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Aktuelle Termine

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Aktueller Hinweis (Corona bzw. COVID-19)!

+++ Vielen Dank für Ihr Interesse am Fortbildungsangebot des LVR-Landesjugendamts Rheinland. Ab dem 1. September führt das LVR-Landesjugendamt auch wieder Präsenzveranstaltungen durch.

Maßgeblich für die Durchführung dieser Veranstaltungen, die wir nur mit sehr begrenzter Teilnehmendenzahl und unter besonderen räumlichen Gegebenheiten anbieten können, ist die jeweils geltende Corona-Schutzverordnung des Landes NRW. Derzeit gelten für den LVR unter anderem folgende Maßnahmen und Standards:

  • Die bei der Online-Anmeldung erfassten Daten werden auch zur möglichen Rückverfolgbarkeit infektionsrelevanter Kontakte aufbewahrt und verwendet.
  • Bei den Veranstaltungen wird durch organisatorische Maßnahmen (Anzahl Teilnehmer*innen, Größe des Raumes und Bestuhlung) ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten. Das gilt auch im Wartebereich, beim Betreten und Verlassen des Gebäudes und in Fluren.
  • Der Seminarraum wird regelmäßig (mindestens 1x stündlich) durch die Seminarleitung oder eine beauftragte Person gelüftet.
  • Seminarräume werden nach einer Nutzung werktäglich gereinigt.
  • Wenn in einzelnen Bereichen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) erforderlich. Bei Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen Räumlichkeiten ist außerhalb des Sitzplatzes eine MNB zu tragen.
  • Gäste waschen sich nach Betreten der Veranstaltungsräumlichkeiten die Hände bzw. desinfizieren sich die Hände an bereitgestellten Spendern.

Daneben bemühen wir uns, möglichst viele Veranstaltungen in die digitale Form eines Online-Seminars (oder ähnliches) zu überführen. Für die Termine, für die uns das gelingt, erhalten ursprünglich angemeldete Teilnehmer*innen eine gesonderte Information. Zudem werden diese Veranstaltungen dann entsprechend im Katalog zu finden sein.

Wir freuen uns, wenn wir Sie bald wieder auf einer unserer Veranstaltungen begrüßen können.

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Alle Termine finden Sie im Online-Katalog

Weitere Fachtagungen, Seminare und Zertifikatskurse des LVR-Landesjugendamtes finden Sie im Online-Fortbildungskatalog.

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Netzwerke gestalten. Neue Methoden für die Arbeit im Netzwerk

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17. September 2020

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Mit der Fortbildungsreihe »Netzwerke gestalten!« möchte die Koordinationsstelle Kinderarmut Sie umfassend bei der Arbeit in und mit Netzwerken unterstützen. Denn Netzwerke leben von dem Nutzen, den sie stiften.

Visuelle Kommunikation auf wissenschaftlicher Basis. Geht das? Na klar!

Erfolge, Herausforderungen und Wünsche sichtbar zu machen, ermöglicht die Zukunftsgestaltung mit Gleichgesinnten. Je offener und intensiver dieser Austausch ist, desto besser können gemeinsame Ziele erreicht werden. Durch die vorgestellten Methoden wird Ihr Netzwerk offener. Gleichzeitig intensivieren Sie Ihren Austausch von Erfahrungen und Wissen.

Die vorgestellten Methoden unterstützen das und verbinden wissenschaftliche Expertise mit visueller Kraft. Durch visuelle Anker ermöglichen Sie sich und Ihrem Netzwerk eine klare Kommunikation und das Erkennen neuer Zusammenhänge.

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Achtsamkeit mit Kindern: Achtsamkeits-, Spiel- und Theaterpädagogik in der OGS und in anderen Bildungseinrichtungen. Zertifikatskurs zur Achtsamkeitspädagogin/zum Achtsamkeitspädagogen

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Start/Wiedereinstieg: 25./26. September 2020

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Der Zertifikatskurs befähigt Sie, Achtsamkeit, Selbstfürsorge sowie Spiel- und Theaterpädagogik im pädagogischen Alltag einzusetzen und dabei viel Spielfreude zu erfahren. Die Lernatmosphäre ist intensiv und gleichzeitig gerne und viel fröhlich.

Das Lernen in der Gruppe beginnt bei sich selbst in einer Atmosphäre von Offenheit und Nähe und bietet Gelegenheit, bereits während des Kurses eine Fülle von Methoden und Einsichten im beruflichen und privaten Alltag auszuprobieren. Bewegungseinheiten, auch in der Natur, Gesprächsrunden, Kurzvorträge der Dozentinnen, Gruppenarbeit, Meditationen und Spiel- und Theaterelemente gehören zum Programm.

