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Weitere Fachtagungen, Seminare und Zertifikatskurse des LVR-Landesjugendamtes finden Sie im Online-Fortbildungskatalog.

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Kindern eine Stimme geben: Das themenzentrierte Kinderinterview in der Trennungs- und Scheidungsberatung

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4. bis 5. März 2020

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Eltern, die sich trennen, stehen vor der Aufgabe, einen Weg zu finden, wie sie in Zukunft ihre Elternverantwortung unter den veränderten Bedingungen gestalten. Das ist nicht leicht, wenn heftige Emotionen die Kommunikation mit dem anderen Elternteil erschweren und die Eltern mit der Bewältigung äußerer Veränderungen und innerer Verarbeitungsprozesse ihrer Trennung beschäftigt sind. Dabei kann die Situation der von der Trennung betroffenen Kinder aus dem Blick geraten.

Dieses Seminar richtet sich an Beraterinnen und Berater, die Eltern darin unterstützen, die notwendigen familiären Entscheidungen zu treffen und dabei die Gefühle, Bedürfnisse und Wünsche der Kinder berücksichtigen wollen.

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Bewilligt? Sozialrechtliche Fragen in der Pflegekinderhilfe

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10. März 2020

Hamm, Heinrich-von-Kleist-Forum

Mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) erfolgt eine Neuordnung der Behindertenhilfe, die auch für Pflegekinder mit geistiger, körperlicher oder seelischer Behinderung von Bedeutung ist und zahlreiche Fragen aufwirft: Welche Konsequenzen haben die Änderungen des BTHG für die Pflegekinderhilfe? Welcher Träger ist für die Unterbringung von jungen Menschen mit Behinderung in einer Pflegefamilie zuständig? Welche zusätzlichen Leistungen können beantragt werden?

Im Rahmen einer Tagesveranstaltung gibt Diana Eschelbach einen Überblick über die Rechtsgrundlagen für Pflegekinder mit Behinderungen in Bezug insbesondere auf die sachliche Zuständigkeit von Jugendamt oder Sozialhilfeträger sowie die für die Pflegekinderhilfe relevanten Neuerungen durch das Bundesteilhabegesetz. Zusammen mit den Teilnehmenden sollen Antworten unter anderem auf oben genannte Fragestellungen erarbeitet werden und ein Austausch untereinander stattfinden.

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Aufwachsen in risikobehafteten Strukturen: Erkennen – Verstehen – Gemeinsam Handeln

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10. März 2020, Köln, Zentralverwaltung des LVR

Kinder und Jugendliche wachsen vielfach in einem Umfeld auf, das von risikobehafteten Strukturen geprägt ist und das zahlreiche Herausforderungen birgt. Sowohl im familiären Umfeld als auch im Sozialraum müssen viele Kinder und Jugendliche psychische und physische Gewalt (mit)erleben. Auch im Internet können sie Gewalt erleben und unbedarft mit jugendgefährdenden Inhalten in Kontakt kommen. Als Mitglieder unserer Gesellschaft sehen sie sich in ihrem Alltag mit extremistischem und menschenfeindlichem Gedankengut konfrontiert. Und – nach wie vor – wachsen sehr viele Kinder und Jugendliche in Armut auf.

Der Landesarbeitskreis Jugendhilfe, Polizei und Schule NRW möchte diesen Herausforderungen durch eine verbesserte Kooperation der Akteurinnen und Akteure aus den Bereichen Jugendhilfe, Polizei und Schule begegnen.

Ziel der Veranstaltung ist, Wege und Handlungsoptionen zu erkennen, die es Kindern und Jugendlichen ermöglichen, ihre Persönlichkeit und ihr Selbstwertgefühl zu entwickeln und als Heranwachsende ihren Platz in unserer demokratischen Gesellschaft und der Berufswelt zu finden.

Der Fachtag bietet neben Vorträgen und Workshops aus verschiedenen professionellen Blickrichtungen Gelegenheit zu Austausch und Vernetzung.

Eine Kooperationsveranstaltung des Landesarbeitskreises Jugendhilfe, Polizei und Schule NRW (lak-nrw.de).

Weitere Informationen finden Sie im Veranstaltungsflyer, der im unteren Teil der Seite heruntergeladen werden kann.

