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Pressemeldung

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LVR fördert rheinische Museen mit etwa 150.000 Euro

Kulturausschuss beschließt Förderung von 8 Museumsprojekten im Rheinland

Rheinland. 24. August 2022. Der Kulturausschuss der Landschaftsversammlung Rheinland unter Vorsitz von Prof. Dr. Jürgen Rolle hat in seiner heutigen Sitzung für das laufende Jahr die Unterstützung von 8 Kulturprojekten mit fast 150.000 Euro beschlossen. Damit fördert der Landschaftsverband Rheinland (LVR) im Rahmen seiner Museumsförderung Projekte, Ideen und konkrete Aktivitäten in den rheinischen Museen.

„Hier leistet der LVR einen wirkungsvollen Beitrag für Ausbau und Erhalt vielfältiger kultureller Projekte, ohne die unsere kulturelle Landschaft im Rheinland um einiges ärmer wäre. Gerade in den vergangenen Jahren ist hier die Unterstützung umso wichtiger geworden, als dass etliches an Unterstützung weggebrochen ist. Andererseits erleben wir auch, wie wertvoll und inspirierend die Projekte sind, die unser rheinisches kulturelles Leben bereichern“, so Rolle.

Mit dem Geld werden Projekte in allen musealen Bereichen unterstützt, wie zum Beispiel bei Ausstellungskonzeption und -realisierung, Museumsplanung und -neukonzeption ebenso wie bei Publikationen und Optimierung der Barrierefreiheit. Alle Museen wurden im Vorfeld durch die LVR-Museumsberatung fachlich begleitet.

Zu den geförderten Museen zählen große und kleine Häuser in der rheinischen Museumslandschaft: 25.000 Euro gehen an das Deutsche Museum Bonn für den Einbau eines Außenlifts zur Verbesserung der Barrierefreiheit. Der Museumsverbund im LVR (LVR-Landesmuseum Bonn, Max Ernst Museum Brühl des LVR, Römerthermen Zülpich – Museum der Badekultur, Depot Meckenheim) erhält 20.000 Euro für die Anschaffung eines mobilen UV-Wanddruckers. Ein wissenschaftliches Gutachten zur Sammlung „Memoria“ für das Forum Exilkultur in Bonn wird mit 18.564 Euro gefördert. Außerdem erhält das Stadtmuseum Bonn 22.000 Euro für die Sonderausstellung „Spurensuche – Auf der Suche nach dem vergessenen Bonn“ im Ernst-Moritz-Arndt-Haus. „ON AIR. Der Klang des Materials in der Kunst der 1950er bis 1970er Jahre“ heißt eine Ausstellung, die im Kaiser Wilhelm Museum in Krefeld gezeigt werden soll und mit 15.000 Euro unterstützt wird. Mit 18.000 Euro wird die Publikation des Ausstellungsbegleitbandes „Prestigesache“ des Deutschen Textilmuseums Krefeld gefördert. Über 10.000 Euro für die Ergänzung und Erneuerung der Beleuchtung erhält das Leder- und Gerbermuseum in Mülheim an der Ruhr. Das Einrichtungs- und Gestaltungskonzept für das Max-Leven-Zentrum in Solingen wird mit 20.000 Euro unterstützt.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Vorlage Nr. 15/1038 .

Pressekontakt

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Birgit Ströter

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