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Feierabendspaziergänge 2020

Veranstaltungsabsage auf Grund der Pandemie-Situation Corona-Virus/ COVID19

Zur Vermeidung von gesundheitlichen Risiken haben wir uns entschlossen, die ersten zwei Feierabendspaziergänge abzusagen. Betroffen sind die Termine:

  • Durchblick verloren? - Liebeskindcarré und Hofgarten Düsseldorf am 07. April, 17.30-19.00 Uhr
  • Gottfried Böhm und die Düsseldorfer Königsallee in Köln-Lindenthal am 07. April, 17.30-19.00 Uhr
  • Im Herzen der Stadt - Das Rathaus in Düsseldorf am 12. Mai, 17.30-19.00 Uhr
  • Messelager Köln - Ein Ort des NS-Terrors im Zentrum der Stadt am 12. Mai, 17.30-19.00 Uhr
  • Licht, Luft und Sonne - Wie die Moderene ins Koblenzer Kastroviertel kam am 09. Juni, 17.30-19.00 Uhr
  • Gartenpracht und Pflanzenvielfalt - Die Flora zu Köln am Rhein am 09. Juni, 17.30-19.00 Uhr
  • Bergisch Gladbach - Eine Stadt und ihre Wirtschaft(en) am 14. Juli, 17.30-19.00 Uhr
  • Äbte, Kies und Duffesbach - Ein Stadtteilrundgang durch Kölkn-Sülz am 14. Juli, 17.30-19.00 Uhr
  • Im Schatten des Rheinturmes - Das Düsseldorfer Regierungsviertel am 11. August, 17.30-19.00 Uhr
  • Pflanzliche Einwanderer aus aller Welt am Rheinufer in Köln am 11. August, 17.30-19.00 Uhr

Wir bitten um Ihr Verständnis. Wir werden Sie informieren, sofern es einen Ersatztermin geben sollte.

Wir weisen darauf hin, dass bis auf Weiteres bei allen LVR-Veranstaltungen zur eventuell notwendigen Nachverfolgung von Kontaktketten Teilnehmendenlisten geführt werden müssen.

Die Absage von weiteren Feierabendspaziergängen behalten wir uns vor. Bitte erkundigen Sie sich deshalb vor Veranstaltungen hier auf unserer Website unter Aktuelles.

Der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz und die LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege laden herzlich ein zu „Feierabendspaziergängen“.

Immer am zweiten Dienstag im Monat um 17.30 Uhr erkunden wir gemeinsam in lockerer Runde urbane und ländliche Kulturlandschaften oder Teile davon. Wir wollen vermeintlich bekannte Orte neu sehen und hinter verschlossene Türen blicken oder auch einfach näher kennenlernen.

Unsere Themen sind breit gefächert und richten sich an alle die gerne spazieren gehen und dabei etwas entdecken möchten: Ob Parks, Wohnsiedlungen, Grünanlagen, Friedhöfe oder Industriebrachen, ob Bunker, Kirchen oder Bahnhöfe...

Sie sind interessiert? Neugierig? Dann sind Sie uns herzlich willkommen, besonders wenn Sie gegen 17.00 Uhr Feierabend machen, in den großen Unternehmen und Bürogebäuden arbeiten und ihre Umgebung vielleicht gar nicht so gut kennen.

Haben Sie eigene Ideen oder Vorschläge? Möchten Sie selbst einmal einen Spaziergang leiten? Melden Sie sich bei uns, wir freuen uns auf Ihre Ideen.

Auf Spurensuche im alten und neuen Ruhrort

Hier ist der Bunkerhafen in Duisburg-Ruhrort zu sehen (Foto: Kai-W. Bolt).
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Der Bunkerhafen in Duisburg-Ruhrort (Foto: Kai-W. Bolt).

Wann: 08. September 2020, 17.30 bis 19.00 Uhr

Treffpunkt: Ruhrorter Str. am Tausendfensterhaus, Duisburg; ÖPNV: Tausendfensterhaus

Referent: Dr. Kai-W. Boldt ist Geograph und Trainer für Kompetenzentwicklung. Er hat sich viele Jahre mit dem Struktur- und Landschaftswandel im Ruhrgebiet beschäftigt, nachzulesen im Buch „Das Ruhrgebiet. Landschaft-Industrie- Kultur“. Als gebürtigem Duisburger liegt ihm die Stadt sehr am Herzen.

Wir begeben uns auf Spurensuche durch das alte Ruhrort zwischen Industrialisierung und Strukturwandel. Es erwarten uns interessante Fakten und Geschichten zu Ruhrort, seinen Häfen und zu den Menschen, die hier gewirkt haben. Ausgehend vom alten Werft- und Bunkerhafen führt der Weg Richtung Rhein. Das Ruhrgebiet im Spiegel der Schimanski- Krimis wird dabei ebenso ein Thema sein wie die zukünftige Lage an der wiederbelebten „Seidenstraße“.

