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Führungsseminar für Jugendamtsleitungen

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1. bis 3. August 2018

Beverungen/Weser

Netzwerke und Präventionsketten brauchen Linien- und Netzwerkorganisation zugleich. Was bedeutet das für die Jugendamtsleitung?

Der Alltag der Jugendamtsleitung ist mehr denn je durch Netzwerke geprägt. Die bewährten und funktionierenden Linienorganisationen der Jugendämter werden stetig durch Netzwerkstrukturen und Präventionsketten erweitert. Dies führt auch zu Veränderungen in Personalführung, strategischer Planung und Gestaltung der Organisation des Jugendamtes.

Netzwerkstrukturen ähneln an vielen Stellen dem Projektmanagement und der damit verbundenen Matrixorganisation. Daraus ergeben sich typische Fragen: Wer ist in welchen Netzwerken aktiv? Was übernehme ich selbst, was delegiere ich? Welche Befugnisse erhalten die entsendeten Mitarbeitenden? Wie bleibe ich informiert? Was stärkt mich als Jugendamtsleitung? Wie sichere ich die Effektivität der Linienorganisation in diesem Kontext? Und Netzwerke gibt es viele: Frühe Hilfen, Kinderarmut, Bildungslandschaften, Flüchtlinge, Kein Kind zurücklassen, Gesundheitsförderung und Kommunale Integrationszentren.

Die Aufgabe der Jugendamtsleitung ist die Entwicklung einer geeigneten Organisationskultur. Zentral dabei ist die strategische Ausrichtung der unterschiedlichen Netzwerke hin zu Präventionsketten und einer integrierten Gesamtstrategie.

Das Seminarkonzept beruht darauf, dass unterschiedliche Führungsaufgaben als Projektleitungsrollen vergeben werden (Bau zweier Flöße, Floßführung auf dem Wasser, Verpflegung, Übernachtungsmanagement), mit der Gruppe umgesetzt und intensiv reflektiert werden. Die oben beschriebenen Herausforderungen des »Netzwerkens« für die Jugendamtsleitungen sind so Teil des Lernprozesses im Seminar

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Neu in der Fachberatung. Neu in der Moderation? Seminar für Fachberatungen von Kindertageseinrichtungen

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30. bis 31. August 2018

Siegburg, Katholisch-Soziales Institut (KSI)

Sie sind noch neu in der Funktion der Fachberatung und müssen immer mehr Besprechungen und Veranstaltungen moderieren? Sie möchten in Besprechungen zielsicher zu strukturierten und dokumentierten Resultaten kommen? Sie möchten die Kompetenz aller Teilnehmer nutzen und ein produktives Arbeiten ermöglichen?

Dann sollten Sie Ihre Besprechungen und Veranstaltungen professionell moderieren! Erlernen Sie die hierfür wichtigen Arbeitstechniken. So kommen Sie mit systematischer Vorbereitung und kontinuierlicher Visualisierung schnell zu besseren Ergebnissen.

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Netzwerke gestalten: Einführung in die (Netzwerk-)Moderation

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31. August 2018

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Netzwerktreffen, Sitzungen und Arbeitskreise sind Orte der lebendigen Zusammenarbeit. Sie können die Kooperation mit Netzwerkpartnern stärken und die Ausrichtung auf die Aufgaben und Ziele schärfen. Gemeinsam entwickeln wir Lösungen, Ideen und Möglichkeiten, auf die wir alleine nicht kämen. Gemeinsam zu denken hilft uns, in der Breite zu wirken und unsere Ziele zu verwirklichen.

Moderationsmethoden, Veranstaltungsplanung und die Moderatorin oder der Moderator selbst beeinflussen die Stimmung bei den verschiedensten Veranstaltungsformaten.

Die LVR-Koordinationsstelle Kinderarmut lädt herzlich dazu ein, gemeinsam zu erarbeiten, wie Netzwerke aktiv gestaltet werden können. Mit der Fortbildungsreihe »Netzwerke gestalten!« möchten wir Sie umfassend bei der Arbeit in und mit Netzwerken unterstützen. Denn Netzwerke leben von dem Nutzen, den sie stiften.