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Teilhabe sichern auch wir! Basiswissen für Fachkräfte zu Armut bei Kindern

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12. März 2020

Köln, Zentralverwaltung des LVR

In einem reichen Land wie Deutschland leben viele Kinder und Jugendliche in Armut. Ein Leben in Armut wirkt sich auf die Entwicklungschancen und Perspektiven von Kindern und Jugendlichen aus. Es besteht daher Handlungsbedarf, um die Teilhabemöglichkeiten von allen Kindern und Jugendlichen zu fördern. Fachkräfte, die die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen durch ihre Arbeit mitgestalten, können dabei einen wichtigen Beitrag leisten. Grundlage hierfür ist das Wissen über Armut und ihre Folgen bei Kindern und Jugendlichen.

Unter welchen Armutsfolgen leiden Kinder und Jugendliche? Welche Konzepte der Armutsmessung gibt es? Was ist kindbezogene Armutsprävention? Diese und weitere Fragen wird das Tagesseminar aufgreifen. Ziel des Seminars ist es, Basiswissen zu Armut bei Kindern und Jugendlichen zu vermitteln und hierüber miteinander ins Gespräch zu kommen.

Die LVR-Koordinationsstelle Kinderarmut lädt herzlich dazu ein, im Rahmen des Tagesseminars einen tieferen Einblick in das Themenfeld Kinderarmut und Armutssensibilität zu erhalten, hierüber miteinander zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen.

Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte aus der freien und öffentlichen Jugendhilfe und aus den Bereichen Gesundheit, Schule und Soziales, Koordinierende von Netzwerken gegen Kinderarmut. Am Themenfeld interessierte Personen sind ebenfalls herzlich willkommen.

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Wir sind OGS! Die offene Ganztagsschule für Kinder und mit Kindern gemeinsam gestalten

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Eine Kooperationsveranstaltung der Landeselternschaft Grundschulen NW e.V. und der beiden LVR und LWL-Landesjugendämter Rheinland und Westfalen-Lippe

14. März 2020

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Die Gestaltung des Lebens- und Lernraums „Offene Ganztagsschule“ ist eine gemeinsame Aufgabe aller Beteiligten. Kinder brauchen vielfältige Bildungsgelegenheiten für ein Lernen mit allen Sinnen.

Sie brauchen Erwachsene, die sie mit Kreativität, Freude und Sachverstand in ihrer Entwicklung zu einer starken Persönlichkeit begleiten.

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir zunächst einen Blick auf die rechtlichen und pädagogischen Grundlagen der OGS werfen. Dann wollen wir uns die Frage stellen, wie eine OGS aus Kindersicht weiterentwickelt werden kann.

Zentrale Elemente des offenen Ganztags sind Raum, Rhythmisierung und Mitgestaltung. Wir laden Sie ein, in den Dialogforen anhand von Praxisbeispielen eigene Wege für das gemeinsame Gestalten Ihrer offenen Ganztagsschule zu finden.

Der Fachtag richtet sich an Eltern aller Grundschulen in NRW, Trägervertreter*innen , OGS-Koordinatoren*innen sowie pädagogische Fachkräfte, Schulleitungen und Lehrkräfte.

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Jugendhilfekonferenz zur Umsetzung einer eigenständigen Jugendpolitik im Rheinland

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6. bis 8. Mai 2020

Bonn, Gustav-Stresemann-Institut (GSI)

Wenn Eltern-Paare sich trennen oder auch später, können Konfliktsituationen entstehen, auf die sie selbst nicht vorbereitet sind.

Schnell sind Streitigkeiten eskaliert und der ehemalige Partner/die ehemalige Partnerin zeigt fremde Verhaltensweisen, die gegenseitiges Vertrauen erschweren.

Paare suchen häufig erst professionelle Hilfe, wenn sie miteinander keine konstruktive Gesprächsebene mehr halten können. Manche werden von Dritten in die Beratung "geschickt".

Mediation eröffnet aus dem Konflikt heraus eine Zukunft und bietet den Parteien eine Struktur, in der sch sich aufgehoben fühlen.

In diesem Seminar steht der kraftvoll Umgang mit Konflikten im Vordergrund. Es kann erlebt werden, dass, sobald die Konflikte Platz haben, das darauf folgende Verhandeln um Lösungen leichter geht.

