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Nach der Flut …

Die Flutkatastrophe hat verheerende Schäden und unvorstellbare Opferzahlen in Teilen von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz verursacht. In den Überflutungsgebieten zeigen die Aufräumarbeiten dank der Unterstützung professioneller und ehrenamtlicher Hilfskräfte nunmehr sichtbare Wirkung. Die Anzahl der vermissten Personen verringert sich, die Schäden werden sichtbar. Die betroffenen Mitbürger*innen und Institutionen sind derzeit allerdings noch weit von einer Rückkehr in die Normalität entfernt und benötigen alle Kräfte für die Beseitigung der Flutschäden und die Bewältigung des Alltags.

Die Flutkatastrophe hat aber auch die rheinische Kulturlandschaft schwer getroffen. Die Lage ist weiterhin unübersichtlich. In Nordrhein-Westfalen waren nach Angaben des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) 23 Städte und Landkreise von den Überschwemmungen betroffen, davon 16 im Rheinland. In diesen 16 Städten und Landkreisen befinden sich (ermittelt auf der Basis von www.RheinischeMuseen.de) insgesamt 255 Museen. Unklar ist, wie viele Museen in welcher Schwere und Weise von der Flutkatastrophe betroffen sind.

Der Landschaftsverband Rheinland hat deshalb bereits um Mithilfe bei der Ermittlung der Flutschäden in den rheinischen Museen gebeten, um auf dieser Basis mögliche und sinnvolle Hilfsbedarfe formulieren zu können. Der LVR steht dazu im Austausch mit dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft (MKW), bei dem eine spezielle Task Force gegründet wurde, sowie dem deutschen Nationalkomitee Blue Shield e. V., einer Organisation, die sich für den Schutz von Kulturgütern in Krisenzeiten einsetzt.

Nach zwei Mailing-Aktionen und aktiven Kontaktversuchen haben wir aktuell Kenntnis von 22 betroffenen Museen. Darunter waren auch Schadensmeldungen zum Unwetter aus Städten und Landkreisen, die nicht vom BBK gelistet wurden.

Unter der Mailadresse museumsberatung@lvr.de können Sie uns nicht nur weitere Museen/Schäden in Museen melden, Sie können so auch die LVR-Museumsberatung zu konkreten Fragen in Bezug auf die Auswirkungen der Flutkatastrophe erreichen. Sobald sich die Lage hinsichtlich Zugänglichkeit und Erreichbarkeit stabilisiert hat und ein Aufsuchen der Orte keine Behinderung der Rettungs- und Aufräumarbeiten mehr verursacht, kommen die Mitarbeitenden der LVR-Museumsberatung auch gerne zu Ihnen, um mit Ihnen gemeinsam das weitere Vorgehen zu besprechen. Wir würden hier einen intensiven Austausch mit den Kolleg*innen der Restaurierungswerkstätten am LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland und dem LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum (sowie ggf. dem „Verband der Restauratoren“) für sinnvoll und zielführend erachten.

Erste Informationen der LVR-Museumsberatung, Tipps, Hinweise, Links finden Sie hier .

Eine tolle Idee hatte die Stadt Aachen mit der Aktion „Dürer hilft“: Sie unterstützt Betroffene der Flutkatastrophe und hat ein Spendenkonto eingerichtet Alle Eintrittsgelder der gerade im Suermondt-Ludwig-Museum eröffneten Ausstellung „Dürer war hier. Eine Reise wird Legende“, die bis zum 1. August 2021 eingenommen werden, werden auf dieses Konto eingezahlt. Die Verwendung der Spenden erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz. Infos dazu finden Sie hier .

Unabhängig davon verdichtet sich die Notwendigkeit, nicht nur den Katastrophenschutz, sondern auch den Klimawandel in musealen Zusammenhängen stärker wahr- und ernst zu nehmen. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf die letzte Ausgabe unserer Zeitschrift „rheinform. Informationen für die rheinischen Museen“, die sich diesem Themenfeld widmete.

Mit besten Grüßen
Ihre LVR-Museumsberatung

Themenübersicht

Aktuelles aus dem Rheinland und den rheinischen Museen

Nachrichten aus der Museumswelt

Veranstaltungen / Termine / Tagungen / Fortbildungen

Publikationen

Finanzielles / Förderungen etc.

