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Veröffentlichungen

Handreichung zum Umgang mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in NRW

Der Umgang mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen stellt viele Jugendämter vor eine große Herausforderung. Vor allem bei der Inobhutnahme des Flüchtlings müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Jugendämtern viele Dinge beachten. Sie müssen unter anderem das Alter des Minderjährigen schätzen, rechtzeitig das Familiengericht benachrichtigen, einen Sprachmittler organisieren und das Ausländerrecht im Blick behalten.

Die Handreichung beschreibt die aktuellen (Stand 15.03.2017) rechtlichen Rahmenbedingungen, Anforderungen und Abläufe zum Umgang mit unbegleiteten Minderjährigen. Sie gibt Hinweise, wo Gestaltungsspielräume bestehen und wie diese genutzt werden können. Die Veröffentlichung erfolgt in gemeinsamer Herausgeberschaft des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, des Ministeriums für Inneres und Kommunales, des Landschaftsverbandes Rheinland - Landesjugendamt Rheinland - und des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe - Landesjugendamt Westfalen.

Handlungsempfehlungen der Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter (BAG LJÄ) zum Umgang mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen

Inobhutnahme, Clearingverfahren und Einleitung von Anschlussmaßnahmen

Seit dem 1. November 2015 unterliegen Minderjährige, die unbegleitet nach Deutschland einreisen, einem bundesweiten Verteilungsverfahren. Die überarbeitete Fassung der Handlungsempfehlungen greift die gesetzlichen Änderungen auf und beschreibt die einzelnen Verfahrensschritte. Sie gibt Informationen zu den einzelnen Maßnahmen der Jugendhilfe, insbesondere zu den Standards der vorläufigen Inobhutnahme sowie der Inobhutnahme. Darüber hinaus gibt sie unter anderem Hinweise zum Clearingverfahren, zur Altersfeststellung sowie zur Familienzusammenführung während der vorläufigen Inobhutnahme.

Handbuch Jugendhilferecht

Das Handbuch Jugendhilferecht wird im Frühjahr 2018 in einer aktualisierten 5. Auflage erscheinen, in der verschiedene Gesetzesänderungen berücksichtigt werden.

Sozialdatenschutz und Schweigepflicht in der Kinder- und Jugendhilfe

Titelseite des Handbuchs Sozialdatenschutz und Schweigepflicht in der Kinder- und Jugendhilfe
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Titelbild "Sozialdatenschutz und Schweigepflicht in der Kinder- und Jugendhilfe"

Die Broschüre "Sozialdatenschutz und Schweigepflicht in der Kinder- und Jugendhilfe" des LVR-Landesjugendamts Rheinland ist vollständig überarbeitet in der 3. Auflage wieder verfügbar.

Praxisrelevante Bestimmungen aus dem Sozialdatenschutzrecht werden auf knapp 100 Seiten anschaulich dargestellt. Zunächst werden die Systematik und die Grundlagen des Sozialdatenschutzes erläutert. Im Anschluss liegt der Fokus auf der Datenerhebung, -verarbeitung und der Datennutzung. Die Besonderheiten im Bereich der Beistandschaft, Amtspflegschaft und Amtsvormundschaft werden ebenfalls behandelt. Weitere Themen sind die Akteneinsicht der Beteiligten, die Datenübermittlung im Rahmen des § 4 KKG sowie die strafrechtliche Schweigepflicht nach § 203 StGB. Im Anhang finden Sie wichtige gesetzliche Bestimmungen und Literaturhinweise.

Für rheinische Jugendämter ist dieser Service kostenlos. Andere Interessenten erhalten die Broschüre gegen eine Schutzgebühr von 5 Euro pro Exemplar.

Entscheidungskompetenz im Jugendhilfeausschuss

Titelseite "Entscheidungskompetenz im Jugendhilfeausschuss"
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Titelseite "Entscheidungskompetenz im Jugendhilfeausschuss"

Neuauflage des Handbuchs

Gerade ist das Handbuch für die Arbeit im Jugendhilfeausschuss in der 4. Auflage, Stand Juli 2014, erschienen.

Die Broschüre will den Mitgliedern im Jugendhilfeausschuss eine Hilfestellung für ihre praktische Arbeit geben. Die historische Entwicklung, die rechtlichen Grundlagen und Besonderheiten der Arbeit im Jugendhilfeausschuss werden aufgezeigt. Die Leserinnen und Leser werden über Funktion und Stellung des Ausschusses sowie die Rechte und Pflichten, die sich aus der Mitgliedschaft ergeben, sowie das breite Spektrum der Ausschussarbeit informiert. Im Anhang finden sich wieder Auszüge aus den aktuellen Gesetzestexten, eine Mustersatzung sowie Literaturhinweise.