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Ausgleichsabgabe

Arbeitgeber mit mindestens 20 Beschäftigten sind verpflichtet, mindestens fünf Prozent der Arbeitsplätze in ihrem Betrieb oder ihrer Dienststelle mit schwerbehinderten Menschen zu besetzen. Für alle unbesetzten Stellen zahlt der Arbeitgeber die Ausgleichsabgabe.

Kontodaten des LVR-Inklusionsamtes

Die Ausgleichsabgabe ist unter Angabe des zehnstelligen Buchungszeichens oder der achtstelligen Betriebsnummer auf eines der nachstehenden Konten des LVR-Inklusionsamtes zu überweisen:

Landesbank Hessen-Thüringen NL Düsseldorf
IBAN DE84 3005 0000 0000 0600 61
BIC WELADEDDXXX

Postbank
IBAN DE95 3701 0050 0000 5645 01
BIC PBNKEFF370

Berechnung der Pflichtarbeitsplätze

Mithilfe des Ersparnisrechners des Deutschen Instituts für Wirtschaft können die Pflichtarbeitsplätze beziehungsweise die zu leistende Ausgleichsabgabe berechnet werden.

Bei der Berechnung gilt darüber hinaus zu beachten, dass Auszubildende mit einer Schwerbehinderung auf zwei Pflichtplätze monatlich angerechnet werden.
Außerdem gelten für kleinere und mittlere Unternehmen mit weniger als 60 Arbeitsplätzen Sonderregelungen.

Staffelung der Ausgleichsabgabe

Ab dem 01.01.2016 wurden die gestaffelten Abgabebeiträge erhöht. Die Staffelung gliedert sich wie folgt:

  • <2 Prozent: 320,00 Euro
  • 2 bis <3 Prozent: 220,00 Euro
  • 3 bis <5 Prozent: 125,00 Euro

Der angegebene Betrag wird pro nicht besetzten Pflichtarbeitsplatz eines Menschen mit Behinderung fällig.

  • Anzeigepflicht

    Jeder Arbeitgeber muss einmal jährlich bis spätestens zum 31. März die Daten, die zur Berechnung der Ausgleichsabgabe notwendig sind, bei der für seinen Sitz zuständigen Agentur für Arbeit übermitteln.
  • Reduzierung der Abgabe

    Eine Reduzierung der Abgabe ist möglich, wenn die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber Arbeitsleistungen von Werkstätten für behinderte Menschen erledigen lässt und ihm diese in Rechnung gestellt werden. Vom ausgewiesenen Rechnungsbetrag können 50% auf die Abgabe angerechnet werden.
  • Säumniszuschläge

    Für verspätete Zahlungen werden Säumniszuschläge erhoben. Das LVR-Inklusionsamt ist grundsätzlich, ohne Rücksicht auf die Ursache der verspäteten Zahlung, zur Erhebung eines Säumniszuschlages verpflichtet. Nur in wenigen begründeten Ausnahmen kann von der Erhebung eines Säumniszuschlages abgesehen werden.

Weitere Informationen

Das LVR-Inklusionsamt bietet Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern eine eintägige Schulung zur Berechnung der Ausgleichsabgabe an.

Außerdem können Sie sich über die Website der Bundesarbeitsgemeinschaft der Deutschen Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen über die Ausgleichsabgabe informieren.

Bei Fragen helfe ich Ihnen gerne weiter

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Joachim Dittmann

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