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Aktuelle Termine

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Weitere Fachtagungen, Seminare und Zertifikatskurse des LVR-Landesjugendamtes finden Sie im Online-Fortbildungskatalog.

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Highlights unserer Veranstaltungen:

Fit für den Ganztag. Zertifikatskurs für Ergänzungskräfte in der offenen Ganztagsschule im Primarbereich

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Fit für den Ganztag. Zertifikatskurs für Ergänzungskräfte in der offenen Ganztagsschule
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Start: 26. bis 28. August 2022

Remscheid, Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW

Mehr Zeit für allgemeine Bildung und ein Lernen mit allen Sinnen, für Spiel und Sport, Essen und Trinken, Musik und Kunst im Unterricht wie in den sozial-, freizeit- sowie kulturpädagogischen Angeboten des offenen Ganztags - auf vielfältige Weise will die offene Ganztagsschule die Mädchen und Jungen in ihrer individuellen ganzheitlichen Entwicklung begleiten und unterstützen. Sie will zudem die Familien entlasten und die Mütter und Väter in der Erfüllung ihrer Erziehungsverantwortung stärken.

Um diese Ziele zu erreichen, arbeiten Jugendhilfe und Schule und andere Bildungspartner eng zusammen. Die Kinder sollen diesen »Professionsmix« dabei als eine vielseitige, zugleich aufeinander abgestimmte Entwicklungsförderung erfahren.

Neben pädagogischen Fachkräften (Sozialpädagogen*innen, Erziehern*innen) arbeiten auch nicht im pädagogischen Arbeitsfeld ausgebildete Mitarbeiter*innen als »Ergänzungskräfte« in der OGS. Auch sie müssen den vielfältigen Anforderungen des pädagogischen Alltags mit angemessener Qualität begegnen können.

Zu ihrer Unterstützung bieten die Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW, das LVR-Berufskolleg. Fachschulen des Sozialwesens und das LVR-Landesjugendamt Rheinland gemeinsam diesen Zertifikatskurs an.

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Sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche – Elterngespräche führen

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29. bis 31. August 2022

Wuppertal, Silvio-Gesell-Tagungshaus

Bei Hinweisen auf sexualisierte Gewalt in der Familie oder im nahen sozialen Umfeld sind Fachkräfte im ASD stark gefordert. Wie kann über das Thema mit Eltern gesprochen werden und welcher Zeitpunkt ist für die Beteiligung sinnvoll? Wie kann das Gespräch mit einem/r (vermutlichen) Täter*in geführt werden, oder ein schützender Elternteil gestärkt werden? Wie können Fachkräfte zu Hilfe motivieren oder Interventionen erklären? Diese Fragen bedürfen komplexer Antworten.

Das Seminar beschäftigt sich mit dem Thema Elterngespräche bei sexualisierter Gewalt. Es bietet themenspezifische Kenntnisse und methodische Orientierung für die Gespräche mit Eltern, wobei Kontext, Setting und Interventionen berücksichtigt werden. Das Seminar fördert das Verständnis für die Dynamik sexualisierter Gewalt und erweitert die Kompetenzen in der Gesprächsführung.

In einem Wechsel von Theorie und praktischem Tun können Teilnehmende ihre Erfahrungen (Fallbeispiele) und Fragen einbringen.

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Machtkritische Pädagogik in der Praxis mit Rom*nja. Stärkung diversitätsreflektierter Zugänge über den Anti-Bias-Ansatz

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31. August 2022

Online-Veranstaltung auf einer digitalen Plattform

Mit Blick auf gesellschaftliche Verhältnisse und der historischen Kontinuität von Diskriminierungsformen wollen wir uns in der Fortbildung zunächst einmal mit Stereotypen, Vorurteilen und Diskriminierungen beschäftigen. Denn erstmal geht es um die Herstellung der (un)sichtbaren Verstrickungen als pädagogische Fachkraft in Machtverhältnisse. Deshalb ist es wichtig, sich mit Wechselwirkungen von privilegierten und benachteiligten Positionen innerhalb gesellschaftlicher Verhältnisse auseinanderzusetzen. Der Zugang zu diesen Themen wird zunächst über den Anti-Bias-Ansatz vermittelt, welcher zu diversitätsbewussten und antidiskriminierenden Ansätzen in der Bildungsarbeit zählt.

