Probiert? Kapiert!

Die Mitmach-Ausstellung für Kinder und Jugendliche

Kinder bauen entlang einer Wand eine Kettenreaktion auf.

Mitmachen im Museum

Probiert? Kapiert! lädt zum Tüfteln in unsere Museen ein. In kleinen Gruppen oder auch alleine probieren und tüfteln sich Interessierte durch verschiedene Herausforderungen. Zentrale Themen sind Energie, Transport, Lagerung und Produktion. Am Ende des Ausstellungsbesuchs bauen alle Teilnehmenden gemeinsam eine große Kettenreaktion.

Methodischer Hintergrund

Probiert? Kapiert! arbeitet mit der Methode „Tinkering“ (Tüfteln) zur Vermittlung naturwissenschaftlicher und technischer Inhalte. Tinkering baut auf der Erkenntnis auf, dass man durch Ausprobieren am besten lernen kann. Aktives Mitmachen und Experimentieren sind daher zentrale Elemente. Lernende werden animiert, sich selbst Aufgaben zu stellen und eigenverantwortlich zu erarbeiten. Die gruppendynamische Arbeit stärkt die Klassengemeinschaft. Durch verschiedene Vertiefungsebenen in der Schau und diverse Materialien für die Kettenreaktion wird der Workshop für die jeweilige Gruppe angepasst.

Die Kettenreaktion vermittelt Grundlagen aus der Mechanik, Kraftübertragung und Energieumwandlung. In kleinen Teams baut die Gruppe einzelne Abschnitte auf, die am Ende zu einer großen Abfolge zusammengefügt werden.
Der Workshop ist nach dem Aufgabenkonzept einer Problemlösung aufgebaut: Die Teilnehmenden erfassen und erkunden eigenständig die gestellte Herausforderung, um sie anschließend unter Zuhilfenahme geeigneter Materialien und Werkzeuge zu lösen. Nach der Kettenreaktion reflektiert die Gruppe gemeinsam das Ergebnis. Zur Vor- oder Nachbereitung stehen auf den Seiten Hoch hinaus! und Angetrieben! Tutorials zur Verfügung, die wie die Ausstellung selbst durch historische Anbindungen unterfüttert sind.

Tüfteln zu Hause

Interessierten, die uns nicht vor Ort besuchen können, bieten wir die Möglichkeit, sich durch unsere Internetseite zu tüfteln und sich unseren Challenges zu stellen. Denn auch zu Hause können Fragen beantworten werden, die in unseren ehemaligen Fabriken aufgekommen sind.

Wie bewege ich ein Gewicht nach oben?

In unseren Fabriken gab es viele Probleme zu lösen. Das erste stellte sich schon bei der Ankunft von Materialien: Oft musste erst einmal alles nach oben geschafft werden. Schwere, nasse Stoffe und vieles mehr wurde Treppen hochgeschleppt. Anders war es zum Beispiel im Peter-Behrens-Bau in Oberhausen. Er wurde direkt mit Aufzügen gebaut und als Lagerhaus genutzt. Wie ein Aufzug funktioniert und wie er selbst gebaut werden kann, demonstrieren wir in unserem Video.

Wie kriege ich die Kraft aus dem Wasser?

Wie bringt man eine Maschine ans Laufen? Diese Frage hat man sich auch in unseren Fabriken ganz zu Anfang gestellt. Eine damals naheliegende Lösung: Wasserkraft.

Im Wasser steckt nämlich viel Power. Aber wie bekommt man die Kraft raus aus dem Wasser – und ran an die Maschine? In vielen unserer Museen, zum Beispiel in der Papiermühle Alte Dombach in Bergisch Gladbach , wurde das Problem gelöst: Man baute ein Wasserrad. Mit unserem Video kann ein eigenes Rad gebaut werden.

Probiert? Kapiert! in der Gesenkschmiede Hendrichs, Solingen

Aktuell zeigen wir die Ausstellung in der Gesenkschmiede Hendrichs in Solingen.

Partner

  • Bildungspartner NRW

  • Kultur macht stark, Bündnisse für Bildung
    Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

  • LVR-Zentrum für Medien und Bildung

  • Deutscher Museumsbund

Vier Logos von Bildungspartner NRW / Kultur macht stark / LVR-ZMB / Deutscher Museumsbund.

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