Aktuelles aus dem Rheinland und den rheinischen Museen

Niedergermanischer Limes ist 6. Weltkulturerbe in NRW

Auf ihrer Sitzung im chinesischen Fuzhou hat das zuständige Komitee der Unesco mit dem niedergermanischen Limes und seinen Fundplätzen in Nordrhein-Westfalen, den Niederlanden und Rheinland-Pfalz ein weiteres bedeutsames Teilstück in die Liste der Weltkulturerbestätten aufgenommen. Der Welterbe-Antrag wurde in NRW fachlich durch das LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland erstellt. Mehr

Frauen.Bewegen.Geschichte. Die neue Dauerausstellung im Haus der FrauenGeschichte

Im Haus der FrauenGeschichte, das 2012 eröffnet wurde, erfahren die Besucher*innen die „FrauenGeschichte“ als eine Geschichte der Geschlechterbeziehungen und als eine entscheidende historische Kraft der allgemeinen Geschichte. Trotz eingeschränkter Rechte und fehlender politischer Mitwirkung waren Frauen treibende Kräfte in der Geschichte. Die neue Dauerausstellung im Haus der FrauenGeschichte beleuchtet das Wirken von Frauen von der Französischen Revolution bis zur Gegenwart in den folgenden sieben gesellschaftlichen Aktionsfeldern: Familie, Wirtschaft, Bildung, Wissenschaft und Kunst, politische Teilhabe, Krieg, Protestbewegungen. Einen Schwerpunkt bilden dabei die Frauenbewegungen in Deutschland und ihr Kampf um die Anerkennung der Menschenrechte als gleiche Rechte für Frauen und Männer. Mehr

Neue Dauerausstellung über die Kriegsgräberstätte Hürtgen

Eine eigene Dauerausstellung ergänzt von nun an die Kriegsgräberstätte Hürtgen. Sie befindet sich im Innenbereich des vorgelagerten Friedhofswärterhauses an der Höhenstraße 114. Die Dauerausstellung wurde im Auftrag des Kreises Düren erstellt und kam mit Unterstützung des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge, des Stadt- und Kreisarchivs Düren sowie der Universität Osnabrück zustande. Die Ausstellung ist rund um die Uhr geöffnet und aus Schutz vor Vandalismus videoüberwacht. Sie besteht aus acht großformatigen, reich illustrierten Informationstafeln. Mehr

Wiedereröffnung der Pop Art und Fluxus-Sammlung des Museum Ludwig ab Samstag 31. Juli 2021

Nach mehrmonatiger Schließung ist die Pop Art- und Fluxus-Sammlung des Museum Ludwig ab diesen Samstag, 31. Juli 2021 in einer neuen Präsentation zu sehen. Zahlreiche bekannte Highlights wie auch selten gezeigte Werke und Neuerwerbungen beleuchten Themen wie Individuum und Masse, Konsum, Ware und Fetisch oder den ironischen und kritischen Künstler*innenblick auf gesellschaftliche Strukturen und Mechanismen. Der große Saal im ersten Stock startet mit James Rosenquists über 14 Meter langem Monumentalgemälde Star Thief (1980), das seit der Rosenquist- Ausstellung in 2017 nicht mehr zu sehen war. Das andere Ende des Rundgangs markiert Nicki de Saint Phalles dynamische Frauenfigur Black Nana (1968/69), die in den vergangenen Jahren ebenfalls von vielen Besucher*innen vermisst wurde. Mehr

Werke von Joseph Beuys, Cy Twombly sowie Bernd und Hilla Becher gehen als Erbschaft an den Kunstpalast

Mit dem Tod des Düsseldorfer Steuerberaters und Kunstsammlers Willi Kemp (1927–2020) geht an den Kunstpalast eine Schenkung, die rund 120 Arbeiten im Wert von etwa 4,5 Millionen Euro umfasst. Darunter befinden sich unter anderem das Gemälde Death of Pompey (1962) von Cy Twombly, Rückenstütze eines feingliederigen Menschen (Hasentypus) aus dem 20. Jahrhundert (1972) von Joseph Beuys, sowie die sechsteilige fotografische Typologie Hochofenköpfe (1984) von Bernd und Hilla Becher. Der im Dezember letzten Jahres verstorbene Willi Kemp war dem Kunstpalast zu Lebzeiten eng verbunden. 2011 hatte er dem Museum bereits rund 3.000 Werke seiner über Jahrzehnte aufgebauten Kollektion moderner und zeitgenössischer Kunst geschenkt. Mehr