Des Weiteren wird die Verbindung zu Rom*nja, ihrer Kulturalisierung und Diskriminierung aufgezeigt. Daraus ergibt sich für pädagogische Fachkräfte die Herausforderung, eine antidiskriminierende und rassismuskritische Haltung einzunehmen und praktische Konzepte umzusetzen, um jahrhundertealte Kontinuitäten zu durchbrechen.

Das Ziel der Online-Fortbildung ist die Stärkung einer vorurteilsreflektierten Professionalisierung in der pädagogischen Praxis. Pädagogische Fachkräfte aus Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe bekommen die Möglichkeit, in einem digitalen (Schutz)Raum über eigene Bilder, Vorstellungen und Praxis sowie über verschiedene methodische Zugangsweisen zu reflektieren. Dabei werden Texte, Explorationsaufgaben, Inputs, Videos und Austausch die Grundlage des Kurses bilden. Voraussetzung zur Teilnahme an der Onlinereihe ist die aktive Mitarbeit und Reflektion der eigenen Positionierung(en).

Der Online-Intensivkurs bietet abwechselnd explorative Phasen, an die sich jeweils Online-Seminare anschließen.

In der explorativen Phase steht die persönliche Erkundung der eigenen Praxis sowie das Selbstlernen auf der FUMA-Lernplattform im Vordergrund. In den Online-Seminaren via Videokonferenz (Zoom) bilden thematische Inputs und anschließende Reflexionen und Diskussionen den Schwerpunkt. Diese kooperative Veranstaltung der FUMA Fachstelle Gender & Diversität NRW und des LVR-Landesjugendamtes Rheinland sowie des LWL-Landesjugendamtes Westfalen wird im Rahmen des Landesprogramms „Wertevermittlung, Demokratiebildung und Prävention sexualisierter Gewalt in der und durch die Jugendhilfe“ vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW gefördert.

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Werteverknüpfung und ethische Kompetenz in der Jugendhilfe. Online-Workshop für Akteur*innen der öffentlichen und freien Jugendhilfe

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1. September 2022

Online-Veranstaltung auf einer digitalen Plattform

Werte und Normen sind gesellschaftliche Leitbilder und dienen der Orientierung. Dennoch ist der normative Charakter dieser Orientierungsmuster oft trügerisch. In der Schulung werden Grundlagen der Wertearbeit mit allen jungen Menschen vermittelt. Die Herausbildung der eigenen Werteklarheit und ethischen Kompetenz steht dabei im Vordergrund. Es werden u.a. Wertehierarchien, Stärkung von Kohärenzgefühl, Inneres Werte-Team und Wertschätzende Kommunikation vermittelt.

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Austauschraum für weiß positionierte Pädagog*innen - Drei digitale Abendveranstaltungen

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Start: 7. September 2022

Online-Veranstaltung auf einer digitalen Plattform

Rassismus ist ein unsere Gesellschaften strukturierendes Merkmal. Die Ausprägungen auf struktureller, institutioneller und individueller Ebene betreffen alle Mitglieder unserer Gesellschaft. Was bedeutet es, in diesen Strukturen mit der eigenen weißen Positionierung zu leben, zu arbeiten, zu sprechen etc.? Wie können sich weiß positionierte Pädagog*innen kontinuierlich mit ihren Privilegien auseinandersetzen, diese teilen, sich solidarisch zeigen und so zu mehr Gerechtigkeit beitragen? Wie können sie Bündnisse schließen und Bündnispartner*innen sein? Diese und noch viel mehr Fragen bewegen uns täglich und gerne wollen wir diesen Fragen in einem Austauschraum nachgehen und gemeinsam Antworten formulieren. Neben Impulsen für eine kontinuierliche individuelle rassismuskritische Arbeit werden auch institutionelle Handlungsperspektiven erarbeitet.