Die Moderation von Netzwerken ist komplex und anspruchsvoll. Wir bieten daher ein Tagesseminar für dieses Thema an.

Einführung in die (Netzwerk-)Moderation

Netzwerke zu moderieren erfordert einen besonderen Blick auf die Situation und die Zusammensetzung der Gruppe. Denn Sie moderieren in Netzwerken die soziale, organisatorische und strategische Ebene. Inhalte dieses Fortbildungstages sind daher: Was ist Netzwerkmoderation? Welche Aufgabe habe ich als Moderatorin oder Moderator? Welche Steuerungsmaßnahmen stehen mir zur Verfügung? Welche Haltung ist in der Moderation förderlich? Außerdem gehen wir kurz auf verschiedene Moderationsmethoden ein.

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Beurkundungen im Kindschaftsrecht für neue Fachkräfte im Fachdienst Beistandschaft

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3. bis 4. September 2018

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Ihre Urkundstätigkeit im Jugendamt, als Durchführung sozialstaatlicher Verwaltung, hat ihren formalen Rahmen im Beurkundungsgesetz. Die Umsetzung erfordert gründliche Rechtskenntnisse und Rechtssicherheit sowie einen sicheren Umgang mit dem Gesetz. Zunehmend sind auch Kenntnisse der zwischenstaatlichen Verträge und Verordnungen, die im Zusammenhang mit Ihrer Geltendmachung und Durchsetzung von Unterhaltsforderungen relevant sind, maßgeblich. Zur rechtssicherer Arbeit ist die Bildung, Erweiterung und Auffrischung von Fachwissen maßgeblich und notwendig. Denn Fachwissen schafft Fachkräfte.

Wir geben Ihnen als neue Fachkräfte im Fachdienst Beistandschaft eine gute Ausstattung an Handwerkszeug und Geschick mit auf den Weg. Wir erklären Ihnen das Verfahren, was Sie dürfen, wo etwas steht und wie Sie es am besten machen. Mit praxisbezogenen Fallbeispielen liegt der Seminarschwerpunkt bei den Voraussetzungen für die Wirkung und die Vollstreckung von Urkunden.

Mit unserem modernen und dynamischen Fortbildungskonzept bieten wir Ihnen ein Seminar in einer angenehmen und professionellen Umgebung. Mit dem Einsatz bundesweit agierender Experten und Expertinnen als Referenten und Referentinnen stellen wir Ihnen ein weit- und tiefgreifendes Fortbildungsangebot zur Verfügung.

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Leitungs- und Organisationskompetenzen in der offenen Ganztagsschule. Zertifikatskurs für Leitungskräfte in der OGS

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Start: 28./29. September 2018

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Sie haben als Ko-Leiter/in neben der Schulleitung innerhalb der offenen Ganztagsschule die Verantwortung für die Konzeptions- und Prozessgestaltung der außerunterrichtlichen Angebote und für ein qualitativ gutes, bedarfsgerechtes Angebot für die Kinder und ihre Familien?

Sie haben – oft als Primus/Prima inter pares – neben Ihrer eigenen pädagogischen Arbeit mit den Kindern, Aufgaben der Personal- und Teamentwicklung inne? Sie sollen dazu eng mit der Schulleitung und dem Lehrerkollegium zusammenarbeiten und hier die Entwicklung zu einem Gesamtteam fördern?

Sie müssen Aufgaben und Verantwortlichkeiten delegieren, für ein gutes Zeitmanagement sorgen, ein Budget verwalten? Sie sind erste Ansprechpartnerin für Eltern und sollen die Zusammenarbeit mit ihnen qualitativ gut gestalten? Sie sollen die Arbeit der OGS in den verschiedenen schulischen Gremien und denen Ihres Trägers vertreten? Sie stehen für eine gute Öffentlichkeitsarbeit ein?

Leitungskompetenzen fallen nicht vom Himmel.

