Zum Inhalt springen

Auswahl der Sprachversion

Aktuelle Termine

Logo: Information

Aktueller Hinweis (Corona- bzw. COVID-19)!

+++ Vielen Dank für Ihr Interesse am Fortbildungsangebot des LVR-Landesjugendamts Rheinland. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen im Verlauf der Corona- bzw. COVID-19-Epidemie und zur Unterstützung präventiver Maßnahmen, die eine rasante Verbreitung des Virus erschweren sollen, führt das LVR-Landesjugendamt im Zeitraum vom 18. März bis einschließlich 31. Mai zunächst keine Fortbildungsveranstaltungen mehr durch. Davon sind – unabhängig von Form und Größe – alle bisher geplanten und angebotenen Veranstaltungen betroffen.

Als angemeldete Teilnehmerin bzw. als angemeldeter Teilnehmer erhalten Sie von uns eine persönliche Information an die von Ihnen bei der Anmeldung angegebene E-Mail-Adresse. Sollte Sie diese Nachricht nicht erreicht haben, kontaktieren Sie uns bitte über fobi-jugend@lvr.de.

Für Veranstaltungsangebote ab dem 1. Mai können Sie sich auch gegenwärtig weiterhin anmelden. Wir freuen uns, wenn wir Sie bald wieder auf einer unserer Veranstaltungen begrüßen können. Bis dahin, Viele Grüße & bleiben Sie gesund. +++

zum Online-Katalog

Logo: Information

Alle Termine finden Sie im Online-Katalog

Weitere Fachtagungen, Seminare und Zertifikatskurse des LVR-Landesjugendamtes finden Sie im Online-Fortbildungskatalog.

zum Online-Katalog

Besuchskontakt um jeden Preis?! Besuchskontakte und Rückkehroptionen im Kontext von Traumaforschung und Bindungstheorie

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Besuchskontakt um jeden Preis
Bild Großansicht

8. Juni 2020

Köln, Zentralverwaltung des LVR

In der Begleitung und Fallzuständigkeit von Pflegekindern hat die Auseinandersetzung mit dem Thema: »Besuchskontakte und Rückkehroptionen« eine große Bedeutung. Das Spannungsfeld zwischen Elternrecht und Kindeswohl, ebenso wie tradierte Bilder zur Bedeutung der Eltern-Kind-Bindung, bilden eine große Herausforderung. Aus trauma- und bindungssensibler Perspektive ergibt sich dabei jedoch immer wieder ein kritischer Blick auf die gängige Praxis.

Ein Großteil aller Kinder, die heute in Pflegeverhältnissen aufgenommen werden, sind von Traumatisierungen und Bindungsstörungen betroffen. Es handelt sich dabei um fundamentale Verletzungen – auch als »Entwicklungstraumata« bezeichnet – die unter Bedingungen von gewaltvollen und/oder vernachlässigenden Atmosphären entstehen und den gesamten weiteren Entwicklungsverlauf des Kindes gefährden. Die Herausnahme eines Kindes soll normalerweise diese Gefährdung unterbrechen und für Sicherheit sorgen. Besuchskontakte und Rückkehroptionen führen vielfach jedoch dazu, dass alte Verletzungen nicht heilen können, traumabasierte Symptomatiken der Kinder stets neu entfacht werden und die Entwicklungsverläufe der Kinder instabil bleiben.

Dieser Fachtag soll einem tieferen Verständnis für die Auswirkungen von traumatischen Erfahrungen dienen. Im ersten Teil des Tages wird die Bedeutung von Trauma und damit verbundenen Bindungsverletzungen, noch einmal fachtheoretisch - aus neurowissenschaftlicher und entwicklungspsychologischer Sicht - eingeordnet, um den traumasensiblen Blick in der Hilfeplanung zu schärfen. Im Anschluss sollen Kriterien aufgezeigt werden, die berücksichtigt werden müssten, um für biografisch verwundete Kinder, nicht nur faktische Sicherheit, sondern ebenso emotionale Sicherheit – als Basis einer gesunden Entwicklung – zu gewährleisten. Es geht an diesem Tag nicht um eine juristische Auseinandersetzung mit dem Elternrecht, sondern um Überlegungen, was Kinder brauchen, die in ihren Herkunftsfamilien biografisch hochbelastet und seelisch tief verletzt wurden.

