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Highlights unserer Veranstaltungen:

ELEMENTAR WICHTIG: Die neue Eingliederungshilfe ab 2020 für Kinder bis zum Schuleintritt

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Die neue Eingliederungshilfe ab 2020 für Kinder bis zum Schuleintritt
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Informationsveranstaltung zu den Auswirkungen des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) für die Praxis

24. September 2019

Stolberg, Museum Zinkhütter Hof (weitere Termine und Orte siehe bitte nachstehend)

Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) strukturiert die Eingliederungshilfe völlig neu. Damit ist das BTHG ein Meilenstein auf dem Weg, Menschen mit (drohender) Behinderung eine umfassende und selbstbestimmte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.

Für den Landschaftsverband Rheinland (LVR) bringt das BTGH zusätzliche Aufgaben mit sich: So wird der LVR ab Januar 2020 unter anderem einheitlich für die in Einrichtungen erbrachte Eingliederungshilfe im Elementarbereich, also für Kinder mit Behinderung bis zum Schuleintritt, zuständig. In diesem Kontext wird er erstmals auch Kostenträger für interdisziplinäre Frühförderung (Komplexleistung Frühförderung) in interdisziplinären Frühförderstellen sowie solitäre heilpädagogische Leistungen in weiteren Einrichtungen (etwa Frühförderstellen).

Was bedeutet das konkret? Durch das BTHG sollen möglichst landeseinheitliche Lebensverhältnisse hergestellt werden. Zentraler Bestandteile sind die personenzentrierte Beratung sowie eine individuelle Bedarfsermittlung vor Ort.

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Beurkundungen im Kindschaftsrecht für neue und fortgeschrittene Fachkräfte

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Beurkundungen im Kindschaftsrecht für neue und fortgeschrittene Fachkräfte
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22. bis 23./24. bis 25. Oktober 2019

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Unser Fortbildungsangebot richtet sich an neue und erfahrene Fachkräfte der Beurkundungsstelle im Jugendamt.

Für neue Fachkräfte

Ihre Urkundstätigkeit im Jugendamt, als Durchführung sozialstaatlicher Verwaltung, hat ihren formalen Rahmen im Beurkundungsgesetz. Die Umsetzung erfordert gründliche Rechtskenntnisse und Rechtssicherheit sowie einen sicheren Umgang mit dem Gesetz. Zunehmend sind auch Kenntnisse der zwischenstaatlichen Verträge und Verordnungen, die im Zusammenhang mit Ihrer Geltendmachung und Durchsetzung von Unterhaltsforderungen relevant sind, maßgeblich.

Wir geben Ihnen als neue Fachkraft eine gute Ausstattung an Handwerkszeug und Geschick mit auf den Weg. Wir erklären Ihnen das Verfahren, was Sie dürfen, wo etwas steht und wie Sie es am besten machen. Mit praxisbezogenen Fallbeispielen liegt der Seminarschwerpunkt bei den Voraussetzungen für die Wirkung und die Vollstreckung von Urkunden.

Für erfahrene Fachkräfte

Wir geben Ihnen als erfahrene Fachkraft die Möglichkeit, aufbauend auf schwierigen Fallkonstellationen, rechtliche Fragestellungen vertiefend darzustellen. Ihre Praxisfälle und Fragen können im Rahmen der Veranstaltung mit eingebracht werden. Ferner werden aktuelle gesetzliche Neuregelungen sowie Rechtsprechung zum Beurkundungsrecht und Vorgehensweise, Information und Austausch zur missbräuchlichen Vaterschaftsanerkennung behandelt. Unser Ziel ist es, Ihnen als Mitarbeiter_in der Beurkundungsstelle vertiefendes Fachwissen für die Aufgabenwahrnehmung zu vermitteln.

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Netzwerke gestalten! Haltungsworkshop für Moderator_innen

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Netzwerke gestalten! Haltungsworkshop für Moderator_innen
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29. Oktober 2019

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Netzwerke gestalten!

Netzwerktreffen, Sitzungen und Arbeitskreise sind Orte der lebendigen Zusammenarbeit. Sie können die Kooperation mit Netzwerkpartnern stärken und die Ausrichtung auf die Aufgaben und Ziele schärfen. Gemeinsam entwickeln wir Lösungen, Ideen und Möglichkeiten, auf die wir alleine nicht kämen. Gemeinsam zu denken hilft uns, in der Breite zu wirken und unsere Ziele zu verwirklichen.

