Verhaltenskodex & Schutzregeln
Ein respektvolles und sicheres Miteinander ist die Grundlage des Schullebens an der LVR-Irena-Sendler-Schule. Klare Regeln und ein verbindlicher Verhaltenskodex tragen dazu bei, alle Beteiligten zu schützen.
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Ein klarer Verhaltenskodex und verbindliche Schutzregeln sind wesentliche Grundlagen für ein sicheres und respektvolles Miteinander in der Schule. Sie schaffen Orientierung im täglichen Handeln und geben allen Beteiligten Sicherheit im Umgang miteinander.
Gerade im schulischen Alltag, in dem Nähe, Vertrauen und Unterstützung eine große Rolle spielen, ist es wichtig, klare Grenzen zu definieren und einzuhalten. Der Verhaltenskodex unserer Schule trägt dazu bei, Grenzverletzungen vorzubeugen, sensibel mit möglichen Risiken umzugehen und im Bedarfsfall angemessen zu handeln.
So leisten die Schutzregeln einen wichtigen Beitrag zum Wohl der Schüler*innen und stärken zugleich die Professionalität und Handlungssicherheit aller Mitarbeitenden.
Grenzverletzungen können im Alltag unbeabsichtigt entstehen. Deshalb ist ein sensibler und reflektierter Umgang besonders wichtig.
Alle Mitarbeitenden sind dazu angehalten:
aufmerksam und verantwortungsvoll zu handeln
eigenes Verhalten regelmäßig zu reflektieren
bei Unsicherheiten Rücksprache zu halten
bei Grenzverletzungen angemessen zu reagieren
Die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses ist für alle Mitarbeitenden verpflichtend.
Die LVR-Irena-Sendler-Schule setzt einen besonderen Schwerpunkt auf die Prävention sexueller Gewalt. Ziel ist es, ein sicheres Umfeld zu schaffen, in dem grenzüberschreitendes Verhalten keinen Platz hat.
Zu den Maßnahmen gehören:
Fortbildungen zur Prävention für alle Mitarbeitenden
Entwicklung und Umsetzung eines verbindlichen Verhaltenskodex
regelmäßige Überprüfung und Weiterentwicklung des Kriseninterventionsplans
Informationsangebote für Eltern
Zusammenarbeit mit externen Beratungsstellen
Alle Maßnahmen dienen dem Schutz der Schüler*innen sowie der Mitarbeitenden.
Unser Verhaltenskodex definiert einen verbindlichen Orientierungsrahmen für das eigene Verhalten im Umgang mit unseren Schüler*innen. Er dient sowohl unseren Schüler*innen als auch unseren Mitarbeitenden zum Schutz vor Übergriffen und vor falschem Verdacht.
Alle haben das Recht, respektvoll behandelt zu werden. Niemand wird gedemütigt, beleidigt, geängstigt oder ausgegrenzt.
Es wird auf eine angemessene Distanz geachtet. Persönliche Grenzen werden respektiert. Nähe erfolgt nur, wenn sie pädagogisch oder pflegerisch notwendig ist.
Schüler*innen werden mit ihrem Namen angesprochen. Es wird auf eine wertschätzende und nicht sexualisierte Sprache geachtet.
Alle Mitarbeitenden tragen angemessene und dem schulischen Kontext entsprechende Kleidung.
Schutz der Intimsphäre hat oberste Priorität. Türen sind stets geschlossen zu halten. Während der Pflege ist keine Nutzung von privaten Geräten wie Mobiltelefonen erlaubt.
Mitarbeitende ziehen sich möglichst nicht gemeinsam mit Schüler*innen um. Aufsicht und notwendige Unterstützung bleiben dabei gewährleistet.
Werden persönliche Grenzen überschritten, greifen Mitarbeitende ein und sorgen für Schutz und Klärung der Situation.
Es ist nur im pädagogischen oder therapeutischen Zusammenhang erlaubt, Fotos oder Videoaufnahmen anzufertigen. Dies geschieht ebenfalls nur durch autorisierte Personen oder in Absprache. Das Fotografieren und Filmen in Toiletten, Umkleide- und Pflegeräumen ist grundsätzlich verboten!
Kontakt zu Schüler*innen über private soziale Netzwerke ist untersagt. Die private Handynutzung ist nur in Ausnahmefällen erlaubt.
Gespräche erfolgen stets in einem angemessenen und professionellen Rahmen.
Private Geschenke von Mitarbeitenden an Schüler*innen sind nicht zulässig. Ausnahmen bei besonderen Anlässen werden im Team abgestimmt.
Alle Mitarbeitenden nehmen ihre Aufsichtspflicht zuverlässig, aktiv und pünktlich wahr.