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Praxis der Jungenarbeit 17: Männlichkeiten in Bewegung – Impulse für Jungenarbeit(-er)

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Konferenz für Fachmänner, die mit Jungen arbeiten

3. Dezember 2019

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Vor 20 Jahren, am 28.09.1999, fand in Köln die erste Konferenz »Praxis der Jungenarbeit« statt. Im Mittelpunkt stand seinerzeit die Frage, wie Jungen zu Männern gemacht werden, wie sie sich selbst zu Männern machen – und wie Jungenarbeit dabei unterstützen kann.

Seitdem hat sich viel getan. Männer- und Jungenbilder waren und sind in Bewegung. Hierzu haben gesellschafts- und gleichstellungspolitische Entwicklungen wie die Elternzeit für Väter und die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare, Diskurse über Gender Mainstreaming und Diversität bis hin zum 3. Geschlechtseintrag beigetragen. Die Wehrpflicht wurde abgeschafft und die Bundeswehr für Frauen geöffnet. Heute gibt es enorme Spielräume für Jungen* und Männer*, ihre Geschlechterrolle auszugestalten.

Diese Gestaltungsspielräume scheinen in einigen Milieus aber auch zu verunsichern. Sie werden nicht als Chance, sondern als Belastung und Verlust althergebrachter Rollenbilder und Geschlechterverhältnisse wahrgenommen – an denen dann umso »radikaler« festgehalten wird. Auffällig ist auch der Erfolg populistischer politischer Bewegungen, die zugleich patriarchale Rollenbilder propagieren.

Das alles hat Folgen für das Aufwachsen von Jungen ebenso wie für Fachmänner, die in unterschiedlichen pädagogischen Praxisfeldern täglich geschlechtsbezogene Angebote machen und gelingende Zugänge suchen zu ihren Jungs.

Bei der kommenden 17. Konferenz wird deshalb die Frage von 1999 erneut aufgegriffen. Es geht um die »Erfolge«, die es in der Entwicklung von Jungen*- und Männer*bildern gegeben hat – und um die Reflexion der Gegenbewegungen hin zu traditionellen, in Teilen auch reaktionären Geschlechterrollenbildern in unserer Gesellschaft.

Nach einem kulturellen Einstieg wird Rainer Neutzling, Mitautor des Klassikers »Kleine Helden in Not« von 1990, in seinem Fachvortrag »alte« und »neue« Männlichkeit(-en) in den Blick nehmen und fragen, welche Wünsche von Jungen und für Fachmänner sich daraus ableiten lassen.

Am Nachmittag gibt es die Gelegenheit, in Praxis- und Reflexionsforen gelingende Ansätze der Jungenarbeit aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern kennenzulernen und sich über praxisrelevante Fragestellungen auszutauschen. Die Teilnehmer können und sollen hier eigene Erfahrungen und aktuelle Fragen aus ihrer Arbeit mit Jungen einbringen.

Eingeladen sind ausschließlich männliche Fachkräfte aus allen Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe sowie aus dem Bereich Schule.

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Wahrnehmendes Beobachten: Modulare Fortbildung von Januar bis März 2020 (Modul 1)

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Wahrnehmendes Beobachten
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Start: 14. Januar 2020

Köln, Zentralverwaltung des LVR

In § 13b KiBiz wird eine regelmäßige alltagsintegrierte wahrnehmende Beobachtung als Grundlage zur Erfüllung des Bildungs- und Erziehungsauftrages sowie zur ganzheitlichen und stärkenorientierten Förderung eines Kindes beschrieben.

Die Beobachtung kindlicher Lern-, Bildungs- und Entwicklungsprozesse bildet damit die Grundlage der pädagogischen Arbeit in der Kindertagesbetreuung und bietet Anhaltspunkte zur fachlichen Weiterentwicklung der pädagogischen Fachkräfte. Sie ist die Basis um das pädagogische Handeln an den Stärken, Möglichkeiten und Voraussetzungen jedes einzelnen Kindes auszurichten und Ideen für die didaktische Vorbereitung von Bildungsprozessen zu entwickeln.

Das Wahrnehmende Beobachten ist ein prozessorientiertes Beobachtungsverfahren, das mit dem Bemühen verbunden ist, Verhaltens- und Handlungsweisen von Kindern zu verstehen, dem Sinn ihres Handelns näher zu kommen, um von diesem Punkt ausgehend Unterstützung anzubieten. Auch geht es darum kindliche Bildungsprozesse zu erkennen und zu dokumentieren.

