Sammlung Herby Sachs
Die Sammlung dokumentiert das jüdische Leben in Köln und im Rheinland.
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Der Fotograf Herby Sachs wurde 1952 geboren und ist seit Ende der Achtzigerjahre fotojournalistisch tätig. Er ist Mitbegründer der international aktiven Fotografen-Agentur „version-foto“. Von 2005 bis 2018 war er beim Westdeutschen Rundfunk als Fotograf angestellt. Sachs dokumentierte das jüdische Leben in Köln und arbeitete zu zahlreichen Themen – bespielweise realisierte er eine Wanderausstellung zum Thema Maya-Kultur in Mittelamerika oder nahm Autorenporträts der Literaturreihe „stimmen afrikas“ auf.
Wir haben nur seine Arbeiten zum jüdischen Leben im Rheinland übernommen, weil diese zu unserer thematischen Ausrichtung passen.
Herby Sachs fotografierte von 1995 bis 2012 die jüdische Gemeinde in Köln. Es sind Aufnahmen von Festen sowie religiösen Feiertagen und Bilder von Einrichtungen der Gemeinde entstanden; Bilder von offiziellen Gedenkveranstaltungen oder vom Besuch von Papst Benedikt XVI., Fotos von Purim, Pessach und Channuka sowie des Sportvereins Makkabi und die fotografische Dokumentation der Synagogen im Rheinland sowie von rituellen Gegenständen sind Teil des Fotobestands. Sachs konnte durch seinen guten Kontakt zur jüdischen Gemeinde Köln das Gemeindeleben in all seinen Facetten abbilden. Die Fotos entstanden zu einer Zeit, in der das Gemeindeleben in der Öffentlichkeit zelebriert wurde, und die jüdische Gemeinde Köln durch die Aufnahme von russisch-jüdischen Spätaussiedler*innen viele neue Mitglieder dazugewonnen hat.
Seit 2020 befindet sich die Fotosammlung zum Thema „Jüdisches Leben im Rheinland“ in unserem Fotoarchiv. Der Vorlass besteht aus rund 400 Kleinbild-Color-Negativfilmen und einer geringen Anzahl an Schwarz-Weiß-Negativen. Ab 2002 sind die Fotos in digitaler Form entstanden, sodass etwa 8.000 digitale Fotos Bestandteil der Sammlung sind.
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