Mehr als in Drittel unserer Schüler*innen ist mehrsprachig aufgewachsen oder neu zugewandert. Wir begreifen diese Vielfalt als Chance und Ressource für eine interkulturelle Bildung. Unser Ziel ist es, sprachliche Barrieren abzubauen und eine gleichberechtigte Teilhabe am Unterricht zu ermöglichen.
Wie wir den Spracherwerb fördern
Die DaZ-Förderung wird individuell geplant und findet in verschiedenen Formen statt:
Kleingruppen: gezieltes Lernen in klassenübergreifenden kleinen Gruppen
Integriert in der Klasse: Sprachförderung direkt im Deutschunterricht der eigenen Klasse
Sprachsensibel: Berücksichtigung sprachlicher Hürden in allen Unterrichtsfächern
Seiteneinsteiger: spezielle Angebote und Einführungskurse für neu zugewanderte Kinder und Jugendliche
Diagnostik und Förderplanung
Um alle Schüler*innen optimal zu unterstützen, ermitteln wir zu Schuljahresbeginn den genauen individuellen Förderbedarf:
Methoden: Wir nutzen standardisierte Testverfahren, Verhaltensbeobachtungen und persönliche Gespräche.
Unterstützte Kommunikation: Bei Schüler*innen, die technische Hilfen zum Sprechen nutzen, beobachten wir die kommunikativen Fähigkeiten besonders differenziert.
Expertise: Bei Bedarf arbeiten wir eng mit dem Kommunalen Integrationszentrum (KI) des Rheinisch-Bergischen Kreises zusammen.