hierbei eine wichtige Schnittstelle ist, richtet sich diese Veranstaltung an beide Akteursgruppen.

Wie wirksam sind Präventionsketten und die damit verbundenen Maßnahmen? Welche Angebote entsprechen den Bedarfen der Zielgruppe? Welches Echo geben Teilnehmende und Fachkräfte und in welchen Sozialräumen ist der Bedarf nach Unterstützungsmaßnahmen besonders hoch? Dies alles sind Fragestellungen, die ausschlaggebend sind für eine fachlich fundierte Reflexion und gelingende Weiterentwicklung der Präventionsarbeit. Im LVR-Projekt haben ausgewählte Kommunen Instrumente entwickelt, die praxisnah helfen, Effekte und Wirkungen von Präventionsketten abzubilden. Das Netzwerktreffen legt den Schwerpunkt auf den hierbei entwickelten Werkzeugkoffer. Dabei stehen die Einführung und praxisorientierte Anleitung für Instrumente von Befragungen von Fachkräften, Kindern, Jugendlichen und Familien im Mittelpunkt.

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