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Aktuelles

Kinderarmutskongress 2017

http://www.lvr.de/media/wwwlvrde/jugend/jugendmter/koordinationsstellekinderarmut/filmeanimation_80/LVR_Trailer_kuerzer_FINAL_13.11.2017.mp4 300res false http://www.lvr.de/media/wwwlvrde/jugend/jugendmter/koordinationsstellekinderarmut/bilder_80/vlcsnap-2017-11-07-10h30m23s28.png Player wird geladen...

Armut hat für Kinder und Jugendliche viele Gesichter: keine neue Kleidung, keine Nachhilfe in Mathe oder keine Mitgliedschaft im Sportverein. Die Armut prägt nicht nur den Alltag, sondern hat auch Einfluss auf die Zukunft und Entwicklung der Heranwachsenden. Rund 100 Fachleute aus der Jugendhilfe sowie dem Gesundheits-, Schul- und Sozialwesen haben am 27. September im Horion-Haus beim Kinderarmutskongress 2017 über die Ursachen von und das Engagement gegen Kinderarmut diskutiert.

Verschiedene Perspektiven auf Kinderarmut

Referenten waren unter anderem der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Christoph Butterwegge und die Kinderarmutsforscherin Gerda Holz. Eine sehr lebensnahe Perspektive vermittelte Julia Schmid. Sie hat trotz schwieriger Startbedingungen und Hindernissen eine positive Entwicklung genommen. Heute studiert sie Jura in Köln. Auf dem Kongress referierte sie zum Thema „Teilhabe trotz Hindernissen“.

Themen des Kongresses

Unter dem Titel „Aktiv gegen Kinderarmut – Teilhabe für alle Kinder & Jugendlichen ermöglichen“ hat der Kongress die aktuellen fachlichen Diskussionen im Themenfeld Kinderarmut aufgezeigt und dabei den Blick auch auf Jugendliche gerichtet, die in Armut aufwachsen. Was bedeutet es für Jugendliche, in Armut zu leben? Was ist beim Engagement gegen Kinderarmut wichtig? Welche (kommunalen) Handlungsstrategien ergeben sich hieraus? Diese und weitere Fragen waren Themen des Kongresses.

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Studie "Offene Kinder- und Jugendarbeit und Prävention: (Wie) Passt das zusammen?"

Die Offene Kinder- und Jugendarbeit ist ein niedrigschwelliges und freiwilliges Angebot für Kinder und Jugendliche insbesondere im Bereich der Freizeitgestaltung, das zugleich Zugänge zu bildungsbezogenen, kulturellen und sportlichen Angeboten eröffnet. Dieses Angebot richtet sich an alle Kinder und Jugendlichen, erreicht aber in überdurchschnittlichem Maße benachteiligte Kinder und Jugendliche. In der Studie wird analysiert, warum der Präventionsgedanke in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit oft auf Ablehnung stößt – und für einen Präventionsbegriff plädiert, der darauf ausgerichtet ist, junge Menschen bei ihrer Entwicklung zu unterstützen und ihre autonome Lebensführung zu stärken. Davon ausgehend werden mehrere Handlungsfelder identifiziert, in denen die Offene Kinder- und Jugendarbeit über präventives Potential verfügt und präventiv wirkt.

Die Studie bietet Hinweise und Argumentationshilfen, wie es gelingen kann, die Offene Kinder- und Jugendarbeit mit ihren Einrichtungen und Angeboten besser als bisher geschehen in kommunale Präventionsketten einzubeziehen, ohne aber ihre Grundausrichtung damit zu unterlaufen. Die gesamte Studie steht als kostenloser Download unter folgendem Link zur Verfügung:

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Dokumentation der Jahrestagung für Netzwerkkoordinierende Frühe Hilfen

Am 20.6.2017 fand in Köln die Jahrestagung für Netzwerkkoordinierende Frühe Hilfen der Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfen NRW statt. Die Dokumentation zur Jahrestagung können Sie hier herunterladen:

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Positionspapier der AGJ zum 5. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung

Der 5. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung macht deutlich, dass der Anteil von Menschen in Armut(sgefährdung) trotz anhaltenden Wirtschaftswachstums in den vergangenen Jahren nicht zurückgegangen ist, sondern sich zuletzt sogar leicht erhöht hat. Diesen Befund hat die AGJ zum Anlass genommen, um sich vertieft mit dem Thema Armut zu beschäftigen. In einem jüngst verabschiedeten Positionspapier liest sie den Bericht aus Sicht der Kinder- und Jugendhilfe und identifiziert daraus sich ergebende Konsequenzen und Herausforderungen für Fachkräfte und politische Entscheidungsträgerinnen und -träger.