Haltungsworkshop für Moderator_innen

Auch in unserer Rolle als Moderator_innen kommt es auf die richtige Haltung an, um Gruppen in konstruktive Gespräche zu führen, eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen und die Menschen in einer guten Verbindung durch den Tag zu bringen. Dieser Fortbildungstag bietet Ihnen einen expliziten Erfahrungsraum, Ihre Haltung in der Moderation kennenzulernen, zu reflektieren und Haltungsimpulse für gelingende Moderationen zu bekommen.

Wir werden in Rollenspielen die Dynamiken von Sitzungen erleben und durch eigenes Handeln Erfahrungswissen sammeln, das uns in echten Moderationssituationen hilft, kompetent und ruhig durch die Situation zu steuern. Durch gegenseitiges Feedback, gute Fehler und kreative Interventionsmöglichkeiten lernen wir gemeinsam und verbessern unser Handlungsrepertoire.

Ist bei Ihrer letzten Moderationsfortbildung die Zeit zum Üben zu kurz gekommen? Dann möchten wir Sie einladen, diesen Tag für Ihre Moderationspraxis zu nutzen. Moderationserfahrungen sind Voraussetzung für die Teilnahme an diesem praxisorientierten Seminartag.

Die LVR-Koordinationsstelle Kinderarmut lädt herzlich dazu ein, gemeinsam zu erarbeiten, wie Netzwerke aktiv gestaltet werden können. Mit der Fortbildungsreihe „Netzwerke gestalten!“ möchten wir Sie umfassend bei der Arbeit in und mit Netzwerken unterstützen. Denn Netzwerke leben von dem Nutzen, den sie stiften.

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Gewaltfrei Aufwachsen. Prävention und Intervention in institutionellen Kontexten im Rahmen des gesetzlichen Kinderschutzes

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4. November 2019

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Methodenseminar für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren im Feld der Kindertagesbetreuung

Um Grenzüberschreitungen in der Beziehung zwischen pädagogischen Fachkräften und Kindern zu vermeiden, müssen präventiv Strukturen aufgebaut und entwickelt werden, um die Mitarbeitenden für risikoreiche Situationen zu sensibilisieren und sich auf Alternativen zu verständigen.

Im Tagesseminar »Gewaltfreiheit in der Kita« wird aufgezeigt, welche Methoden existieren, um mit Kita-Teams präventiv zu arbeiten und Abläufe für kompetentes, verantwortungsvolles Handeln zu erarbeiten, falls es dennoch zu einer Grenzverletzung in der Kindertageseinrichtung kommt.

Dafür werden Methoden und Materialien zur Auseinandersetzung mit der Thematik vorgestellt und die Teilnehmenden zum Einsatz der Methoden befähigt. Aktuelle Materialien und Literaturhinweise geben die Möglichkeit für eine weitergehende Beschäftigung mit dem Thema.

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Jahrestagung der Jugendpfleger_innen im Rheinland

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4. bis 6. November 2019

Bonn, Gustav-Stresemann-Institut

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Fachtagung Adoption: Wunsch- oder Bestellkind? Adoption nach Leihmutterschaft und Samenspende

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7. November 2019

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Die Zahl ungewollt kinderloser Paare steigt stetig an. Zugleich ist in kultureller Hinsicht spätestens mit der Einführung des Online-Versandhandels die unbedingte wie prompte Wunscherfüllung nicht nur zum Maß aller Dinge (im Sinne von Waren), sondern auch zum organisierenden Prinzip menschlicher Belange überhaupt geworden. Vor diesem Hintergrund hat sich nach der Samenspende mit der Leihmutterschaft ein weiteres Verfahren alternativer Familiengründung etabliert, ungeachtet der Tatsache, dass Leihmutterschaft in Deutschland verboten ist.

Die genannten Verfahren werfen aber nicht nur rechtliche, sondern auch psychologische, moralische und ethische Fragestellungen auf. Diese müssen im Adoptionsgeschehen insbesondere in Hinblick auf das Wohl des beteiligten Kindes und die Rahmenbedingungen seiner Identitätsbildung beantwortet werden. Zur Wahrung dieser Perspektive fungiert bei der klassischen Adoption die Fachkraft der Adoptionsvermittlungsstelle, indem sie die Familie über den gesamten Prozess hinweg und damit auch bereits im Vorfeld der Adoption in allen wichtigen Fragen berät und begleitet. In Fällen von Adoption nach Samenspende und Leihmutterschaft dagegen findet ein Kontakt mit der Fachkraft erst statt, wenn das Kind schon in der Familie lebt. Das bringt die Frage mit sich, welche Möglichkeiten für diese dann noch bestehen, mit den bereits geschaffenen Fakten fachlich sinnvoll umzugehen.