Der Umfang beträgt insgesamt 18 Tage

  • 6 Module / 12 Seminartage in der Zentrale des Landschaftsverbandes Rheinland in Köln
  • 3 Tage Zeitaufwand Praxisprojekt
  • 3 Tage Zeitaufwand Abschlussarbeit/-reflexion

Module

Sie erkennen, was Achtsamkeit ist und wie sie hilft, Stress zu reduzieren: von der bewussten Körperwahrnehmung über die Beherrschung des Gedankenkarussells bis hin zum gesunden Umgang mit schwierigen Gefühlen.

Eine gute Wahrnehmung ist Grundlage für ein Handeln, das Ihnen gemäß ist. Erkennen Sie, wie Achtsamkeit und Selbstfürsorge im beruflichen (und privaten) Tun ohne großen Aufwand lebendig werden.

Dabei begleiten Sie von Anfang an Audiodateien mit allen Grundübungen und ein Handbuch.

Sie erfahren, wie Sie mit spiel- und theaterpädagogischen Methoden Achtsamkeit leicht im Berufsalltag und Zuhause mit Kindern leben können. Sie lernen die besondere Wachheit kennen, die authentische, humorvolle, spannende Prozesse gemeinsam mit den Kindern entstehen lässt: offene Kommunikation, Spiel-Freude und die eigene Kreativität entdecken.

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Beratungskompetenz von Fachberatungen stärken

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Stärken stärken – Entdeckung meiner Talente und Stärken

5. bis 7. Oktober 2020

Kardinal-Schulte-Haus (KSH), Bergisch Gladbach-Bensberg

Entdecken Sie, was wirklich in Ihnen steckt und wie Sie Ihre Fähigkeiten und Stärken erfolgreich einsetzen können!

In diesem Seminar haben Sie Gelegenheit zur intensiven Auseinandersetzung mit sich selbst.

Sie reflektieren Ihre Stärken und Werte, entdecken welche Motivatoren Ihr Verhalten im beruflichen und persönlichen Alltag lenken, setzen sich mit der eigenen Erfolgsgeschichte auseinander und erfahren sich und Ihr Fremdbild durch zahlreiche Interaktionen in Kleingruppen, der Erstellung und Auswertung eines Persönlichkeits- und Stärkentests sowie in einem persönlichen Coaching durch einen Trainer/Coach.

Dieses Training richtet sich an Fachberatungen in Entwicklungs- und Veränderungsphasen, indem persönliche Stärken und innere Ressourcen reflektiert werden. Je mehr eine Person versteht, welche Stärken sie besitzt, welche Werte sie antreiben und welches Fremdbild sie erzeugt, umso besser kann sie zum bewussten Gestalter ihres beruflichen und persönlichen Umfeldes werden. Dieses Training unterstützt Fachberatungen.

Gleichzeitig ist der Ansatz Stärken stärken ein wichtiger Bestandteil pädagogischer Arbeit in den Einrichtungen. Neben der persönlichen Auseinandersetzung geht es um Transfermöglichkeiten in die Einrichtungen und der Etablierung einer stärkeorientierten Arbeitskultur.

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Beteiligungswerkstatt "Gute Orte". Junge Menschen aus stationären Einrichtungen der Erziehungshilfe in NRW beteiligen sich

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14. Oktober 2020

Wuppertal, Silvio-Gesell-Tagungsstätte

Was ist eigentlich ein „guter Ort“? Wie muss es da sein? Wie sollten die Menschen sein, auf die man dort trifft? Was kann ich selbst dazu beitragen? Ist die Einrichtung, in der ich lebe, ein guter Ort? Was könnte sie zu einem besseren Ort machen?

Das sind Fragen, mit denen wir uns beschäftigen wollen. Mithilfe bunter Methoden sollen ein Austausch ermöglicht und der Blick über den eigenen Tellerrand hinaus angeregt werden. Das Ziel ist, dass die teilnehmenden Kinder, Jugendlichen und Fachkräfte mit neuen Ideen in die Einrichtung zurückkehren und dazu beitragen, sie zu einem lebens- und liebenswerten Ort zu machen.

Während der Beteiligungswerkstatt stehen die Interessen, Meinungen und Perspektiven von Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt und bieten Anlass für Veränderungen.

Wir geben die Möglichkeit, dass sich junge Menschen und Fachkräfte aus verschiedenen Einrichtungen austauschen, voneinander lernen und neue Ideen entwickeln können.