Querbeet durch den Mülheimer Hafen

Hier ist der Mühlheimer Hafen zu sehen (Foto: Martina Gelhar).
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Der Mühlheimer Hafen (Foto: Martina Gelhar).

Wann: 08. September 2020, 17.30 bis 19.00 Uhr

Treffpunkt: Zugang zum Werftgelände Auenweg, Köln-Mülheim; ÖPNV: Haltestelle Thermalbad

Referent: Dipl.-Ing. (FH) Manfred Kreische, Leiter des Netzwerks Technikgeschichte (VDI) im Bezirk Köln. Mit Beginn des Werkstattverfahrens der Stadt Köln zu Mülheim-Süd inkl. Hafen bietet der Referent Führungen zum Gelände an, um über die Planungsinhalte, das Verfahren und die Geschichte des Standortes zu informieren.

Ausgehend von der heute noch wichtigsten privaten Nutzung des Hafens, nämlich der Kölner Schiffswerft Deutz (KSD), spazieren wir durch das „Kreativ-“ & Werftgebiet entlang der Mole und über den Katzenbuckel. Zwischen dem ehemaligen Lindgens-Betriebsgelände an der Hafenstraße führt der Weg zum Endpunkt, der Bushaltestelle „Auenweg“ an der Deutz-Mülheimer Straße. An verschiedenen Stationen wird die Geschichte der Hafenentwicklung nachgezeichnet. Welche Bedeutung hatte darin die Reparaturwerft, welche Konflikte gibt es heute?

Festes Schuhwerk ist notwendig. Die Führung ist nicht barrierefrei.

Globalisierung gegen Anonymisierung - Der Friedhof "Am Platanenweg" Bonn-Beuel

Hier ist eine Grabstätte auf dem Friedhof in Bonn-Beuel zu sehen (Foto: Bonn-Beuel).
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Der Friedhof in Bonn-Beuel (Foto: Dagmar Hänel).

Wann: 13. Oktober 2020, 17.30 bis 19.00 Uhr

Treffpunkt: Bonn-Beuel, Eingang Platanenweg/Gerhardstraße (Haupteingang Friedhofshalle)

Referentin: Dr. Dagmar Hänel ist Kulturanthropologin; sie leitet das LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte in Bonn.

Friedhöfe sind besondere Orte, egal ob es sich um historische Anlagen wie den Kölner Melatenfriedhof oder neuere Begräbnisstätten handelt. Die Kulturanthropologin und Friedhofsforscherin Dr. Dagmar Hänel nimmt uns mit auf einen Spaziergang durch die Bestattungskultur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Auf dem Bonner Friedhof „Am Platanenweg“ lassen sich die Auswirkungen so abstrakter gesellschaftliche Wandlungsprozesse wie Anonymisierung, Migration und Globalisierung in Grabgestaltung und Friedhofskultur entdecken.

Eine Besonderheit zeichnet diesen Friedhof in Bonn-Beuel aus: Hier finden sich zahlreiche Gräber von Sinti- und Roma- Familien, die in eindrucksvoller Weise von der Kultur dieser Minderheit in Deutschland erzählen.

Kölner Stadt(geschichten) - Zwischen südlicher Altstadt und Neustadt

Hier ist eine Häuserfassade in der Kölner Südstadt zu sehen (Foto: Pia Wehrmaker).
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Häuserfassade in der Kölner Südstadt (Foto: Pia Wehrmaker).

Wann: 13. Oktober 2020, 17.30 bis 19.00 Uhr

Treffpunkt: An der Severinstorburg, ÖPNV: Haltestelle Chlodwigplatz

Referentin: Dr. Claudia Euskirchen, LVR-Amt für Denkmalpfl ege im Rheinland, Abteilungsleitung Bau- und Kunstdenkmalpflege.

Die Kölner Stadtväter haben 1881 damit begonnen, jenseits der mittelalterlichen Stadtmauer planvoll einen breiten Neustadtgürtel und einen repräsentativen Boulevard, die Kölner Ringe, anzulegen. Im Süden der Altstadt, im Schatten der Severinstorburg und in der angrenzenden Neustadt, nahe dem Rheinauhafen, haben sich zwei besondere Stadtquartiere entwickelt. An der Nahtstelle zwischen Alt- und Neustadt pulsiert das Leben jenseits der Touristenpfade - das Ideal der vielbeschworenen (und verlorenen?) „europäischen Stadt“ wird hier greifbar. Warum Vringsveedel und Südstadt mit ihren Plätzen, Parks, Cafés und Restaurants heute zu den beliebtesten Kölner Quartieren zählen – und was Städtebau, Architektur und Denkmäler damit zu tun haben – wird ein abwechslungsreicher Stadtspaziergang offenbaren.

Programmheft

Hier finden sie das aktuelle Programmheft zu den Feierabendspaziergängen 2020!