Wolfgang KEUTER, Richter am Familiengericht Bad Iburg, wird eine Reihe rechtlicher Aspekte der Adoption nach Samenspende und Leihmutterschaft behandeln, wie z. B.: Wer ist Mutter, wer Vater eines Kindes? Welche Einwilligungserfordernisse bestehen? Wie ist bei im Ausland vorgenommenen Zuordnungen nach Leihmutterschaft zu verfahren?

Der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Wolfgang OELSNER und die Psychologische Psychotherapeutin vom Verein Spenderkinder Anne MEIER-CREDNER widmen sich in ihrem gemeinsamen Vortrag den psychologischen Herausforderungen nach reproduktionstechnischer Familiengründung, wie u. a. der Motivation der Wunscheltern, der Bindungsentwicklung und Familiendynamik und den Auswirkungen auf die Identitätsentwicklung der beteiligten Kinder.

Außerdem erhalten Sie Gelegenheit, Fragen aus Ihrer Praxis zu diskutieren.

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Critical Whiteness, Powersharing und Empowerment in der Jugend(sozial)arbeit

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Critical Whiteness, Powersharing und Empowerment in der Jugend(sozial)arbeit
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Fachtagung für pädagogische Fachkräfte

8. November 2019

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Wenn wir eine differenz- und diskriminierungssensible Soziale Arbeit praktisch umsetzen wollen, dürfen wir nicht nur die eigenen Ressentiments problematisieren. Vielmehr müssen wir auch die institutionellen Rahmenbedingungen der eigenen Einrichtung betrachten, uns fragen, wer spricht und Gehör findet, wer Zugang zu (finanzieller) Förderung hat, Themen (mit) setzen und Diskurse (mit) bestimmen kann. Es geht also um individuelle Verstrickungen in das problematische institutionelle Handeln, um machtvolle Positionierungen und Ungleichheit und die Frage nach den eigenen Handlungsmöglichkeiten. Für Einrichtungen, zu denen auch die Veranstaltenden gehören, die sich in privilegierten und machtvollen Positionen befinden, gehören die Fragen, wie die eigene machtvolle Positionierung geteilt werdenund innerhalb der Institutionen Räume, Praxen und Strukturen entstehen können, die Empowerment und Critical Whiteness zum Ziel haben, zu wichtigen Elementenrassismuskritischer Arbeit. Diese Grundlagen zielen auf die Problematisierung und letztlich Überwindung von Privilegien, Machtasymmetrien, Paternalismus und Ungerechtigkeit.

Was aber bedeutet es konkret für Fachkräfte und Einrichtungen der Sozialen Arbeit, die eigene machtvolle Positionierung zu verändern, Privilegien zu teilen, Zugänge zu Ressourcen zu öffnen und die Zielgruppen und Mitarbeiter*innen derart zu empowern, dass sie eigene Bedürfnisse artikulieren können und gehört/ernst genommen werden?

Unsere diesjährige Tagung widmet sich explizit den Perspektiven von Critical Whiteness/Powersharing bzw. des Empowerments und bietet in teils gemeinsamen, teils getrennten (safer space) Räumen Diskussionsmöglichkeiten in Hinblick auf eine Weiterentwicklung der Jugend(sozial) arbeit. Unterschiedliche theoretische Konzepte, die (selbst)kritische Auseinandersetzung mit den eigenen Verwobenheiten in problematisches institutionelles Handeln, die Suche nach Verbündeten, die Möglichkeit des Räume-Schaffens für Selbstwirksamkeitserfahrungen – all dies bietet diese Tagung in Vorträgen und Workshops an. Sie richtet sich an Fachkräfte der Sozialen Arbeit sowie der außerschulischen Bildungsarbeit.

Netzwerktreffen Herbst 2019. Im Fokus: Monitoring kommunaler Präventionsketten

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13. November 2019

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Die LVR-Koordinationsstelle Kinderarmut unterstützt den Auf- und Ausbau von Präventionsketten und Netzwerken gegen Kinderarmut in Verantwortung der Jugendämter im Rheinland. Zum fachlichen Austausch lädt die Koordinationsstelle im Herbst 2019 zu einem Netzwerktreffen ein. Inhaltlich behandeln die Netzwerktreffen die aktuellen Entwicklungen im Themenfeld Kinder- und Jugendarmut und die Arbeit in Netzwerken. Neben fachlichen Impulsen stehen die kommunalen Prozesse und der kollegiale Austausch im Mittelpunkt.