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Netzwerke gestalten: Von der Idee bis zur Veranstaltung

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15. Januar 2020

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Netzwerktreffen, Sitzungen und Arbeitskreise sind Orte der lebendigen Zusammenarbeit. Sie können die Kooperation mit Netzwerkpartnern stärken und die Ausrichtung auf die Aufgaben und Ziele schärfen. Gemeinsam entwickeln wir Lösungen, Ideen und Möglichkeiten, auf die wir alleine nicht kämen.

Gemeinsam zu denken hilft uns, in der Breite zu wirken und unsere Ziele zu verwirklichen.

Von der Idee bis zur Veranstaltung - Inspiration

Ideen generieren, Veranstaltungen entwickeln und umsetzen: Lernen Sie in diesem Seminar Formate und Techniken kennen, die es Ihnen zukünftig leichter machen, auf gute Ideen zu kommen. Denn vor einer jeden Veranstaltung kommt die Inspiration (oder der Auftrag).

Wie schaffen Sie es, kreativen Raum zu schaffen, um Ideen erst einmal entstehen zu lassen? Wie geht eigentlich Flow? Und welche nützlichen Tools unterstützen ihre Kreativität so, dass Sie Ideen hervorbringen? Lernen Sie nützliche Tools kennen, die schöpferische Prozesse einleiten und unterstützen.

Von der Idee zum Plan - Struktur

Wie bringen Sie eine Idee zu Papier und wie überzeugen Sie andere von ihrem Konzept? Einfache Strukturierungshilfen und ein Set von Fragen unterstützen Sie darin, ihr Projekt oder Vorhaben in eine logische Form zu bringen, für andere verständlich zu formulieren und diese somit leicht und gleichzeitig professionell vermitteln zu können.

Vom Plan zur Veranstaltung - Handlungsschritte

Mithilfe des Rückwärts-Planens und eines Flow-Chart gelingt Ihnen auch die Umsetzung einer Veranstaltung spielend, lassen Sie sich von diesen Konzepten überraschen und wundern Sie sich nicht, falls es sogar Spaß macht!

Die LVR-Koordinationsstelle Kinderarmut lädt herzlich dazu ein, gemeinsam zu erarbeiten, wie Netzwerke aktiv gestaltet werden können.

Mit der Fortbildungsreihe »Netzwerke gestalten!« möchten wir Sie umfassend bei der Arbeit in und mit Netzwerken unterstützen. Denn Netzwerke leben von dem Nutzen, den sie stiften.

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Achtsamkeit für Kinder. Achtsamkeits-, Spiel- und Theaterpädagogik in der OGS und in anderen Bildungseinrichtungen. Zertifikatskurs zur Achtsamkeitspädagogin/zum Achtsamkeitspädagogen

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Januar bis Oktober 2020

Start: 24. bis 25. Januar 2020

Schnupperkurs: 30. Novemver 2019

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Der Zertifikatskurs befähigt Sie, Achtsamkeit, Selbstfürsorge sowie Spiel- und Theaterpädagogik im pädagogischen Alltag einzusetzen und dabei viel Spiel-Freude zu erfahren. Die Lernatmosphäre ist intensiv und gleichzeitig gerne und viel fröhlich. Das Lernen in der Gruppe beginnt bei sich selbst in einer Atmosphäre von Offenheit und Nähe und bietet Gelegenheit, bereits während des Kurses eine Fülle von Methoden und Einsichten im beruflichen und privaten Alltag auszuprobieren. Bewegungseinheiten, auch in der Natur, Gesprächsrunden, Kurzvorträge der Dozentinnen, Gruppenarbeit, Meditationen sowie Spiel- und Theaterelemente gehören zum Programm.

Wir schätzen abwechslungsreiches und waches Lernen!

Der Zertifikatskurs endet mit dem Präsentieren aller Projekte der Teilnehmer*innen, die während des Kurses durchgeführt wurden - und natürlich der feierlichen Übergabe der aussagekräftigen Zertifikate.

