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Pressemeldung

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Liebe oder Last?! Baustelle Denkmal

Ausstellung informiert über Architektur, die Emotionen weckt / Bis zum 26. Februar 2023 im Landeshaus in Köln-Deutz

Köln. 8. Dezember 2022. „Liebe oder Last?! Baustelle Denkmal“ heißt die Ausstellung, die bis zum 26. Februar im Landeshaus des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) in Köln-Deutz gastiert. Die multimediale Präsentation der Deutschen Stiftung Denkmalschutz bietet einen umfassenden Einblick in den Denkmalschutz und informiert über außergewöhnliche Denkmäler der Region. Das Landeshaus als Ausstellungsort ist hier besonders sinnfällig: Zum einen ist es selber ein Denkmal, zum anderen ist das LVR-Amt für Denkmalpflege für die Pflege und den Erhalt von über 50.000 Denkmalen in der Region zuständig.

Bei der Ausstellungseröffnung begrüßte Dr. Corinna Franz, LVR-Dezernentin Kultur und Landschaftliche Kulturpflege die Gäste: „Denkmalpflege ist ein emotionales Thema, und das soll es auch bleiben. Denn historische Bausubstanz und Architektur haben uns so unendlich viel zu erzählen. Wenn wir sie verstehen und zu deuten wissen, geht von ihr eine starke Faszination aus. Diese Begeisterung verbindet uns – das Amt für Denkmalpflege im Rheinland, die LVR-Kultur, den Landschaftsverband mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Ich bin überzeugt, diese Begeisterung ist ansteckend, und freue mich, dass wir mit dieser Ausstellung an diesem Ort dazu beitragen können, den Funken der Begeisterung überspringen zu lassen.“

„Liebe oder Last?! Baustelle Denkmal“ zeigt beliebte Wahrzeichen der Region, darunter auch den Kölner Dom und eröffnet damit das Spannungsfeld der „Baustelle Denkmal“: Ob Fassade, ob Fenster, ob Kuppelfigur – es gibt immer etwas zu tun. Ohne die Liebe zum Wahrzeichen Kölns wäre die Last der Pflege nicht zu stemmen. In der Ausstellung ist eine originale Kreuzblume des Kölner Doms zu sehen, die den Witterungseinfluss und die Sanierungsbedürftigkeit von Denkmalen zeigt. Auch weniger bekannte Kulturschätze wie das Privat-Wohnhaus des Architekten Oswald Mathias Ungers von 1959 und die Synagoge in der Roonstraße gehören zu den vorgestellten Denkmalen, außerdem der Kölner Zoo, das ehemalige Südamerikahaus oder das Kerpener Schloss Türnich. Interessierte erhalten einen neuen Blick auf bereits bekannte Bauwerke und entdecken bislang unbekannte Objekte.

Die Ausstellung, die für ihr innovatives Konzept den „Red Dot Design Award“ erhielt, ist bis zum 26. Februar 2023 zu sehen. Sie ist Montag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.

In den nächsten Wochen finden Führungen durch die Ausstellung statt: Freitag, 16. Dezember um 15 Uhr, Samstag, 17. Dezember um 13 Uhr, Freitag, 30. Dezember um 15 Uhr, Samstag, 14. Januar 2023 um 15 Uhr, Fr, 20. Januar 2023 um 16 Uhr und Freitag 27. Januar 2023 um 15 Uhr.
Anmeldung unter wanderausstellung@denkmalschutz.de.

Bilder zum Download

  1. Blick auf das Eingangstor der Ausstellung.

    Foto: DSD/R.Rossner

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  2. Hinter den Guckschlitzen gibt es einiges zu entdecken.

    Foto: DSD/R.Rossner

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Ihr Pressekontakt

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Birgit Ströter

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