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LVR-Museumshefte

Mit den LVR-Museumsheften legt der LVR-Fachbereich Regionale Kulturarbeit / die LVR-Museumsberatung eine neue Publikationsreihe auf, die sich "großer Themen" der Museumsarbeit im "kleinen Format" annimmt. Sie sollen den rheinischen Museumsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern eine Hilfestellung im musealen Arbeitsalltag sein.

Nr. 3 - Zum Umgang mit Museumsobjekten

Mit der vorliegenden Handreichung Nr. 3 führt der LVR-Fachbereich Regionale Kulturarbeit/LVR-Museumsberatung die Reihe der Museumshefte fort und widmet sich einem weiteren grundlegenden Thema der Museumsarbeit: der Inventarisierung und Dokumentation von Museumsobjekten.

Die Sammlung und ihre Pflege ist das Fundament eines jeden Museums. Sie bildet die Grundlage vieler musealer Arbeitsprozesse wie beispielsweise die Erstellung von Dauer- und Sonderausstellungen, Katalogbeiträgen, Forschungsvorhaben und der Vermittlungsarbeit. Die fachgerechte Inventarisierung und Dokumentation der Objekte stellt daher einen wichtigen, grundlegenden und substantiellen Bestandteil der Museumsarbeit dar.

Das Museumsheft Nr. 3 widmet sich dieser musealen Kernaufgabe und möchte helfen, den Umgang mit Objekten zu erleichtern und den Ablauf einer systematischen Inventarisierung vom Eingang bis hin zur abgeschlossenen Dokumentation anschaulich darzustellen. Beginnend mit dem Objekteingang über das Inventarbuch und die wissenschaftliche Erschließung bis hin zur Objektbeschriftung und Lagerung werden die Arbeitsschritte in fünf Kapiteln systematisch vorgestellt. Dabei werden auch praxisnahe Tipps zum Umgang mit den verschiedenen Materialien und Objektgruppen gegeben. Ein Anhang und eine umfängliche Literaturliste vervollständigen diese Publikation.

Die LVR-Museumsberatung bietet den im Museumsheft abgebildeten "Laufzettel" nachfolgend als PDF-Datei zum downloaden und ausdrucken an. Dieses doppelseitige Blatt bietet als Zugangsprotokoll die Möglichkeit, den Objekteingang in ein Museum zu standardisieren und die Übergabe urkundlich festzuschreiben.

Nr. 2 - Gestalterische Elemente in der Ausstellung

Ausstellungsgestaltung macht einen wesentlichen Bestandteil der musealen Praxis aus. Bewusst gestaltete Räume dienen der visuellen Kommunikation mit dem Publikum. Sie ermöglichen es, Inhalte zu vermitteln, Zusammenhänge aufzuzeigen, Assoziationen herbeizuführen sowie Orientierung zu geben.

Diese Handreichung bietet Grundlagen, praktische Informationen und Empfehlungen sowie eine ergänzende Literatur- und Hinweisliste für weitere Vertiefungsmöglichkeiten.

Nr. 1 - Handreichung Angebotsermittlung mit Checkliste

Das Museumsheft Nr.1 befasst sich mit einem Thema, welches für Museumsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter im Arbeitsalltag immer wieder von Bedeutung ist: Angebote für museumsbezogene Dienstleistungen müssen erfragt, Vergabeverfahren durchgeführt werden.

Die Empfehlungen sollen dabei behilflich sein, wie solche Arbeitsaufgaben angegangen werden können, welche Aspekte bedacht und welche Informationen wechselseitig übermittelt werden müssen.

Eine Checkliste ergänzt diese Broschüre und hilft, die einzelnen Schritte strukturiert abzuarbeiten.

Der Mustervertrag ist ein Beispiel für eine Vertragsvereinbarung mit einem Dienstleister. Dieser ist immer individuell und auf die jeweiligen Begebenheiten und Vertragsinhalte anzupassen! Die im Mustervertrag gelb hinterlegten Passagen sind unbedingt anzupassen!

Weitere Informationen zur Vergabe von Aufträgen an Gestalterbüros hat der Deutsche Museumsbund in einem Leitfaden veröffentlicht. Die Online-Publikation "Empfehlung zur Vergabe von Aufträgen an Gestalterbüros für die Realisierung von Ausstellungen unterschiedlicher Größe" ist über den folgenden Link zur Homepage des DMB aufrufbar.