Bei diesem Netzwerktreffen möchten wir aus dem Praxisentwicklungsprojekt »Monitoring kommunaler Präventionsketten« berichten. Da sich herausgestellt hat, dass die Zusammenarbeit von Jugendhilfeplanungsfachkräften und Koordinierenden der Netzwerke gegen Kinderarmut hierbei eine wichtige Schnittstelle ist, richtet sich diese Veranstaltung an beide Akteursgruppen.

Wie wirksam sind Präventionsketten und die damit verbundenen Maßnahmen? Welche Angebote entsprechen den Bedarfen der Zielgruppe? Welches Echo geben Teilnehmende und Fachkräfte und in welchen Sozialräumen ist der Bedarf nach Unterstützungsmaßnahmen besonders hoch? Dies alles sind Fragestellungen, die ausschlaggebend sind für eine fachlich fundierte Reflexion und gelingende Weiterentwicklung der Präventionsarbeit. Im LVR-Projekt haben ausgewählte Kommunen Instrumente entwickelt, die praxisnah helfen, Effekte und Wirkungen von Präventionsketten abzubilden. Das Netzwerktreffen legt den Schwerpunkt auf den hierbei entwickelten Werkzeugkoffer. Dabei stehen die Einführung und praxisorientierte Anleitung für Instrumente von Befragungen von Fachkräften, Kindern, Jugendlichen und Familien im Mittelpunkt.

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Kinder in Musik-, Theater- und Medienproduktionen

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Kinder in Musik-, Theater- und Medienproduktionen
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13. November 2019

Köln, RAUTENSTRAUCH-JOEST-MUSEUM, FORUM VHS am Neumarkt

In vielfältigen Medienproduktionen wirken Kinder und Jugendliche mit: in Kinofilmen, im Fernsehen, im Chor oder in der Werbung – Kinder sind überall präsent. Die Zahl der Medienproduktionen, in denen Kinder und Jugendliche mitwirken, haben in jüngster Vergangenheit zugenommen – Tendenz steigend.

Unter welchen Voraussetzungen eine Tätigkeit von Kindern und Jugendlichen im Bereich Werbung, Theater, Musik, Film, Fernsehen, Rundfunk und Fotoaufnahmen genehmigt werden kann, regelt der §6 JArbSchG »Behördliche Ausnahmeregelungen für Veranstaltungen«. Verantwortlich für das Bewilligungsverfahren sind die zuständigen Aufsichtsbehörden, in NRW die jeweils zuständige Bezirksregierung. Jugendämter sind im Rahmen einer Anhörung eingebunden. Fachkräfte des Erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes stehen dabei häufig vor der Frage, wie sie ihre Rolle im Verfahren gestalten sollen.

Kinder- und Jugendschutz ist ein zentraler Aufgabenbereich der Jugendämter. Im Rahmen der Veranstaltung wollen wir folgende Fragen beleuchten: Welche Rolle hat die Jugendhilfe im Bewilligungsverfahren? Welche Rolle spielen die Behörden? Und welche Verantwortung haben die Eltern? Ziel der Veranstaltung ist es, die Handlungssicherheit der Mitarbeitenden aus den Jugendämtern im Bewilligungsverfahren zu stärken.

Das LVR-Landesjugendamt Rheinland entwickelt aktuell gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Nordrhein-Westfalen NRW (AJS NRW) eine Orientierungshilfe für Jugendämter, die deren Rolle im Verfahren nach §6 JArbSchG definiert und rechtssicher einordnet. Die Handreichung wird im Rahmen des Fachtags vorgestellt und zur Verfügung gestellt.

Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte aus der freien und öffentlichen Jugendhilfe, insbesondere an die Fachkräfte des Erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes.

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FACHTAGUNG FÜR JUGENDHILFE & JUSTIZ

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Wie können Einrichtungen für Kinder und Jugendliche bei freiheitsentziehenden Maßnahmen dem Einzelfall nach § 1631 b BGB gerecht werden?

15. November 2019

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Zum 01. Oktober 2017 ist der § 1631b Absatz 2 BGB in Kraft getreten.

Absatz 2 bestimmt, dass eine Genehmigung des Familiengerichts für eine freiheitsentziehende Maßnahme – die sog. unterbringungsähnlichen und Unterbringungsmaßnahmen – auch dann einzuholen ist, wenn sich ein Kind unter 18 Jahren bereits in einer stationären Einrichtung aufhält.