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Controlling in der Jugendhilfe

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3. bis 4. Februar 2020

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Controlling ist ein wichtiges Instrument der Steuerungsunterstützung. Der Transfer des Instrumentariums aus der Betriebswirtschaft in die Verwaltung ist dabei nicht ohne Tücken. Controlling bedeutet Steuerung über vorgegebene Ziele und deren strukturierte Überprüfung. Im Jugendamt ist es dabei besonders wichtig, die Leistungsprozesse im Blick zu haben, da hier neben dem Erfolg der Arbeit auch der Einsatz der Ressourcen (u.a. Arbeitszeit, Budgetbelastung durch extern vergebene Leistungen und Hilfen) entscheidend beeinflusst wird. Es müssen dabei gleichzeitig fachliche und finanzielle Ziele im Blick behalten werden, wobei die fachliche Aufgabenerfüllung immer notwendige Bedingung ist (u.a. Rechtsansprüche). Folgerichtig wird in der Veranstaltung ein handlungsorientiertes Fachcontrolling mit Ressourcenbezug vorgestellt. Darüber hinaus wird auf das Finanzcontrolling und die Kosten- und Leistungsrechnung eingegangen.

In der Veranstaltung wird deutlich werden, dass ein Berichtswesen mit Kennzahlen nur ein Teil des Controlling-Systems ist. Mindestens genauso wichtig sind die Prozesse, die den Transfer der Controlling-Informationen (Berichtswesen, Kennzahlen etc.) als Impulse für das Handeln der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sicherstellen. Nur ein ganzheitliches und als Regelkreis angelegtes Controlling kann als Steuerungsinstrument wirksam sein.

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Morgen sag ich's. ... oder übermorgen. Mit Kindern über schwierige Lebensthemen sprechen

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5. Februar 2020

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Fachkräfte aus den Allgemeinen Sozialen Diensten, der Pflegekinderhilfe und der Adoptionsvermittlung arbeiten mit Kindern, die auf bestimmte Zeit oder auf Dauer von ihren Herkunftsfamilien getrennt leben. Häufig sind es Kinder und Jugendliche, die mit schweren Themen aus ihrer Vorgeschichte leben müssen und Informationen und Erklärungen zu ihren bisherigen Lebensereignissen brauchen.

Irmela Wiemann und Birgit Lattschar zeigen im Rahmen ihrer Vorträge auf, wie für schwere Lebensereignisse angemessene Worte gefunden werden können und stellen anhand verschiedener Methoden dar, wie dies praktisch umgesetzt werden kann.

Im Anschluss bieten Foren den Teilnehmenden die Gelegenheit, die Erkenntnisse auf die verschiedenen Arbeitsfelder zu übertragen.

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Kindern eine Stimme geben: Das themenzentrierte Kinderinterview in der Trennungs- und Scheidungsberatung

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4. bis 5. März 2020

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Eltern, die sich trennen, stehen vor der Aufgabe, einen Weg zu finden, wie sie in Zukunft ihre Elternverantwortung unter den veränderten Bedingungen gestalten. Das ist nicht leicht, wenn heftige Emotionen die Kommunikation mit dem anderen Elternteil erschweren und die Eltern mit der Bewältigung äußerer Veränderungen und innerer Verarbeitungsprozesse ihrer Trennung beschäftigt sind. Dabei kann die Situation der von der Trennung betroffenen Kinder aus dem Blick geraten.

Dieses Seminar richtet sich an Beraterinnen und Berater, die Eltern darin unterstützen, die notwendigen familiären Entscheidungen zu treffen und dabei die Gefühle, Bedürfnisse und Wünsche der Kinder berücksichtigen wollen.

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Bewilligt? Sozialrechtliche Fragen in der Pflegekinderhilfe

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10. März 2020

Hamm, Heinrich-von-Kleist-Forum

Mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) erfolgt eine Neuordnung der Behindertenhilfe, die auch für Pflegekinder mit geistiger, körperlicher oder seelischer Behinderung von Bedeutung ist und zahlreiche Fragen aufwirft: Welche Konsequenzen haben die Änderungen des BTHG für die Pflegekinderhilfe? Welcher Träger ist für die Unterbringung von jungen Menschen mit Behinderung in einer Pflegefamilie zuständig? Welche zusätzlichen Leistungen können beantragt werden?

Im Rahmen einer Tagesveranstaltung gibt Diana Eschelbach einen Überblick über die Rechtsgrundlagen für Pflegekinder mit Behinderungen in Bezug insbesondere auf die sachliche Zuständigkeit von Jugendamt oder Sozialhilfeträger sowie die für die Pflegekinderhilfe relevanten Neuerungen durch das Bundesteilhabegesetz. Zusammen mit den Teilnehmenden sollen Antworten unter anderem auf oben genannte Fragestellungen erarbeitet werden und ein Austausch untereinander stattfinden.