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[Online-Seminar] Praxisworkshop Talentförderung: Talente von allen Jugendlichen in den Blick nehmen

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28. Oktober 2020

Internet-Seminar, Teilnahme online

+++ Hinweis: Dieser ursprünglich als Präsenzveranstaltung geplante Workshop findet jetzt online statt. +++

Das NRW-Zentrum für Talentförderung und die Koordinationsstelle Kinderarmut im LVR-Landesjugendamt Rheinland laden gemeinsam herzlich dazu ein, den Blick auf Talentförderung zu weiten und junge Talente aus weniger privilegierten Familien in den Blick zu nehmen. Der zweitägige Praxisworkshop „Talentförderung“ richtet sich an Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter.

Im Fokus des Praxisworkshops stehen Jugendliche und junge Heranwachsende aus weniger privilegierten Familien mit überdurchschnittlichen Leistungen im Lebenskontext. Diese Jugendlichen leben in einem familiären Umfeld, das nicht über die finanziellen Möglichkeiten und Erfahrungen im Bildungssystem sowie Zugänge zu beruflichen und akademischen Netzwerken verfügt.

Gemeinsam wird in dem Workshop erarbeitet, wie Talentförderung auch (Lebens-)Leistungen über Schulnoten hinaus bewerten kann. Mit einer erweiterten Suchlogik werden auch solche Leistungen in den Blick genommen, die zumeist nicht oder nur unzureichend über Schulnoten abbildbar sind. Dies sind zum Beispiel Sprachkenntnisse, gesellschaftliches Engagement und besondere organisatorische oder unternehmerische Fähigkeiten. Trennungen im Elternhaus, Umzüge, aber auch die Betreuung von Geschwistern oder das Jobben zur Aufbesserung des Familieneinkommens fordern junge Menschen und können die schulische Leistungsfähigkeit beeinträchtigen und die Entfaltung von Talenten behindern.

Das 2. Modul dieser Veranstaltung findet am 25. November 2020 ebenfalls als Online-Seminar statt.

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Kommunale Koordination in Präventions- und Bildungslandschaften erfolgreich gestalten

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Ein Qualifizierungskurs für Fachkräfte in kommunalen Ämtern, die handlungsfeld- und systemübergreifende Netzwerkstrukturen initiieren und koordinieren

Start 28. bis 30. Oktober 2020

Dortmund, Jugendgästehaus

Zu gelingendem Aufwachsen beizutragen gelingt nur, wenn die verantwortlichen Akteure aus den verschiedenen Handlungsfeldern und Systemen kontinuierlich zusammenarbeiten. Die komplexen Lebens- und Problemlagen von Kindern, Jugendlichen und Familien erfordern eine ganzheitliche Betrachtung und sind nur im vernetzten Miteinander adäquat zu beantworten.

Zentrale Verantwortung kommt den kommunalen Ämtern zu. Sie sind im Rahmen ihrer Planungs- und Steuerungsverantwortung gefordert, Präventionsketten und Bildungslandschaften sowohl ämterübergreifend als auch in Abstimmung mit den Trägern und Anbietern vor Ort in den Sozialräumen und Regionen auf- und auszubauen.

Der Aufbau und die Gestaltung solcher Netzwerkstrukturen erfordern eine kommunale Koordination. Die mit der Aufgabe beauftragten Fachkräfte sind der „Motor“ der Netzwerke und der Entwicklungen innerhalb der Ämter. Da es sich um eine relativ neue Gestaltungsaufgabe handelt, befinden sie sich dabei in einem Prozess des learning by doing. Sie brauchen Unterstützung bei der Rollenklärung und -findung und müssen sich das für die Netzwerkarbeit und für Organisationsentwicklungsprozesse erforderliche Wissen aneignen.

Diesen Bedarf greift der Qualifizierungskurs der LVR- und LWL-Landesjugendämter auf. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Fachkräfte in kommunalen Ämtern, die für die Koordination von handlungsfeld- und systemübergreifenden Netzwerkstrukturen zuständig sind.

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Zertifikatskurs Inklusion in Zusammenarbeit von Fachkräften aus Kita und Frühförderung (1. Staffel)

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Start 2./3. November 2020

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Zu gelingendem Aufwachsen beizutragen gelingt nur, wenn die verantwortlichen Akteure aus den verschiedenen Handlungsfeldern und Systemen kontinuierlich zusammenarbeiten. Die komplexen Lebens- und Problemlagen von Kindern, Jugendlichen und Familien erfordern eine ganzheitliche Betrachtung und sind nur im vernetzten Miteinander adäquat zu beantworten.