Seit 2017 bedürfen sämtliche denkbaren Sachverhalte, in denen eine freiheitsentziehende Maßnahmen für ein Kind/einen Jugendlichen durchgeführt werden soll – einer Genehmigung durch das Familiengericht, und zwar unabhängig vom Charakter der Einrichtung.

Die Personensorgeberechtigten entscheiden weiterhin vorrangig über die grundsätzliche Anwendung und die Art und Weise von freiheitsentziehenden Maßnahmen. Aber: Die Einholung einer familiengerichtlichen Genehmigung wird von Amts wegen auf Anregung der Personensorgeberechtigten oder der Einrichtung durch die Schilderung des Einzelfalles eingeleitet.

Bereits unmittelbar nach Inkrafttreten der neuen Gesetzes-grundlage haben sich Träger und Einrichtungen auf den Weg gemacht, ihre Fragen über die Art und Weise der Umsetzung dieser Norm an das Landesjugendamt heranzutragen.

Hierbei zeigte sich deutlich, dass nicht nur Kinder und Jugendliche in Intensivangeboten, sondern auch in anderen Jugendhilfe- und Eingliederungshilfemaßnahmen unterschiedlichster Art von der Neuregelung betroffen sind.

In einem Projekt des Landesjugendamts Rheinland und der TH Köln untersuchen die Rechtsprofessorin Julia Zinsmeister und die Erziehungswissenschaftlerin Ellen Schlüter von der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften, wie sich die Rechtsprechung der rheinländischen Familiengerichte zu den unterbringungs- und unterbringungsähnlichen Maßnahmen seit 2017 entwickelt. (Wie) Tragen die Gerichte den Rechten der Kinder und Jugendlichen Rechnung? Wie legen sie den neu gefassten § 1631b BGB aus? Steht diese Rechtsprechung im Einklang mit dem Völkerrecht, den Grundrechten und den Vorgaben des Landesjugendamtes zum strukturellen Schutz der Freiheitsrechte der Kinder und Jugendlichen in Einrichtungen? Auf der Fachtagung werden die vor-läufigen Ergebnisse dieser Studie vor- und zur Diskussion gestellt. Ziel der Veranstaltung ist es, zwei Jahre nach der Neufassung der Vorschrift im Austausch der verschiedenen Akteur*innen eine erste Zwischenbilanz zu ziehen. Gleichzeitig strebt das Landesjugendamt an, die Beteiligten im Rheinland in diesen Verfahren miteinander zu vernetzen.

In Vorträgen, Workshops und Diskussionen sollen die offenen Fragen und Unsicherheiten auf Seiten der Jugendhilfeeinrichtungen – inklusive der Eingliederungshilfe –, der Kinder- und Jugendpsychiatrien und der Familiengerichte thematisiert werden.

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Fachtagung FamFG: 10 Jahre FamFG! Blick zurück – Zukunft gestalten

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20. November 2019

Köln, Zentralverwaltung des LVR

2019 wird das Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (kurz FamFG) zehn Jahre alt.

Im diesjährigen Jubiläumsfachtag FamFG soll ein Blick zurück auf die Ziel- und Umsetzung des Gesetztes gewagt werden, aber vor allem stehen Überlegungen im Vordergrund, wie die Zukunft in Beratungskontexten und in den notwendigen Kooperationen zwischen Familiengericht, Jugendamt und Beratungsstellen gestaltet werden kann.

Um die unterschiedlichen Perspektiven zu verdeutlichen, werden die drei Vorträge am Vormittag in das Feld einführen.

Dr. Thomas Meysen nimmt eine übergeordnete Perspektive ein und stellt Überlegungen an, welche Aufgaben der Gesetzgeber vor allem für die Jugendhilfe, aber auch für die Justiz gedacht hat.

Birgit Niepmann beleuchtet die Rolle des Gerichts in den Verfahren und beschreibt, wie aus ihrer Sicht eine Kooperation zwischen Gericht und Jugendhilfe förderlich wäre.

Im dritten Vortrag beschreibt Dr. Marc Serafin die Rolle des Jugendamtes und der Erziehungsberatungsstelle in familiengerichtlichen Verfahren.

Auf dieser Grundlage und aufgestellten Thesen der Vortragenden wird am Nachmittag in verschiedenen Foren diskutiert.