7. September 2022: Dimensionen von Rassismus: Rassismus äußert sich nicht nur in individuellen Äußerungen, die womöglich absichtlich getätigt werden. Wir wollen Rassismus als wirkmächtiges System in den Blick nehmen und dabei nicht über Schuld, sondern Verantwortung sprechen.

5. Oktober 2022: Wo stehe ich? Eigene Positionierung(en) und Privilegien: Es ist kein nachhaltiges antirassistisches Wirken möglich, ohne zuerst den eigenen Standort zu bestimmen. Unsere Identitäten werden durch verschiedene Aspekte hervorgebracht, die mit unterschiedlichen Privilegien oder Benachteiligungen zusammenhängen. Das Weiß sein, das hier nicht als biologische Rasse oder Farbe verstanden wird, sondern als eine historisch gewachsene gesellschaftlich privilegierte Position, bildet einen Aspekt, mit dessen Wirkmächtigkeit wir uns auseinandersetzen.

2. November 2022: Wie kann ich Bündnispartner:in ein? Formen des Allyship (Verbündetensein): Auf der Basis der Standortbestimmung schauen wir uns verschiedene Bereiche an, in denen wir antirassistisch tätig werden können. Der Handlungsspielraum reicht hier von kleinen individuellen Schritten hin zu institutionellen Veränderungen.

Jeweils 19 bis 21 Uhr; eine Teilnahme an allen drei Terminen ist erforderlich.

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Antisemitismus - Erscheinungsformen, Reflexions- und Handlungsmöglichkeiten in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

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13. September 2022

Köln, Melanchthon-Akademie

Antisemitismus, also die (unbewusste) Abneigung und der Hass gegen Juden* und Jüdinnen*, ist in allen gesellschaftlichen Milieus vorzufinden - vom Gebrauch des Wortes „Jude“ als Beleidigung über die Haftbarmachung jüdischer Menschen für die israelische Politik bis hin zu Verschwörungstheorien über „die Juden“ und ihre angebliche Macht und Bosheit. Antisemitische Praktiken und Weltbilder haben eine jahrhundertalte Geschichte und sind tief im tradierten Wissen der Menschen verankert. Es gab sie schon lange vor dem Nationalsozialismus und danach sind sie keinesfalls verschwunden.

Auch in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) kommt es zu judenfeindlichen Äußerungen und Hand-lungen. Aufgrund der – scheinbaren – Abwesenheit von Betroffenen werden diese zu oft als unproblematisch bagatellisiert oder von Sozialarbeiter*innen und Pädagog*innen nicht erkannt und damit einer kritischen Aufarbeitung nicht zugänglich gemacht. Dies liegt teilweise darin begründet, dass Antisemitismus als „aufgearbeitet“ und „überwunden“ angesehen und daher vor allem bei denjenigen verortet wird, die nicht als Teil der Mehrheitsgesellschaft anerkannt werden.

Die Fachtagung vermittelt Wissen zu den Erscheinungsformen aktuellen Antisemitismus. Darüber hinaus diskutieren wir Reflexions- und Handlungsmöglichkeiten, welche die Vielfalt kollektiver Zugehörigkeiten von Jugendlichen sowie die Komplexität von pädagogischen Situationen im spezifischen Rahmen der OKJA und deren Bedingtheiten im Blick haben. Fragen nach der eigenen pädagogischen Haltung, der Sichtweise auf die Kinder und Jugendlichen und ihre Alltagswelt sind dabei von Bedeutung.