Nach oben

Gehört werden! Kinder und Jugendliche aus stationären Einrichtungen der Erziehungshilfe in NRW beteiligen sich

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Gehört werden
Bild Großansicht

23. bis 25. Juni 2020

Duisburg, Jugendherberge Duisburg-Sportpark

Junge Menschen haben das Recht auf Mitsprache und Beteiligung. Partizipation und Kinderrechte in stationären Einrichtungen der Erziehungshilfe sind die zentralen Themen der Tagung.

Im Mittelpunkt stehen junge Menschen mit ihren Interessen und ihrem Engagement. Sie erhalten Möglichkeiten und Räume, in denen sie sich informieren können und zu ihren Themen gehört werden.

Fachkräfte, die in Einrichtungen Beteiligungschancen eröffnen, erhalten neue Impulse und die Möglichkeit zum Austausch.

Durch Informationen, Austausch und den Blick über den Tellerrand der eigenen Einrichtung hinaus sollen gemeinsam nachhaltige und gelebte Beteiligung sowie die Umsetzung der Kinderrechte in stationären Erziehungshilfeeinrichtungen gefördert werden.

Nach oben

Hilfeplanung systemisch gestalten: sozialpädagogisch – prozesshaft – partizipativ. Zertifikatskurs

Titelseite des Flyers zum Kurs Hilfeplanung systemisch gestalten
Bild Großansicht

Kurs für Fach- und Leitungskräfte des Allgemeinen Sozialen Dienstes

Start 18. bis 20. August 2020

Essen, Kardinal-Hengsbach-Haus

Die Hilfeplanung gemäß § 36 SGB VIII ist das Steuerungsinstrument aller Erziehungshilfeleistungen und eine der zentralen Aufgaben des ASD. Wie passgenau die Hilfen an den Bedarfen ansetzen und welchen Nutzen sie für die Leistungsberechtigten entfalten, hängt wesentlich von der Qualität der Hilfeplanung ab. Fast alle Jugendämter haben die Arbeitsabläufe gemäß den gesetzlichen Grundlagen standardisiert und entsprechende EDV-Programme zur Dokumentation hinterlegt.

In der Praxis ist es aber für Fachkräfte oft eine Herausforderung, Hilfeplanung als sozialpädagogischen Prozess mit den jungen Menschen und ihren Familien zu gestalten. An diesem Qualifizierungsbedarf setzt der Zertifikatskurs an.

Mit einem guten fachlichen Fundus gelingt es eher komplexe Problemlagen von Familien zu verstehen, ihre Stärken und resilienzfördernden Ressourcen zu ergründen und im Rahmen der Hilfeplanung erfolgversprechende Lösungswege mit ihnen gemeinsam zu erarbeiten. Es ist wichtig, nicht nur das Kind, den Jugendlichen und die Eltern in den Blick zu nehmen, sondern auch das Verhalten aller Familienmitglieder in Wechselwirkung zueinander und in Wechselwirkung mit dem Helfersystem zu bedenken.

Der Zertifikatskurs greift die praktischen und methodischen Fragen auf, die sich Fach- und Leitungskräften in ihrer täglichen Praxis stellen.

Netzwerke gestalten! Kommunikative Prozesse bewusst gestalten lernen

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Netzwerke gestalten! Kommunikative Prozesse bewusst gestalten lernen
Bild Großansicht

26. August 2020

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Einer gelingenden Kommunikation und einem sinnvollen Austausch liegen oftmals eine - professionelle und zugleich wertschätzende Haltung - sowie - klare und gleichzeitig flexible Strukturen - zugrunde.