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Entwicklungslinien der Offene Kinder- und Jugendarbeit. Update 2019: Aktuelle Daten und Informationen zum landesweiten Berichtswesen und zur amtlichen Statistik

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Aktuelle Daten und Informationen zum landesweiten Berichtswesen und zur amtlichen Statistik
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20. November 2019

Dortmund, Fritz-Henßler-Haus / Haus der Jugend

Es ist geschafft! 152 Jugendämter haben sich an der Strukturdatenerhebung zur Offenen Kinder- und Jugendarbeit in NRW für das Berichtsjahr 2017 beteiligt. Daten, Ergebnisse und Trends liegen vor die wir im Rahmen dieser Informationsveranstaltung vorstellen und mit ihnen diskutieren möchten.

Dazu laden wir Sie herzlich am 20. November 2019 nach Dortmund ins Fritz-Henßler-Haus, ein.

Im Vergleich zur Strukturdatenerhebung zum Berichtsjahr 2013 sind Anpassungen in den Fragekategorien vorgenommen worden, die eine Kompatibilität zur bundesweiten Erhebung der öffentlich geförderten Angebote der Kinder- und Jugendarbeit als Teil der amtlichen Jugendhilfestatistik ermöglichten.

Zukünftig werden die gebündelten Daten der kommunalen Jugendämter dann alle zwei Jahre parallel zur neuen Bundesstatistik der öffentlich geförderten Angebote der Kinder- und Jugendarbeit erhoben (2019 –2021–2023 ff.).

Ziel ist es, den Arbeitsaufwand für die Kommunen in NRW zu minimieren. Das landesweite Berichtswesen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit ist sowohl für die Kommunen als auch aus Sicht der Landesjugendämter und des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration in NRW von besonderer Bedeutung.

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Kinder haben ein Recht auf ihre Rechte! 30 Jahre UN-Kinderrechtskonvention. Kinderrechte im Kontext der institutionellen Kindertagesbetreuung

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21. November 2019

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Am 20. November 1989 verabschiedeten die Vereinten Nationen die UN-Kinderrechtskonvention und schufen damit das wichtigste internationale Menschenrechtsinstrumentarium für Kinder. Seit nunmehr fast drei Jahrzehnten wird deutlich, dass Kinder ab ihrer Geburt als Subjekte und Träger eigener Rechte zu verstehen sind. Kinder haben ein Recht auf ihre Rechte!

Mit diesem gesellschaftspolitischen Paradigmenwechsel gingen auch grundlegende Veränderungen für die pädagogische Arbeit innerhalb der Kindertagesbetreuung einher. Mittlerweile gehört es in Kitas zum Arbeitsalltag die Rechte der Kinder in den Blick zu nehmen und das eigene pädagogische Handeln danach auszurichten. Fachkräfte tun dies heute im Kontext von Schutz, Förderung und Beteiligung.

Das Ziel dieser Fachtagung ist es, die Entwicklungen und Veränderungen der Kinderrechte innerhalb der letzten 30 Jahre auch im Kontext der Kindertagesbetreuung zu betrachten und ebenso einen Blick in eine denkbare Zukunft der Kinderrechte und den professionellen Umgang mit diesen zu werfen.

So werden einerseits mögliche Herausforderungen bei der Umsetzung der Kinderrechte im Kita-Alltag in den Blick genommen und andererseits die Rolle der pädagogischen Fachkräfte beleuchtet.

Darüber hinaus wird das Thema der Partizipation innerhalb der Kindertagesbetreuung einen Schwerpunkt darstellen. Neben zentralen Aspekten der partizipativen Alltagsgestaltung in der Kindertagesbetreuung und den damit verbundenen Herausforderungen wird darüber hinaus auch die Digitalisierung der Lebenswelt von Kita-Kindern genauer betrachtet.

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Konflikte in Netzwerken erfolgreich lösen

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26. bis 27. November 2019

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Ein handlungsorientiertes Seminar für Koordinationsfachkräfte von Netzwerken der (Armuts-)Prävention, der Frühen Hilfen und/oder der Bildung

In vielen Kommunen und Regionen sind in den letzten Jahren Netzwerke der (Armuts-)Prävention, der Frühen Hilfen, der Bildung oder auch mit anderen Leitthemen entstanden, in denen Vertretungen unterschiedlicher Einrichtungen, Ämter und Profession kontinuierlich zusammenarbeiten.

Dass hier Konflikte entstehen können, liegt auf der Hand und ist Normalität, kommen doch unterschiedliche professionelle Haltungen, Aufträge, Interessen und Kommunikationskulturen zusammen; auch Konkurrenzen spielen oft eine Rolle.

Von daher sind die Akteure in den Netzwerken gut beraten, frühzeitig zu überlegen, wie sie miteinander umgehen wollen, welche Regeln für die Zusammenarbeit gelten, wie Konflikte verhindert und - wenn sie denn auftreten - gemeinsam gelöst werden können.