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Netzwerke zur Prävention von sexualisierter Gewalt – Gemeinsames Handeln von Jugendhilfe, Polizei und Schule

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Fachtagung des Landesarbeitskreis Jugendhilfe, Polizei und Schule NRW (LAK NRW)

22. September 2022

Neuss, Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei Nordrhein-Westfalen, Bildungszentrum (BZ) Neuss

Opfer von sexualisierter Gewalt und von Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung zu werden, belasten Mädchen und Jungen stark und schädigt sie in ihrer gesunden Entwicklung. Erwachsene haben dafür zu sorgen, dass junge Menschen vor sexualisierter Gewalt geschützt werden. Gleichzeitig ist der Schutz von Kindern und Jugendlichen auch eine gesamtgesellschaftliche und interdisziplinäre Aufgabe. Die Erfahrung, wie z.B. aus dem Missbrauchskomplex in Lügde zeigt, dass dies keine einfache Aufgabe ist. Gemeinschaftlich sind alle mit Kindern und Jugendlichen betrauten Institutionen im Sinne des Kindeswohl gefordert. Miteinander vernetzt und in Kooperation widmen wir diesen Fachtag der Herausforderung, wie Kinder und Jugendliche in ihrem familiären Umfeld, als auch in Kindertagesstätten und Schulen, in Vereinen, in der Jugendarbeit oder in öffentlichen Bereichen besser vor sexualisierter Gewalt geschützt werden können. Wir laden Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, Beratungsstellen, Schulen und der Polizei ein, in den Austausch zu kommen und sich gemeinsam mit uns über vielfältige Anregungen und neue Möglichkeiten für die Prävention aber auch die notwendigen Hilfen und Stärkungsangebote für betroffene Opfer zu informieren.

Herausforderungen im § 8a SGB VIII-Verfahren bei Anhaltspunkten für sexualisierte Gewalt. Seminar für Fachkräfte im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD)

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6. Oktober 2022; Köln, Zentralverwaltung des LVR

11. November 2022; Köln, Jugendherberge Köln-Deutz

(Beide Termine haben das gleiche Thema zum Inhalt und werdennur aus Kapazitätsgründen getrennt von einander angeboten. Bitte melden Sie sich nur zu einem der beiden Termine an.)

Anhaltspunkte für sexualisierte Gewalt sind für die Fachkräfte im ASD wegen der besonderen Dynamik, der Komplexität und der häufig uneindeutigen Hinweise eine besondere Herausforderung.

Bei Anhaltspunkten für (innerfamiliäre) sexualisierte Gewalt bedarf es spezifische Kenntnisse und eines in Teilen anderen Vorgehens als im „regulären“ § 8a SGB VIII-Verfahren.

In diesem Seminar wird der Blick auf die beschriebenen Herausforderungen gerichtet. Die Teilnehmenden erhalten eine fachliche Orientierung, was die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien im Kontext sexualisierter Gewalt erfordert.

Hierbei stehen folgende Inhalte im Vordergrund:

  • Der Umgang mit Anhaltspunkten für sexualisierte Gewalt
  • Die Gefährdungseinschätzung bei Anhaltspunkten für sexualisierte Gewalt
  • Interventionsmöglichkeiten und Schutzpläne im Kontext sexualisierter Gewalt

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Gespräche wertschätzend führen. Konfliktlösung in der Erziehungspartnerschaft

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22. Oktober 2022

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Die Zusammenarbeit zwischen pädagogischem Personal und Elternbeiräten sowie ein dialogischer Umgang miteinander sind grundlegende Aufgaben der alltäglichen, pädagogischen Praxis. Diese vertrauensvoll und partnerschaftlich zu gestalten wird durch gesetzliche Vorgaben des Kinderbildungsgesetzes verankert (§ 9 KiBiz).

Besonders in gemeinsamen Gesprächen kann es dazu kommen, dass Botschaften missverstanden werden und so Konflikte entstehen. Um dem gesetzlichen Auftrag gerecht zu werden und konstruktiv zusammen zu arbeiten, bedarf es einer gegenseitigen Offenheit und konkreten Gesprächsführungstechniken, die bei der Fortbildung in den Blick genommen werden.