Zentrale Verantwortung kommt den kommunalen Ämtern zu. Sie sind im Rahmen ihrer Planungs- und Steuerungsverantwortung gefordert, Präventionsketten und Bildungslandschaften sowohl ämterübergreifend als auch in Abstimmung mit den Trägern und Anbietern vor Ort in den Sozialräumen und Regionen auf- und auszubauen.

Der Aufbau und die Gestaltung solcher Netzwerkstrukturen erfordern eine kommunale Koordination. Die mit der Aufgabe beauftragten Fachkräfte sind der „Motor“ der Netzwerke und der Entwicklungen innerhalb der Ämter. Da es sich um eine relativ neue Gestaltungsaufgabe handelt, befinden sie sich dabei in einem Prozess des learning by doing. Sie brauchen Unterstützung bei der Rollenklärung und -findung und müssen sich das für die Netzwerkarbeit und für Organisationsentwicklungsprozesse erforderliche Wissen aneignen.

Diesen Bedarf greift der Qualifizierungskurs der LVR- und LWL-Landesjugendämter auf. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Fachkräfte in kommunalen Ämtern, die für die Koordination von handlungsfeld- und systemübergreifenden Netzwerkstrukturen zuständig sind.

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Fachtagung Adoption. Offene Adoption: Modeerscheinung oder ernsthafte Chance?

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5. November 2020

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Rechtslage, Herausforderungen, Grenzen, Bedingungen für das Gelingen

Die Politik macht es nach jahrelanger Vorarbeit bis zuletzt spannend: Das für das vierte Quartal 2020 angekündigte Inkrafttreten des neuen Adoptionshilfegesetzes wird sich nunmehr voraussichtlich verzögern. Unabhängig davon hat uns ein Schwerpunkt der geplanten Neuregelungen, nämlich das Installieren verschiedener Maßnahmen zur Förderung offenerer Adoptionsformen, zur Durchführung dieser Veranstaltung angeregt.

Am Vormittag stellt der Richter Christian Braun vom Amtsgericht Frankfurt/Main die aktuellen und zukünftig geplanten Regelungen zum Thema Offenheit von Adoptionen vor. Dieses juristische Spannungsfeld birgt diverse Widersprüche. Insbesondere steht dem Recht des Kindes auf Kenntnis seiner Abstammung das grundsätzlich geschützte Elternrecht der Adoptiveltern gegenüber. Auch das Offenbarungs- und Ausforschungsverbot lässt sich nicht ohne Weiteres mit den geplanten Regelungen zur strukturellen Offenheit zusammenbringen.

Hieran anknüpfend soll die Bedeutung einer kommunikativen und strukturellen Offenheit für das Kindeswohl diskutiert werden, um der Fachkraft der Adoptionsvermittlung eine mögliche Orientierungshilfe für ihre fachliche Positionierung an die Hand zu geben.

Am Nachmittag wird die Psychotherapeutin und Autorin Irmela Wiemann unter Berücksichtigung der Lebensthemen adoptierter Kinder und Jugendlicher die Chancen, Voraussetzungen und Grenzen geöffneter Adoptionsformen erläutern. Denn es bedarf vieler Rahmenbedingungen, damit Adoptiveltern den Sinn geöffneter Adoptionen verstehen, Kinder bei ihrer Identitätsentwicklung und die leiblichen Eltern bei ihrem Trauerprozess unterstützt werden. Irmela Wiemann wird u. a auch Aspekte der Biografiearbeit beleuchten und konkrete Formulierungsvorschläge für Gespräche mit Adoptivkindern über deren Ursprungsfamilie vorstellen. Manche Eltern sehen sich außerstande, sich auf eine offene Adoption einzulassen. Wie dies den Kindern hilfreich vermittelt werden kann, soll ebenfalls Thema sein.

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Aushandlung ambulanter Erziehungshilfen: Bestimmt der Preis die Qualitätserwartung oder bestimmt die Qualitätserwartung den Preis?

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16. bis 18 November 2020

Köln, Bürgerhaus Kalk

Die ambulanten Hilfen zur Erziehung erfahren in den letzten Jahren einen stetigen Zuwachs. Demzufolge entwickeln Träger ihre Angebotsstrukturen weiter und es entstehen neue Trägerlandschaften. Differenzierte Formen von ambulanten Hilfen bilden sich heraus und bekommen eine wachsende Bedeutung. Diese Entwicklung stellt sowohl die freien als auch die öffentlichen Träger vor besondere Herausforderungen in der gemeinsamen Gestaltung. Die Sicherung von Qualitätsstandards sowie nachhaltige Qualitätsentwicklung, Schaffung von passgenauen und effizienten Angeboten, die Festlegung von Fachleistungsstundensätzen und das Preis-Leistungs-Verhältnis bekommen daher eine zunehmende Gewichtung. Gleichzeitig werfen sie viele Fragen und Unsicherheiten auf. Von den freien und öffentlichen Trägern erfordert dies ein hohes Maß an Kooperation und Abstimmung, um eine Transparenz herzustellen und eine Weiterentwicklung der ambulanten Leistungen zu planen.

