UNESCO-Projektschule

Weltoffenheit trifft auf Gemeinschaft: Lesen Sie hier, wie wir an unserer Schule die UNESCO-Werte "Kultur des Friedens" leben und unsere Schüler*innen mit unseren sechs Säulen nachhaltig stärken.

Eine Wand im Schulflur für sechs Männchen, jedes in einer anderen Farbe. Darüber steht UNESCO-Projektschule geschrieben.

Unsere Identität als UNESCO-Projektschule

Seit 2015 ist unsere Schule offizielle, anerkannte UNESCO-Projektschule. Bereits seit 2003 sind wir aber Teil eines weltweiten Netzwerks von über 10.000 Schulen in mehr als 180 Ländern. In Deutschland engagieren sich rund 250 Schulen für gemeinsame Ziele.

UNESCO-Projektschulen setzen sich für Frieden, Nachhaltigkeit, Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit ein. Zentrales Ziel ist es, das Zusammenleben in einer vielfältigen, pluralistischen Welt zu lernen und aktiv zu gestalten.

Das offizielle Logo der Organisation mit dem Schriftzug "UNESCO, Netzwerk der UNESCO-Projektschulen"
Gemeinsam auf dem Weg zu einem eigenverantwortlichen und selbstbestimmten Leben – geprägt von Toleranz, Weltoffenheit und gegenseitiger Wertschätzung.

unser Leitgedanke als UNESCO-Projektschule

Unsere Säulen für eine Kultur des Friedens

Als UNESCO-Projektschule steht über unserer täglichen Arbeit das gemeinsame Dach: "Kultur des Friedens".

Getragen wird dieses Versprechen von sechs wertvollen Säulen, die von unseren Schüler*innen aktiv gelebt und mitgestaltet werden. Sie zeigen, wie wir Vielfalt, Verantwortung und Gemeinschaft an der LVR-Christophorusschule Bonn verstehen.

Die sechs Säulen unseres Schulprofils

  1. Menschenrechts-Bildung und Demokratie-Erziehung: "Alle Menschen haben die gleichen Rechte und sollen gleich behandelt werden. Ich kann mitmachen und mitentscheiden."

  2. Interkulturelles Lernen, Zusammenleben in Vielfalt: "Auf der Welt gibt es ganz unterschiedliche Arten zu denken und zu leben. Die Menschen sind bunt und vielfältig und ich respektiere jede*n, wie sie*er ist."

  3. Bildung für nachhaltige Entwicklung: "Ich passe auf unsere Erde auf, damit alle jetzt und später gut darauf leben können."

  4. Global Citizenship: "Ich bin Weltbürger*in. Alles, was ich hier tue, betrifft Menschen auf der ganzen Welt."

  5. Freiheit und Chancen im digitalen Zeitalter: "Ich lerne, mich sicher im Internet zu bewegen und es für mich und andere gut zu nutzen."

  6. UNESCO-Welterbe-Erziehung: "Ich weiß, dass es viele Welterbestätten auf der Erde gibt und dass diese für die Menschen wichtig sind."

Unser Fundament: Ganzheitliches Lernen

Getragen werden diese Säulen von einem starken Fundament, das unsere Schüler*innen auf das Leben und die Gesellschaft vorbereitet:

  • Lernen, Wissen zu erwerben – Neugierig bleiben und die Welt verstehen.

  • Lernen, zu handeln – Aktiv werden und eigene Lösungswege finden.

  • Lernen für das Leben – Alltagskompetenzen und Selbstständigkeit stärken.

  • Lernen, zusammenzuleben – Gemeinschaft erfahren, Barrieren abbauen und sich gegenseitig unterstützen.

Die UNESCO-Ideen in der Praxis

Als Förderschule leisten wir dazu einen besonderen Beitrag und setzen die UNESCO-Ideen in vielfältigen Projekten um, zum Beispiel durch:

  • unsere UNESCO-AG und -Projekttage

  • eine jahrzehntelange Schulpartnerschaft mit einer Schule auf Djerba in Tunesien

  • das Fair-Café "Tortuga" zur Berufsvorbereitung

So fördern wir unsere Schüler*innen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und stärken sie darin, verantwortungsbewusst und weltoffen zu handeln.