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Feierabendspaziergänge 2020

Grafik: Information

Aus aktuellem Anlass: Informationen zu den Feierabendspaziergängen in Zeiten der Corona-Pandemie

Bis einschließlich August finden keine Feierabendspaziergänge statt.

Wir versuchen aber, die Feierabendspaziergänge im September und Oktober unter Einhaltung von Corona-Schutzmaßnahmen wieder durchzuführen.

Alle Interessenten melden sich dazu bitte per E-Mail unter kulturlandschaft@lvr.de an.

Da nur eine begrenzte Anzahl von derzeit 10 Teilnehmer*Innen zulässig ist, sammeln wir Ihre Anmeldungen in der Reihenfolge des Eingangs und bestätigen Ihnen eine Teilnahme per E-Mail. Nur wer eine Bestätigung erhält, darf teilnehmen. Wir verschicken keine Absagen.

Vor Ort müssen wir einige Sicherheitsmaßnahmen gewährleisten, d.h. wir werden Ihre Namen und Anschriften aufnehmen und nach den gültigen Datenschutzrichtlinien kurzzeitig aufbewahren und anschließend vernichten. Während des Spaziergangs gelten die üblichen Abstands- und Hygieneregeln; Masken werden empfohlen. Kurzfristige Absagen aufgrund geänderter Rahmenbedingungen behalten wir uns vor.

Wenn Sie von der Anmeldeliste wieder gestrichen werden möchten, teilen Sie uns dies bitte mit, damit andere Interessent*Innen nachrücken können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Wir bemühen uns, das Programm im nächsten Jahr noch einmal mit allen Themen aus 2020 anzubieten!

Was sind die Feierabendspaziergänge?

Der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz und die LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege laden herzlich ein zu „Feierabendspaziergängen“.

Immer am zweiten Dienstag im Monat um 17.30 Uhr erkunden wir gemeinsam in lockerer Runde urbane und ländliche Kulturlandschaften oder Teile davon. Wir wollen vermeintlich bekannte Orte neu sehen und hinter verschlossene Türen blicken oder auch einfach näher kennenlernen.

Unsere Themen sind breit gefächert und richten sich an alle die gerne spazieren gehen und dabei etwas entdecken möchten: Ob Parks, Wohnsiedlungen, Grünanlagen, Friedhöfe oder Industriebrachen, ob Bunker, Kirchen oder Bahnhöfe...

Sie sind interessiert? Neugierig? Dann sind Sie uns herzlich willkommen, besonders wenn Sie gegen 17.00 Uhr Feierabend machen, in den großen Unternehmen und Bürogebäuden arbeiten und ihre Umgebung vielleicht gar nicht so gut kennen.

Haben Sie eigene Ideen oder Vorschläge? Möchten Sie selbst einmal einen Spaziergang leiten? Melden Sie sich bei uns, wir freuen uns auf Ihre Ideen.

Stattfindende Termine im September und Oktober 2020:

Auf Spurensuche im alten und neuen Ruhrort

Foto: Hier ist der Bunkerhafen in Duisburg-Ruhrort zu sehen (Foto: Kai-W. Bolt).
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Der Bunkerhafen in Duisburg-Ruhrort (Foto: Kai-W. Bolt).

Wann: 08. September 2020, 17.30 bis 19.00 Uhr

Treffpunkt: Ruhrorter Str. am Tausendfensterhaus, Duisburg; ÖPNV: Tausendfensterhaus

Referent: Dr. Kai-W. Boldt ist Geograph und Trainer für Kompetenzentwicklung. Er hat sich viele Jahre mit dem Struktur- und Landschaftswandel im Ruhrgebiet beschäftigt, nachzulesen im Buch „Das Ruhrgebiet. Landschaft-Industrie- Kultur“. Als gebürtigem Duisburger liegt ihm die Stadt sehr am Herzen.

Wir begeben uns auf Spurensuche durch das alte Ruhrort zwischen Industrialisierung und Strukturwandel. Es erwarten uns interessante Fakten und Geschichten zu Ruhrort, seinen Häfen und zu den Menschen, die hier gewirkt haben. Ausgehend vom alten Werft- und Bunkerhafen führt der Weg Richtung Rhein. Das Ruhrgebiet im Spiegel der Schimanski- Krimis wird dabei ebenso ein Thema sein wie die zukünftige Lage an der wiederbelebten „Seidenstraße“.

Querbeet durch den Mülheimer Hafen

Foto: Hier ist der Mühlheimer Hafen zu sehen
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Der Mühlheimer Hafen (Foto: Martina Gelhar).

