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Praxsiworkshop Talentförderung. Talente von allen Jugendlichen in den Blick nehmen

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Praxsiworkshop Talentförderung
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23. Mai/26. Juni 2019

Gelsenkirchen, NRW-Zentrum für Talendtföderung

Das NRW-Zentrum für Talentförderung und die Koordinationsstelle Kinderarmut im LVR-Landesjugendamt Rheinland laden gemeinsam herzlich dazu ein, den Blick auf Talentförderung zu weiten und junge Talente aus weniger privilegierten Familien in den Blick zu nehmen. Der zweitägige Praxisworkshop „Talentförderung“ richtet sich an Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter.

Im Fokus des Praxisworkshops stehen Jugendliche und junge Heranwachsende aus weniger privilegierten Familien mit überdurchschnittlichen Leistungen im Lebenskontext. Diese Jugendlichen leben in einem familiären Umfeld, das nicht über die finanziellen Möglichkeiten und Erfahrungen im Bildungssystem sowie Zugänge zu beruflichen und akademischen Netzwerken verfügt. Gemeinsam wird in dem Workshop erarbeitet, wie Talentförderung auch (Lebens-)Leistungen über Schulnoten hinaus bewerten kann. Mit einer erweiterten Suchlogik werden auch solche Leistungen in den Blick genommen, die zumeist nicht oder nur unzureichend über Schulnoten abbildbar sind.

Dies sind zum Beispiel Sprachkenntnisse, gesellschaftliches Engagement und besondere organisatorische oder unternehmerische Fähigkeiten. Trennungen im Elternhaus, Umzüge, aber auch die Betreuung von Geschwistern oder das Jobben zur Aufbesserung des Familieneinkommens fordern junge Menschen und können die schulische Leistungsfähigkeit beeinträchtigen und die Entfaltung von Talenten behindern.

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Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft 2019

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft 2019
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Starke Vormundschaft, Starke Kinder

27. bis 29. Mai 2019

Bonn, Gustav-Stresemann-Institut

Das Bundesforum dschaft und Pflegschaft – ein bundesweiter Zusammenschluss von Institutionen und Einzelpersonen – veranstaltet in Kooperation mit dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) die Fachtagung „Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft 2019“.

Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Starke Vormundschaft – Starke Kinder“

Anerkannte Experten und Expertinnen werden mit Erfahrenen aus der Praxis zentrale Themen vorstellen und diskutieren:

Beteiligung der

  • Kinder und Jugendlichen, auch im Spannungsfeld mit vormundschaftlicher Verantwortung
  • Entkoppelte Jugendliche, die sich jeder Hilfe entziehen und die Frage, wie ein Vormund oder eine Vormundin sowie ein Pfleger oder eine Pflegerin in solchen Fällen handeln kann und
  • das Hineinwachsen in die Selbständigkeit sowie die Möglichkeiten der vormundschaftsführenden Person, dies von Anfang an und vor dem Erreichen des 18. Lebensjahres zu unterstützen.

Nicht fehlen darf auf der Tagung selbstverständlich der zweite Diskussionsteilentwurf für die Vormundschaftsreform. Nach diesem Entwurf sollen Kinder und Jugendliche unter Vormundschaft eigene Rechte bekommen – ein Novum. Auch bei der Entwicklung vieler anderer Vorschriften stand die Frage im Vordergrund, wie ein gesetzlicher Rahmen für die Vormundschaft und Pflegschaft geschaffen werden kann, der den betroffenen Kindern und Jugendlichen zugutekommt.

Workshops, Arbeitsgruppen und ein plenarer Praxisworkshop ergänzen das Vortragsprogramm.

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Kindern eine Stimme geben: Das themenzentrierte Kinderinterview in der Trennungs- und Scheidungsberatung

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Kindern eine Stimme geben
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+++ HINWEIS: Diese Veranstaltung musste vom ursprünglichen Termin (28. bis 29. Mai) um einen Tag verschoben werden. Neuer Termin ist der 27. bis 28. Mai 2019.+++

27. bis 28. Mai 2019

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Eltern, die sich trennen, stehen vor der Aufgabe, einen Weg zu finden, wie sie in Zukunft ihre Elternverantwortung unter den veränderten Bedingungen gestalten. Das ist nicht leicht, wenn heftige Emotionen die Kommunikation mit dem anderen Elternteil erschweren und die Eltern mit der Bewältigung äußerer Veränderungen und innerer Verarbeitungsprozesse ihrer Trennung beschäftigt sind. Dabei kann die Situation, der von der Trennung betroffenen Kinder aus dem Blick geraten.

ses Seminar richtet sich an Beraterinnen und Berater, die Eltern darin unterstützen, die notwendigen familiären Entscheidungen zu treffen und dabei die Gefühle, Bedürfnisse und Wünsche der Kinder berücksichtigen wollen.