In diesem Seminar lernen und erfahren Sie, wie das Wissen um die eigene Präsenz und Selbststeuerung dazu beitragen kann, Kommunikationssituationen bewusst besser zu gestalten und welche Bedeutung ihre Rollenklarheit, ihre Vorannahmen und die non-verbale Kommunikation haben können. In praktischen Übungen erlernen Sie die Kunst, ein passendes Setting einzurichten und wenden in kleinen Übungseinheiten erprobte Formate und Fragetechniken an, die eine wertschätzende und positive Kommunikation zwischen Gesprächspartnern erleichtern und so guten Kontakt und Vertrauen herstellen und vertiefen. Erweitern Sie ihre Handlungsspielräume, indem Sie sowohl für sich selbst als auch für andere Beteiligte in 1:1 Situationen, Teamsitzungen, Beratung und/oder Arbeitskreisen einen förderlichen Rahmen und eine passende Atmosphäre anbieten können, so dass lösungsfokussierende und effektive Kommunikation gelingen kann.

Nach oben

Netzwerke gestalten. Neue Methoden für die Arbeit im Netzwerk

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Netzwerke gestalten! Neue Methoden für die Arbeit im Netzwerk
Bild Großansicht

17. September 2020

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Mit der Fortbildungsreihe »Netzwerke gestalten!« möchte die Koordinationsstelle Kinderarmut Sie umfassend bei der Arbeit in und mit Netzwerken unterstützen. Denn Netzwerke leben von dem Nutzen, den sie stiften.

Visuelle Kommunikation auf wissenschaftlicher Basis. Geht das? Na klar!

Erfolge, Herausforderungen und Wünsche sichtbar zu machen, ermöglicht die Zukunftsgestaltung mit Gleichgesinnten. Je offener und intensiver dieser Austausch ist, desto besser können gemeinsame Ziele erreicht werden. Durch die vorgestellten Methoden wird Ihr Netzwerk offener. Gleichzeitig intensivieren Sie Ihren Austausch von Erfahrungen und Wissen.

Die vorgestellten Methoden unterstützen das und verbinden wissenschaftliche Expertise mit visueller Kraft. Durch visuelle Anker ermöglichen Sie sich und Ihrem Netzwerk eine klare Kommunikation und das Erkennen neuer Zusammenhänge.

Nach oben

Aushandlung ambulanter Erziehungshilfen: Bestimmt der Preis die Qualitätserwartung oder bestimmt die Qualitätserwartung den Preis?

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Aushandlung ambulanter Erziehungshilfen
Bild Großansicht

16. bis 18 November 2020

Köln, Bürgerhaus Kalk

Die ambulanten Hilfen zur Erziehung erfahren in den letzten Jahren einen stetigen Zuwachs. Demzufolge entwickeln Träger ihre Angebotsstrukturen weiter und es entstehen neue Trägerlandschaften. Differenzierte Formen von ambulanten Hilfen bilden sich heraus und bekommen eine wachsende Bedeutung. Diese Entwicklung stellt sowohl die freien als auch die öffentlichen Träger vor besondere Herausforderungen in der gemeinsamen Gestaltung. Die Sicherung von Qualitätsstandards sowie nachhaltige Qualitätsentwicklung, Schaffung von passgenauen und effizienten Angeboten, die Festlegung von Fachleistungsstundensätzen und das Preis-Leistungs-Verhältnis bekommen daher eine zunehmende Gewichtung. Gleichzeitig werfen sie viele Fragen und Unsicherheiten auf. Von den freien und öffentlichen Trägern erfordert dies ein hohes Maß an Kooperation und Abstimmung, um eine Transparenz herzustellen und eine Weiterentwicklung der ambulanten Leistungen zu planen.

Doch wie kann die Umsetzung gelingen?

Die LAG öffentliche und freie Wohlfahrtspflege NRW und die beiden Landesjugendämter haben sich mit diesen Fragen auseinandergesetzt und eine Arbeitsempfehlung entwickelt. Im Rahmen des Seminars werden die zentralen Inhalte vorgestellt, praktische Umsetzungen erprobt und ein gemeinsamer Austausch gefördert.

Teilnehmende, die sich gemeinsam als Tandem freie/öffentliche Träger bzw. Pädagogik/Verwaltung anmelden, werden bevorzugt berücksichtigt

Nach oben