Doch wie kann die Umsetzung gelingen?

Die LAG öffentliche und freie Wohlfahrtspflege NRW und die beiden Landesjugendämter haben sich mit diesen Fragen auseinandergesetzt und eine Arbeitsempfehlung entwickelt. Im Rahmen des Seminars werden die zentralen Inhalte vorgestellt, praktische Umsetzungen erprobt und ein gemeinsamer Austausch gefördert.

Teilnehmende, die sich gemeinsam als Tandem freie/öffentliche Träger bzw. Pädagogik/Verwaltung anmelden, werden bevorzugt berücksichtigt

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Fachtagung FamFG 2020: Kinderschutz im Hochkonflikt

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26. November 2020

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Vor dem Hintergrund veränderter Geschlechterrollen in Kernfamilien hat sich auch die Rollengestaltung in Trennungsfamilien verändert.

Mehr als in der Vergangenheit möchten beide Eltern in das Leben ihrer Kinder involviert bleiben. Das betrifft sowohl das Sorgerecht, aber vor allem auch die Umgangs- und Betreuungsregelungen für die Kinder. Damit gewinnen Fragen der elterlichen Kooperation an Bedeutung.

Vielfach gelingt es den Eltern jedoch nicht, ihre Konflikte über Umgang, Unterhalt und die vielfältigen Angelegenheiten der Kinder zu lösen. Erfahrungen aus der Beratungspraxis zeigen, dass hochstrittige Trennungen, bei denen es zu wiederholten gerichtlichen Auseinandersetzungen kommt, zugenommen haben.

Frau Prof. Dr. Walper vom Deutschen Jugendinstitut München greift in ihrem Vortrag Befunde zu den Belastungen betroffener Kinder aus hochstrittigen Trennungsfamilien auf und diskutiert anhand einer ländervergleichenden Studie, inwieweit hochstrittige Trennungen in Deutschland, England und den Niederlanden als relevant für den Kinderschutz eingestuft werden.

In einer anschließenden Podiumsdiskussion werden die Ergebnisse aus unterschiedlichen Blickwinkeln diskutiert und gemeinsam überlegt, wie der »Kinderschutz im Hochkonflikt « gewahrt bleiben kann.

+++ Hinweis: Diese Veranstaltung wird in zwei Durchgängen mit jeweils 50 Teilnehmenden durchgeführt: Durchgang am Vormittag von 9.00 bis 12.00 Uhr; Durchgang am Nachmittag von 13.30 bis 16.30 Uhr. Entsprechende Anmeldemöglichkeiten finden Sie nachstehend. +++

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Teilhabe sichern auch wir! Basiswissen für Fachkräfte zu Armut bei Kindern und Jugendlichen

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10. März 2021

Köln, Zentralverwaltung des LVR

In einem reichen Land wie Deutschland leben viele Kinder und Jugendliche in Armut. Ein Leben in Armut wirkt sich auf die Entwicklungschancen und Perspektiven von Kindern und Jugendlichen aus. Es besteht daher Handlungsbedarf, um die Teilhabemöglichkeiten von allen Kindern und Jugendlichen zu fördern. Fachkräfte, die die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen durch ihre Arbeit mitgestalten, können dabei einen wichtigen Beitrag leisten. Grundlage hierfür ist das Wissen über Armut und ihre Folgen bei Kindern und Jugendlichen.

Unter welchen Armutsfolgen leiden Kinder und Jugendliche? Welche Konzepte der Armutsmessung gibt es? Was ist kindbezogene Armutsprävention? Diese und weitere Fragen wird das Tagesseminar aufgreifen. Ziel des Seminars ist es, Basiswissen zu Armut bei Kindern und Jugendlichen zu vermitteln und hierüber miteinander ins Gespräch zu kommen.

Die LVR-Koordinationsstelle Kinderarmut lädt herzlich dazu ein, im Rahmen des Tagesseminars einen tieferen Einblick in das Themenfeld Kinderarmut zu erhalten, hierüber miteinander zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen.

Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte aus der freien und öffentlichen Jugendhilfe und aus den Bereichen Gesundheit, Schule und Soziales sowie Koordinierende von Netzwerken gegen Kinderarmut. Am Themenfeld interessierte Personen sind ebenfalls herzlich willlkommen.

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