Zum Inhalt springen

Auswahl der Sprachversion

Aktuelle Termine

Logo: Information

Alle Termine finden Sie im Online-Katalog

Weitere Fachtagungen, Seminare und Zertifikatskurse des LVR-Landesjugendamtes finden Sie im Online-Fortbildungskatalog.

zum Online-Katalog

Netzwerke gestalten: Moderation üben

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Netzwerke gestalten: Moderation üben
Bild Großansicht

15. Januar 2019

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Netzwerke gestalten

Netzwerktreffen, Sitzungen und Arbeitskreise sind Orte der lebendigen Zusammenarbeit. Sie können die Kooperation mit Netzwerkpartnern stärken und die Ausrichtung auf die Aufgaben und Ziele schärfen. Gemeinsam entwickeln wir Lösungen, Ideen und Möglichkeiten, auf die wir alleine nicht kämen. Gemeinsam zu denken hilft uns, in der Breite zu wirken und unsere Ziele zu verwirklichen.

Moderation üben

Moderation theoretisch kennen zu lernen ist wie die Grammatik einer Sprache zu erlernen. Sehr erhellend, sie bietet Klarheit für die Aufgaben, die Rolle und für die Methoden in der Moderation. Dann kommt im »echten Leben« die Dynamik einer jeden Gruppe dazu und wir sind in unserem Können und Handeln gefragt. Dieser Tag gibt Ihnen die Möglichkeit, ausschließlich Moderation zu üben. Was in anderen Seminaren oft zu kurz kommt, ist hier der Hauptfokus: Wie lenke ich Vielredende? Wie fordere ich Menschen auf, beim Thema zu bleiben? Wie kann ich die Zeitstruktur halten? Und was ist mit Konflikten oder gar Beleidigungen?

Wenn Sie schon einige Praxiserfahrung gesammelt haben, Ihnen eine oder mehrere Situationen einfallen, die Sie konkret üben möchten und auch schon eine theoretische Einführung in die Moderation erhalten haben, ist das Seminar genau richtig für Sie. Bitte bringen Sie eigene Praxisbeispiele mit, die wir in kleinen Sequenzen oder Rollenspielen üben. Durch das Tun, die wertschätzende Rückmeldung der Gruppe und das gestiegene Vertrauen in Sie selbst, wird Ihre Sicherheit – auch in kniffligen Situationen – steigen.

Die LVR-Koordinationsstelle Kinderarmut lädt herzlich dazu ein, gemeinsam zu erarbeiten, wie Netzwerke aktiv gestaltet werden können. Mit der Fortbildungsreihe »Netzwerke gestalten!« möchten wir Sie umfassend bei der Arbeit in und mit Netzwerken unterstützen. Denn Netzwerke leben von dem Nutzen, den sie stiften.

Nach oben

Beurkundungen im Kindschaftsrecht für fortgeschrittene Fachkräfte (Zusatztermin)

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Beurkundungen im Kindschaftsrecht für fortgeschrittene Fachkräfte
Bild Großansicht

21. bis 22 Januar 2019

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Ihre Urkundstätigkeit im Jugendamt, als Durchführung sozialstaatlicher Verwaltung, hat ihren formalen Rahmen im Beurkundungsgesetz. Die Umsetzung erfordert gründliche Rechtskenntnisse und Rechtssicherheit sowie einen sicheren Umgang mit dem Gesetz. Zunehmend sind auch Kenntnisse der zwischenstaatlichen Verträge und Verordnungen, die im Zusammenhang mit Ihrer Geltendmachung und Durchsetzung von Unterhaltsforderungen relevant sind, maßgeblich. Zur rechtssicherer Arbeit ist die Bildung, Erweiterung und Auffrischung von Fachwissen maßgeblich und notwendig. Denn Fachwissen schafft Fachkräfte.

Wir geben Ihnen als erfahrene Fachkraft die Möglichkeit, aufbauend auf schwierigen Fallkonstellationen, rechtliche Fragestellungen vertiefend darzustellen. Ihre Praxisfälle und Fragestellungen können im Rahmen der Veranstaltung mit eingebracht werden. Ferner werden aktuelle gesetzliche Neuregelungen sowie Rechtsprechung zum Beurkundungsrecht behandelt. Unser Ziel ist es, Ihnen als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter der Beurkundungsstelle vertiefendes Fachwissen für die Aufgabenwahrnehmung zu vermitteln.

