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Pressemeldung

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Dr. Klaus-Peter Pfeiffer ist neuer Leiter des LVR-Projekts zum Peer Counseling

LVR-Modellprojekt fördert zehn Beratungsangebote im Rheinland / Beratung auf gleicher Augenhöhe soll partizipatorische Prozesse und Selbstbestimmung unterstützen

Rheinland/Köln, 30. Oktober 2014. Dr. Klaus-Peter Pfeiffer hat am 21. Oktober 2014 beim Landschaftsverband Rheinland (LVR) im Dezernat Soziales die Leitung des Projekts zum Peer Counseling übernommen. Mit dem Modellprojekt fördert der LVR zehn Beratungsangebote im Rheinland, bei denen Menschen mit Behinderung andere Menschen mit Behinderung als Expertinnen und Experten in eigener Sache beraten. Ziel ist es, Beratung auf gleicher Augenhöhe anzubieten und somit partizipatorische Prozesse und die Selbstbestimmung von Menschen mit einer geistigen, seelischen oder körperlichen Behinderung zu stärken.

Dr. Klaus-Peter Pfeiffer
Dr. Klaus-Peter Pfeiffer ist neuer Leiter des LVR-Modellprojektes zum Peer Counseling.

Pfeiffer, der seit seiner Kindheit selbst stark sehbehindert ist, freut sich auf sein neues Aufgabengebiet: „Ich war schon immer davon begeistert, anderen Menschen bei der Bewältigung ihrer Herausforderungen zu helfen. Insofern passt dies also hervorragend zur Zielsetzung des LVR-Modellprojektes." Der 56-jährige gebürtige Saarländer ist seit 1997 selbstständiger Trainer und Coach im Bereich Personalentwicklung sowie Autor zahlreicher Publikationen. Viele Jahre war er als Wissenschaftler an der Universität Bonn tätig. Durch Aus- und Weiterbildungen im In- und Ausland spezialisierte er sich im Bereich Human Ressources, vorwiegend in systemischen und hypnotherapeutischen Ansätzen. Pfeiffer studierte in Bonn Philosophie, Theologie und Vergleichende Religionswissenschaft mit den Schwerpunkten Ethik, Philosophische Praxis, Philosophie als Weltorientierung und Interkulturalität. Er promovierte mit einer Arbeit zur Frage nach dem Sinn des Lebens zum Dr. phil.

Der LVR hat das auf zunächst drei Jahre angelegte Modellprojekt Peer Counseling im Juni dieses Jahres gestartet. Zehn Beratungsangebote für Menschen mit Behinderung werden finanziell unterstützt, die speziell die Teilhabe am Arbeitsleben oder die gesellschaftliche Teilhabe im Rahmen der Eingliederungshilfe fördern. Sie richten sich zum einen an Menschen, die im Sinne der gesetzlichen Bestimmungen wesentlich behindert sind oder von einer solchen Behinderung bedroht sind. Zum anderen richten sie sich an Menschen mit Behinderung, die an einer Schnittstelle ihrer beruflichen Entwicklung stehen.

Weitere Informationen zu den geförderten Beratungsangeboten im Rheinland unter Peer Counseling

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