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Pressemeldung

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ARD-Themenwoche Toleranz: Menschen mit geistiger Behinderung dichten für Toleranz und Redefreiheit

Drei Duos des LVR-Wohnverbundes Kleve Oberstadt traten beim Toleranz-Slam an / Motto der ARD-Themenwoche tägliche Aufgabe für LVR-Einrichtung

Bedburg-Hau. 21. November 2014. Das Lampenfieber war deutlich spürbar, als am vergangenen Freitagabend der Poetry Slam zum Thema Toleranz im LVR-Wohnverbund Kleve Oberstadt startete. Menschen mit und ohne Behinderung traten in drei Duos beim Toleranz-Slam „#Redefreiheit" im Rahmen der ARD-Themenwoche mit selbstgedichteten Werken gegeneinander an. Die Duos setzten sich aus Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Mitarbeitenden des Wohnhauses zusammen. „Wir nehmen an der Aktion teil, weil das Werben für Toleranz zu unserer täglichen Aufgabe gehört. Die selbstverständliche Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung am Leben unserer Gesellschaft ist oberstes Ziel unserer Arbeit", begründet Werner Gorisen, Teamleiter des LVR-Wohnverbundes Kleve Oberstadt, die Teilnahme des Wohnverbundes an der bundesweiten ARD-Themenwoche Toleranz.

Das Publikum, das die Slamerinnen und Slammer des LVR-Wohnverbunds Kleve Oberstadt in der vergangenen Woche live erleben konnten, war begeistert und berührt von deren ganz persönlichem Blick auf das Thema Toleranz: „Ich bin sehr beeindruckt von den Gedichten und gehe mit Gänsehaut und vielen neuen Blickwinkeln nach Hause", schilderte eine Besucherin bewegt.

Der ARD gefiel der Klever Toleranz-Slam so gut, dass er in der gestern Abend ausgestrahlten Sendung „Redefreiheit" des bayerischen Fernsehens gezeigt wurde und in vollem Umfang auf deren Internetseite angeschaut werden kann.

Gruppe von Menschen, die sich einen aufgemalten Mund am Stiel vor den eigenen Mund halten.
v.l.n.r.: Johannes Dams, Werner Gorisen, Tanja Rüchardt, Vanessa Schmid, Angelika Gromatzki, Birgit und Sarina Roszykiewicz Foto: Yvonne Breuel/LVR

Die Slam-Beiträge des LVR-Wohnverbundes Kleve Oberstadt finden Sie unter: www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/import/audiovideo/lvr-kleve-komplett-100.html

Hintergrundinformationen:

Den Verbund Heilpädagogischer Hilfen des Landschaftsverbandes Rheinland bilden das

LVR-HPH-Netz Niederrhein, das LVR-HPH-Netz Ost und das LVR-HPH-Netz West. Das LVR-HPH-Netz Niederrhein bietet differenzierte Dienstleistungsangebote für nahezu 900 Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung in den Kreisen Kleve, Wesel und in der Stadt Duisburg.

Über 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten in 39 LVR-Wohnverbünden und sechs LVR-Heilpädagogischen Zentren in 21 Städten und Gemeinden am Niederrhein Beratung, Lebensbegleitung, Unterstützung und weitere Hilfen in den Bereichen Wohnen, Beschäftigung, Bildung und Freizeit.

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  1. Gruppe von Menschen mit aufgemaltem Mund am Stiel vor dem eigenen Mund.

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