Mit unserem modernen und dynamischen Fortbildungskonzept bieten wir Ihnen ein Seminar in einer angenehmen und professionellen Umgebung. Mit dem Einsatz bundesweit agierender Experten und Expertinnen als Referenten und Referentinnen stellen wir Ihnen ein weit- und tiefgreifendes Fortbildungsangebot zur Verfügung.

Nach oben

Beratungskompetenz von Fachberatungen stärken

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Beratungskompetenz von Fachberatungen stärken
Bild Großansicht

23. bis 25. Januar 2019

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Entdecken Sie, was wirklich in Ihnen steckt und wie Sie Ihre Fähigkeiten und Stärken erfolgreich einsetzen können!

In diesem Seminar haben Sie Gelegenheit zur intensiven Auseinandersetzung mit sich selbst. Sie reflektieren Ihre Stärken und Werte, entdecken welche Motivatoren Ihr Verhalten im beruflichen und persönlichen Alltag lenken, setzen sich mit der eigenen Erfolgsgeschichte auseinander und erfahren sich und Ihr Fremdbild durch zahlreiche Interaktionen in Kleingruppen, der Erstellung und Auswertung eines Persönlichkeits- und Stärkentests sowie in einem persönlichen Coaching durch einen Trainer/Coach.

Dieses Training Fachberatungen in Entwicklungs- und Veränderungsphasen, indem persönliche Stärken und innere Ressourcen reflektiert werden.

Je mehr eine Person versteht, welche Stärken sie besitzt, welche Werte sie antreiben und welches Fremdbild sie erzeugt, umso besser kann sie zum bewussten Gestalter ihres beruflichen und persönlichen Umfeldes werden. Dieses Training unterstützt Fachberatungen.

Gleichzeitig ist der Ansatz Stärken stärken ein wichtiger Bestandteil pädagogischer Arbeit in den Einrichtungen. Neben der persönlichen Auseinandersetzung geht es um Transfermöglichkeiten in die Einrichtungen und der Etablierung einer stärkeorientierten Arbeitskultur.

Nach oben

Aushandlung ambulanter Erziehungshilfen

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Aushandlung ambulanter Erziehungshilfen
Bild Großansicht

Bestimmt der Preis die Qualitätserwartung oder bestimmt die Qualitätserwartung den Preis?

30. Januar bis 1. Februar 2019

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Die ambulanten Hilfen zur Erziehung erfahren in den letzten Jahren einen stetigen Zuwachs. Demzufolge entwickeln Träger ihre Angebotsstrukturen weiter und es entstehen neue Trägerlandschaften. Differenzierte Formen von ambulanten Hilfen bilden sich heraus und bekommen eine wachsende Bedeutung. Diese Entwicklung stellt sowohl die freien als auch die öffentlichen Träger vor besondere Herausforderungen in der gemeinsamen Gestaltung. Die Sicherung von Qualitätsstandards sowie nachhaltige Qualitätsentwicklung, Schaffung von passgenauen und effizienten Angeboten, die Festlegung von Fachleistungsstundensätzen und das Preis-Leistungs-Verhältnis bekommen daher eine zunehmende Gewichtung. Gleichzeitig werfen sie viele Fragen und Unsicherheiten auf. Von den freien und öffentlichen Trägern erfordert dies ein hohes Maß an Kooperation und Abstimmung, um eine Transparenz herzustellen und eine Weiterentwicklung der ambulanten Leistungen zu planen. Doch wie kann die Umsetzung gelingen?

Die LAG Öffentliche und Freie Wohlfahrtspflege NRW und die beiden Landesjugendämter haben sich mit diesen Fragen auseinandergesetzt und eine Arbeitsempfehlung entwickelt. Im Rahmen des Seminars werden die zentralen Inhalte vorgestellt, praktische Umsetzungen erprobt und ein gemeinsamer Austausch gefördert.

