Frühförderung
Unsere pädagogische Frühförderung unterstützt hörgeschädigte Kinder und deren Familien kostenlos und rezeptfrei von der Geburt bis zum Schuleintritt. Unser Angebot richtet sich auch an hörende Kinder gehörloser Eltern.
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Die pädagogische Frühförderung der LVR-Max-Ernst-Schule hat zum Ziel, Kinder mit einer Hörschädigung oder einem besonderen sprachlichen Unterstützungsbedarf in ihrer Familie sowie in den besuchten vorschulischen Einrichtungen zu begleiten.
Wir betrachten jeden Menschen in seiner Einzigartigkeit. Gemeinsam mit Ihnen als Eltern blicken wir auf die Stärken und Kompetenzen Ihres Kindes. Wir fördern die Hör- und Sprachentwicklung, unterstützen den selbstständigen Umgang mit Hörhilfen und beraten die Fachkräfte in den Kindertagesstätten.
Unser Angebot ist für Sie kostenlos und es wird kein ärztliches Rezept benötigt.
Unsere Frühförderung richtet sich an Kinder ab der Geburt bis zum offiziellen Schuleintritt. Unser Einzugsgebiet umfasst den gesamten Kreis Euskirchen sowie den linksrheinischen Teil des Rhein-Sieg-Kreises (die Gemeinden Swistal, Rheinbach, Meckenheim und Wachtberg).
Umfang und Häufigkeit der Frühförderung richten sich nach dem jeweiligen Bedarf. Im Regelfall findet die Förderung einmal wöchentlich an folgenden Orten statt:
Das Team der Frühförderung
Koordination Frühförderung
Ein wesentlicher Teil unserer Arbeit ist die Begleitung von hörenden Kindern gehörloser Eltern. CODA steht für Children Of Deaf Adults, auf deutsch: Kinder gehörloser Erwachsener. Je nach Aufnahmealter kann diese Begleitung ein bis sechs Jahre andauern. Sie orientiert sich flexibel an der individuellen Lebenssituation und kann nach Pausen jederzeit wieder aufgenommen werden.
Der zeitliche Umfang und der Einsatzort werden eng mit Ihnen abgestimmt. Häufig findet die Förderung primär im gewohnten häuslichen Umfeld und begleitend in größeren Abständen in der Kindertagesstätte statt. Die Beratung konzentriert sich dabei auf die drei wichtigsten Übergangsphasen im Leben Ihres Kindes:
Unsere Förderung basiert auf einem individuellen Förderplan, der für jedes Schuljahr neu erstellt wird. Sie umfasst drei wesentliche Säulen:
Für eine ganzheitliche Förderung arbeiten wir eng mit weiteren Fachkräften zusammen. Dazu gehören Hals-Nasen-Ohren-Ärzt*innen, Pädaudiolog*innen, Akustiker*innen, therapeutische Praxen sowie die Sozialpädiatrischen Zentren, Jugendämter und Gesundheitsämter. Auf Wunsch nehmen wir auch an Entwicklungs- oder Hilfeplangesprächen im Kindergarten teil.
Unsere Frühförderung begleitet auch Kinder mit einer kombinierten Hör- und Sehschädigung oder Taubblindheit. Da hier beide Hauptsinne betroffen sind, entwickeln wir Schritt für Schritt maßgeschneiderte, oft visuell-taktile Kommunikationswege.
Auch hier bieten wir unsere Unterstützung sowohl zu Hause an als auch in der integrativen Kindertagesstätte zum Beispiel im Förderschul-Kindergarten der LVR-Max-Ernst-Schule.
Hauptziel ist es, erste kommunikativ-sprachliche Kompetenzen anzubahnen und zu festigen. Dabei spielen Sie als Eltern und engste Bezugspersonen die entscheidende Rolle. Wir beraten und unterstützen Sie intensiv, da ein individueller Kommunikationsweg nur dann gelingt, wenn alle Beteiligten gemeinsam handeln.
Der Austausch mit anderen Betroffenen stärkt die eigene Kompetenz. Daher bieten wir regelmäßige Gruppenangebote in unseren Räumlichkeiten an:
Wir bieten in unseren Räumen regelmäßig Informationsveranstaltungen für Erzieher*innen rund um das Thema Hören an.
Wenn Sie Kontakt zu uns aufnehmen möchten, können Sie sich telefonisch an uns oder an das Schulsekretariat wenden. Außerhalb der Sprechzeiten hinterlassen Sie bitte eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter. Das weitere Verfahren läuft wie folgt ab:
Kontakt
Koordination Frühförderung
Sekretariat der Schule