Mit ihren Arbeiten reflektiert Alex Grein fotografische Prozesse und hinterfragt etablierte Seh- und Handlungsweisen. Sie greift auf Fotografien, Archivmaterial und Found Footage aus digitalen Bildströmen zurück und überführt diese in materielle Zusammenhänge. Indem sie analoge und digitale Bildwelten verschränkt, macht sie sichtbar, wie bildgebende Medien unsere Wahrnehmung und unser Verständnis von Wirklichkeit prägen.
Alex Grein präsentiert eine Auswahl früherer und neuer Arbeiten, die ihre sich stetig entwickelnde künstlerische Praxis und wiederkehrende Fragestellungen sichtbar machen. Sie arrangiert Objekte auf Screens, die Fotografien oder virtuelle Reisen durch Google Earth zeigen und fotografiert oder filmt diese erneut. Dadurch entstehen irritierende Bildräume, in denen sich Größenverhältnisse verschieben und physikalische Gesetzmäßigkeiten außer Kraft gesetzt scheinen.
Die Preisverleihung und Ausstellungseröffnung mit Werken von Alex Grein finden am 21. Mai 2026 im Max Ernst Museum Brühl des LVR statt. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen. Die Einzelausstellung ist vom 22. Mai bis zum 5. Juli 2026 im Leonora-Carrington-Saal zu sehen.