Eine zentrale Rolle kommt hier den in der Regel kommunalen Fachkräften zu, die die Netzwerke koordinieren. An sie richtet sich das handlungsorientierte Seminar.

Neben fachlichen Inputs sind methodische Übungseinheiten vorgesehen, bei denen die Teilnehmenden sich und ihre Praxis mit einbringen können.

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Praxis der Jungenarbeit 17: Männlichkeiten in Bewegung – Impulse für Jungenarbeit(-er)

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Konferenz für Fachmänner, die mit Jungen arbeiten

3. Dezember 2019

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Vor 20 Jahren, am 28.09.1999, fand in Köln die erste Konferenz »Praxis der Jungenarbeit« statt. Im Mittelpunkt stand seinerzeit die Frage, wie Jungen zu Männern gemacht werden, wie sie sich selbst zu Männern machen – und wie Jungenarbeit dabei unterstützen kann.

Seitdem hat sich viel getan. Männer- und Jungenbilder waren und sind in Bewegung. Hierzu haben gesellschafts- und gleichstellungspolitische Entwicklungen wie die Elternzeit für Väter und die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare, Diskurse über Gender Mainstreaming und Diversität bis hin zum 3. Geschlechtseintrag beigetragen. Die Wehrpflicht wurde abgeschafft und die Bundeswehr für Frauen geöffnet. Heute gibt es enorme Spielräume für Jungen* und Männer*, ihre Geschlechterrolle auszugestalten.

Diese Gestaltungsspielräume scheinen in einigen Milieus aber auch zu verunsichern. Sie werden nicht als Chance, sondern als Belastung und Verlust althergebrachter Rollenbilder und Geschlechterverhältnisse wahrgenommen – an denen dann umso »radikaler« festgehalten wird. Auffällig ist auch der Erfolg populistischer politischer Bewegungen, die zugleich patriarchale Rollenbilder propagieren.

Das alles hat Folgen für das Aufwachsen von Jungen ebenso wie für Fachmänner, die in unterschiedlichen pädagogischen Praxisfeldern täglich geschlechtsbezogene Angebote machen und gelingende Zugänge suchen zu ihren Jungs.

Bei der kommenden 17. Konferenz wird deshalb die Frage von 1999 erneut aufgegriffen. Es geht um die »Erfolge«, die es in der Entwicklung von Jungen*- und Männer*bildern gegeben hat – und um die Reflexion der Gegenbewegungen hin zu traditionellen, in Teilen auch reaktionären Geschlechterrollenbildern in unserer Gesellschaft.

Nach einem kulturellen Einstieg wird Rainer Neutzling, Mitautor des Klassikers »Kleine Helden in Not« von 1990, in seinem Fachvortrag »alte« und »neue« Männlichkeit(-en) in den Blick nehmen und fragen, welche Wünsche von Jungen und für Fachmänner sich daraus ableiten lassen.

Am Nachmittag gibt es die Gelegenheit, in Praxis- und Reflexionsforen gelingende Ansätze der Jungenarbeit aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern kennenzulernen und sich über praxisrelevante Fragestellungen auszutauschen. Die Teilnehmer können und sollen hier eigene Erfahrungen und aktuelle Fragen aus ihrer Arbeit mit Jungen einbringen.

Eingeladen sind ausschließlich männliche Fachkräfte aus allen Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe sowie aus dem Bereich Schule.

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Netzwerke gestalten: Von der Idee bis zur Veranstaltung

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15. Januar 2020

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Netzwerktreffen, Sitzungen und Arbeitskreise sind Orte der lebendigen Zusammenarbeit. Sie können die Kooperation mit Netzwerkpartnern stärken und die Ausrichtung auf die Aufgaben und Ziele schärfen. Gemeinsam entwickeln wir Lösungen, Ideen und Möglichkeiten, auf die wir alleine nicht kämen.

Gemeinsam zu denken hilft uns, in der Breite zu wirken und unsere Ziele zu verwirklichen.

Von der Idee bis zur Veranstaltung - Inspiration

Ideen generieren, Veranstaltungen entwickeln und umsetzen: Lernen Sie in diesem Seminar Formate und Techniken kennen, die es Ihnen zukünftig leichter machen, auf gute Ideen zu kommen. Denn vor einer jeden Veranstaltung kommt die Inspiration (oder der Auftrag).

