Im ersten Lebensjahr hatten die Eltern schon früh den Verdacht, dass Maja schlecht hören konnte. Weil ihnen die Ärzt*innen jedoch zum Abwarten rieten, dauerte es doch bis zu ihrem ersten Geburtstag, bis eine hochgradige Hörschädigung festgestellt wurde.
Die Diagnose war zunächst ein Schock, der das Leben der Familie kräftig durcheinanderwirbelte. Mit viel Liebe, Engagement und Durchhaltevermögen machte sich Majas Familie auf den Weg, Maja in ihrer Entwicklung zu unterstützen.
Maja bekam zwei Hörgeräte, die sie gut akzeptierte. Zusätzlich wurde die Familie von einer Sonderschullehrerin des Frühförderzentrums für hörgeschädigte Kinder der LVR-Johann-Joseph-Gronewald-Schule in Köln betreut.
Weil die Verstärkung der Hörgeräte nicht den gewünschten Erfolg beim Erwerb der Sprache hatte, erhielt Maja mit circa anderthalb Jahren beiderseits ein Cochlear-Implantat. Dies ist eine elektronische Hörhilfe, die die ausgefallenen Funktionen des Innenohrs teilweise ersetzt. Nach und nach lernte sie mit Unterstützung ihrer Eltern und der sonderpädagogischen Betreuung durch die Frühförderung Hören und Sprechen.