Hier sind zwei Perspektiven der Zusammenarbeit mit dem Rhein-Erft-Kreis und der Stadt Kerpen von Bedeutung, mit der unsere geplante Förderschulein die bestehende Bildungslandschaft eingebunden werden soll.
Zum einen sollen die Förderschule des LVR (Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung) und die Förderschule des Rhein-Erft-Kreises (Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung) auf einem Schulcampus errichtet werden, um Synergien zu heben, und zwar sowohl in baulich-räumlicher und damit finanzieller Hinsicht als auch unter pädagogischen und schulfachlichen Aspekten für die bedarfsorientierte Förderung der Schüler*innen beider Schulen.
Zum anderen sollen durch die konkrete Zusammenarbeit mit nahegelegenen Grund- und weiterführenden Schulen schulformübergreifende Kooperationen entstehen, mit denen die Förderschulen und die allgemeinen Schulen enger miteinander verzahnt werden und das Gemeinsame Lernen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung gestärkt wird.
Aufgrund des äußerst frühen Planungsstandes müssen konkrete Kooperationsansätze noch gemeinsam entwickelt und mit den beteiligten Schulträgern und Schulen präzisiert, abgestimmt und ausgestaltet werden. Dabei kommen neben Grund- und weiterführenden Schulen natürlich auch weitere kommunale Bildungseinrichtungen in Betracht, von Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe über Vereine und Sportgemeinschaften bis hin zu Einrichtungen der beruflichen Aus- und Weiterbildung.