In dem Seminar werden folgende Themen besonders behandelt:

  • Wie erleben Kinder und Jugendliche die Trennung ihrerDie Eltern?
  • Wie verhalten sich Kinder in solchen Situationen?
  • Wie können Kinder direkt oder indirekt in den Beratungsprozess ihrer Eltern einbezogen werden?
  • Kennenlernen der Methode des themenzentrierten Interviews
  • Familienrechtliche Aspekte des Sorge- und Umgangsrechts

Methoden

Theoretische Inputs, Demonstrationen, Rollenspiele, Kleingruppenarbeit und kleine Selbsterfahrungssequenzen; anhand eines Praxisfalls wird exemplarisch das Modell des themenzentrierten Kinderinterviews vorgestellt und durchgespielt

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Mädchen* Macht Politik!? Intersektionale Perspektiven auf Parteilichkeit(en) in der Mädchen*arbeit

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Mädchen, Macht, Politik
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7. Juni 2019

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Eine der wichtigsten Ansprüche der Mädchen*arbeit ist das fachpädagogische Konzept des parteilichen Arbeitens mit Mädchen* und zunehmend auch mit als weiblich gelesenen Jugendlichen. Neben der konkreten pädagogischen Arbeit, bedeutet dies auch eine Reflexion und Berücksichtigung der gesellschaftlichen Benachteiligung von Mädchen*.

Parteilichkeit in der praktischen Arbeit mit Mädchen* und als professionelle Haltung nimmt daher immer auch Herrschaftsverhältnisse in den Blick und verfolgt sowohl pädagogische als auch politische Ziele. Damit grenzt sich Mädchen*arbeit von einem konventionellen Pädagogikverständnis ab, das davon ausgeht, dass Orte der offenen Kinder- und Jugendarbeit frei von Machtdynamiken sind.

Aber ist ein Parteilichkeitsbegriff, geprägt durch die Mädchen*-arbeit der 90er Jahre, heute noch zeitgemäß und praxistauglich?

Aktuelle Diskurse der feministischen Mädchen*arbeit stellen vielmehr auch die Komplexität und Unterschiedlichkeit der Lebenslagen und -realitäten der Mädchen* in den Mittelpunkt mädchen*pädagogischer Auseinandersetzungen. Diese Vielfalt der einst so eindeutigen Kategorie »Mädchen« wird zunehmend auch in der offenen Kinder- und Jugendarbeit durch die Nutzung von Gender-Stern und -Gap ausgedrückt. Eine intersektionale Perspektive richtet dabei gleichzeitig den Blick auf (Mehrfach-)Benachteiligungen innerhalb der Zielgruppe der Mädchen*, in der unterschiedliche Machtdynamiken wirken.

Diese Entwicklungen stellt die Praxis, wie die Theorie zunehmend vor die Frage nach dem heutigen Bezugsrahmen des Parteilichkeitsbegriffs. Anknüpfend daran widmet sich die Fachtagung den Fragen, was eine machtkritische und intersektionale Perspektive für eine politisch reflektierte Weiterentwicklung des Parteilichkeitsbegriffs bedeuten kann und welche Möglichkeiten und Herausforderungen, sich daraus für die Praxis der Mädchen*arbeit ergeben.

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»Handwerkszeug« und Haltung sind gefragt. Fachmännern den Weg »Von der Arbeit mit Jungen … zur Jungenarbeit« öffnen

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Handwerkszeug und Haltung sind gefragt
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Ein Praxis begleitendes Qualifizierungsangebot von LVR-Landesjugendamt Rheinland und Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit in NRW e.V.

Start: 3. bis 5. Juli 2019

Hennef, Sportschule Hennes

»Mein Träger, auch einige Kolleginnen sagen: ›Kümmere Dich mal um die Jungs!‹ … dabei arbeite ich doch schon viele Jahre mit Jungen – ist das keine Jungenarbeit?«

»Immer wieder sind es die Jungs, die Probleme machen – aber was ist eigentlich mit den Jungen, die nicht auffallen: Brauchen die auch Jungenarbeit?«

»Mit welchen Methoden kann ich Jungs erreichen – Fußball geht scheinbar immer, aber da muss es doch noch mehr geben?«

»Was heißt eigentlich: In der Jungenarbeit ist meine Haltung als Fachmann gefragt?«

Fragen wie diese beschäftigen männliche Fachkräfte, die tagtäglich mit Jungen arbeiten: Weil sie merken, dass manchmal das »gewisse Etwas« in der pädagogischen Arbeit fehlt, Zugänge nicht funktionieren, Fragen an die eigene (Vorbild-)Rolle aufkommen und/oder weil Träger, Kolleginnen und Kollegen dies fordern. Auch gesetzliche Vorgaben – geschlechtsbezogene Arbeit ist als Querschnittsaufgabe im SBG VIII verankert – sowie Forschungsergebnisse über die »Krise der Jungen« führen dazu, dass Fachmänner sich auf den Weg von der Arbeit mit Jungen … zur Jungenarbeit machen wollen. Letzteres betrifft z.B. den Bereich Schule, wo Jungs als mögliche Bildungsverlierer in den Blick genommen werden.

Der Praxis begleitende Qualifizierungskurs, eine Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit in NRW e.V., greift diese Bedarfe und Fragestellungen auf und unterstützt Fachmänner darin, ihre Haltung und (Vorbild-)Rolle, ihr Handwerkszeug und ihre Ziele in der Arbeit mit und für Jungen zu klären bzw. auszubauen.

