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(Inter-)Nationale Perspektiven und Beteiligung im Kinderschutz

3. Fachtag Netzwerke Kinderschutz in Dortmund

Eine Gruppe steht in einem Konferenzraum.
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"Netzwerkarbeit weiterdenken!" beim Fachtag Netzwerke Kinderschutz in Dortmund (v.l.): Fachberaterin Annett Volmer vom LVR-Landesjugendamt Rheinland, NRW-Kinderschutzbeauftragte Petra Ladenburger, LWL-Jugenddezernentin Birgit Westers, NRW-Kinder- und Jugendministerin Verena Schäffer, LVR-Jugenddezernent Knut Dannat und Jan Pöter, Fahberater im LWL-Landesjugendamt Westfalen. Foto: Marieke Rudel/LWL

Dortmund. 24. Juni 2026. Der Schutz von Kindern und Jugendlichen muss stetig weiterentwickelt werden – und damit auch die entsprechenden kommunalen Netzwerkstrukturen in Nordrhein-Westfalen. Mit diesem Anspruch kamen am 23. Juni 2026 rund 150 koordinierende Fachkräfte aus dem ganzen Bundesland zum 3. Fachtag Netzwerke Kinderschutz in der Sparkassenakademie in Dortmund zusammen.

Unter dem Titel „Netzwerkarbeit weiterdenken! (Inter-)Nationale Perspektiven und Beteiligung im Kinderschutz“ wurden Erfahrungen aus anderen Regionen und Ländern sowie praktische Ansätze diskutiert. Hierzu hatten die beiden NRW-Landesjugendämter der Landschaftsverbände Westfalen-Lippe (LWL) und Rheinland (LVR) gemeinsam mit dem Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MKJFGFI) eingeladen.

Verena Schäffer, Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, erklärte: „Eine Stärke des Landeskinderschutzgesetzes in Nordrhein-Westfalen ist sein konsequenter kinderrechtsbasierter Ansatz. Wir sehen, dass Kinderschutz und Kinderrechte zusammengedacht werden müssen und unmittelbar verknüpft sind. Kinder sind nicht nur ein Objekt der Fürsorge, sondern gleichermaßen auch Personen mit Rechten, die wir wahren und stärken müssen. Insbesondere die schwerwiegenden Kinderschutzfälle in Lügde, Bergisch Gladbach und Münster haben uns alle vor Augen geführt, dass wir das Recht auf Beteiligung von jungen Menschen für den gelingenden Kinderschutz verteidigen und durchsetzen müssen. Wir wissen aber auch, dass die Beteiligung von Kindern in der gesamten Verantwortungsgemeinschaft ein Thema ist, an dem wir weiter arbeiten müssen. Deswegen setzen wir uns dafür ein, dass alle Kinder gleiche Chancen und Teilhabe erfahren. Als Land beteiligen wir Kinder und Jugendliche bei politischen Entscheidungsprozessen aktiv.“

Das Landeskinderschutzgesetz NRW schreibt Netzwerken im Kinderschutz eine zentrale Rolle zu. Durch die Abstimmung von Verfahren, die Qualifizierung von Fachkräften und Information der Öffentlichkeit soll eine mögliche Gefährdung schneller erkannt und rechtzeitig gehandelt werden.

Die Netzwerke sind in den vier Jahren seit Inkrafttreten der Gesetzgebung zu zentralen Plattformen für die handlungsfeldübergreifende Weiterentwicklung des Kinderschutzes geworden. Die Landesjugendämter spielen dabei eine wesentliche Rolle: „Sie unterstützen die Koordinator*innen der Netzwerke – insbesondere durch Fortbildung und Beratung. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag, um den Kinderschutz in ganz NRW gut aufzustellen“, betont LVR-Jugenddezernent Knut Dannat.

Der 3. Fachtag setzt die Veranstaltungsreihe zur Umsetzung der in § 9 Landeskinderschutzgesetz NRW beschriebenen Netzwerke Kinderschutz fort. „Es braucht diesen Austausch zwischen den Netzwerkkoordinierenden, damit sie für ihre kommunale Arbeit miteinander und voneinander lernen können“, so LWL-Jugenddezernentin Birgit Westers.

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  1. Eine Gruppe steht in einem Konferenzraum.

    "Netzwerkarbeit weiterdenken!" beim Fachtag Netzwerke Kinderschutz in Dortmund (v.l.): Fachberaterin Annett Volmer vom LVR-Landesjugendamt Rheinland, NRW-Kinderschutzbeauftragte Petra Ladenburger, LWL-Jugenddezernentin Birgit Westers, NRW-Kinder- und Jugendministerin Verena Schäffer, LVR-Jugenddezernent Knut Dannat und Jan Pöter, Fahberater im LWL-Landesjugendamt Westfalen.

    Foto: Marieke Rudel/LWL

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