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Veröffentlichungen

Handreichung zum Umgang mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in NRW

Der Umgang mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen stellt viele Jugendämter vor eine große Herausforderung. Vor allem bei der Inobhutnahme des Flüchtlings müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Jugendämtern viele Dinge beachten. Sie müssen unter anderem das Alter des Minderjährigen schätzen, rechtzeitig das Familiengericht benachrichtigen, einen Sprachmittler organisieren und das Ausländerrecht im Blick behalten.

Um einen Überblick über die wichtigsten Handlungsschritte zu schaffen, haben das Familienministerium (MFKJKS), das Innenministerium (MIK), das LVR-Landesjugendamt Rheinland und das LWL-Landesjugendamt Westfalen-Lippe unter Mitwirkung verschiedener Jugendämter und der freien Wohlfahrtspflege diese Handreichung erarbeitet.

Handlungsempfehlungen der Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter (BAG LJÄ) zum Umgang mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen

Inobhutnahme, Clearingverfahren und Einleitung von Anschlussmaßnahmen

Nach einer Erhebung des Bundesfachverbandes Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. aus dem Jahr 2013 haben deutsche Jugendämter 2012 mehr als 4.300 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Obhut genommen. Ihre Unterbringung und Betreuung stellt die Jugendhilfe und ihre Kooperationspartner noch immer vor große Herausforderungen. Neben flucht- und kulturspezifischen Aspekten ergeben sich vor allem aus dem Spannungsfeld zwischen Kinder- und Jugendhilferecht auf der einen und dem Ausländerrecht auf der anderen Seite besondere Schwierigkeiten.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter hat sich erstmals seit 1994 wieder mit diesem Thema beschäftigt und Handlungsempfehlungen zum Umgang mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen entwickelt. Sie richten sich primär an die Akteure in der öffentlichen und freien Jugendhilfe, sollen aber auch die strukturelle Zusammenarbeit mit anderen Stellen und öffentlichen Einrichtungen fördern und so den Schutz der in Deutschland eingereisten Kinder und Jugendlichen verbessern.

Handbuch Jugendhilferecht

Das Handbuch Jugendhilferecht wird Anfang 2016 in einer aktualisierten 5. Auflage erscheinen, in der verschiedene Gesetzesänderungen berücksichtigt werden.

Sozialdatenschutz und Schweigepflicht in der Kinder- und Jugendhilfe

Titelseite des Handbuchs Sozialdatenschutz und Schweigepflicht in der Kinder- und Jugendhilfe
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Titelbild "Sozialdatenschutz und Schweigepflicht in der Kinder- und Jugendhilfe"

Die Broschüre „Sozialdatenschutz und Schweigepflicht in der Kinder- und Jugendhilfe“ des LVR-Landesjugendamts Rheinland ist vollständig überarbeitet in der 3. Auflage wieder verfügbar.

Praxisrelevante Bestimmungen aus dem Sozialdatenschutzrecht werden auf knapp 100 Seiten anschaulich dargestellt. Zunächst werden die Systematik und die Grundlagen des Sozialdatenschutzes erläutert. Im Anschluss liegt der Fokus auf der Datenerhebung, -verarbeitung und der Datennutzung. Die Besonderheiten im Bereich der Beistandschaft, Amtspflegschaft und Amtsvormundschaft werden ebenfalls behandelt. Weitere Themen sind die Akteneinsicht der Beteiligten, die Datenübermittlung im Rahmen des § 4 KKG sowie die strafrechtliche Schweigepflicht nach § 203 StGB. Im Anhang finden Sie wichtige gesetzliche Bestimmungen und Literaturhinweise.

Für rheinische Jugendämter ist dieser Service kostenlos. Andere Interessenten erhalten die Broschüre gegen eine Schutzgebühr von 5 Euro pro Exemplar.

Entscheidungskompetenz im Jugendhilfeausschuss

Titelseite "Entscheidungskompetenz im Jugendhilfeausschuss"
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Titelseite "Entscheidungskompetenz im Jugendhilfeausschuss"

Neuauflage des Handbuchs

Gerade ist das Handbuch für die Arbeit im Jugendhilfeausschuss in der 4. Auflage, Stand Juli 2014, erschienen.

Die Broschüre will den Mitgliedern im Jugendhilfeausschuss eine Hilfestellung für ihre praktische Arbeit geben. Die historische Entwicklung, die rechtlichen Grundlagen und Besonderheiten der Arbeit im Jugendhilfeausschuss werden aufgezeigt. Die Leserinnen und Leser werden über Funktion und Stellung des Ausschusses sowie die Rechte und Pflichten, die sich aus der Mitgliedschaft ergeben, sowie das breite Spektrum der Ausschussarbeit informiert. Im Anhang finden sich wieder Auszüge aus den aktuellen Gesetzestexten, eine Mustersatzung sowie Literaturhinweise.