Berufsorientierung

Wie gelingt der Schritt von der Schule ins Berufsleben? Wir begleiten unsere Schüler*innen von Klasse 7 bis 10 individuell und praxisnah. Entdecken Sie unsere Berufsorientierungs-Fahrpläne, schuleigene Module und starke Partnerschaften für die Zukunft!

Berufsorientierung und Lebensplanung

Unser Ziel ist es, unsere Schüler*innen frühzeitig, realistisch und umfassend auf ihre nachschulische Lebenssituation vorzubereiten. Das Handlungsfeld umfasst weit mehr als nur den Berufseinstieg: Es spannt den Bogen von der Berufswahlorientierung über die Arbeitswelt bis hin zu Lebensgestaltung, Wohnen und Freizeit.

Die Rahmenprogramme: KAoA und KAoA-STAR

Um allen Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen (NRW) einen reibungslosen Übergang von der Schule in den Beruf zu ermöglichen, stützen wir uns auf zwei zentrale Förderprogramme:

  • KAoA (kurz für "Kein Abschluss ohne Anschluss"): Dies ist die landesweite Initiative in NRW mit dem Ziel, die Berufsorientierung systematisch ab der 8. Klasse zu verankern. Unabhängig vom angestrebten Schulabschluss soll jede*r Jugendliche frühzeitig eigene Stärken entdecken, Praxiserfahrungen sammeln und eine konkrete Anschlussperspektive für die Zeit nach der Schule entwickeln.
  • KAoA-STAR (kurz für "Schule trifft Arbeitswelt"): Das ist ein spezielles Ergänzungsprogramm im Rahmen von KAoA, das gezielt für Schüler*innen mit (schweren) Beeinträchtigungen oder sonderpädagogischem Förderbedarf (wie dem Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung ) entwickelt wurde. Es bietet barrierefreie, individuell angepasste Standardelemente und intensivere Beratungsangebote.
    Ein weiteres Ziel ist es, auch Jugendlichen mit komplexem Unterstützungsbedarf eine passgenaue Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen – ob auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, in unterstützten Beschäftigungsformen oder in einer Werkstatt.

Die Kernbausteine unserer Berufsorientierung

Die wichtigsten Begriffe kurz zusammengefasst

Struktur und Verlauf

Die Grundprinzipien unserer Berufsorientierung

  • Barrierefreiheit und Teilhabe: Jede*r Schüler*in bekommt die passende Unterstützung, um aktiv teilzunehmen.
  • Individuelle Förderung: Wir gehen gezielt auf die unterschiedlichen Stärken, Interessen und Bedürfnisse ein.
  • Starke Partnerschaft mit den Eltern und Erziehungsberechtigten: Wir begleiten die Jugendlichen am besten gemeinsam mit ihren Familien.
  • Früh und praxisnah: Der Weg in den Beruf beginnt früh, läuft Schritt für Schritt und bietet viele praktische Erfahrungen.
  • Klarheit und Verbindlichkeit: Fortscritte und Ziele halten wir fest, damit der Übergang nach der Schule lückenlos gelingt.

Unsere Berufliche Orientierung verbindet Lernen in der Schule, praktische Erfahrungen in Betrieben und verlässliche Beratung zu einem passgenauen Gesamtkonzept.

Unsere BO-Fahrpläne

Hier finden Sie eine grobe Übersicht unserer Berufsorientierungs-Angebote für unsere Schüler*innen sowie für ihre Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigten, die wir als wichtige Partner*innen im Berufsorientierungs-Prozess verstehen.

Unser Praktikumsvertrag

Für jedes Praktikum benötigen unsere Schüler*innen diesen Praktikumsvertrag, in dem die Details wie Praktikumsort und Arbeitszeiten festgehalten sind. Alle Parteien (Schüler*in, Elternteil, Lehrkraft und Praktikumsgeber*in) müssen dieses Dokument unterschreiben.

Starke Partnerschaften mit externen Institutionen und Firmen

  • REWE Stenten: Bewerbungstrainings, jährliche Betriebsbesichtigungen, Unterrichtseinheiten zu Handel und gesunder Ernährung
  • PORTA Möbel: Praxisnahe Bewerbungstrainings und Einblicke in Handelsberufe
  • Regio IT: Einblicke in IT-Berufe, Server/Office-Schulungen (Excel, Numbers) und moderne Medientechnologien
  • Stadt Aachen: Vorstellungen kommunaler Ausbildungs- und Arbeitsfelder
  • Integrationsfachdienst (IFD): Feste Ansprechpartnerinnen (Frau Kratzenberg und Frau Wollgarten ) für Sprechstunden, Praktikumsbesuche, Elternabende und individuelle Übergangsbegleitung
  • Agentur für Arbeit (AfA) Aachen-Düren: Reha-Berater (Herr Steins ) begleitet ab Klasse 8/9 mit Unterrichtseinheiten, Elternabenden und den entscheidenden Berufswege-Konferenzen
  • Werkstätte für Menschen mit Behinderung (WfbM) der Region: Enger Austausch und Praktika-Koordination für Schüler*innen der Praxisstufe

Nachschulische Perspektiven auf einen Blick

Die Schulpflicht endet nach dem 10. Schuljahr (beziehungsweise 11. Schulbesuchsjahr). Die Wege unserer Absolvent*innen sind vielfältig:

  • höherer Bildungsabschluss (zum Beispiel am Berufskolleg)
  • duale Ausbildung (Lehre)
  • Berufsorientierungs-Jahr (BOJ) / Berufsgrundschul-Jahr (BGJ)
  • berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB) oder Unterstützte Beschäftigung (UB)
  • Berufsbildungswerke (zum Beispiel Bildungswerk Volmarstein , CJD Berufsbildungswerk Frechen )
  • Übernahme auf einen ausgelagerten Arbeitsplatz (zum Beispiel Betriebsintegrierten Arbeitsplatz (BiAP) via IFD )
  • Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM)

Wo und wie können Sie sich informieren?

In unserem Berufsorientierungsbüro (BOB)

Das BOB (Raum 002 im Altbau) ist die zentrale Anlaufstelle für Fragen zu Praktika, Bewerbungen und Berufswünschen.

  • Unser schulinternes BO-Team
    • Kontaktpersonen: Kristin Lederer und Astrid Oellers
    • Sprechzeit: freitags, 8.30 bis 10.00 Uhr (1. und 2. Stunde)
    • Telefon: 0241 60838-195
  • Offene IFD-Sprechstunde (ohne Anmeldung)
    • Kontakpersonen: Kathrin Kratzenberg und Michele Wollgarten
    • Sprechzeit: jeden ersten Mittwoch im Monat, 10.30 bis 12.00 Uhr
  • Beratung zu WfbM / Praxisstufe
    • Kontaktperson: Frau Marten
    • Sprechzeit: vor Ort nach Absprache

Externe Ansprechpersonen