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Pressemeldung

April 2026

blablub

Frühling heißt Wandern!

Zwei Wanderführer des LVR laden dazu ein, die Kulturlandschaften Eifel und Bergisches Land zu „erlesen“.

Band 1: „Die Eifel – 10 Wanderungen zwischen Erft und Rur“
Die Touren folgen den Spuren römischer und keltischer Besiedlung und führen zu Burgen, Klöstern, historischen Mühlen und Talsperren. Die Wanderungen erschließen charakteristische Landschaftsräume wie die Wälder des Kermeters oder die Wacholderheiden und Orchideenwiesen bei Alendorf. Im Kalltal lässt sich zudem die Rückkehr des Bibers beobachten – ein Beispiel für aktuelle Entwicklungen in der Kulturlandschaft.

Band 2: „Das Bergische Land – 10 Wanderungen zwischen Wupper und Sieg“
Es geht von der Heideterrasse über die Hochflächen bis in das Bergland von Agger und Wiehl. Wandernde begegnen historischen Mühlen, Relikten des Bergbaus, Industriedenkmälern sowie Spuren von Herrschaft und Glaube. Zugleich zeigen die Wege, wie stark Naturraum, Ressourcennutzung und gesellschaftlicher Wandel miteinander verflochten sind – und wo sich heute bereits Auswirkungen des Klimawandels abzeichnen.

Beide Wanderführer verbinden fundierte kulturlandschaftliche Hintergrundinformationen mit konkreten Routenvorschlägen und machen Geschichte beim Wandern erlebbar. Neben zahlreichen Fotos gibt es zu jeder Route eine Übersichtskarte und einen GPX-Track zum Download.

Rheinische Kulturlandschaften Band 1:
Die Eifel – 10 Wanderungen zwischen Erft und Rur
Hrsg.: Landschaftsverband Rheinland | J.P. Bachem Verlag
ISBN: 978-3-7616-3450-9 | 14,95 €

Rheinische Kulturlandschaften Band 2:
Das Bergische Land – 10 Wanderungen zwischen Wupper und Sieg
Hrsg.: Landschaftsverband Rheinland | J.P. Bachem Verlag
ISBN: 978-3-7616-3484-4 | 16,95 €

Beide Bücher sind im Buchhandel sowie über den Bachem-Verlag erhältlich:www.bachem.de

(Nico Wagner, LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege)

Ankündigung: 26. LVR-Forum Naturschutz und Kulturlandschaft

Logo des LVR-Netzwerkes Kulturlandschaft (LVR)
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Logo des LVR-Netzwerkes Kulturlandschaft (LVR)

Das 26. LVR-Forum „Naturschutz und Kulturlandschaft im Rheinland“ findet am 29. April 2026 von 17:30 bis 19:30 Uhr (Einlass ab 17:00 Uhr) im Rheinlandsaal des Landeshauses (Kennedy-Ufer 2, 50679 Köln-Deutz) statt.

Die drei Vorträge des Abends befassen sich mit dem Oberthema „EU-Förderungen von Großprojekten im Bereich Naturschutz und Kulturlandschaft“. Dabei werden insbesondere die zukünftigen Entwicklungen von GAP und LIFE in den Fokus gestellt. Einen vertieften Einblick in die Thematik bietet das LIFE-Projekt „Atlantische Sandlandschaften“, das ebenfalls auf Arbeitsebene durch eine am Projekt beteiligte Biologische Station vorgestellt wird.

Im Anschluss an die Vorträge findet eine offene Diskussionsrunde statt. Die Moderation übernimmt Dr. Jan Boomers vom Dachverband der Biologischen Stationen in NRW.

Sie haben auch die Möglichkeit, online teilzunehmen. Hierfür benötigen Sie lediglich einen Computer, ein Tablet oder ein Smartphone. Über den folgenden Link gelangen Sie zur Veranstaltung; der virtuelle Sitzungsraum wird ab 17:00 Uhr geöffnet: https://lvr-de.zoom.us/j/65942620470?pwd=JdUngptclkuxUj3rWNEFUlHeSZMnK2.1

Weitere Informationen unter: www.biostationen-rheinland.lvr.de

(Bastian Wieland, LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege)

Es geht wieder los: Feierabendspaziergänge 2026

Der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz und die LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege laden herzlich ein zu „Feierabendspaziergängen“.

