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LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte

Dem Rheinland ein Profil geben – so lautet das Motto des interdisziplinär aufgestellten LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte (LVR-ILR) in Bonn. Das LVR-ILR versteht sich als Kompetenzzentrum für die Alltagskultur, Sprache und Geschichte des Rheinlands. Hier erforschen und dokumentieren Wissenschaftler*innen im interdisziplinären Dialog das kulturelle Erbe einer lebendigen und vielfältigen Region.

Foto: Liebesschlösser auf der Hohenzollernbrücke in Köln
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Rheinischer Brauch: Liebesschlösser auf der Hohenzollernbrücke in Köln

Mit Publikationen, digitalen Wissensportalen, Filmdokumentationen und Ausstellungen vermitteln sie, was das Rheinland ausmacht und was die Menschen hier bewegt – in der Geschichte und ganz aktuell. Auf Basis kulturanthropologischer, sprachwissenschaftlicher, historischer und judaistischer Fachkompetenzen betreibt das Institut eine moderne und zeitgemäße Landeskunde mit dem Ziel, Antworten auf gesellschaftliche Fragen zu geben. Dabei hat es stets den Raum Rheinland im Blick. Fragen nach Identität, nach kultureller Integration, nach den Folgen eines Strukturwandels aber auch nach Heimat und Beheimatung leiten die vielfältigen Aufgaben und Projekte des LVR-ILR. Denn gerade die regionale Kultur ist in Zeiten von Globalisierung und Krisen ein zentrales Bindemittel, das Vertrauen und Gemeinschaftserfahrung vermittelt.

Für das Zusammenleben in einer Gesellschaft, die durch Mobilität und kontinuierliche Veränderung geprägt ist, wird das Wissen um regionale Geschichte, Traditionen und das kulturelle Erbe immer wichtiger. Ebenso wichtig ist es, die Ursachen, Verläufe und Folgen kultureller Transformationen im Rheinland bewusst zu machen und Erklärungsangebote für die vielfältigen Wandlungsprozesse anzubieten. Eine große Stärke des LVR-ILR ist es, all diese Zusammenhänge nicht nur fundiert im wissenschaftlichen Diskurs zu bearbeiten, sondern auf alltagsnahe, eng umrissene Themen herunterbrechen zu können und den Menschen im Rheinland serviceorientiert und verständlich nahe zu bringen.

Durch die Arbeit des LVR-ILR erfahren alle Interessierten zum Beispiel: Was hat der Boom der regionalen Küche mit Globalisierung zu tun? Was steckt hinter traditionellen Bräuchen und wie passen sie sich aktuellen Bedürfnislagen der Menschen an? Welche Faktoren haben historisch betrachtet die Entwicklung einzelner Städte, aber auch die gesamte „Städtelandschaft“ im Rheinland beeinflusst? Welche regionalen Besonderheiten sind für den interkulturellen Austausch und Alltag im Rheinland bedeutsam – in der Vergangenheit und gegenwärtig? Welche Sprachen werden im Rheinland eigentlich gesprochen und welche identitätsstiftende Wirkung entfalten sie?

Die Ergebnisse der landeskundlichen Forschungen und Dokumentationen der Fachleute bilden einen einmaligen Wissensbestand, der stetig erweitert, aufbereitet und vermittelt wird. Dieser Wissensbestand steht als Service unter anderem auch in breit angelegten Recherche- und Informationsportalen zur Verfügung:

Portal Alltagskulturen im Rheinland: Link zum Portal

Portal Rheinische Geschichte: Link zum Portal

Portal Preußen im Rheinland: Link zum Portal

Portal Sprache im Rheinland: Link zum Portal

Das Institut gliedert sich in die beiden Abteilungen „Alltagskultur und Sprache“ sowie „Geschichte“, zu der auch das Team „Jüdisches Leben“ gehört. Das LVR-KULTURHAUS Landsynagoge Rödingen und die Geschäftsführung der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde sind dem LVR-ILR angegliedert.

Kontakt

LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte
Endenicher Straße 133
53115 Bonn
Telefon: 0228 9834-0
Telefax: 0228 9834-119
Mail: rheinische-landeskunde@lvr.de

Leitung

Kein Portraitbild vorhanden

Dr. Dagmar Hänel

Telefon

workTelefon:
0228-9834-221
faxTelefax:
0228-9834-119

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