Sascha Förster ist neuer Leiter im Theatermuseum Düsseldorf

Sascha Förster ist seit dem 1. Juni 2021 neuer Leiter des Theatermuseums Düsseldorf. Kulturdezernent Hans-Georg Lohe: „Ich freue mich, dass das Theatermuseum nach längerer kommissarischer Leitung […] mit Herrn Förster eine neue Leitung erhält, die das Profil des Hauses als kulturhistorisches Museum weiterentwickelt und damit zusätzliche Strahlkraft im Kreise der anderen Kultureinrichtungen verleiht. Mit Herrn Förster ist es uns gelungen, einen ausgewiesenen, hoch engagierten und in der Theaterwissenschaft eng vernetzten Wissenschaftler für unser Theatermuseum zu gewinnen." Mehr

Faszinierendes Gaming – wie Videospiele unseren Alltag bereichern

Videospiele sind aus dem Alltag vieler Menschen nicht mehr wegzudenken. Gerade in Zeiten des Lockdowns boten sie Spielenden die Möglichkeit, aus den eigenen vier Wänden (virtuell) auszubrechen. Trotzdem erschließt sich diese Form der Freizeitkultur nach wie vor vielen nicht. Daher hat das Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) heute die Online-Ausstellung „Videospiele im Alltag“ gestartet, die sich mit der Nutzung und Bedeutung des Mediums Videospiel im Alltag von erwachsenen Menschen aus dem Rheinland beschäftigt. Mehr

DOMiD gewinnt Zukunftspreis „Kulturgestalten“

Das DOMiD-Projekt „Meinwanderungsland“ erhält den erstmals vergebenen Preis „Kulturgestalten“ der Kulturpolitischen Gesellschaft. Der von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien geförderte Preis ist mit 5.000 EUR dotiert und würdigt visionäres kulturpolitisches Handeln. Die Jury würdigte in ihrer Laudatio den Modellcharakter für die Vermittlung von Migrationsgeschichte: „Das Projekt ist für die Kulturpolitik von hoher Relevanz, weil es als Next Practice neue Möglichkeiten zur Entwicklung einer zeitgemäßen Programmarbeit und Aktualisierung von Teilhabeprozessen aufzeigt.“ Mehr

LVR-Wissenschaftspreis. Neuer Name für den Albert-Steeger-Preis

Seit 1956 verleiht der Landschaftsverband Rheinland (LVR) den mit 10.000 Euro dotierten Albert-Steeger-Preis (früher: Albert-Steeger-Stipendium) für Arbeiten auf den Gebieten der Rheinischen Landeskunde sowie für herausragende geistes- und naturwissenschaftliche Arbeiten, der ab dem Jahr 2021 nun LVR-Wissenschaftspreis heißen wird. Gründe dafür liegen in den Ergebnissen einer vom LVR in Auftrag gegebenen Studie zur Rolle Albert Steegers in der Zeit des Nationalsozialismus. Mehr

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Nachrichten aus der Museumswelt

ICOM Deutschland fordert unbürokratische Hilfen und einen entschiedenen Umgang mit dem Klimawandel

Nachfolgend die Stellungnahme zur Hochwasserkatastrophe im Westen Deutschlands und Teilen Europas von Beate Reifenscheid, Präsidentin von ICOM Deutschland. Mehr

FUTUR 21 - kunst industrie kultur

An 16 Industriemuseen in Nordrhein-Westfalen, der Wiege der Industriekultur in Deutschland, entstehen von November 2021 bis März 2022 digitale Kunstwerke, Lichtinstallationen und räumliche Interventionen. Die eingeladenen Künstler*innen schlagen Brücken zu Zukunftsthemen, machen diese erfahrbar und binden die Besucher*innen in ihre Experimente mit ein. Ergänzt durch ein umfangreiches Programm mit Panels, Filmscreenings, Konzerten und Workshops entstehen interdisziplinäre Zukunftslabore, in denen sich Industriekultur, aktuelle Forschung und visuelle Künste miteinander verbinden. Mehr