Immer am zweiten Dienstag im Monat im Zeitraum von April bis September um 17.30 Uhr erkunden wir gemeinsam in lockerer Runde urbane und ländliche Kulturlandschaften oder Teile davon. Wir wollen vermeintlich bekannte Orte neu sehen oder auch einfach näher kennenlernen.

Unsere Themen sind breit gefächert und richten sich an alle die gerne spazieren gehen und dabei etwas entdecken möchten: Ob Parks, Wohnsiedlungen, Grünanlagen, Friedhöfe oder Industriebrachen, ob Bunker, Kirchen oder Bahnhöfe...

Einen Überblick zu allen in 2026 geplanten Spaziergängen finden Sie in unserer Broschüre: Feierabendspaziergänge Termine 2026

Für die Monate April, Mai und Juni stehen folgende Angebote zur Auswahl:

Rheinromantik und Strukturwandel
Die Altstadt von Königswinter

Termin: Dienstag, 14. April 2026 | 17.30–19.00 Uhr
Treffpunkt: Siebengebirgsmuseum, Kellerstr. 16, 53639 Königswinter |
ÖPNV: Bf Königswinter; Haltestelle Königswinter-Fähre

kostenfrei | Anmeldung ab sofort hier erforderlich

Die Gestaltung der Rheinufer folgte seit dem 19. Jahrhundert einer neuen Wahrnehmung landschaftlicher Qualität. Daraus und aus neuen, nicht zuletzt verkehrstechnischen und touristischen Anforderungen ergab sich ein grundlegender Wandel im Stadtbild von Königswinter. Diesen nachzuvollziehen öffnet bis heute spannende Perspektiven. Neben der Gestaltung von Anlagen und Verkehrswegen bieten vor allem zeittypische Bebauungen Einblicke in verschiedene Epochen und deren soziale und wirtschaftliche Rahmenbedingungen.

Referent: Elmar Scheuren ist Historiker und war viele Jahre Leiter des Siebengebirgsmuseums. Zu seinen Themenschwerpunkten gehören die regionale Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie Fragen des Wandels und der Wahrnehmung von Landschaft.

Burgenträume am Rhein
Die Villenkolonie in Rodenkirchen

Termin: Dienstag, 14. April 2026 | 17.30–19.00 Uhr
Treffpunkt: Frankstraße/Ecke Hauptstraße, 50996 Köln | ÖPNV: Haltestelle Frankstraße

kostenfrei | Anmeldung ab sofort hier erforderlich

Das Thema des vornehmen Wohnens prägt diesen südlichen Teil der Stadt Köln baulich und historisch. Gefördert durch die wunderschöne Lage am Rhein, entstanden hier seit der Mitte des 19. Jahrhunderts prägende Villen von hoher baukünstlerischer Qualität. Zwischen der Villa Malta und der Villa Nierstras, dem „Krewel‘schen Terrain“ und der Villa Brügelmann begegnen wir Geschichte(n) von Burgenträumen, Apothekern und Bautenensembles von nationaler Bedeutung.

Referent: Dr. Thomas van Nies, Studium der Mittleren und Neueren Geschichte, Kunstgeschichte, Anglistik in Köln, Bochum, München. Freiberufliche Tätigkeit im Bereich Kunstvermittlung.