Der Zertifikatskurs will Sie unterstützen, Ihren persönlichen Leitungsstil weiter zu entwickeln und dabei das notwendige „Handwerkzeug“ kennen und reflektiert anwenden zu lernen.

Er ist in sieben zweitägige Module unterteilt. Diese finden jeweils an einem Freitag und dem darauf folgenden Samstag (ohne Übernachtung) statt.

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Biografiearbeit mit Pflegekindern

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Fortbildungsreihe der Landesjugendämter Westfalen und Rheinland

Start: 8. bis 10. Oktober 2018

Essen/Mülheim an der Ruhr

Biografiearbeit ist eine wirkungsvolle Methode, mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ihre Vergangenheit zu reflektieren und ihre Zukunft zu gestalten. Besonders junge Menschen, die nicht bei ihren Eltern leben können und in Pflegefamilien einen sicheren Lebensort gefunden haben, beschäftigt ihre Geschichte. Biografiearbeit kann sie bei der Entwicklung eines positiven Selbstkonzepts unterstützen und zur psychischen Widerstandsfähigkeit beitragen. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte hilft Kindern und Jugendlichen, sich besser kennenzulernen und lebensgeschichtliche Erfahrungen zu integrieren.

Im Rahmen der Weiterbildung erleben Sie, wie Biografiearbeit wirkt und wie Sie diese mit Behutsamkeit und Kompetenz planen und anleiten. Sie erfahren und erproben außerdem, wie Sie die Pflege- und Herkunftseltern der Kinder, die in deren Lebensgeschichte eine wichtige Rolle einnehmen, einbeziehen können.

Sie erlernen unterschiedliche kreative Methoden und Techniken, wie etwa die Arbeit mit dem Lebensbuch, dem Vier-Eltern-Modell oder der Lebenslinie. Dabei befassen Sie sich auch mit Ihrer eigenen Lebensgeschichte. Mittels Impulsvorträgen wird Ihnen das erforderliche Hintergrundwissen vermittelt. In Gruppen-, Paar- und Einzelarbeiten haben Sie Gelegenheit, Methoden der Biografiearbeit auszuprobieren und zu reflektieren.

Die Weiterbildung umfasst 42 Unterrichtseinheiten a 1,5 Stunden. Voraussetzung für den Erhalt des Zertifikates ist die kontinuierliche Teilnahme an allen Modulen, die Arbeit in selbstorganisierten Regionalgruppen sowie die Durchführung und Präsentation eines Praxisprojektes. Der Kurs schließt mit einem Zertifikat ab.

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Schutz – Förderung – Beteiligung: Kinderrechte in der Kita verwirklichen

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24. Oktober 2018

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Am 20. November 1989 verabschiedeten die Vereinten Nationen die UN-Kinderrechtskonvention und schufen damit das wichtigste internationale Menschenrechtsinstrumentarium für Kinder. Seit nunmehr fast 30 Jahren verdeutlicht die UN-Kinderrechtskonvention, dass Kinder mit ihrer Geburt das Recht haben, Rechte zu haben.

Die praktische Umsetzung der Kinderrechte in der Kita fördert ein Verständnis von demokratischen Prozessen, da Kinder so echte Beteiligung und Mitentscheiden erleben und reflektieren können. Sie gestalten ihre eigene Umwelt und werden so als eigenständige Akteure und rechtsfähige Subjekte anerkannt.

Seit 2012 ist die Implementierung und Umsetzung geeigneter Verfahren der Beschwerde und Beteiligung im Kitaalltag zur Voraussetzung für die Erteilung einer Betriebserlaubnis geworden (§ 45 Abs. 2 (3) SGB VIII). Somit wird ein bedeutender Aspekt der Kinderrechte in der Einrichtung sichergestellt. Träger von Kindertageseinrichtungen sind angehalten für ihre Einrichtungen Handlungsleitlinien zur Sicherung des Kindeswohls, ein sogenanntes Kinderschutzkonzept, zu entwickeln oder ihre bestehenden Konzeptionen dementsprechend zu ergänzen.