DigAMus-Award 2021 – Call for Entries gestartet

Der DigAMus Award geht in die zweite Runde. Nach dem tollen Erfolg letztes Jahr wollen die Veranstalter*innen auch 2021 wieder digitale (und hybride) Museumsangebote auszeichnen. Der Call for Entries ist gestartet, es kann sich in insgesamt fünf Kategorien und für zwei Sonderpreise beworben werden. Die Suche nach digitalen Museumsangeboten wurde erstmals auf den gesamten D-A-CH Raum und auf alle GLAM-Institutionen ausgeweitet. Mehr

Ist der virtuelle Museumsbesuch zukunftsfähig?

Das Fraunhofer IAO hat im Rahmen des Innovationsverbunds „Future Museum“ eine Umfrage unter rund tausend Teilnehmer*innen durchgeführt, um Erkenntnisse über Wünsche und Ansprüche an digitalisierte Museen und Science Center - heute und in Zukunft – zu gewinnen. Die Ergebnisse wurden nun im Rahmen eines hybriden Meetings des Future Museum Netzwerks im Landesmuseum Zürich vorgestellt. Dabei zeigen sich die Befragten der Digitalisierung gegenüber teilweise noch zurückhaltend. Mehr

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Veranstaltungen / Termine / Tagungen / Fortbildungen

SUMMER LECTURES zur digitalen Langzeitarchivierung

Die im letzten Jahr erstmals erfolgreich durchgeführte Online-Vortragsreihe „SUMMER LECTURES zur digitalen Langzeitarchivierung“ wird in diesem Jahr mit neuen Themen fortgesetzt. An vier Terminen im August und September präsentieren Expert*innen aktuelle Fragestellungen und praktische Einblicke in das große Themenfeld der digitalen Langzeitarchivierung und damit verbundener Aspekte. Erstmals sollen bei der abschließenden Veranstaltung am 2. September 2021 die Teilnehmenden aktiv in den Erfahrungsaustausch einbezogen werden. Das Motto der SUMMER LECTURES lautet also nicht „Zuhören und berieseln lassen“, sondern „Mikro an und einmischen!" Mehr

Save the Date – XXI. Szenografie-Kolloquium

Unter dem Motto „Same, same but different“ wird auf dem XXI. Szenografie-Kolloquium am 01. und 2. September 2021 die Situation der Szenografie, der Ausstellungsgestaltung und der Museumsarbeit unter den Bedingungen einer Pandemie reflektiert. Mehr

EDV-Tage digital 2021

Wissenstransfer spielt in Museen und Archiven eine wichtige Rolle. In der Dokumentation, der Kommunikation, der Präsentation und nicht zuletzt in der Forschung ist es entscheidend, Inhalte, Methoden und Kompetenzen zu bewahren, zu tradieren und in neue Technologien zu übersetzen. Bei den EDV-Tagen 2021 beleuchten wir verschiedene Facetten des modernen Wissenstransfers in Kulturgutinstitutionen: von der digitalen Infrastruktur und der Netzwerkbildung bis zur Vermittlung im direkten Austausch mit dem Besuchenden. Mehr

Save the Date – „Industrielles Welterbe. Chance und Verantwortung“

Am 14. und 15. Oktober 2021 richtet die Stiftung Zollverein gemeinsam mit der Deutschen UNESCO-Kommission den internationalen Kongress „Industrielles Welterbe. Chance und Verantwortung“ auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen aus. Mehr

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Publikationen

Repräsentation und Erinnerung der Migration

Migration bestimmt nun schon seit einiger Zeit die politischen und gesellschaftlichen Debatten in Europa – und daran wird sich in naher Zukunft wohl auch nichts ändern. Schon vor den als krisenhaft wahrgenommenen Ereignissen im Jahr 2015 war allerdings deutlich geworden, dass die europäischen Migrationsgesellschaften des 21. Jahrhunderts, die hauptsächlich durch die so genannte „Gastarbeitermigration“ nach dem Zweiten Weltkrieg transformiert worden waren, die Perspektive der Migration und die Erfahrungen und Erinnerungen von Migrant*innen nicht oder höchstens unzureichend in ihre „kollektiven Gedächtnisse“ integriert haben, Migration und Migrant*innen in den Infrastrukturen des „kollektiven Gedächtnisses“ (Archive, Museen) wie in den hegemonialen historischen Narrativen nicht sichtbar sind und keine Stimme besitzen. Mehr

