Sammlung Bert Müller-Schwanneke

Der Nachlass zeigt das Alltagsleben in Düsseldorf und im Rheinland.

Eine Frau und ein Mädchen sitzen auf einer Bank am Flussufer.

Dokumentarist der Nachkriegsjahre

Der am 8. Februar 1912 geborene Fotograf Bert Müller-Schwanneke war seit 1948 in Düsseldorf ansässig. Er betätigte sich als freiberuflicher Fotograf sowie Journalist und dokumentierte in seinen Reportagen den Alltag, Wiederaufbau und das einsetzende Wirtschaftswunder im Rheinland. Im Jahr 1953 fand Müller-Schwanneke eine Anstellung als Fotograf bei der „Deutsche Edelstahlwerke AG“ in Krefeld, deren Bildstellenleiter er später wurde.

Neue künstlerische Wege

In den Sechzigerjahren wurde die tägliche Begegnung mit Edelstahl Auslöser einer intensiven künstlerischen Auseinandersetzung mit diesem Werkstoff. Es entstanden Installationen, Wandplastiken, Skulpturen und Schmuck. Bis 1992 wurden seine Arbeiten auf 25 Ausstellungen in Deutschland, Holland und der ehemaligen Sowjetunion gezeigt.

Bert Müller-Schwanneke verstarb am 11. Februar 1999 in Krefeld.

Der Fotobestand

Wir haben den fotografischen Nachlass von Bert Müller-Schwanneke in zwei Teillieferungen in den Jahren 1977 und 2007 übernommen. Der Nachlass, der sich aus Kleinbild-Negativen und Rollfilmen zusammensetzt, umfasst etwa 18.000 Aufnahmen – von denen wir rund 6.000 Fotos für die Präsentation in unserer Datenbank ausgewählt haben.

Ein weiterer Teil seines Nachlasses befindet sich im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen in Duisburg.

Ihre Ansprechperson