Im Qualifizierungskurs werden die Probleme, die Jungen machen, wie auch die Probleme, die Jungen haben, aufgegriffen und gemeinsam reflektiert. Es geht um Sensibilisierung, den Zugang zu Bedürfnissen, Gefühlen und Stärken von Jungen – um Sympathie für auch eigensinnige Inszenierungen von Jungen gleichermaßen wie um pädagogische Grenzziehungen.

Dabei steht immer die konkrete Alltagspraxis der Teilnehmer im Mittelpunkt und geht es um Handlungskompetenz in der Arbeit mit den Jungen dort!

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Teilhabe sichern auch wir! Basiswissen für Fachkräfte zu Armut bei Kindern

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18. September 2019

Köln, Zentralverwaltung des LVR

In einem reichen Land wie Deutschland leben viele Kinder und Jugendliche in Armut. Ein Leben in Armut wirkt sich auf die Entwicklungschancen und Perspektiven von Kindern und Jugendlichen aus. Es besteht daher Handlungsbedarf, um die Teilhabemöglichkeiten von allen Kindern und Jugendlichen zu fördern. Fachkräfte, die die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen durch ihre Arbeit mitgestalten, können dabei einen wichtigen Beitrag leisten. Grundlage hierfür ist das Wissen über Armut und ihre Folgen bei Kindern und Jugendlichen.

Unter welchen Armutsfolgen leiden Kinder und Jugendliche? Welche Konzepte der Armutsmessung gibt es? Was ist kindbezogene Armutsprävention? Diese und weitere Fragen wird das Tagesseminar aufgreifen. Ziel des Seminars ist es, Basiswissen zu Armut bei Kindern und Jugendlichen zu vermitteln und hierüber miteinander ins Gespräch zu kommen.

Die LVR-Koordinationsstelle Kinderarmut lädt herzlich dazu ein, im Rahmen des Tagesseminars einen tieferen Einblick in das Themenfeld Kinderarmut zu erhalten, hierüber miteinander zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen.

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Netzwerke gestalten! Kommunikation und Begegnung auf Augenhöhe

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Netzwerke gestalten! Kommunikation und Begegnung auf Augenhöhe
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25. September 2019

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Kommunikation auf Augenhöhe ist bestenfalls ein sinnstiftender Dialog, bei dem alle Beteiligten einen für sich erkenn- und wahrnehmbaren Nutzen aus der Begegnung ziehen. Es geht um konstruktive Gestaltungsmöglichkeiten von verschiedenen und herausfordernden Gesprächssituationen im Berufsalltag.

Wie ist das möglich?

  • mit einer klaren persönlichen Haltung sich selbst und dem Thema gegenüber.
  • durch eine wertschätzende und konstruktive Grundhaltung den Gesprächspartner*innen gegenüber.
  • mit einer gesunden und deutlichen Stimme, die auch die eigene Haltung unterstützt.
  • durch die Aufmerksamkeit für den Moment, um dem Thema und sich selbst die nötige Präsenz zu geben.

Eine Begegnung auf Augenhöhe erfordert eine gute Intuition und die Fähigkeit, in unvorhersehbaren Situationen zu improvisieren, also schnell Entscheidungen zu treffen. Dazu gehört Mut, sich klar und präsent zu zeigen. Mit der Methode »Applied Improv’«, also der angewandten Improvisation und Tools aus dem systemischen Coaching und dem Improvisationstheater lernen die Teilnehmenden sich und ihre individuelle Art der Gesprächsführung besser kennen. Und weil zu jedem Kopf ein Körper gehört, spielen Körperhaltung und Stimme ebenfalls eine wichtige Rolle an diesem Tag. Die Teilnehmenden haben die Gelegenheit, in einem kreativen und geschützten Raum verschiedene Methoden und Tools aus dem Improvisationstheater auszuprobieren und dadurch die eigene Wahrnehmung zu verfeinern.

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Gewaltfrei Aufwachsen. Prävention und Intervention in institutionellen Kontexten im Rahmen des gesetzlichen Kinderschutzes

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4. November 2019

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Methodenseminar für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren im Feld der Kindertagesbetreuung

Um Grenzüberschreitungen in der Beziehung zwischen pädagogischen Fachkräften und Kindern zu vermeiden, müssen präventiv Strukturen aufgebaut und entwickelt werden, um die Mitarbeitenden für risikoreiche Situationen zu sensibilisieren und sich auf Alternativen zu verständigen.

Im Tagesseminar »Gewaltfreiheit in der Kita« wird aufgezeigt, welche Methoden existieren, um mit Kita-Teams präventiv zu arbeiten und Abläufe für kompetentes, verantwortungsvolles Handeln zu erarbeiten, falls es dennoch zu einer Grenzverletzung in der Kindertageseinrichtung kommt.

Dafür werden Methoden und Materialien zur Auseinandersetzung mit der Thematik vorgestellt und die Teilnehmenden zum Einsatz der Methoden befähigt. Aktuelle Materialien und Literaturhinweise geben die Möglichkeit für eine weitergehende Beschäftigung mit dem Thema.

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