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Landesstelle für die Verteilung unbegleiteter ausländischer Minderjähriger in Nordrhein-Westfalen (Landesstelle NRW)

Diese Seite befindet sich noch im Aufbau und wird fortlaufend ergänzt.

Ab dem 1. November 2015 unterliegen ausländische Minderjährige, die ohne Personensorge- oder Erziehungsberechtigte nach Deutschland einreisen, einem bundes- und landesweiten Verteilungsverfahren. Die wesentlichen Bestimmungen hierzu finden sich in §§ 42a - 42f sowie § 88a SGB VIII.

Hier finden Sie Hinweise und Informationen

Aktueller kommunalscharfer Verteilstand

02.05.2016

Wegen der Umstellung des Bundesverwaltungsamtes auf ein webbasiertes Meldeverfahren liegen derzeit keine validen Zahlen vor. Sobald entsprechende Zahlen vorhanden sind, wird die Tabelle aktualisiert.

weiter zum aktuellen kommunalscharfen Verteilungsstand

Das Verteilungsverfahren

(1) Vorläufige Inobhutnahme

Das Jugendamt, bei dem ein unbegleiteter ausländischer Minderjähriger zuerst ankommt, nimmt diesen nach § 42a SGB VIII in Obhut. Die wesentlichen Bestimmungen hierzu finden sich in §§ 42a – 42f, 88a SGB VIII sowie im 5. AG-KJHG.

(2) Erstmeldung gemäß § 4 Abs. 1 des 5. AG-KJHG

Innerhalb von 2 Werktagen meldet das Jugendamt der Landesstelle Name, Alter, Geschlecht, Herkunft und offensichtliche Bedarfe des Minderjährigen mit dem Formular "Erstmeldung".

Dieses Formular senden die Jugendämter per Fax an 0221/8284-2551.

Sofern Jugendämter an das Verbindungsnetz DOI angeschlossen sind, können sie die Meldung auch per E-Mail an landesstelle-nrw@lvr.de senden. Das DOI-Netz wurde als verbindende Netzwerkstruktur (Koppelnetz) der Netze der Öffentlichen Verwaltung in Deutschland errichtet. Nähere Informationen erhalten Sie von Ihrer IT-Stelle.

Diese Erstmeldung ersetzt nicht die Meldung der vorläufigen über die vorläufige Inobhutnahme eines unbegleiteten minderjährigen Ausländers (UMA) und Mitteilung der Ergebnisse des Erst-Screenings. Diese Meldung muss auch weiterhin spätestens nach sieben Werktagen erfolgen (vgl. Punkt (4)

(3) Prüfung der Verteilmöglichkeit

Innerhalb von 7 Werktagen nach Beginn der vorläufigen Inobhutnahme muss das Jugendamt prüfen, ob der Minderjährige dem Verteilungsverfahren unterliegt.

(4) Meldung der vorläufigen Inobhutnahme und Mitteilung der Ergebnisse des Erst-Screenings gemäß § 42a Abs. 4 SGB VIII

Spätestens am 7. Werktag teilt das Jugendamt der Landesstelle NRW unter Verwendung des folgenden Formulars

  • die vorläufige Inobhutnahme des ausländischen Minderjährigen,
  • die Ergebnisse des Erst-Screenings sowie
  • die Entscheidung über die Verteilung mit.

zum Formular "Meldung über die vorläufige Inobhutnahme und Erst-Screening-Ergebnisse UMA"

Jugendämter richten ihre Meldungen über die Aufnahme von unbegleiteten ausländischen Minderjährigen an die folgende Faxnummer: (0221) 8284-1836.

(5) Verteilung auf Zuweisungsjugendamt

Die Landesstelle NRW meldet den Minderjährigen zur Verteilung beim Bundesverwaltungsamt an. Dieses entscheidet innerhalb von 2 Werktagen, welchem Bundesland der Minderjährige zugewiesen wird und teilt dies der entsprechenden Landesstelle mit. Diese weist den Minderjährigen schließlich innerhalb von weiteren 2 Werktagen einem Zuweisungsjugendamt zu.

(6) Kostenerstattung

Die Kostenerstattung erfolgt über das jeweils zuständige Landesjugendamt. Weitere Informationen zur Kostenerstattung und Ansprechpartner finden Sie auf folgenden Seiten:

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Für Rückfragen zum Verteilungsverfahren stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landesstelle NRW unter der Hotline (0221)809-5000 zur Verfügung.

Unsere zentralen Kontaktdaten

Landesstelle NRW

Telefon

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0221 809-5000
faxTelefax:
0221 8284-1836

E-Mail

Portrait von  Antje Steinbüchel

Antje Steinbüchel

Telefon

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0221 809-4038
faxTelefax:
0221 8284-3742

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Portrait von  Andreas Braunisch

Andreas Braunisch

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Portrait von  Elke Schendera

Elke Schendera

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Büsra Özencay

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Melanie Hutmacher

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Sabine König

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