Besonderheit dieses neuen Formats ist, dass ein Raum geschaffen wird, der die Möglichkeit eröffnet, die Perspektive des Gegenübers wahrzunehmen und anzuerkennen und die eigene Sichtweise sachlich darzustellen.

Die Veranstaltung dient dem Austausch zwischen Eltern (-Beiräten) und Leitungen, gibt Raum für unterschiedliche Wahrnehmungen, trägt zur Rollen- und Auftragsklärung der Zielgruppen bei und sensibilisiert so für die jeweils andere Perspektive für Gespräche im Kita-Kontext. Sie richtet sich an Landes- oder Jugendamtselternbeiräte und Leitungen von Kindertageseinrichtungen.

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Strafverfahren bei sexualisierter Gewalt. Informationen für die Arbeit im ASD

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25. Oktober 2022

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Beim Thema sexualisierte Gewalt sind Fachkräfte häufig mit der Option einer Anzeige oder einem laufenden Strafverfahren konfrontiert. Dabei können Fragen und Unsicherheiten auftauchen: Was ist bei einer Anzeige zu bedenken? Welche Abläufe gibt es von der Anzeige bis zum Urteil? Welche Belastungen erleben Kinder und was hilft ihnen? Wie können Strafverfahren und notwendige Hilfe (z. B. Therapie) vereinbart werden und was ist in Bezug auf Opferentschädigung wichtig?

Die Veranstaltung bietet Informationen rund um das Thema Strafverfahren bei sexualisierter Gewalt und bietet einen Austausch über die Arbeit an der Schnittstelle ASD & Justiz.

Schwerpunktmäßig werden folgende Inhalte vermittelt:

    • Ablauf Strafverfahren
    • Glaubhaftigkeitsgutachten, ASD als Zeugen
    • Kooperation Familiengericht
    • Umgang mit Belastungen des betroffenen Kindes
    • psychosoziale Prozessberatung
    • Opferentschädigungsgesetz
    • Schadensersatz/Schmerzensgeld

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Cybergrooming - präventive Haltung und Intervention

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Cybergrooming - präventive Haltung und Intervention
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28. Oktober 2022

Online-Veranstaltung auf einer digitalen Plattform

Digitale Medien sind ein selbstverständlicher Bestandteil des Alltags von Kindern und Jugendlichen. Sie werden somit auch als Mittel sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend eingesetzt beziehungsweise erweitern Sozialräume, in denen Übergriffe stattfinden. Für Betroffene ist dies insofern belastend, als sie orts- und zeitungebunden durch Gewaltausübende kontaktiert werden können. Zudem besteht das Risiko, durch einmal hergestellte Missbrauchsabbildungen immer wieder eingeholt zu werden. Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe erleben solche Falldynamiken als komplex. Die Herausforderungen bestehen oftmals darin, digital aufgeladene (mediatisierte) sexualisierte Gewalt zu erkennen und ihre Folgenbelastungen zu begrenzen.

Die Veranstaltung vermittelt Grundlagenwissen. Entlang konkreter Fallstellungen reflektieren die Teilnehmenden gemeinsam mit den Referent*innen Katharina Kärgel und Frederic Vobbe (SRH Hochschule Heidelberg) wo Gewalt beginnt.

  • Ein Schwerpunkt liegt auf Strategien bei und der Wirkung von Cybergrooming.
  • Hierzu zählen auch mediatisierte Täter:innenstrategien durch nahestehende Personen (z. B. Verwandte, gute Freunde, Trainer:innen, Pädagog:innen).
  • Dem Erleben betroffener Kinder und Jugendlicher kommt in der Auseinandersetzung besondere Beachtung zu.
  • Es werden Prinzipien einer präventiven Haltung und der Intervention erarbeitet.

