Berufsorientierung
Die Vorbereitung auf das Arbeits- und Berufsleben ist ein zentraler Bestandteil unserer schulischen Arbeit. Ziel ist es, Schüler*innen auf ihrem individuellen Weg nach der Schule bestmöglich zu begleiten.
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In der Abschlussstufe ist die Berufsorientierung fest im Schulalltag verankert. Sie hat das Ziel, den Übergang von der Schule in das Arbeitsleben zu erleichtern und Schüler*innen in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung zu stärken.
Bereits ab dem ersten Schultag werden wichtige Grundlagen gelegt. In der Abschlussstufe der Sekundarstufe I werden diese gezielt weiterentwickelt, insbesondere im Hinblick auf berufliche Basiskompetenzen wie:
Kooperationsfähigkeit
Pünktlichkeit
Ausdauer
Zuverlässigkeit
Flexibilität
angemessene Umgangsformen
Die Berufsorientierung ist eng mit der Persönlichkeitsentwicklung verbunden und berücksichtigt stets die individuellen Voraussetzungen der Schüler*innen.
Die Themen "Arbeit und Beruf" werden bei uns fächerübergreifend aufgegriffen. Besonders in den Fächern Arbeitslehre, Hauswirtschaft, Technik, Werken und Wirtschaft werden lebenspraktische und berufliche Inhalte vermittelt.
Ein wichtiges Instrument ist dabei der Berufswahlpass, der die Schüler*innen während des gesamten Prozesses begleitet. Er dient als persönlicher Ordner, um Unterlagen und Nachweise strukturiert zu sammeln.
Fester Bestandteil der Berufsorientierung ist zudem der wöchentliche Berufspraxistag. Hier arbeiten die Schüler*innen über einen längeren Zeitraum an praxisnahen Aufgaben.
Hierzu zählen zum Beispiel:
Fahrzeugreinigung
Mitarbeit im Kiosk
Schüler*innen-Firma
Kunsthandwerk
Hausmeister*innen-Tätigkeiten
Textilverarbeitung
Gartenpflege
Im letzten Schulbesuchsjahr kann der Berufspraxistag auch in einem Betrieb oder einer Einrichtung stattfinden, um reale Arbeitsabläufe kennenzulernen und erste Kontakte zu knüpfen.
Die LVR-Hugo-Kükelhaus-Schule arbeitet eng mit verschiedenen Partner*innen zusammen, um den Übergang in das Berufsleben zu unterstützen.
Dazu gehören:
regionale Netzwerke aus Schule und Wirtschaft
Diese Zusammenarbeit ermöglicht eine individuelle Beratung und Begleitung der Schüler*innen.
Die Berufsorientierung umfasst in der Regel drei Jahre und beinhaltet folgende Elemente:
Das Landesprogramm "Kein Abschluss ohne Anschluss – Schule trifft Arbeitswelt (KAoA-STAR) " ist ein zentraler Bestandteil der Berufsorientierung. Es richtet sich an Schüler*innen mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung im Bereich Körperliche und motorische Entwicklung.
Regelmäßige Gespräche zwischen Schüler*innen, Eltern, Lehrkräften sowie Fachkräften der Agentur für Arbeit und des Integrationsfachdienstes. Gemeinsam werden Ziele und nächste Schritte festgelegt.
Erfassung von Stärken und Fähigkeiten, zum Beispiel in den Bereichen Teamarbeit, Organisation, Arbeitstempo und Feinmotorik. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die weitere Planung.
Einblicke in verschiedene Berufsfelder, zum Beispiel Handwerk, Hauswirtschaft, Einzelhandel oder Technik. Die Schüler*innen erhalten Rückmeldungen zu ihren Fähigkeiten und Interessen.
Besuche von Betrieben und Einrichtungen ermöglichen zusätzliche Einblicke in den Arbeitsalltag.
Die Schüler*innen absolvieren mindestens zwei mehrwöchige Praktika. Weitere Praktika oder langfristige Einsätze sind nach Absprache möglich. Die Betreuung erfolgt durch das Klassenteam.
Die Berufsorientierung endet bei uns nicht mit dem Schulabschluss . Die LVR-Hugo-Kükelhaus-Schule begleitet die Schüler*innen beim Übergang in unterschiedliche Anschlussmöglichkeiten, zum Beispiel:
Ausbildung im Betrieb
Besuch eines Berufskollegs
Angebote von Berufsbildungswerken
Werkstätten für behinderte Menschen
allgemeiner Arbeitsmarkt
Eltern und Erziehungsberechtigte sind von Anfang an eng in den Prozess eingebunden und werden umfassend beraten.