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Teilhabe sichern auch wir! Basiswissen für Fachkräfte zu Armut bei Kindern

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12. März 2020

Köln, Zentralverwaltung des LVR

In einem reichen Land wie Deutschland leben viele Kinder und Jugendliche in Armut. Ein Leben in Armut wirkt sich auf die Entwicklungschancen und Perspektiven von Kindern und Jugendlichen aus. Es besteht daher Handlungsbedarf, um die Teilhabemöglichkeiten von allen Kindern und Jugendlichen zu fördern. Fachkräfte, die die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen durch ihre Arbeit mitgestalten, können dabei einen wichtigen Beitrag leisten. Grundlage hierfür ist das Wissen über Armut und ihre Folgen bei Kindern und Jugendlichen.

Unter welchen Armutsfolgen leiden Kinder und Jugendliche? Welche Konzepte der Armutsmessung gibt es? Was ist kindbezogene Armutsprävention? Diese und weitere Fragen wird das Tagesseminar aufgreifen. Ziel des Seminars ist es, Basiswissen zu Armut bei Kindern und Jugendlichen zu vermitteln und hierüber miteinander ins Gespräch zu kommen.

Die LVR-Koordinationsstelle Kinderarmut lädt herzlich dazu ein, im Rahmen des Tagesseminars einen tieferen Einblick in das Themenfeld Kinderarmut und Armutssensibilität zu erhalten, hierüber miteinander zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen.

Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte aus der freien und öffentlichen Jugendhilfe und aus den Bereichen Gesundheit, Schule und Soziales, Koordinierende von Netzwerken gegen Kinderarmut. Am Themenfeld interessierte Personen sind ebenfalls herzlich willkommen.

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Besuchskontakt um jeden Preis?! Besuchskontakte und Rückkehroptionen im Kontext von Traumaforschung und Bindungstheorie

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8. Juni 2020

Köln, Zentralverwaltung des LVR

In der Begleitung und Fallzuständigkeit von Pflegekindern hat die Auseinandersetzung mit dem Thema: »Besuchskontakte und Rückkehroptionen« eine große Bedeutung. Das Spannungsfeld zwischen Elternrecht und Kindeswohl, ebenso wie tradierte Bilder zur Bedeutung der Eltern-Kind-Bindung, bilden eine große Herausforderung. Aus trauma- und bindungssensibler Perspektive ergibt sich dabei jedoch immer wieder ein kritischer Blick auf die gängige Praxis.

Ein Großteil aller Kinder, die heute in Pflegeverhältnissen aufgenommen werden, sind von Traumatisierungen und Bindungsstörungen betroffen. Es handelt sich dabei um fundamentale Verletzungen – auch als »Entwicklungstraumata« bezeichnet – die unter Bedingungen von gewaltvollen und/oder vernachlässigenden Atmosphären entstehen und den gesamten weiteren Entwicklungsverlauf des Kindes gefährden. Die Herausnahme eines Kindes soll normalerweise diese Gefährdung unterbrechen und für Sicherheit sorgen. Besuchskontakte und Rückkehroptionen führen vielfach jedoch dazu, dass alte Verletzungen nicht heilen können, traumabasierte Symptomatiken der Kinder stets neu entfacht werden und die Entwicklungsverläufe der Kinder instabil bleiben.

Dieser Fachtag soll einem tieferen Verständnis für die Auswirkungen von traumatischen Erfahrungen dienen. Im ersten Teil des Tages wird die Bedeutung von Trauma und damit verbundenen Bindungsverletzungen, noch einmal fachtheoretisch - aus neurowissenschaftlicher und entwicklungspsychologischer Sicht - eingeordnet, um den traumasensiblen Blick in der Hilfeplanung zu schärfen. Im Anschluss sollen Kriterien aufgezeigt werden, die berücksichtigt werden müssten, um für biografisch verwundete Kinder, nicht nur faktische Sicherheit, sondern ebenso emotionale Sicherheit – als Basis einer gesunden Entwicklung – zu gewährleisten. Es geht an diesem Tag nicht um eine juristische Auseinandersetzung mit dem Elternrecht, sondern um Überlegungen, was Kinder brauchen, die in ihren Herkunftsfamilien biografisch hochbelastet und seelisch tief verletzt wurden.

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