Ziel der Fortbildung ist es, Grundhaltungen, Methoden und Techniken der Mediation am Beispiel einer strittigen Familiensituation kennen zu lernen, (evtl. aufzufrischen) und zu erproben.

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Netzwerktreffen der LVR-Koordinationsstelle Kinderarmut im Frühjahr 2020: Austauschforum der Koordinierenden kommunaler Netzwerke gegen Kinderarmut und Präventionsketten

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31. Januar 2020

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Um Grenzüberschreitungen in der Beziehung zwischen pädagogischen Fachkräften und Kindern zu vermeiden, müssen präventiv Strukturen aufgebaut und entwickelt werden, um die Mitarbeitenden für risikoreiche Situationen zu sensibilisieren und sich auf Alternativen zu verständigen.

Im Tagesseminar »Gewaltfreiheit in der Kita« wird aufgezeigt, welche Methoden existieren, um mit Kita-Teams präventiv zu arbeiten und Abläufe für kompetentes, verantwortungsvolles Handeln zu erarbeiten, falls es dennoch zu einer Grenzverletzung in der Kindertageseinrichtung kommt.

Dafür werden Methoden und Materialien zur Auseinandersetzung mit der Thematik vorgestellt und die Teilnehmenden zum Einsatz der Methoden befähigt. Aktuelle Materialien und Literaturhinweise geben die Möglichkeit für eine weitergehende Beschäftigung mit dem Thema.

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Zertifikatskurs für Ergänzungskräfte in der offenen Ganztagsschule im Primarbereich 2020

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Start: 27. bis 29. März 2020

Remscheid, Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW

Eine Kooperationsveranstaltung der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW, des LVR-Berufskollegs. Fachschulen des Sozialwesens und des LVR-Landesjugendamtes Rheinland

Mehr Zeit für allgemeine Bildung und ein Lernen mit allen Sinnen, für Spiel und Sport, Essen und Trinken, Musik und Kunst im Unterricht wie in den sozial-, freizeit- sowie kulturpädagogischen Angeboten des offenen Ganztags - auf vielfältige Weise will die offene Ganztagsschule die Mädchen und Jungen in ihrer individuellen ganzheitlichen Entwicklung begleiten und unterstützen.

Sie will zudem die Familien entlasten und die Mütter und Väter in der Erfüllung ihrer Erziehungsverantwortung stärken.

Um diese Ziele zu erreichen, arbeiten Jugendhilfe und Schule und andere Bildungspartner eng zusammen. Die Kinder sollen diesen »Professionsmix« dabei als eine vielseitige, zugleich aufeinander abgestimmte Entwicklungsförderung erfahren.

Neben pädagogischen Fachkräften (Sozialpädagogen*innen, Erziehern*innen) arbeiten auch nicht im pädagogischen Arbeitsfeld ausgebildete Mitarbeiter*innen als »Ergänzungskräfte« in der OGS. Auch sie müssen den vielfältigen Anforderungen des pädagogischen Alltags mit angemessener Qualität begegnen können.

Zu ihrer Unterstützung bieten die Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW, das LVR-Berufskolleg. Fachschulen des Sozialwesens und das LVR-Landesjugendamt Rheinland gemeinsam diesen Zertifikatskurs an.

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Teilhabe und Selbstbestimmung – ein gemeinsamer Auftrag von Kita, Tagespflege und (interdisziplinärer) Frühförderung!

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30. März 2020

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Nachdem Ende 2016 das „Gesetz zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung“ – abgekürzt: das Bundesteilhabegesetz (BTHG) – in Kraft getreten ist, soll aus dem bisherigen Fürsorgesystem ein modernes System der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung werden. Hintergrund und Ziel der Gesetzesreform ist die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, die die Rechte von Menschen mit Behinderung auf Teilhabe und gesellschaftliche Inklusion in den Vordergrund stellt.

In Kindertagesstätten, der Kindertagespflege und in der (Interdisziplinären) Frühförderung werden im Rahmen der Eingliederungshilfe heilpädagogische Leistungen für Kinder mit (drohender) Behinderung von der Geburt bis zur Einschulung erbracht, zum Teil parallel. Damit die unterschiedlichen Fördermaßnahmen zugunsten der Kinder ineinandergreifen und aufeinander abgestimmt werden können, nimmt die Zusammenarbeit der Fachkräfte der unterschiedlichen Institutionen einen hohen Stellenwert ein. Wie diese gestaltet werden kann, wird in dieser Veranstaltung gemeinsam erörtert.

