Zum Inhalt springen

Auswahl der Sprachversion

100 jahre bauhaus im westen

Neue Publikation zum Bauhaus-Jubiläum

Titelumschlag in blau und weiß mit der Schrift "die wwelt neu denken" und der Zeichnung einer roten Torte
Bild Großansicht
Neue Publikation zum Bauhaus-Jubiläum: die welt neu denken

die welt neu denken

Beiträge aus dem Eröffnungssymposium "100 jahre bauhaus im westen"

„die welt neu denken“ geht auf ein Symposion gleichen Titels zurück. Es war der programmatische Auftakt zum facettenreichen Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm „100 jahre bauhaus im westen“, mit dem Nordrhein-Westfalen 2018–2020 einen ambitionierten Beitrag zum bundesweiten Bauhaus-Jubiläum leistet: Unter dem Motto „Gestaltung und Demokratie“ wurde das Bauhaus-Jubiläum mit dem 100. Jahrestag der Gründung der Weimarer Republik verknüpft.

Der Band befasst sich sowohl mit dem Neuen Bauen und Gestalten im Rheinland und in Westfalen als auch mit den Wurzeln, Zielmarken und Bewährungsfeldern einer neuen demokratischen Verfassung. Damit verortet er die Ideen des Bauhauses und seine Utopien zum neuen Menschen, zur neuen Stadt und zur neuen Welt in der Zeit, die das Bauhaus neu gestalten wollte. Gleichzeitig richtet er den Blick auf die Nach- und Nebenwirkungen sowie die heutige Aktualität der damaligen Entwicklungen. Er nimmt die Vielfalt und Reichweite der weltberühmten Reformschule genauso in den Blick wie die Ambivalenzen ihrer Ideen und Praktiken und spürt dabei auch entscheidende Vorlagen aus dem Westen auf.

Im Geiste der transdisziplinären Praxis des Bauhauses führt der Band unterschiedliche Wissenschaften, Museen und weitere Bildungseinrichtungen zusammen. Renommierte Fachleute wie die Designhistorikerin Gerda Breuer, die Literaturwissenschaftlerin Gertrude Cepl-Kaufmann, der Politikwissenschaftler Michael Dreyer, der Architekturhistoriker Werner Durth oder der Landschaftsarchitekt Andreas Kipar bringen sich mit kritischen, skeptischen, aber auch hoffnungsfrohen Stimmen ein.

Joachim Henneke, Dagmar Kift, Thomas Schleper (Hg.)

die welt neu denken

Beiträge aus dem Eröffnungssymposion „100 jahre bauhaus im westen“

ISBN 978-3-402-24648-1
Aschendorff Verlag
268 Seiten | umfangreich bebildert | gebunden
19,90 Euro
Erscheinungsdatum: 16.12.2019

geburtstag feiern mit lászló, oskar, mies und anni.

Die Welt neu denken

Das Bauhaus war revolutionär. Die „weltweit einflussreichste Bildungsstätte für Architektur, Kunst und Design“ (Monika Grütters) des 20. Jahrhunderts, das große Laboratorium der Moderne inspiriert und prägt uns bis heute. Es geht um die „Gestaltung von Lebensvorgängen“ (Walter Gropius), um den neuen Menschen, die neue Welt. Bauhaus ist noch immer Mythos.

Bauhaus im westen

Weimar, Dessau und Berlin sind die Stationen der „berühmtesten Reformschule“, Gropius ist ihr Gründungsdirektor. Weniger bekannt: Impulse aus dem Rheinland und aus Westfalen beeinflussen Entstehung und Entwicklung des Bauhauses. Die Bauhaus-Idee drückt auch NRW ihren Stempel auf.

Weimar im Westen

Den großen politischen Rahmen für das historische Experiment, „die Welt neu zu denken“, bildet die erste Demokratie Deutschlands, die Weimarer Republik. Unter dem Motto „Gestaltung und Demokratie. Neubeginn und Weichenstellungen im Rheinland und in Westfalen“ widmen sich zahlreiche Ausstellungen und Veranstaltungen Politik, Architektur, Design, Kunst, Fotografie, Tanz und Theater.

Bauhausland NRW

Karl-Ernst Osthaus und Henry van der Velde in Hagen, Peter Behrens in Düsseldorf und Gropius auf der Kölner Werkbundausstellung bahnen Idee und Praxis des Bauhauses den Weg.
Das Siegerland verblüfft mit dem Landhaus Ilse, dem zeitgenössischen Nachbau des „Hauses am Horn“, Musterhaus der ersten Bauhaus-Ausstellung in Weimar von 1923.
Ludwig Mies van der Rohe baut in Krefeld: Dort entsteht ein industriekulturelles Netzwerk der Avantgarde, das bis weit in die Nachkriegszeit Bestand hat. Hier wirken u.a. Johannes Itten, Lilly Reich und Georg Muche.
Zahlreiche Bauten atmen den Geist des Bauhauses - mit Eigensinn. Zeugnisse des Neuen Bauens: das UNESCO-Welterbe Zeche Zollverein in Essen der Architekten Fritz Schupp und Martin Kremmer, die Weiße Stadt in Köln von Wilhelm Riphahn und Caspar Maria Grod, die Tonhalle Düsseldorf von Wilhelm Kreis oder auch die Villa Plange in Soest von Bruno Paul.
In NRW befinden sich bedeutende Sammlungen von Anni Albers, Wassily Kandinsky und László Moholy-Nagy, den großen Stars der Bauhaus-Avantgarde - ebenso wie ein eigenes Bauhaus-Museum, das dem Künstler und Bauhaus-Schüler Heinrich Neuy gewidmet ist.

100 jahre bauhaus im westen ist ein Projekt des NRW-Ministeriums für Kultur und Wissenschaft und der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe.

Schirmherrin ist Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Kontakt

Geschäftsbüro

Alexandra Hilleke M.A.

Fürstenbergstraße 15, 48145 Münster

T 0251 5914224

lenkungskreis@bauhaus100.nrw.de