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Fachtagung Adoption. Patchwork für Profis – Fachliche Herausforderungen bei der Begleitung von Stiefkindadoptionen

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3. November 2022

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Stiefkindadoptionen stellen mit derzeit rund 66% der Adoptionsfälle in Deutschland die größte Gruppe der Adoptionsformen dar. In der Arbeit der Adoptionsvermittlungsstellen nehmen sie jedoch eine Sonderstellung ein. Im Gegensatz zu Fremdadoptionen gibt es hier keine fachlich gesteuerte Vermittlung eines adoptionsbedürftigen Kindes mit auf ihre Eignung überprüften Adoptionsbewerber*innen. Vielmehr lebt das Kind aufgrund der Parter*innenwahl eines Elternteils mit diesem und einem Stiefelternteil zusammen. Vor Einleitung des Adoptionsverfahrens besteht häufig bereits eine gewachsene Beziehung zu der annehmenden Person.

Anlässlich der diesjährigen Fachtagung Adoption wollen wir uns mit der Frage beschäftigen, welche Herausforderungen sich für die fachliche Begleitung von Stiefkindadoptionen insbesondere auch vor dem Hintergrund des Adoptionshilfegesetzes ergeben. Das Deutsche Jugendinstitut e.V. (DJI) hat mit Förderung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Projekt „Beratung und Kooperation bei Stiefkindadoptionen“ durchgeführt. Die Projektleiterin und Leiterin des beim DJI angesiedelten Expertise- und Forschungszentrums Adoption, Frau Dr. Ina Bovenschen, wird auf der Fachtagung die Ergebnisse dieses Projekts vorstellen.

Ziel der Veranstaltung ist es, Impulse für die inhaltliche und methodische Ausgestaltung der Beratung und Begleitung zu geben bzw. auszutauschen sowie einen Blick auf die Kooperationserfordernisse zwischen den an einer Stiefkindadoption beteiligten Akteur*innen insbesondere hinsichtlich der Zusammenarbeit mit dem Familiengericht zu werfen. Dabei sollen Ansatzpunkte für Modelle guter Kooperation zwischen Adoptionsvermittlungsstellen und Familiengerichten bei der fachlichen Begleitung von Stiefkindadoptionen benannt und mit den Teilnehmenden diskutiert werden.

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Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen in Krisensituationen

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15. bis 16. November 2022

Essen, Wyndham Hotel Essen

Kinder und Jugendliche zeigen im pädagogischen Umgang häufig unterschiedliche und ambivalente Signale und Symptome, um auf schwierige Lebenssituationen und Krisen aufmerksam zu machen. Auf dieses Verhalten richtet sich häufig ein großer Teil der Aufmerksamkeit der Fachkräfte. Mögliche Hintergründe des Verhaltens erschließen sich nicht immer.

Gerade bei psychischer und körperlicher Misshandlung, sowie sexuellem Missbrauch können oder dürfen Kinder und Jugendliche häufig nicht über das Erlebte reden. Je weniger sie sich aber mitteilen können, desto auffälliger werden oft die Verhaltensweisen.

Um einen solchen Kreislauf zu durchbrechen und in klärenden Gesprächen ganz behutsam eventuelle Hintergründe der Lebenssituation anzusprechen, benötigen die Fachkräfte professionelle Kompetenz und eigene Sicherheit im Umgang mit diesen Themen.

Die Teilnehmenden der Fortbildung lernen spezifische Gesprächstechniken kennen, die in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen besonders in krisenhaften Episoden notwendig sind, um zu deeskalieren und dem symptomatischen Verhalten ein Verstehen entgegen zu bringen. Sie werden befähigt, eigene Übertragungsaffekte wahrzunehmen und professionell zu entkräften.

Schwerpunkte: Erkennen von Signalen und Symptomen, Techniken und Materialen zur Gesprächsführung, praktische Übungen

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Sexualisierte Gewalt durch Jugendliche. Was ist (noch) normal?!

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23. bis 24. November 2022

Köln, Jugendherberge Köln-Deutz

Von sexistischer Beleidigung, Angrabschen, unerwünschter Weitergabe von Sexting, BigPics oder Missbrauchsabbildungen bis hin zu (gemeinschaftlicher) Vergewaltigung – sexualisierte Gewalt durch Jugendliche zeigt unterschiedliche Erscheinungsformen.

