Deutsch als Zweitsprache

Mehrsprachigkeit ist eine wertvolle Ressource. Wir unterstützen Schüler*innen mit zusätzlichem Förderbedarf individuell beim Erlernen der deutschen Sprache – durch Kleingruppen, sprachsensiblen Fachunterricht und eine enge, interkulturelle Zusammenarbeit mit den Eltern.

Deutsch als Zweitsprache (DaZ) an der LVR-Paul-Klee-Schule

Mehr als in Drittel unserer Schüler*innen ist mehrsprachig aufgewachsen oder neu zugewandert. Wir begreifen diese Vielfalt als Chance und Ressource für eine interkulturelle Bildung. Unser Ziel ist es, sprachliche Barrieren abzubauen und eine gleichberechtigte Teilhabe am Unterricht zu ermöglichen.

Wie wir den Spracherwerb fördern

Die DaZ-Förderung wird individuell geplant und findet in verschiedenen Formen statt:

  • Kleingruppen: gezieltes Lernen in klassenübergreifenden kleinen Gruppen

  • Integriert in der Klasse: Sprachförderung direkt im Deutschunterricht der eigenen Klasse

  • Sprachsensibel: Berücksichtigung sprachlicher Hürden in allen Unterrichtsfächern

  • Seiteneinsteiger: spezielle Angebote und Einführungskurse für neu zugewanderte Kinder und Jugendliche

Diagnostik und Förderplanung

Um alle Schüler*innen optimal zu unterstützen, ermitteln wir zu Schuljahresbeginn den genauen individuellen Förderbedarf:

  • Methoden: Wir nutzen standardisierte Testverfahren, Verhaltensbeobachtungen und persönliche Gespräche.

  • Unterstützte Kommunikation: Bei Schüler*innen, die technische Hilfen zum Sprechen nutzen, beobachten wir die kommunikativen Fähigkeiten besonders differenziert.

  • Expertise: Bei Bedarf arbeiten wir eng mit dem Kommunalen Integrationszentrum (KI) des Rheinisch-Bergischen Kreises zusammen.

Zusammenarbeit mit den Eltern

Die Zusammenarbeit mit den Familien ist ein elementarer Baustein unserer Arbeit. Wir beziehen Eltern mehrsprachiger Schüler*innen als Erziehungs- und Bildungspaten aktiv ein. Gemeinsame Koch-, Musik- oder Vorlese-Events stärken die Gemeinschaft.

Elternabende zu interkulturellen Erziehungsfragen

In einem zweijährigen Zyklus bieten wir spezielle Elternabende zu interkulturellen Erziehungsfragen an, die wir gemeinsam mit der Schulpflegschaft planen und gestalten.