Nach oben

Sexuelle Bildung – Ein Baustein der kommunalen Gesundheitsförderung

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Sexuelle Bildung – Ein Baustein der kommunalen Gesundheitsförderung
Bild Großansicht

Zweitägiges Seminar für Fach- und Führungskräfte der Jugend-/Gesundheits-/Flüchtlingshilfe im Rheinland

5. bis 6. Februar 2019

Düsseldorf, Jugendherberge Düsseldorf

Zu einem gesunden Aufwachsen eines jungen Menschen, mit oder ohne Fluchterfahrung, gehört eine altersgerechte, unvoreingenommene und qualifizierte sexuelle Bildung. Diese unterstützt bei der Entwicklung zu einem sexuell selbstbestimmten und psychisch gesunden Menschen.

Das Landesprogramm „Wertevermittlung, Demokratiebildung und Prävention sexualisierter Gewalt in der und durch die Jugendhilfe“ fördert die selbstreflexive und konzeptionelle Auseinandersetzung der Fach- und Führungskräfte sowie ehrenamtlich Tätigen mit diesem Bildungsthema. Dabei werden nach wie vor auch junge Menschen mit Fluchterfahrungen in den Blick genommen. Neben Grundlagen für die Praxis und einem intensiven Austausch zwischen den Teilnehmenden der verschiedenen Disziplinen wird dieses Angebot auch den gesamtkommunalen und institutionellen Auseinandersetzungen mit sexueller Bildung gewidmet. Insbesondere Führungskräfte und Geschäftsleitungen sollen sich von diesen Aspekten angesprochen fühlen.

Nach oben

Armutssensibel Handeln: Sprache als Schlüssel zur Teilhabe

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Armutssensibel Handeln: Sprache als Schlüssel zur Teilhabe
Bild Großansicht

6. Februar 2019

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Für mehr als die Hälfte der von Armut betroffenen oder bedrohten Kinder ist Armut keine kurze Episode in ihrem Leben, sondern ein anhaltender Normal- und Dauerzustand. Ein früher Kita-Beginn wirkt sich positiv auf die Entwicklung von Kindern aus. Der sprachlichen Bildung als Querschnittsthema frühkindlicher Bildung kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Kinder nutzen Sprache von klein auf vielfältig und individuell. Sie äußern ihre Bedürfnisse und Wünsche mit allen ihnen zur Verfügung stehenden nonverbalen und verbalen Mitteln – unabhängig davon, ob sie mit einer oder mehreren Sprachen aufwachsen. Ziel sprachlicher Bildung ist es, alle Kinder (mit) einzubeziehen und ihnen so die Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen.

Über die Gewährung von Teilhabechancen hinaus bedeutet inklusive sprachliche Bildung aber auch die Anerkennung und Wertschätzung von Mehrsprachigkeit – und dies bereits in der Kindertagesbetreuung. Dieses Tagesseminar greift hierzu aktuelle Studienerkenntnisse auf und wird sich mit der Fragestellung auseinandersetzen, wie sich Teilhabechancen für alle Kinder verbessern lassen. Anhand von Video- und Praxisbeispielen werden neben selbstreflexiven Prozessen die Besonderheiten des Mehrsprachenerwerbs vorgestellt sowie mögliche sprachbildende Settings diskutiert.

Die LVR-Koordinationsstelle Kinderarmut und die Abteilung Tageseinrichtungen für Kinder des LVR-Landesjugendamtes Rheinland laden herzlich dazu ein, im Rahmen des Tagesseminars einen Einblick in das Themenfeld »Armutssensibles Handeln« zu erhalten, hierüber miteinander zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen.

Nach oben

Controlling im Jugendamt

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Controlling im Jugendamt
Bild Großansicht

18. bis 19. Februar 2019

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Controlling ist ein wichtiges Instrument der Steuerungsunterstützung, auch im Jugendamt.

Der Transfer des Instrumentariums aus der Betriebswirtschaft in die Verwaltung bietet dabei einige Herausforderungen. Controlling bedeutet Steuerung über vorgegebene Ziele und deren strukturierte Überprüfung. Im Jugendamt ist es dabei besonders wichtig, die Leistungsprozesse im Blick zu haben, da hier neben dem Erfolg der Arbeit auch der Einsatz der Ressourcen (u.a. Arbeitszeit, Budgetbelastung durch extern vergebene Leistungen und Hilfen) entscheidend beeinflusst wird. Es müssen dabei gleichzeitig fachliche und finanzielle Ziele im Blick behalten werden, wobei die fachliche Aufgabenerfüllung immer notwendige Bedingung ist (u.a. Rechtsansprüche).