Fachkräfte im ASD werden häufig unter hohem Druck von betroffen Kindern und Jugendlichen, deren Eltern oder der Schule in die Problematik einbezogen. Sie sind gefordert eine Einschätzung zu treffen und zu handeln. Was ist (noch) als altersgemäßes Verhalten zu bewerten und wo fängt sexualisierte Gewalt an? Was ist bei Interventionen zu bedenken und welche Hilfe kann sinnvoll sein?

Das Seminar thematisiert am ersten Tag

  • die psycho-sexuelle Entwicklung im Jugendalter,
  • das Ausmaß und die Erscheinungsformen von sexualisierter Gewalt,
  • die Risikofaktoren,
  • den Geschwisterinzest,
  • und die innerpsychische Dynamik des/der Täter*in.

Für die herausfordernde Arbeit im ASD werden mögliche Kriterien zur Einschätzung von sexualisierter Gewalt praxisnah diskutiert. In Kleingruppenarbeit und Plenum können Erfahrungen und Fallbeispiele der Teilnehmenden eingebracht werden.

Am zweiten Tag werden Indikationen, Möglichkeiten und Grenzen

  • der ambulanten Tätertherapie von Herrn Catania (Punktum, Köln)
  • und der stationären Tätertherapie von Frau Dr. Breuksch (LVR-Klinik Viersen)

vorgestellt. Im Austausch werden Fragen der Kooperation aufgegriffen.

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Interventionen bei der Verbreitung von Missbrauchsabbildungen

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30. November 2022

Online-Veranstaltung auf einer digitalen Plattform

Digitale Medien sind ein selbstverständlicher Bestandteil des Alltags von Kindern und Jugendlichen. Sie werden somit auch als Mittel sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend eingesetzt beziehungsweise erweitern Sozialräume, in denen Übergriffe stattfinden. Für Betroffene ist dies insofern belastend, als sie orts- und zeitungebunden durch Gewaltausübende kontaktiert werden können. Zudem besteht das Risiko, durch einmal hergestellte Missbrauchsabbildungen immer wieder eingeholt zu werden.

Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe erleben solche Falldynamiken als komplex.

Die Veranstaltung vermittelt vertieftes Wissen zum Thema. Anhand konkreter Fallstellungen eignen sich die Teilnehmenden gemeinsam mit den Referent*innen Katharina Kärgel und Frederic Vobbe Handlungsorientierungen der Krisenintervention im Umgang mit dem Verbreitungsrisiko von Missbrauchsabbildungen an.

Der Maßstab des Handelns ist das Kindeswohl. Dabei werden sowohl

  • Missbrauchsabbildungen als Gewalthandlungen per se bewertet,
  • dauerhafte Ängste Betroffener thematisiert
  • als auch die Gefahr der Reviktimisierung durch Abbildungen berücksichtigt.

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Entscheidungskompetenz im Jugendhilfeausschuss. Jahrestagung für Mitglieder von Jugendhilfeausschüssen 2022

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1. bis 2. Dezember 2022

Siegburg, Katholisch-Soziales-Institut (KSI)

Die Jugendhilfe sieht sich kontinuierlich vor neue oder sich wandelnde Herausforderungen gestellt. Wer diesen Herausforderungen gewachsen sein will, der muss die Neuerungen thematisieren und sich mit ihnen auseinandersetzen.

Die Jahrestagung für die Mitglieder von Jugendhilfeausschüssen im Rheinland informiert über aktuelle Entwicklungen in der Jugendhilfe. Darüber hinaus werden sich daraus ergebende Problemstellungen diskutiert, gemeinsam Perspektiven entwickelt und aufgezeigt.

Die Tagung versteht sich nicht nur als Forum für den fachlichen Diskurs. Sie dient auch als Rahmen für den kollegialen Austausch, bei dem Netzwerke gemeinsamer Ideen und Initiativen gepflegt werden können.

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