Wann: 08. September 2020, 17.30 bis 19.00 Uhr

Treffpunkt: Zugang zum Werftgelände Auenweg, Köln-Mülheim; ÖPNV: Haltestelle Thermalbad

Referent: Dipl.-Ing. (FH) Manfred Kreische, Leiter des Netzwerks Technikgeschichte (VDI) im Bezirk Köln. Mit Beginn des Werkstattverfahrens der Stadt Köln zu Mülheim-Süd inkl. Hafen bietet der Referent Führungen zum Gelände an, um über die Planungsinhalte, das Verfahren und die Geschichte des Standortes zu informieren.

Ausgehend von der heute noch wichtigsten privaten Nutzung des Hafens, nämlich der Kölner Schiffswerft Deutz (KSD), spazieren wir durch das „Kreativ-“ & Werftgebiet entlang der Mole und über den Katzenbuckel. Zwischen dem ehemaligen Lindgens-Betriebsgelände an der Hafenstraße führt der Weg zum Endpunkt, der Bushaltestelle „Auenweg“ an der Deutz-Mülheimer Straße. An verschiedenen Stationen wird die Geschichte der Hafenentwicklung nachgezeichnet. Welche Bedeutung hatte darin die Reparaturwerft, welche Konflikte gibt es heute?

Festes Schuhwerk ist notwendig. Die Führung ist nicht barrierefrei.

Globalisierung gegen Anonymisierung - Der Friedhof "Am Platanenweg" Bonn-Beuel

Foto: Hier ist eine Grabstätte auf dem Friedhof in Bonn-Beuel zu sehen
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Der Friedhof in Bonn-Beuel (Foto: Dagmar Hänel).

Wann: 13. Oktober 2020, 17.30 bis 19.00 Uhr

Treffpunkt: Bonn-Beuel, Eingang Platanenweg/Gerhardstraße (Haupteingang Friedhofshalle)

Referentin: Dr. Dagmar Hänel ist Kulturanthropologin; sie leitet das LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte in Bonn.

Friedhöfe sind besondere Orte, egal ob es sich um historische Anlagen wie den Kölner Melatenfriedhof oder neuere Begräbnisstätten handelt. Die Kulturanthropologin und Friedhofsforscherin Dr. Dagmar Hänel nimmt uns mit auf einen Spaziergang durch die Bestattungskultur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Auf dem Bonner Friedhof „Am Platanenweg“ lassen sich die Auswirkungen so abstrakter gesellschaftliche Wandlungsprozesse wie Anonymisierung, Migration und Globalisierung in Grabgestaltung und Friedhofskultur entdecken.

Eine Besonderheit zeichnet diesen Friedhof in Bonn-Beuel aus: Hier finden sich zahlreiche Gräber von Sinti- und Roma- Familien, die in eindrucksvoller Weise von der Kultur dieser Minderheit in Deutschland erzählen.

Kölner Stadt(geschichten) - Zwischen südlicher Altstadt und Neustadt

Foto: Hier ist eine Häuserfassade in der Kölner Südstadt zu sehen
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Häuserfassade in der Kölner Südstadt (Foto: Pia Wehrmaker).

Wann: 13. Oktober 2020, 17.30 bis 19.00 Uhr Aus aktuellem Anlass abgesagt!

Treffpunkt: An der Severinstorburg, ÖPNV: Haltestelle Chlodwigplatz

Referentin: Dr. Claudia Euskirchen, LVR-Amt für Denkmalpfl ege im Rheinland, Abteilungsleitung Bau- und Kunstdenkmalpflege.

Die Kölner Stadtväter haben 1881 damit begonnen, jenseits der mittelalterlichen Stadtmauer planvoll einen breiten Neustadtgürtel und einen repräsentativen Boulevard, die Kölner Ringe, anzulegen. Im Süden der Altstadt, im Schatten der Severinstorburg und in der angrenzenden Neustadt, nahe dem Rheinauhafen, haben sich zwei besondere Stadtquartiere entwickelt. An der Nahtstelle zwischen Alt- und Neustadt pulsiert das Leben jenseits der Touristenpfade - das Ideal der vielbeschworenen (und verlorenen?) „europäischen Stadt“ wird hier greifbar. Warum Vringsveedel und Südstadt mit ihren Plätzen, Parks, Cafés und Restaurants heute zu den beliebtesten Kölner Quartieren zählen – und was Städtebau, Architektur und Denkmäler damit zu tun haben – wird ein abwechslungsreicher Stadtspaziergang offenbaren.

Programmheft

Hier finden sie das aktuelle Programmheft zu den Feierabendspaziergängen 2020!