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Pressemeldung

Der Winter hat Einzug gehalten...

Während den einen diese Jahreszeit viel Freude bei Sport und Spiel auf Eis und Schnee bereitet, ziehen sich andere lieber in die Wärme zurück. Die oberirdischen, frostempfindlichen Teile der meisten Pflanzen sterben ab und viele Tiere suchen sich ein Winterquartier in alten, höhlenreichen Bäumen, historischen Gemäuern, Laub- und Reisighaufen, verwelkten Pflanzenteilen oder Nestern und Höhlen in Fels und Boden. Der Winter breitet lautlos eine kalte Decke über allem aus; bringt alles zum Stillstand, verordnet eine Zwangspause. Zeit, auf das Vergangene zurückzublicken und nach vorne auf das Neue Jahr zu schauen. Auch die LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege hat mit der Veranstaltungsreihe Stadt Land Fluss, seinen Netzwerkaktivitäten und Projekten ein arbeitsintensives und spannendes Jahr verbracht. Vor allem das Symposium in Lindlar fordert uns alle zum Umdenken und den Ausbruch aus bisherigen Verhaltensmustern auf! Wir wünschen Ihnen allen ein gesundes, glückliches Jahr 2018!

Erfolgreiches Symposium "Kulturlandschaft im Wandel - biodivers oder artenarm?"

Gruppenbild von den Referentinnen und Referenten sowie den Veranstaltern des Symposiums vor der Museumsherberge des LVR-Freilichtmuseums Lindlar (Foto: Christa Joist, 2017).
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Gruppenbild von den Referentinnen und Referenten sowie den Veranstaltern des Symposiums vor der Museumsherberge des LVR-Freilichtmuseums Lindlar (Foto: Christa Joist, 2017).

Am 06.12.2017 fand diese Veranstaltung in der Museumsherberge des Freilichtmuseums Lindlar so regen Zuspruch, dass nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden konnten.

Am Ende des Tages, der mit erkenntnisreichen Vorträgen und anregender Diskussion gefüllt war, gab es die Gewissheit, dass ein Umdenken im Umgang mit unserer Landschaft dringend erforderlich ist. Zum jetzigen Zeitpunkt stehen wir erst am Anfang einer gerade begonnenen öffentlichen Diskussion und auf die meisten aufgeworfenen Fragen gibt es noch keine Antworten. Um Kausalzusammenhänge nach dem Ursache-Wirkungsprinzip zu beweisen, ist es noch zu früh, doch die Indizien verdichten sich, dass der Mensch momentan in einer Art und Weise in das sensible Gleichgewicht aller Lebewesen – in unsere Umwelt – eingreift, die nichts Gutes verheißt. Der Klimawandeldiskussion wird voraussichtlich eine Biodiversitätsdiskussion folgen – und das ist gut so.

Dr. Martina Gelhar (LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege)

Fachbeitrag zur Kulturlandschaft in rechtsrheinischen Stadtteilen von Köln erschienen

Titel des Fachbeitrages Kulturlandschaft zur Integrierten Raumanalyse Köln-Ost (Layout: LVR-Druckerei 2017)
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Titel des Fachbeitrages Kulturlandschaft zur Integrierten Raumanalyse Köln-Ost (Layout: LVR-Druckerei 2017)

LVR-Kulturdezernentin Milena Karabaic und der ehemalige Baudezernent der Stadt Köln Franz-Josef Höing vereinbarten innerhalb einer Kooperation die Einspeisung von Daten zur historischen Kulturlandschaft in den Kölner Stadtteilen Dellbrück, Holweide, Merheim, Brück, Neubrück und Rath/Heumar in das LVR-Internetportal „Kulturlandschaft digital“ www.kuladig.lvr.de . Grundlage ist ein Fachbeitrag im Auftrag der Stadt Köln innerhalb der „Integrierten Raumanalyse Köln-Ost (IRA)“. Diese Raumanalysen erarbeiten für die kommunale Planung Informationsgrundlagen. Der LVR hat nun innerhalb der Kooperation den ergänzenden kulturlandschaftlichen Fachbeitrag in den „Arbeitsstudien“ der LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege als Heft Nr. 42/2017 publiziert. Damit stehen Interessierten sowohl in gedruckter als auch in digitaler Form Informationen zu kulturhistorischen Besonderheiten zur Verfügung. Zugleich können nun Bürgerinnen und Bürger weitere Informationen in KuLaDig ergänzen. Nach den Maßstabsebenen der Landschafts- und Regionalplanung bietet diese Herangehensweise eine Grundlage für die Fortschreibung der Flächennutzungsplanung im Sinne erhaltender Weiterentwicklung von Kulturlandschaft.

Der Fachbeitrag steht unter folgendem Link zum Download bereit.

Dr. Klaus-Dieter Kleefeld (LVR-Dezernat Kultur und landschaftliche Kulturpflege)

10 Jahre LVR-Netzwerk Kulturlandschaft

Von links nach rechts: Guido Kohlenbach (LVR), Milena Karabaic (LVR), Mark vom Hofe (LNU) und Heidrun Düssel-Siebert (Dachverband Biologische Stationen NRW) im Gespräch über zehn Jahre LVR-Netzwerk Kulturlandschaft mit den Biologischen Stationen im Rheinland (Foto: Sabrina Ranke, 2017).
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Von links nach rechts: Guido Kohlenbach (LVR), Milena Karabaic (LVR), Mark vom Hofe (LNU) und Heidrun Düssel-Siebert (Dachverband Biologische Stationen NRW) im Gespräch über zehn Jahre LVR-Netzwerk Kulturlandschaft mit den Biologischen Stationen im Rheinland (Foto: Sabrina Ranke, 2017).