Arbeiter und Soldaten
Siedlungen im Bonner Norden

Termin: Dienstag, 12. Mai 2026 | 17.30–19.00 Uhr
Treffpunkt: Vorgebirgsstraße, Ecke Sachsenweg, 53119 Bonn |
ÖPNV: Haltestelle An den Markthallen

kostenfrei | Anmeldung ab sofort hier erforderlich

Beiderseits der um 1900 angelegten Ringstraße im Bonner Norden finden sich zahlreiche kleine Siedlungen und Wohnanlagen aus dem ausgehenden Kaiserreich und der Zwischenkriegszeit. Der Rundgang zeigt die vor dem Ersten Weltkrieg errichtete Kleinstwohnsiedlung Eintrachtstraße sowie die denkmalgeschützte Siedlung Graurheindorfer Straße 87–95, erbaut 1899–1903 von der Bonner Arbeiterwohnungs-Genossenschaft. Nach dem Ersten Weltkrieg entstanden zahlreiche Bauten für die französischen Besatzungsmacht – für Offiziere, Soldaten und ihre Familien. So veranlasste die Reichsvermögensverwaltung Coblenz etwa die „Französische Siedlung Chlodwigplatz“.

Referent: Dipl.-Geograf Alexander Hess ist Mitglied in den Vorständen der RVDL-Regionalverbände Bonn/Rhein-Sieg/Ahr und Köln.

Streuobst mit Zukunft?
Nutzung, Naturschutz und neue Umweltbedingungen

Termin: Dienstag, 12. Mai 2026 | 17.30–19.00 Uhr
Treffpunkt: Auf der Deichterrasse hinter der Kirche St. Amandus, Amandusstr., 50769 Köln-Rheinkassel |
ÖPNV: Haltestelle Rheinkassel

kostenfrei | Anmeldung ab sofort hier erforderlich

Der Spaziergang führt uns durch die Rheinkasseler Aue an einer Reihe von Streuobstbeständen unterschiedlichen Alters vorbei. Anhand der Obstwiesen lassen sich ihre Entwicklungsgeschichte und die damit verbundenen Ideen und Ziele anschaulich erzählen. Stand früher die Verwertung des Obstes im Vordergrund, ist es heute der Naturschutz, der die „Baumgärten“ weiterleben lässt. Nach einem Blick in die Vergangenheit werden im Laufe des Spaziergangs die Herausforderungen dargestellt, denen die Kulturform Streuobst in einem Jahrhundert immenser globaler Veränderungen gegenübersteht. Wir stellen uns der Frage: Wie zukunftsfähig sind unsere Obstwiesen?

Referent: Dr. Volker Unterladstetter, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der NABU-Naturschutzstation Leverkusen-Köln, betreut dort die Bereiche Botanik mit Schwerpunkt artenreiches Grasland sowie Streuobst mit dem Fokus auf Biotopentwicklung und dem Erhalt alter Kulturobstsorten.

Konstruktiver "Exportschlager"
Die Friedrich-Ebert-Brücke in Bonn

Termin: Dienstag, 09. Juni 2026 | 17.30–19.00 Uhr
Treffpunkt: Kurt-Legien-Straße, 53117 Bonn-Castell, an der südlichen Fußgängerrampe zur Brücke (linksrheinisch) |
ÖPNV: Haltestelle Bataverweg

kostenfrei | Anmeldung ab dem 28. April hier möglich und erforderlich

Die Friedrich-Ebert-Brücke ist Teil der Autobahn 565 und überquert den Rhein zwischen den Bonner Stadtteilen Schwarzrheindorf und Castell. Maßgeblich geplant wurde sie von dem Hagener Bauingenieur Hellmut Homberg und ging 1967 in Betrieb. Das hier realisierte Vielseil-Tragwerk wurde seitdem bei vielen Schrägseilbrücken auf der ganzen Welt wieder aufgegriffen. Dies war einer der Gründe, weshalb das LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland 2025 eine denkmalrechtliche Unterschutzstellung des Bauwerks beantragt hat. Der Spaziergang soll zeigen, dass Brücken auch Baukultur sind und weshalb diese Perspektive einen konstruktiven Beitrag bei den weiteren Planungen zur erneuerungsbedürftigen Bonner Nordbrücke leisten kann.

Referent: Dr. Alexander Kleinschrodt, Kulturwissenschaftler und Architekturhistoriker, ist im RVDL u.a. Sprecher der AG Nachkriegsarchitektur im Rheinland und Mitglied im Vorstand.

