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Von Bonn nach Berlin

„1914 – Welt in Farbe" ist ab 1. August im Martin-Gropius-Bau zu sehen / Ausstellung war im LVR-LandesMuseum Auftakt für LVR-Verbundprojekt „1914 – Mitten in Europa"

Bonn/Berlin. 23. Juli 2014. Fischverkäuferinnen aus Irland, traditionell gekleidete Frauen in Griechenland, armenische Frauen und Mädchen oder Dorfbewohner in Marokko – Fotografien wie diese sahen rund 55.000 Besucherinnen und Besucher in der Ausstellung „1914 – Welt in Farbe" im LVR-LandesMuseum Bonn. Inzwischen sind die Werke auf dem Weg in die Bundeshauptstadt. Ab dem 1. August – an diesem Tag jährt sich der Ausbruch des Ersten Weltkriegs zum 100. Mal – und bis zum 2. November sind die Zeugnisse von der kulturellen Vielfalt rund um den Globus vor rund 100 Jahren im Martin-Gropius-Bau zu sehen. In Bonn war die Fotoausstellung der Auftakt für das in Deutschland einmalige Verbundprojekt „1914 – Mitten in Europa. Das Rheinland und der Erste Weltkrieg", mit dem der Landschaftsverband Rheinland (LVR) noch bis Mitte 2015 an die sogenannte „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts" erinnert.

Gruppe von Frauen, die lange Kleider tragen
Eine Gruppe armenischer Frauen und Mädchen, aufgenommen von Stéphane Passet im türkischen Istanbul im September 1912. Foto: Museé Albert-Kahn, Départment de Hauts-de-Seine

Über 70.000 Aufnahmen umfasst die fast in Vergessenheit geratene Sammlung Albert Kahns. Der französische Bankier beauftragte Fotografinnen und Fotografen, um ein Archiv mit Bildern aus aller Welt zu füllen – und das zu einem Zeitpunkt, zu dem sich die großen Nationen in der Epoche um 1914 bereits für den Krieg rüsteten. Auf rund 1.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche zeigt der Martin-Gropius-Bau rund 200 Exponate aus Kahns sogenannten „Archives de la Planète". Zudem werden Fotografien von Sergei Prokudin-Gorskii gezeigt, der ab 1909 im Auftrag des russischen Zaren Nikolaus II. dessen Reich umfassend fotografisch abbildete. In Aufnahmen von Landschaften, Menschen, historischen Stätten oder technischer Entwicklung sollte die Macht der Bilder wirken. Dafür waren 10.000 Farbaufnahmen geplant.

1914 im Zeichen der Völkerverständigung

Die Fotografien sollten das Fremde in die Nähe holen, Menschen sich von Angesicht zu Angesicht begegnen – und dadurch helfen, den brüchig gewordenen Frieden zu sichern. Thematisch hebt sich dadurch die von Lothar Altringer, Prof. Dr. Rolf Sachsse und Prof. Dr. Thomas Schleper kuratierte Ausstellung „1914 – Welt in Farbe" von der Vielzahl der Angebote im Erinnerungsjahr 2014 ab. Denn die Epoche um 1914 wird vor dem Hintergrund der Völkerverständigung abgebildet. Zudem beschäftigt sie sich mit dem Gedenken an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs, während in vielen Fällen eher dessen Ende in den Fokus rückt.

Ihr Pressekontakt:

Björn Mende

document1 GmbH

Telefon: 02825/9 39 58-13

Bilder zum Download

  1. Gruppe von Frauen und Mädchen mit Kopftüchern.

    Gruppe armenischer Frauen und Mädchen

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