Sammlung Carl August Stachelscheid

Der Nachlass besteht aus etwa 18.000 Negativen und beinhaltet Alltagsfotos, Presse- und Werbeaufnahmen.

Männer und Frauen werben für Motorräder.

Fotojournalist und Werbefotograf

Carl August Stachelscheid wurde 1919 in Düsseldorf geboren und verstarb 1990 ebenfalls in Düsseldorf. Nach einer kaufmännischen Ausbildung ging er bei dem Fotografen Martin Knauer in Düsseldorf in die Lehre. Während des Zweiten Weltkriegs war er als Kriegsberichterstatter für die Luftwaffe der Wehrmacht tätig.

Nach dem Krieg arbeitete er als Pressefotograf für verschiedene Zeitungen und konzentrierte sich im Lauf der Zeit verstärkt auf Werbeaufnahmen. Ab 1951 beliefert er mit seinem „Pressebilderdienst aus Nordrheinwestfalen“ Zeitschriften mit Fotomaterial. In den Fünfzigerjahren gründete er zusätzlich ein Kopierwerk für filmtechnische Dienste.

Der Fotobestand

Wir haben seinen fotografischen Nachlass, der aus circa 18.000 Negativen besteht, im Jahr 2009 von seiner Familie übernommen. Inhaltlich findet man neben Themen, die seine Tätigkeit als Fotojournalist widerspiegeln, viele Fotos, die im Zuge seiner Arbeit als Werbefotograf entstanden sind. Stachelscheid hat viele Produktionsstätten oder Produkte einzelner Firmen abgelichtet, auch das Thema „Mode“ spielt eine große Rolle.

Ein weiterer Teil seines Nachlasses befindet sich im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen in Duisburg.

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