Der Puls einer ganzen Region
Der Sportpark und mehr in Köln-Müngersdorf

Termin: Dienstag, 09. Juni 2026 | 17.30–19.00 Uhr
Treffpunkt: Rheinenergiestadion (Marathontor), Fritz-Schröder-Weg, 50933 Köln |
ÖPNV: Haltestelle Stadion

kostenfrei | Anmeldung ab dem 28. April hier möglich und erforderlich

„Hier schlägt der Puls einer ganzen Region. Auf ewige Zeit mein Müngersdorf“. Das Zitat aus dem Lied des Musikers Mo-Torres weist auf die große Bedeutung des Müngersdorfer Stadions für die Domstadt wie für die gesamte Region hin. Hier findet man jedoch nicht nur die Spielstätte des 1. FC Köln, sondern zahlreiche weitere Sportanlagen sowie die Deutsche Sporthochschule. Der Park kann sogar auf eine über 100-jährige Geschichte zurückblicken. Gräber aus bandkeramischer, römischer und fränkischer Zeit im Bereich der Jahnwiese weisen auf eine noch viel ältere und facettenreiche Geschichte hin. Der Spaziergang führt durch den Sportpark mit den denkmalgeschützten „Abel-Bauten“, vorbei am Adenauer Weiher bis zur Kasernensiedlung der einst hier stationierten belgischen Streitkräfte. Rückfahrt ab Haltestelle Stadion (Linie 1) oder Stüttgenhof (Linie 7) möglich.

Referent: Dr. Wolfgang Rosen ist als Historiker beim LVR-Institut für Landeskunde u. Regionalgeschichte tätig; dort u. a. zuständig für den „Rheinischen Städteatlas“ sowie die rheinische Stadt- u. Landesgeschichte. Er ist Lehrbeauftragter der Universitäten Bonn und Köln und Mitherausgeber der Zeitschrift „Geschichte in Köln“.

(Nicole Schmitz, LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege)

Ankündigung: Mit der Kraft von Wind und Wasser – Pfingstmontag ist Mühlentag!

Traditionell öffnen am Pfingstmontag bundesweit historische Mühlen ihre Türen. An diesem Tag richten die Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM) e.V. und ihre Landes- und Regionalverbände jährlich den Deutschen Mühlentag aus.

Auch zahlreiche Wind- und Wassermühlen in der Projektregion der „Mühlenregion Rheinland zwischen Erft, Wupper und Sieg“ beim Landschaftsverband Rheinland (LVR) laden am Pfingstmontag, den 24. Mai 2026 alle Interessierten ein und gewähren den Gästen einen tieferen Einblick in das Kulturgut Mühle und das alte Müllerhandwerk. Wo möglich, werden die Flügel und Wasserräder gedreht, sodass die Mühlen vielerorts auch in Aktion erlebt werden können. Das weitere Angebot ist am Deutschen Mühlentag groß und vielfältig: Es reicht von Führungen und kleinen Festen über Musik und kulinarischen Köstlichkeiten bis hin zu Wanderungen und Fahrradtouren.

Programm:
Die Programm-Broschüre der „Mühlenregion Rheinland“ mit allen geöffneten Mühlenstandorten und Aktionen für den Rhein-Erft-Kreis, Rhein-Sieg-Kreis, Rheinisch-Bergischen Kreis, Oberbergischen Kreis und die Städte Bonn und Leverkusen steht in Kürze zum Download bereit unter: www.muehlenregion-rheinland.lvr.de

Zudem kann die Programm-Broschüre bei der LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege unter folgender E-Mailadresse bestellt werden: muehlen@lvr.de

(Julia König, LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege)

LVR-Netzwerk Biostationen: Bergische Kommunen – gemeinsam stark für Biodiversität

Die im Jahr 2025 vom Kulturausschuss des LVR beschlossenen Projekte des LVR-Netzwerks Kulturlandschaft mit den Biologischen Stationen im Rheinland sind zu Jahresbeginn gestartet.

Dazu zählt auch das Vorhaben „Bergische Kommunen – gemeinsam stark für Biodiversität“, das vom LVR mit über 65.000 Euro gefördert wird.