Folgerichtig wird in der Veranstaltung ein handlungsorientiertes Fachcontrolling mit Ressourcenbezug vorgestellt.

Darüber hinaus wird auf das Finanzcontrolling und die Kosten- und Leistungsrechnung eingegangen.

Nach oben

Netzwerktreffen Frühjahr 2019

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Netzwerktreffen Frühjahr 2019
Bild Großansicht

Kinder und Jugendliche gemeinsam unterstützen: Gute Gründe für die Kooperation von Netzwerk-koordination Kinderarmut und Allgemeinem Sozialen Dienst

20. Februar 2019

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Die LVR-Koordinationsstelle Kinderarmut unterstützt den Auf- und Ausbau von Präventionsketten und Netzwerken gegen Kinderarmut in Verantwortung der Jugendämter im Rheinland. Zum überregionalen fachlichen Austausch laden wir regelmäßig zu Netzwerktreffen ein. Inhaltich behandeln die Netzwerktreffen aktuelle Entwicklungen bei der Kinder- und Jugendarmut und dem Ausbau von Präventionsketten in den Kommunen im Rheinland.

Die Präventionskette bildet die Infrastruktur in einer Kommune ab, mit der gelingendes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen unterstützt werden soll. Zu dieser Infrastruktur gehören die verschiedenen Leistungen aus dem Bereich der Allgemeinen Sozialen Dienste (ASD). Durch Beratung und die Gewährung von Hilfen unterstützen die Jugendämter Kinder, Jugendliche und ihre Familien bei der Bewältigung schwieriger Lebensphasen. Hierzu gehören oft auch aus Armutslagen folgende psychosoziale Belastungen in den Familien.

Damit die Leistungen der Allgemeinen Sozialen Dienste gut in die Entwicklung der Präventionskette eingebunden werden, bedarf es einer engen verwaltungsinternen Zusammenarbeit der Netzwerkkoordination mit dem ASD. Wie kann dies gelingen? Was haben die Fachkräfte des ASD von der Zusammenarbeit? Welche Synergien ergeben sich bei der Unterstützung der Zielgruppen? Wie können die Träger, die Leistungen anbieten, in die Präventionsnetzwerke in den Sozialräumen eingebunden werden? Diese und weitere Fragen sollen beim kommenden Netzwerktreffen gemeinsam diskutiert werden. Eingeladen sind deshalb Tandems von Netzwerkkoordinierenden mit Vertretungen ihres Allgemeinen Sozialen Dienstes.

Nach oben

Bildung & Bewegung: Fachberatung wächst zusammen

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Bildung & Bewegung: Fachberatung wächst zusammen
Bild Großansicht

18. März 2019

Köln, Jugendherberge Köln-Riehl

Ein zentraler Bezugspunkt des Kindes ist sein Körper mit seinen Bewegungen, Handlungen und Gefühlen. Bewegung, Spielen und Körperlichkeit haben eine besondere Bedeutung für die allgemeine Entwicklung von Kindern.

Positive Bewegungserfahrungen im Kindesalter stärken das Selbstvertrauen und unterstützen die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes.

Es braucht viele Verantwortliche aus unterschiedlichen Institutionen und Lebenswelten, damit Kindern vielfältige bewegte Bildungschancen, pädagogisch angeleitete wie auch ungeplant, eröffnet werden. Gemeinsame Grundlage sind die Bildungsgrundsätze des Landes NRW.

Durch lokale Kooperation zwischen Kindertageseinrichtungen, Grundschulen, Jugendhilfeeinrichtungen und Sportvereinen entstehen immer häufiger lokale Teams, um Bildungsprozesse bewegt zu gestalten.

Wir laden alle Fachberatungen der Kommunen, Wohlfahrtspflege und des Sports zur ersten gemeinsamen Fachtagung ein. Im Vordergrund stehen Vorstellung und gemeinsamer Austausch zu den Beratungsstrukturen und -ansätzen beider Institutionen sowie Leitzielen und Aufgaben. Die gemeinsame Zielausrichtung unserer Veranstaltung ist, lokale Netzwerke für frühkindliche Bildung & Bewegung in den Kommunen zu stärken und weiterzuentwickeln.

