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Pressemeldung

Bestandsaufnahme der kommunalen Kinder- und Jugendbeteiligung in NRW (LWL)

Wie weit ist Kinder- und Jugendbeteiligung in den Kommunen in NRW bereits verankert – und wo gibt es noch Luft nach oben? Diese Fragen standen im Mittelpunkt einer landesweiten Online-Befragung 2024/25 der Servicestelle Jugendbeteiligung des LWL Landesjugendamtes, an der 106 Kommunen und Kreise teilgenommen haben. Befragt wurden vor allem Fachkräfte aus Verwaltung und pädagogischer Praxis, die vor Ort Beteiligungsprozesse organisieren und begleiten.

Die Ergebnisse zeigen laut Servicestelle Jugendbeteiligung: Kinder- und Jugendbeteiligung ist in NRW flächendeckend vorhanden, allerdings sehr unterschiedlich ausgestaltet. Die meisten Kommunen setzen auf projektbezogene Formate, Workshops und Umfragen, während fest etablierte Jugendgremien wie Jugendräte oder -parlamente seltener sind. Gleichzeitig wird deutlich, dass Ressourcen – also Zeit, Personal und Geld – entscheidend dafür sind, ob Beteiligung verbindlich und wirksam umgesetzt werden kann. Besonders kritisch schneiden der Einfluss auf Ratsentscheidungen und die spürbare Wirkung auf kommunale Budgets ab.

All diese Ergebnisse wurden im Bericht „Kommunale Kinder- und Jugendbeteiligung in NRW 2024/2025“ aufbereitet – mit Grafiken, einer Wirksamkeitsanalyse und Hinweisen, welche Formate besonders gut wirken. Der Bericht bietet Kommunen, Politik und Fachpraxis eine fundierte Grundlage, um die eigene Beteiligungsarbeit zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

Den vollständigen Bericht finden Sie hier:

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