Während der zweijährigen Laufzeit beabsichtigen die Biologische Station Rhein-Berg in Kooperation mit der Biologischen Station Oberberg, dem Naturpark Bergisches Land, dem Bergischen Naturschutzverein, dem NABU Oberberg und Rhein-Berg, dem BUND Rhein-Berg sowie den Kreisen und Kommunen im Oberbergischen Kreis und im Rheinisch-Bergischen Kreis, eine Vernetzungsplattform zwischen den genannten Akteuren zu schaffen, um die Themen Biodiversitätsförderung und Kulturlandschaftspflege gemeinsam voranzubringen.

Die Folgen der Biodiversitätskrise wirken sich auch auf den ländlichen Raum aus und stellen die bergischen Kommunen und Kreise vor neue Herausforderungen. Dies macht sich bereits seit Jahren im erhöhten Aufkommen an Beratungsanfragen zu biodiversitätsfördernden Maßnahmen bei den Biologischen Stationen Rhein-Berg und Oberberg bemerkbar.

Da alle Kommunen vor ähnlichen Herausforderungen stehen, ergibt es Sinn, die Beratung sowie die Weitergabe von Erfahrungswerten und Know-how effizienter zu gestalten. Durch die Durchführung kreisübergreifender Workshops in Kooperation mit den oben genannten Partnern sowie deren Dokumentation mit Empfehlungen zur naturschutzgerechten Durchführung von Pflegemaßnahmen können Ressourcen gespart werden, und alle interessierten Kommunen profitieren gleichermaßen.

Die Biologischen Stationen Rhein-Berg und Oberberg haben in vergangenen LVR-Projekten vielfältige Erfahrungen bei der Umsetzung solcher Maßnahmen gesammelt, zum Beispiel im Projekt „Lebenslinien – Blühende Säume für die Artenvielfalt“ aus dem Jahr 2022.

(Bastian Wieland, LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege)

KuLaDig-Objekt des Monats Januar 2026: Historische Landschaftsnutzung rund um den Weinbau im Siebengebirge

Ansicht des Pfaffenröttchens bei Königswinter. Lithographie von Nikolaus Christian Hohe (um 1850). © Siebengebirgsmuseum/Heimatverein Siebengebirge e. V.
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Ansicht des Pfaffenröttchens bei Königswinter. Lithographie von Nikolaus Christian Hohe (um 1850). © Siebengebirgsmuseum/Heimatverein Siebengebirge e. V.

Das Objekt des Monats Januar 2026 nimmt den Weinbau im Siebengebirge in den Fokus. Heute betreiben nur noch wenige Winzer hier Weinbau.

Im Rahmen eines Forschungsprojektes gelang die Suche nach Spuren des historischen Weinbaus im Gelände. Sie wurden in KuLaDig erfasst und auch gefilmt. So werden auch landschaftliche und funktionale Zusammenhänge deutlich: Was hat der Weinbau eigentlich mit Wald und Weidenkulturen zu tun?

Auch Weingüter und ehemalige Weinberge werden vorgestellt. Historische Fotos bereichern die Mediengalerie und erlauben den Blick in die Vergangenheit.

Das LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte filmte Expert*innen, die die historischen Nutzungsformen rund um den Weinbau und die zugehörige Landschaft erklären. Die thematischen Kurzfilme sind über Links im Beschreibungstext oder die Mediengalerie aufrufbar.

Zum Objekt des Monats Historische Landschaftsnutzungen rund um den Weinbau im Siebengebirge geht es hier.

Zum Film Weinbau im Siebengebirge - Historischer Landnutzung auf der Spur geht es hier.

(Nicole Schmitz, LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege)

Wegekreuze im Bergischen Land

Screenshot der Startseite der Storymap; Design/Text: Elke Janßen-Schnabel und Ute Schumacher/ Landschaftsverband Rheinland
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Screenshot der Startseite der Storymap; Design/Text: Elke Janßen-Schnabel und Ute Schumacher/ Landschaftsverband Rheinland

(Marius Röhr, LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege)

Fragen und Anregungen?

Dann melden Sie sich gerne bei uns unter kulturlandschaft@lvr.de