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Neue Perspektiven in der Kindertagesbetreuung. Fachtag

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20. April 2020

Bergisch Gladbach, Ratssaal des Rathaus Bensberg

In der Debatte um eine gute Kindertagesbetreuung treffen verschiedene Perspektiven aus Wissenschaft, Politik und Praxis zusammen. In Wechselwirkung miteinander führen diese zu einer sich stetig weiterentwickelnden Qualität im Bereich der frühkindlichen Bildung und Erziehung. Gleichzeitig ergeben sich neue Herausforderungen für die Umsetzung der wachsenden Anforderungen für pädagogische Fachkräfte und Träger.

Die Fachtagung eröffnet einen Überblick über neuere Forschungen und ihre Bedeutung für die Praxis und appelliert an eine kindgerechte Politik, die das Wohl des Kindes in den Vordergrund stellt.

Das Kindergartenmuseum hat in Zusammenarbeit mit der Stadt Bergisch Gladbach und dem LVR-Landesjugendamt Rheinland diese Fachtagung initiiert und zwei renommierte Referent*innen aus der Wissenschaft und Politik eingeladen, gemeinsam Konzepte für eine zeitgemäße Weiterentwicklung institutioneller Formen der Tagesbetreuung und Bildungsförderung für Kinder zu erörtern.

Anlass für die Veranstaltung sind gleich zwei Jubiläen des Kindergartenmuseums: die Gründung des gemeinnützigen Vereins Kindergartenmuseum e.V. vor 25 Jahren und das 15-jährige Bestehen des Kindergartenmuseums in Bergisch Gladbach.

Wir laden alle Fachkräfte der Kommunen, freien Trägerund Initiativen, aber auch aus Politik und Wissenschaft sowie die interessierte Öffentlichkeit zu dieser Veranstaltung herzlich ein, gemeinsam zu diskutieren und zu feiern.

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Careleaving in der Pflegekinderhilfe

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Careleaving in der Pflegekinderhilfe
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14. bis 15. Mai 2020

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Der Prozess des „Careleaving“ – der Übergangsprozess von jungen Menschen aus stationären Erziehungshilfen hin zu einem eigenständigen und selbstbestimmten Leben – ist bundesweit in den letzten Jahren verstärkt in den wissenschaftlichen und fachlichen Fokus gelangt. Verschiedene Studien weisen darauf hin, dass Careleaver*innen deutlich früher als andere Jugendliche in ein eigenständiges Leben überführt werden und im Hinblick auf ihre persönliche Entwicklung, ihre materielle Ausstattung und ihre soziale Unterstützung besonders gefährdet sindn. Auch auf Pflegekinder trifft dies zu, wenngleich einige der Problemstellungen durch die familienanaloge Ausgestaltung der Hilfe abgemildert sein können. Im Gegenzug stehen Pflegekinder jedoch vor ganz eigenen Herausforderungen wie bspw. diffusen Ängsten und Sorgen in Bezug auf die zukünftige Beziehungsgestaltung zur Pflegefamilie sowie dem häufig fehlenden Rückhalt einer Peer-Group mit einem ähnlichen Erfahrungshintergrund.Die Fortbildung fokussiert explizit die spezifischen Bedarfe von Pflegekindern (und Pflegeeltern) beim Übergang ins Erwachsenenleben, gibt einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen und soll Anreize und Impulse zum Beschreiten neuer Wege bei der fachlichen Begleitung von Pflegekindern (und Pflegefamilien) in die Selbstständigkeit setzen.

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Paare im Ausnahmezustand: Trennung, Scheidung, Elternstreit - Mediationstechniken in der Beratung strittiger Eltern

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Paare im Ausnahmezustand
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6. bis 8. Mai 2020

Bonn, Gustav-Stresemann-Institut (GSI)

Wenn Eltern-Paare sich trennen oder auch später, können Konfliktsituationen entstehen, auf die sie selbst nicht vorbereitet sind.

Schnell sind Streitigkeiten eskaliert und der ehemalige Partner/die ehemalige Partnerin zeigt fremde Verhaltensweisen, die gegenseitiges Vertrauen erschweren.

Paare suchen häufig erst professionelle Hilfe, wenn sie miteinander keine konstruktive Gesprächsebene mehr halten können. Manche werden von Dritten in die Beratung "geschickt".