Die Corona-Chroniken Teil 1. Corona vs. Kultur in Deutschland

Der Kulturbereich wurde tief von der Corona-Pandemie getroffen. Er leidet unter extremen Einschränkungen durch die Schutzmaßnahmen. Viele Kultureinrichtungen waren und sind vollständig oder teilweise geschlossen. Besonders die freiberuflich arbeitenden Künstler*innen sind in Existenznot geraten. Doch wie hat sich die Lage in den verschiedenen Kulturbereichen seit Beginn der Pandemie entwickelt? Welche kurz- und mittelfristigen Auswirkungen gibt es? Welche Hilfsmaßnahmen wurden bereits umgesetzt, um den Kultursektor zu unterstützen? Welche politischen und gesellschaftlichen Forderungen bestehen? In acht Kapiteln blicken über 120 Autor*innen aus Kultur, Medien und Politik auf die letzten anderthalb Jahre Corona vs. Kultur zurück. Mehr

Leitfaden: Umgang mit menschlichen Überresten in Museen und Sammlungen

Menschliche Überreste werden in vielen deutschen Museen und Sammlungen bewahrt. Der angemessene Umgang mit diesem sehr sensiblen Sammlungsgut ist für Museen und Sammlungen ein Thema von großer Bedeutung, insbesondere im Kontext der Diskussion zu kolonialem Sammlungsgut und im Zusammenhang mit Rückgabeforderungen der Herkunftsgesellschaften. Mehr

Musik ausstellen. Vermittlung und Rezeption musikalischer Themen im Museum

Musikausstellungen vermitteln historisches und musikalisches Wissen und können darüber hinaus Orte der Erinnerung, Kontemplation und spielerischen Unterhaltung sein. Entsprechend vielfältig sind inhaltliche Ausrichtungen, museale Vermittlungskonzepte sowie Ansprüche und Erwartungen von Seiten des Publikums. Die Autor*innen des Bandes präsentieren Erkenntnisse aus einem mehrjährigen empirischen Studienprojekt, bei dem Museen verschiedener europäischer Länder erstmalig systematisch-vergleichend als musikkulturelle Institutionen untersucht wurden. Mehr

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Finanzielles / Förderungen etc.

Sonderprogramm der NRW-Stiftung. Hilfe nach Flutkatastrophe

Die Unwetterkatastrophe vom 14./15. Juli 2021 hat uns alle zutiefst erschüttert. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer und allen Menschen, die nun mit den unvorstellbaren Verwüstungen in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten konfrontiert sind. Leider wissen wir inzwischen auch von Förderprojekten, die infolge der Unwetter beschädigt oder zerstört wurden. Dazu gehören beispielsweise das Apothekenmuseum Bad Münstereifel, das Naturschutzzentrum Nettersheim, der Deilbachhammer in Essen oder der Wipperkotten in Solingen. Mehr

Soforthilfe zur Unwetterkatastrophe in Nordrhein-Westfalen

Die Landesregierung stellt unbürokratische und schnelle Soforthilfe für von der Unwetterkatastrophe vom 14./15. Juli 2021 betroffene Bürger*innen, Unternehmen und Angehörige freier Berufe, Landwirt*innen und Kommunen in Höhe von 200 Millionen Euro bereit. Das hat das Landeskabinett am Donnerstag, 22. Juli 2021, in einer Sondersitzung beschlossen. Mehr

Regionale Kulturpolitik NRW: Förderaufruf – Einreichungsfrist

Die Regionale Kulturpolitik ist ein Förderprogramm zur Stärkung der Kultur in den zehn Kulturregionen Nordrhein-Westfalens (Bergisches Land, Hellweg, Münsterland, Niederrhein, Ostwestfalen-Lippe, Region Aachen, Rheinschiene, Ruhrgebiet, Sauerland und Südwestfalen). Dabei fördert es zum einen die Strukturentwicklung in den Regionen, zum anderen regt es innovative Projektentwicklungen an. Mehr

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