Neben einer Einführung in die zentralen Aspekte und Anliegen der UN-Kinderrechtskonvention wird es in einem zweiten Schritt um den Kinderrechtsansatz in der Kita gehen. An konkreten Fallbeispielen werden Umsetzungsmöglichkeiten der Kinderrechte in den Kitaalltag betrachtet und damit verbundene Herausforderungen in den Blick genommen. Am Nachmittag wird das Thema Grenzverletzungen in der Kita betrachtet und Bausteine eines Schutzkonzeptes erarbeitet.

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Jugendliche in Pubertät und Adoleszenz verstehen

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Jugendliche verstehen, einbinden und professionell begleiten

29. bis 31.10.2018

Bonn, Gustav-Stresemann-Institut (GSI)

Der 15. Kinder- und Jugendbericht auf der Bundesebene stellt Persönlichkeitsentwicklung, Verselbstständigung, Positionierungen und Qualifizierung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den Mittelpunkt.

Jugend als Lebensphase verdient eine differenzierte Betrachtung. Diese Fortbildung nimmt Ergebnisse der Hirnforschung, die biologische Reife und die Identitätsbildung in den Blick und macht die massiven Auswirkungen in der kognitiven, körperlichen und seelischen Entwicklung der 11 bis 20-jährigen deutlich.

Die Jugendlichen werden in der Zeit der biologischen Veränderung sich selbst und ihren Bezugspersonen »fremd«, da die äußeren und inneren Veränderungen/Vorgänge nicht eindeutig zugeordnet werden können. Alle Symptome werden global betrachtet und unter der »schwierigen Zeit der Pubertät« verbucht. Die wird deshalb als schwierig gesehen, weil wir zu wenig über die biologischen und chemischen Prozesse des Körpers wissen oder das Wissen in der Praxis nicht anwenden.

Selbst Fachkräfte der Sozialpädagogik und Sozialarbeit tun sich zeitweise schwer, die Jugendlichen innerlich zu erreichen, da ihnen die Kenntnisse dieser Vorgänge und ein adäquater Umgang damit in der Begleitung fehlen. Es gibt jedoch Verbindungen zwischen den neuen medizinisch/biologischen Erkenntnissen, den Erkenntnissen der Bindungstheorie und den pädagogisch ressourcen-orientierten Arbeitsansätzen, die es möglich machen, gezielteren und verständnisvolleren Kontakt herzustellen.

Ziel der Fortbildung ist es, durch die Vermittlung neuer Erkenntnisse der Hirnforschung, der biologischen Reifung, der Bindungstheorie, den Methoden der Ressourcenorientierung und dem Einsatz kinesiologischer Übungen, Jugendliche besser zu verstehen und gezielter zu begleiten.

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Netzwerke gestalten: Veranstaltungsdesign und dialogische Methoden

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24. Oktober 2018

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Am 20. November 1989 verabschiedeten die Vereinten Nationen die UN-Kinderrechtskonvention und schufen damit das wichtigste internationale Menschenrechtsinstrumentarium für Kinder. Seit nunmehr fast 30 Jahren verdeutlicht die UN-Kinderrechtskonvention, dass Kinder mit ihrer Geburt das Recht haben, Rechte zu haben.

Die praktische Umsetzung der Kinderrechte in der Kita fördert ein Verständnis von demokratischen Prozessen, da Kinder so echte Beteiligung und Mitentscheiden erleben und reflektieren können. Sie gestalten ihre eigene Umwelt und werden so als eigenständige Akteure und rechtsfähige Subjekte anerkannt.

Seit 2012 ist die Implementierung und Umsetzung geeigneter Verfahren der Beschwerde und Beteiligung im Kitaalltag zur Voraussetzung für die Erteilung einer Betriebserlaubnis geworden (§ 45 Abs. 2 (3) SGB VIII). Somit wird ein bedeutender Aspekt der Kinderrechte in der Einrichtung sichergestellt. Träger von Kindertageseinrichtungen sind angehalten für ihre Einrichtungen Handlungsleitlinien zur Sicherung des Kindeswohls, ein sogenanntes Kinderschutzkonzept, zu entwickeln oder ihre bestehenden Konzeptionen dementsprechend zu ergänzen.