Mediation eröffnet aus dem Konflikt heraus eine Zukunft und bietet den Parteien eine Struktur, in der sch sich aufgehoben fühlen.

In diesem Seminar steht der kraftvoll Umgang mit Konflikten im Vordergrund. Es kann erlebt werden, dass, sobald die Konflikte Platz haben, das darauf folgende Verhandeln um Lösungen leichter geht.

Ziel der Fortbildung ist es, Grundhaltungen, Methoden und Techniken der Mediation am Beispiel einer strittigen Familiensituation kennen zu lernen, (evtl. aufzufrischen) und zu erproben.

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Besuchskontakt um jeden Preis?! Besuchskontakte und Rückkehroptionen im Kontext von Traumaforschung und Bindungstheorie

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8. Juni 2020

Köln, Zentralverwaltung des LVR

In der Begleitung und Fallzuständigkeit von Pflegekindern hat die Auseinandersetzung mit dem Thema: »Besuchskontakte und Rückkehroptionen« eine große Bedeutung. Das Spannungsfeld zwischen Elternrecht und Kindeswohl, ebenso wie tradierte Bilder zur Bedeutung der Eltern-Kind-Bindung, bilden eine große Herausforderung. Aus trauma- und bindungssensibler Perspektive ergibt sich dabei jedoch immer wieder ein kritischer Blick auf die gängige Praxis.

Ein Großteil aller Kinder, die heute in Pflegeverhältnissen aufgenommen werden, sind von Traumatisierungen und Bindungsstörungen betroffen. Es handelt sich dabei um fundamentale Verletzungen – auch als »Entwicklungstraumata« bezeichnet – die unter Bedingungen von gewaltvollen und/oder vernachlässigenden Atmosphären entstehen und den gesamten weiteren Entwicklungsverlauf des Kindes gefährden. Die Herausnahme eines Kindes soll normalerweise diese Gefährdung unterbrechen und für Sicherheit sorgen. Besuchskontakte und Rückkehroptionen führen vielfach jedoch dazu, dass alte Verletzungen nicht heilen können, traumabasierte Symptomatiken der Kinder stets neu entfacht werden und die Entwicklungsverläufe der Kinder instabil bleiben.

Dieser Fachtag soll einem tieferen Verständnis für die Auswirkungen von traumatischen Erfahrungen dienen. Im ersten Teil des Tages wird die Bedeutung von Trauma und damit verbundenen Bindungsverletzungen, noch einmal fachtheoretisch - aus neurowissenschaftlicher und entwicklungspsychologischer Sicht - eingeordnet, um den traumasensiblen Blick in der Hilfeplanung zu schärfen. Im Anschluss sollen Kriterien aufgezeigt werden, die berücksichtigt werden müssten, um für biografisch verwundete Kinder, nicht nur faktische Sicherheit, sondern ebenso emotionale Sicherheit – als Basis einer gesunden Entwicklung – zu gewährleisten. Es geht an diesem Tag nicht um eine juristische Auseinandersetzung mit dem Elternrecht, sondern um Überlegungen, was Kinder brauchen, die in ihren Herkunftsfamilien biografisch hochbelastet und seelisch tief verletzt wurden.

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Gehört werden! Kinder und Jugendliche aus stationären Einrichtungen der Erziehungshilfe in NRW beteiligen sich

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23. bis 25. Juni 2020

Duisburg, Jugendherberge Duisburg-Sportpark

Junge Menschen haben das Recht auf Mitsprache und Beteiligung. Partizipation und Kinderrechte in stationären Einrichtungen der Erziehungshilfe sind die zentralen Themen der Tagung.

Im Mittelpunkt stehen junge Menschen mit ihren Interessen und ihrem Engagement. Sie erhalten Möglichkeiten und Räume, in denen sie sich informieren können und zu ihren Themen gehört werden.

Fachkräfte, die in Einrichtungen Beteiligungschancen eröffnen, erhalten neue Impulse und die Möglichkeit zum Austausch.

Durch Informationen, Austausch und den Blick über den Tellerrand der eigenen Einrichtung hinaus sollen gemeinsam nachhaltige und gelebte Beteiligung sowie die Umsetzung der Kinderrechte in stationären Erziehungshilfeeinrichtungen gefördert werden.

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