Nach oben

Präventions- und Bildungslandschaften erfolgreich gestalten

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Präventions- und Bildungslandschaften erfolgreich gestalten
Bild Großansicht

Ein Qualifizierungskurs für Fachkräfte in kommunalen Ämtern, die handlungsfeld- und systemübergreifende Netzwerkstrukturen koordinieren.

Start 20. bis 22. März 2019

Dortmund, Jugendgästehaus Adolph-Kolping

Wie kann gelingendes Aufwachsen ermöglicht werden? Eine umfassende Prävention und Bildung sowie die komplexen Lebens- und Problemlagen von Kindern, Jugendlichen und Familien erfordern eine ganzheitliche Betrachtung und sind nur im vernetzten Miteinander der verantwortlichen Akteure aus verschiedenen Handlungs- und Politikfeldern adäquat zu beantworten. Kommunen, die auf dem Weg hin zu integrierten Handlungsstrategien der Prävention und Bildung sind, benötigen Fachkräfte, die sowohl die Vernetzung mit Trägern und Einrichtungen als auch zwischen Ämtern kompetent koordinieren.

Der Qualifizierungskurs vermittelt kommunalen Koordinationsfachkräften theoretisches und praktisches Wissen, hilft bei der Rollenklärung und unterstützt die netzwerkorientierte Strukturentwicklung. Er besteht aus drei jeweils dreitägigen Seminaren zu den Grundlagen und zur Praxis der Koordinations- und Netzwerkarbeit und startet am 20. März 2019.

Nach oben

»Handwerkszeug« und Haltung sind gefragt. Fachmännern den Weg »Von der Arbeit mit Jungen … zur Jungenarbeit« öffnen

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Handwerkszeug und Haltung sind gefragt
Bild Großansicht

Ein Praxis begleitendes Qualifizierungsangebot von LVR-Landesjugendamt Rheinland und Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit in NRW e.V.

Start: 27. bis 29. März 2019

Hennef, Sportschule Hennes

»Mein Träger, auch einige Kolleginnen sagen: ›Kümmere Dich mal um die Jungs!‹ … dabei arbeite ich doch schon viele Jahre mit Jungen – ist das keine Jungenarbeit?«

»Immer wieder sind es die Jungs, die Probleme machen – aber was ist eigentlich mit den Jungen, die nicht auffallen: Brauchen die auch Jungenarbeit?«

»Mit welchen Methoden kann ich Jungs erreichen – Fußball geht scheinbar immer, aber da muss es doch noch mehr geben?«

»Was heißt eigentlich: In der Jungenarbeit ist meine Haltung als Fachmann gefragt?«

Fragen wie diese beschäftigen männliche Fachkräfte, die tagtäglich mit Jungen arbeiten: Weil sie merken, dass manchmal das »gewisse Etwas« in der pädagogischen Arbeit fehlt, Zugänge nicht funktionieren, Fragen an die eigene (Vorbild-)Rolle aufkommen und/oder weil Träger, Kolleginnen und Kollegen dies fordern. Auch gesetzliche Vorgaben – geschlechtsbezogene Arbeit ist als Querschnittsaufgabe im SBG VIII verankert – sowie Forschungsergebnisse über die »Krise der Jungen« führen dazu, dass Fachmänner sich auf den Weg von der Arbeit mit Jungen … zur Jungenarbeit machen wollen. Letzteres betrifft z.B. den Bereich Schule, wo Jungs als mögliche Bildungsverlierer in den Blick genommen werden.

Der Praxis begleitende Qualifizierungskurs, eine Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit in NRW e.V., greift diese Bedarfe und Fragestellungen auf und unterstützt Fachmänner darin, ihre Haltung und (Vorbild-)Rolle, ihr Handwerkszeug und ihre Ziele in der Arbeit mit und für Jungen zu klären bzw. auszubauen.

Im Qualifizierungskurs werden die Probleme, die Jungen machen, wie auch die Probleme, die Jungen haben, aufgegriffen und gemeinsam reflektiert. Es geht um Sensibilisierung, den Zugang zu Bedürfnissen, Gefühlen und Stärken von Jungen – um Sympathie für auch eigensinnige Inszenierungen von Jungen gleichermaßen wie um pädagogische Grenzziehungen.

Dabei steht immer die konkrete Alltagspraxis der Teilnehmer im Mittelpunkt und geht es um Handlungskompetenz in der Arbeit mit den Jungen dort!

Nach oben