Unter dem Motto „10 Jahre LVR-Netzwerk Kulturlandschaft“ fand im Oktober 2017 das Forum „Naturschutz und Kulturlandschaft im Rheinland“ statt. Dabei wurden wie üblich aktuelle Entwicklungen und Projekte vorgestellt und diskutiert. Unter anderem referierte Prof. Dr. Eckhard Jedicke zu dem Thema „Kulturlandschaften aktiv entwickeln - wo liegen die aktuellen Herausforderungen?“.

Darüber hinaus wurde aufgrund des Jubiläums auch ein Gespräch über die mittlerweile zehnjährige erfolgreiche Zusammenarbeit von LVR und Biologischen Stationen geführt, an dem unter der Moderation von Mark vom Hofe (Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt) die LVR-Dezernentin für Kultur und Landschaftliche Kulturpflege, Milena Karabaic, Heidrun Düssel-Siebert vom Dachverband der Biologischen Stationen NRW und Guido Kohlenbach als Leiter des LVR-Fachbereichs Regionale Kulturarbeit teilnahmen. Mit über 100 Teilnehmenden war die Veranstaltung gut besucht.

Das nächste Forum wird am 21. März 2018 wie üblich im LVR-Horion Haus in Köln-Deutz stattfinden. Einladungen hierzu folgen. Wenn Sie noch nicht in den Einladungsverteiler aufgenommen worden sind, melden Sie sich bei Interesse unter 0221 809-6482 hierfür an.

Weitere Infos unter Biologische Stationen im Rheinland .

Christoph Boddenberg (LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege)

Siegreiche Bilder beim Fotowettbewerb von Stadt Land Fluss

Titel des Ausstellungskataloges zum Fotowettbewerb "Vielfalt im Aachener Land" (Layout: LVR-Druckerei 2017)
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Titel des Ausstellungskataloges zum Fotowettbewerb "Vielfalt im Aachener Land" (Layout: LVR-Druckerei 2017)

Im Rahmen der von der Abteilung Kulturlandschaftspflege des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) organisierten Veranstaltungsreihe „Stadt Land Fluss – Vielfalt im Aachener Land“ hatte die NABU-Naturschutzstation Aachen mit Unterstützung der Sparkasse Aachen im vergangenen Herbst zu einem Fotowettbewerb aufgerufen. Dem sind zahlreiche Foto- und Naturfreunde nachgekommen und haben ihre schönsten Bilder zu den Themen „Mensch und Landschaft“, „Tiere und Pflanzen“ sowie „Kulturlandschaft heute“ eingereicht.

Die siegreichen Fotos wurden auf der Abschlussveranstaltung von „Stadt Land Fluss“ prämiert und im Dezember 2017 einer breiten Öffentlichkeit im Rahmen einer Ausstellung in der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Aachen zusammen mit einem kleinen Ausstellungskatalog präsentiert. Weitere Ausstellungsstandorte sind geplant.

Nähere Informationen zu den Ergebnissen des Fotowettbewerbs sind auf der Homepage der NABU Naturschutzstation Aachen einsehbar. Kontakt: info@nabu-aachen.de

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe Stadt Land Fluss finden sie hier .

Martin Pflaum (LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege)

Der Europäische Gartenpreis des EGHN

Europäischer Gartenpreis 2017/2018, Beste Weiterentwicklung eines historischen Parks: Peterhof, St. Petersburg (Foto: Peterhof Museum-Reserve)
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Europäischer Gartenpreis 2017/2018, Beste Weiterentwicklung eines historischen Parks: Peterhof, St. Petersburg (Foto: Peterhof Museum-Reserve)

International Eine international besetzte Jury wählt seit dem Jahr 2010 Parks und Gärten für den Europäischen Gartenpreis in vier Kategorien:

• Sonderpreis der Stiftung Schloss Dyck

• Beste Restaurierung oder Weiterentwicklung eines historischen Parks oder Gartens

• Innovatives Konzept oder Design eines zeitgenössischen Parks oder Gartens

• Großräumige Grüne Netzwerke und Entwicklungskonzept

Der Preis wird von der Baumschule Lorenz von Ehren (Hamburg, Deutschland) unterstützt.

Öffentlichkeitswirksam Ab sofort ergeben sich einige Änderungen: Der Preis wird zwar weiterhin für schon erzielte Leistungen vergeben, enthält aber nun im Namen auch das Folgejahr (also 2017/2018) um die medien- und publikumswirksame Verwendung im kommenden Gartenjahr zu verbessern.

Inhaltlich Für die beiden kommenden Jahre bekommt der Europäische Gartenpreis Zuwachs: Dank einer Förderung des Staatsministeriums für Kultur und Medien kann das Europäische Gartennetzwerk EGHN 2018 und 2019 herausragende Projekte und Initiativen in zwei weiteren Kategorien auszeichnen:

• Das Europäische Kulturerbe in der Gartenkultur

• Kulturlandschaften

Rund um die Jurysitzung finden Anfang Juni 2018 Workshops und Tagungen zu den Themen „Europäisches Kulturerbe“ und „Kulturlandschaften“ unter Beteiligung der europäischen Partner statt; Veranstaltungsort ist voraussichtlich der Fürst-Pückler Park Schloss Branitz in Cottbus.

Weitere Informationen zum Europäischen Gartenpreis 2017/2018 finden Sie auf den Seiten des European Garden Heritage Network .

Roswitha Arnold (LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege, stellvertretende Vorsitzende des EGHN)