Neben einer Einführung in die zentralen Aspekte und Anliegen der UN-Kinderrechtskonvention wird es in einem zweiten Schritt um den Kinderrechtsansatz in der Kita gehen. An konkreten Fallbeispielen werden Umsetzungsmöglichkeiten der Kinderrechte in den Kitaalltag betrachtet und damit verbundene Herausforderungen in den Blick genommen. Am Nachmittag wird das Thema Grenzverletzungen in der Kita betrachtet und Bausteine eines Schutzkonzeptes erarbeitet.

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Netzwerktreffen Herbst 2018. Gemeinsam planen: Jugendhilfeplanung und Netzwerkkoordination Kinderarmut

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7. November 2018

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Die LVR-Koordinationsstelle Kinderarmut unterstützt den Auf- und Ausbau von Präventionsketten und Netzwerken gegen Kinderarmut in Verantwortung der Jugendämter im Rheinland. Zum fachlichen Austausch lädt die Koordinationsstelle im Herbst 2018 zu einem Netzwerktreffen ein. Inhaltlich behandeln die Netzwerktreffen die aktuellen Entwicklungen im Themenfeld Kinder- und Jugendarmut und die Arbeit in Netzwerken. Neben fachlichen Impulsen stehen die kommunalen Prozesse und der kollegiale Austausch im Mittelpunkt.

Bei diesem Netzwerktreffen möchten wir Schnittstellen und Potenziale der Zusammenarbeit von Jugendhilfeplanungsfachkräften und Koordinierenden der Netzwerke gegen Kinderarmut in den Blick nehmen. Daher richtet sich diese Veranstaltung an beide Akteursgruppen.

Ein gutes Zusammenspiel zwischen der Jugendhilfeplanung und der Koordination des Netzwerks gegen Kinderarmut ist notwendig, wenn das Jugendamt dem Auftrag einer bedarfsgerechten und interdisziplinär abgestimmten Planung von Förder- und Unterstützungsangeboten für Kinder, Eltern und Familien gerecht werden will. Je konkreter und abgestimmter die Kooperation funktioniert, desto mehr Potenzial bietet sie für die Erfüllung der gemeinsamen Planungsaufgaben mit dem Ziel der Entwicklung einer kommunalen Infrastruktur, die dem Aufwachsen von Kindern in Wohlergehen dient und die Teilhabe aller Kinder und Jugendlichen ermöglicht.

Die LVR-Koordinationsstelle Kinderarmut lädt daher Fachkräfte der Jugendhilfeplanung und die Koordinierenden der Netzwerke gegen Kinderarmut herzlich dazu ein, im Rahmen des Netzwerktreffens die Potenziale von gemeinsamen Planungsprozessen auszuloten.

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Zertifikatskurs Professionelles Management im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD/KSD)

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Ein Kurs des LVR-Landesjugendamtes Rheinland und des LWL-Landesjugendamtes Westfalen

Start 13. bis 15 November 2018

Schwerte, HAUS VILLIGST

Wer Leitungsverantwortung im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD/KSD) hat, steht vor vielfältigen Herausforderungen: Ein moderner ASD muss seine Leistungen an die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen, gesetzlichen Änderungen und fachlichen Orientierungen anpassen. Die Aufgabenwahrnehmung erfolgt dabei unter erhöhtem Legitimationsdruck in Bezug auf die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Hilfeleistungen.

Professionelles Management und Kooperation innerhalb und über die Jugendhilfe hinaus haben immens an Bedeutung gewonnen. Nur wer aktiv die eigene Leitungsrolle ausgestaltet und den eigenen Dienst konsequent nach fachlichen und wirtschaftlichen Maßstäben ausrichtet, kann diesen Anforderungen begegnen und sie auch als Chance der Gestaltung annehmen.

Der auf die Leitungsrolle im ASD zugeschnittene Zertifikatskurs bietet viele Möglichkeiten, die Managementkompetenzen speziell für dieses Handlungsfeld weiter zu profilieren.

