Nach dem Besuch des integrativen Kindergartens sollte Luca auf Wunsch der Eltern in die wohnortnahe Grundschule eingeschult werden. Zur Vorbereitung auf den Schulbesuch nahmen die Mitarbeiter*innen aus der Frühförderung und dem Gemeinsamen Unterricht Kontakt mit der von den Eltern ausgewählten Grundschule auf. Schulleitung und Klassenlehrerin wurden über Lucas spezielle Bedürfnisse, wie getönte Brille und gegebenenfalls Schirmmütze auch im Klassenraum, verstellbares Pult, spezielle Lupen, Gestaltung von Arbeitsblättern und notwendige Pausen für Luca als Nachteilsausgleich, informiert.
Weiterhin vermittelte die LVR-Severinschule eine Mobilitätstrainerin für Luca, die mit ihm ein Training zu Techniken der Orientierung und Mobilität durchführte, damit Luca sich zukünftig in fremden Räumen selbstständig und sicher bewegen kann.
Der LVR wurde in die geplante Inklusion mit eingebunden, um auch die Finanzierung von zukünftig benötigten Hilfsmitteln, beispielsweise einer Tafelkamera, sicherzustellen.
Die Inklusion ist ein langer Weg, den Luca täglich neu annimmt. Das fachliche Know-how der LVR-Severinschule begleitet diesen Prozess positiv. Lucas Eltern sind froh, sich für diesen Weg entschieden zu haben. Ihr großer Wunsch, Luca so "normal" wie möglich heranwachsen zu lassen, scheint ihm gut zu tun. Nach sechs Monaten Schulbesuch besteht Luca heute darauf, morgens allein die Schule zu betreten und mit seinen Freunden sein Klassenzimmer aufzusuchen.