Wie schaffen Sie es, kreativen Raum zu schaffen, um Ideen erst einmal entstehen zu lassen? Wie geht eigentlich Flow? Und welche nützlichen Tools unterstützen ihre Kreativität so, dass Sie Ideen hervorbringen? Lernen Sie nützliche Tools kennen, die schöpferische Prozesse einleiten und unterstützen.

Von der Idee zum Plan - Struktur

Wie bringen Sie eine Idee zu Papier und wie überzeugen Sie andere von ihrem Konzept? Einfache Strukturierungshilfen und ein Set von Fragen unterstützen Sie darin, ihr Projekt oder Vorhaben in eine logische Form zu bringen, für andere verständlich zu formulieren und diese somit leicht und gleichzeitig professionell vermitteln zu können.

Vom Plan zur Veranstaltung - Handlungsschritte

Mithilfe des Rückwärts-Planens und eines Flow-Chart gelingt Ihnen auch die Umsetzung einer Veranstaltung spielend, lassen Sie sich von diesen Konzepten überraschen und wundern Sie sich nicht, falls es sogar Spaß macht!

Die LVR-Koordinationsstelle Kinderarmut lädt herzlich dazu ein, gemeinsam zu erarbeiten, wie Netzwerke aktiv gestaltet werden können.

Mit der Fortbildungsreihe »Netzwerke gestalten!« möchten wir Sie umfassend bei der Arbeit in und mit Netzwerken unterstützen. Denn Netzwerke leben von dem Nutzen, den sie stiften.

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Achtsamkeit für Kinder. Achtsamkeits-, Spiel- und Theaterpädagogik in der OGS und in anderen Bildungseinrichtungen. Zertifikatskurs zur Achtsamkeitspädagogin/zum Achtsamkeitspädagogen

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Januar bis Oktober 2020

Start: 24. bis 25. Januar 2020

Schnupperkurs: 30. Novemver 2019

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Der Zertifikatskurs befähigt Sie, Achtsamkeit, Selbstfürsorge sowie Spiel- und Theaterpädagogik im pädagogischen Alltag einzusetzen und dabei viel Spiel-Freude zu erfahren. Die Lernatmosphäre ist intensiv und gleichzeitig gerne und viel fröhlich. Das Lernen in der Gruppe beginnt bei sich selbst in einer Atmosphäre von Offenheit und Nähe und bietet Gelegenheit, bereits während des Kurses eine Fülle von Methoden und Einsichten im beruflichen und privaten Alltag auszuprobieren. Bewegungseinheiten, auch in der Natur, Gesprächsrunden, Kurzvorträge der Dozentinnen, Gruppenarbeit, Meditationen sowie Spiel- und Theaterelemente gehören zum Programm.

Wir schätzen abwechslungsreiches und waches Lernen!

Der Zertifikatskurs endet mit dem Präsentieren aller Projekte der Teilnehmer*innen, die während des Kurses durchgeführt wurden - und natürlich der feierlichen Übergabe der aussagekräftigen Zertifikate.

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Teilhabe sichern auch wir! Basiswissen für Fachkräfte zu Armut bei Kindern

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12. März 2020

Köln, Zentralverwaltung des LVR

In einem reichen Land wie Deutschland leben viele Kinder und Jugendliche in Armut. Ein Leben in Armut wirkt sich auf die Entwicklungschancen und Perspektiven von Kindern und Jugendlichen aus. Es besteht daher Handlungsbedarf, um die Teilhabemöglichkeiten von allen Kindern und Jugendlichen zu fördern. Fachkräfte, die die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen durch ihre Arbeit mitgestalten, können dabei einen wichtigen Beitrag leisten. Grundlage hierfür ist das Wissen über Armut und ihre Folgen bei Kindern und Jugendlichen.

Unter welchen Armutsfolgen leiden Kinder und Jugendliche? Welche Konzepte der Armutsmessung gibt es? Was ist kindbezogene Armutsprävention? Diese und weitere Fragen wird das Tagesseminar aufgreifen. Ziel des Seminars ist es, Basiswissen zu Armut bei Kindern und Jugendlichen zu vermitteln und hierüber miteinander ins Gespräch zu kommen.

Die LVR-Koordinationsstelle Kinderarmut lädt herzlich dazu ein, im Rahmen des Tagesseminars einen tieferen Einblick in das Themenfeld Kinderarmut und Armutssensibilität zu erhalten, hierüber miteinander zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen.

Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte aus der freien und öffentlichen Jugendhilfe und aus den Bereichen Gesundheit, Schule und Soziales, Koordinierende von Netzwerken gegen Kinderarmut. Am Themenfeld interessierte Personen sind ebenfalls herzlich willkommen.

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