Die sieben dreitägigen Module werden inhaltlich und organisatorisch von Referentinnen und Referenten der Landesjugendämter sowie aus der Wissenschaft und von freien Instituten gestaltet. Letzere sind teilweise über die Jugendhilfe hinaus auch in anderen Profit- und Nonprofitbereichen tätig.

Thematische Schwerpunkte sind sowohl die Auseinandersetzung mit dem eigenen Leitungs- und Personalführungskonzept als auch Projekt- und Personalmanagement, Qualitäts- und Organisationsentwicklung sowie wirkungsorientierte Steuerung.

Neben dem Kennenlernen von Konzepten und Methoden bietet der Kurs Gelegenheit, sich mit anderen Leitungskräften auszutauschen und die eigene Praxis vor dem Hintergrund des erworbenen Wissens zu überprüfen. Dabei stehen sowohl die Reflexion persönlicher Stärken als auch die Weiterentwicklung der Organisation im Fokus.

Paare im Ausnahmezustand

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Trennung, Scheidung, Elternstreit - Mediationstechniken in der Beratung strittiger Eltern

28. bis 30. November 2018

Bonn, Gustav-Stresemann-Institut

Die Mediation ist ein strukturiertes und zielorientiertes Verfahren zur Lösung von Konflikten. Mediatoren führen durch einen Klärungsprozess, der das gegenseitige Verstehen fördert und die Parteien befähigt, einvernehmliche Lösungen zu finden. Techniken und Methoden aus der Mediation haben sich auch für Fachkräfte aus ASO und Beratungsstellen als hilfreiches Instrumentarium erwiesen.

In diesem Seminar steht der kraftvolle Umgang mit Konflikten im Vordergrund. Es kann erlebt werden, dass, sobald die Konflikte Platz haben, das darauf folgende Verhandeln um Lösungen leichter geht.

Ziel der Fortbildung ist es, Grundhaltungen, Methoden und Techniken der Mediation am Beispiel einer strittigen Familiensituation kennen zu lernen, (evtl. aufzufrischen) und zu erproben.

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Beurkundungen im Kindschaftsrecht für fortgeschrittene Fachkräfte (Zusatztermin)

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21. bis 22 Januar 2019

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Ihre Urkundstätigkeit im Jugendamt, als Durchführung sozialstaatlicher Verwaltung, hat ihren formalen Rahmen im Beurkundungsgesetz. Die Umsetzung erfordert gründliche Rechtskenntnisse und Rechtssicherheit sowie einen sicheren Umgang mit dem Gesetz. Zunehmend sind auch Kenntnisse der zwischenstaatlichen Verträge und Verordnungen, die im Zusammenhang mit Ihrer Geltendmachung und Durchsetzung von Unterhaltsforderungen relevant sind, maßgeblich. Zur rechtssicherer Arbeit ist die Bildung, Erweiterung und Auffrischung von Fachwissen maßgeblich und notwendig. Denn Fachwissen schafft Fachkräfte.

Wir geben Ihnen als erfahrene Fachkraft die Möglichkeit, aufbauend auf schwierigen Fallkonstellationen, rechtliche Fragestellungen vertiefend darzustellen. Ihre Praxisfälle und Fragestellungen können im Rahmen der Veranstaltung mit eingebracht werden. Ferner werden aktuelle gesetzliche Neuregelungen sowie Rechtsprechung zum Beurkundungsrecht behandelt. Unser Ziel ist es, Ihnen als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter der Beurkundungsstelle vertiefendes Fachwissen für die Aufgabenwahrnehmung zu vermitteln.

Mit unserem modernen und dynamischen Fortbildungskonzept bieten wir Ihnen ein Seminar in einer angenehmen und professionellen Umgebung. Mit dem Einsatz bundesweit agierender Experten und Expertinnen als Referenten und Referentinnen stellen wir Ihnen ein weit- und tiefgreifendes Fortbildungsangebot zur Verfügung.

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