Therapie

Hand in Hand für mehr Selbstständigkeit: Entdecken Sie unsere ergotherapeutischen und physiotherapeutischen Angebote, die fest im Schulalltag integriert sind und jedes Kind ganzheitlich fördern.

Ein Therapieraum unter anderem mit einer Sprossenwand, einer dicken Schutzmatte und einem großen Reifen, der von der Decke hängt.

Therapeutische Angebote im Schulalltag

An der LVR-Christophorusschule Bonn sind therapeutische Angebote ein zentraler Bestandteil der individuellen Förderung. Gewährleistet durch unseren Schulträger, den Landschaftsverband Rheinland (LVR) , arbeitet hier ein interdisziplinäres Team aus staatlich anerkannten Fachkräften verschiedener Richtungen.

Therapie wird als gemeinsamer, dynamischer Prozess begriffen, der sich stetig anpasst. Im Mittelpunkt steht immer die Persönlichkeit unserer Schüler*innen. Unsere therapeutische Arbeit richtet sich nach ihren individuellen Bedürfnissen, Reaktionen und Entwicklungsschritten.

Ziel ist es, die alltagsnahen Fähigkeiten und die Selbstständigkeit zu stärken, die Lebensqualität langfristig zu verbessern und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.

Unsere Therapieformen im Detail

1. Physiotherapie

Die Physiotherapie unterstützt unsere Schüler*innen ganz gezielt und alltagsnah dabei, sich besser zu bewegen und ihre motorischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln.

Dabei stehen im Mittelpunkt:

  • körperliche Stärkung: Ziel ist es, die Beweglichkeit zu erhalten und zu verbessern, sowie die Kraft, Koordination und Ausdauer zu fördern.

  • Schmerzlinderung: Wir wollen Schmerzen nachhaltig reduzieren und Beschwerden vorbeugen.

  • Rehabilitation: Unsere Schüler*innen sollen ihre körperliche Leistungsfähigkeit im Alltag verbessern.

  • individuelle Hilfsmittel: Wir wählen die Hilfsmittel für unsere einzelnen Schüler*innen ganz persönlich aus, um ihre Selbstständigkeit und Einbindung ins Leben zu stärken.

Ein Therapieraum mit verschiedenen Geräten, unter anderem drei Liege- und Sitzschaukeln, die von der Decke hängen.

2. Ergotherapie

Bei der Ergotherapie geht es um praktisches Handeln. Unsere Schüler*innen lernen und üben hier wichtige Fähigkeiten für die Schule und ihr alltägliches Leben. Ziel ist es, sie dabei zu unterstützen, ihre individuellen Fähigkeiten bestmöglich zu entfalten und größtmögliche Selbstständigkeit und Teilhabe zu erreichen.

  • Alltagsfokus: Wir fördern die Schüler*innen ganz gezielt in den Bereichen Selbstversorgung, Lernen und Freizeit.

  • Fähigkeiten entfalten: Wir unterstützen die Kinder und Jugendlichen dabei, eine größtmögliche Selbstständigkeit zu erreichen.

  • Unterstützte Kommunikation (UK): Wir setzen assistive Technologien und individuelle Hilfsmittel ein, um die Kommunikation, das Lernen und die Teilnahme am Schulleben zu erleichtern.

Die Ergotherapie arbeitet eng mit der Pflege und dem Unterricht zusammen. So stellen wir sicher, dass die Schüler*innen in allen Bereichen optimal unterstützt werden.

Organisation und Platzvergabe

Therapie ist fest in unseren Schulalltag integriert, findet in Einzelsitzungen oder Gruppensettings statt und ist eng mit den individuellen Förderplänen abgestimmt. Sie wird sowohl in speziell ausgestatteten Therapieräumen, als auch begleitend zum Unterricht im Klassenverband umgesetzt.

  • Voraussetzung: Für die Inanspruchnahme ist eine gültige ärztliche Heilmittelverordnung notwendig. Das Angebot ist dabei nicht vollständig bedarfsdeckend ausgerichtet.

  • Bedarfsmeldung: Therapiebedarfe können sowohl durch die Schüler*innen selbst, ihre Eltern und Erziehungsberechtigten, als auch durch das multiprofessionelle Team unserer Schule gemeldet werden.

  • transparente Vergabe: Die Vergabe der Plätze erfolgt bedarfsorientiert, fair und effizient. Die Entscheidung basiert auf einer fachlichen Einschätzung, den aktuell verfügbaren Kapazitäten sowie einem Kriterienkatalog, der eine nachvollziehbare Priorisierung der Bedarfe unterstützt.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Eine ganzheitliche Förderung gelingt nur im Team. Daher arbeiten alle Bereiche an unserer Schule eng und multiprofessionell zusammen:

  • schulinternes Netzwerk: Fachkräfte aus Therapie, Pflege und Unterricht (inklusive Inklusionsassistenzen) stimmen sich kontinuierlich ab, um therapeutische Inhalte unmittelbar in den Schulalltag zu übertragen und nachhaltig zu festigen.

  • Eltern und Bezugspersonen: Ein vertrauensvoller Austausch sorgt dafür, dass die Förderung auch außerhalb der Schule fortgeführt werden kann.

  • Externe Partnerschaften: Es besteht eine enge Kooperation mit externen Fachleuten wie Ärzt*innen, Sozialpädiatrischen Zentren (SPZ) und Hilfsmittelversorgern.

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