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LVR-Arbeitshilfe „Präventionsnetzwerke und Präventionsketten erfolgreich koordinieren“ neu erschienen

Die Arbeitshilfe ist aus der Praxis für die Praxis entstanden. Sie bündelt das gesammelte Wissen über den Auf- und Ausbau von kommunalen Präventionsketten, das in der fachlichen Begleitung von 39 Kommunen im LVR-Programm „Teilhabe ermöglichen: Kommunale Netzwerke gegen Kinderarmut“ in den letzten Jahren gewonnen wurde.
Die Broschüre richtet sich an alle Fach- und Leitungskräfte, die in den kommunalen Ämtern, aber auch seitens der freien Träger damit beschäftigt sind, Angebote und Strukturen zur Vermeidung der Folgen von Kinderarmut gemeinsam in Präventionsnetzwerken weiterzuentwickeln. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Rolle und den Gestaltungsmöglichkeiten der Jugendämter in der kommunalen Koordination.

Kostenloser Bezug per Mail an: kinderarmut@lvr.de

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Frühjahrsakademie "Präventionsketten partnerschaftlich gestalten" von LVR und KEKIZ

Am 11. und 12. Mai 2017 haben sich die Kommunen, die am LVR-Förderprogramms "Teilhabe ermöglichen – Kommunale Netzwerke gegen Kinderarmut" und an der Landesinitiative "Kein Kind zurücklassen! Für ganz Nordrhein-Westfalen" teilnehmen, zur Frühjahrsakademie in Duisburg getroffen. Im Mittelpunkt der inzwischen 4. gemeinsamen Frühjahrsakademie der Landeskoordinierungsstelle „Kein Kind zurücklassen! Für ganz Nordrhein-Westfalen" und der LVR-Koordinationsstelle Kinderarmut stand die Frage, wie es gelingen kann, kommunale Präventionsketten mit Freien Trägern und zivilgesellschaftlichen Akteuren partnerschaftlich zu gestalten. Bilder und Stimmen zur Tagung finden Sie hier:

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Aus dem Jugendhilfereport

Die neue Ausgabe des Jugendhilfereports ist erschienen. Für die Koordinationsstelle Kinderarmut hat Corinna Spanke den Artikel "Kinderarmut entgegenwirken! Teilhabe ermöglichen und gemeinsam Gesellschaft gerechter gestalten" verfasst. Der Text kann hier herunter geladen werden.

Im Sommer 2015 erschien der Jugendhilfereport zu dem Thema "Netzwerkmanagement, Präventionsketten und Steuerung". Die Koordinationsstelle Kinderarmut hat dieses Schwerpunktheft gestaltet. Alle Artikel aus diesem Schwerpunktheft können hier heruntergeladen werden.

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Kinderarmut: Welche Maßnahmen wirken?

LVR entwickelt mit vier Kommunen Monitoring-Instrument / Erfolgskontrolle für Armutsprävention kann von allen rheinischen Jugendämtern genutzt werden

Fast jedes fünfte Kind in Nordrhein-Westfalen wird in einer Familie groß, die von Hartz IV lebt. Doch welche Maßnahmen helfen wirklich dabei, die Folgen von Kinderarmut zu vermindern? Dieser Frage geht die Koordinationsstelle Kinderarmut des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) nun gemeinsam mit den Jugendämtern der Städte Bergheim, Essen, Kerpen und Nettetal nach. „Unser Ziel ist es, ein alltagstaugliches Instrument zu entwickeln, das Jugendämtern dabei hilft, die Wirksamkeit ihrer Maßnahmen gegen die Folgen der Kinderarmut zu überprüfen“, erklärt Christoph Gilles, Leiter der Koordinationsstelle. Den Auftakt des Programms „Monitoring kommunaler Präventionsketten“ bildet eine Auftaktveranstaltung beim LVR am 25. April. Nach Abschluss des Projekts sollen Mitte 2019 die Ergebnisse präsentiert und als Arbeitshilfe den Jugendämtern im Rheinland zur Verfügung gestellt werden. Diese können mit dem Instrument regelmäßig untersuchen, ob ihre Bemühungen bei der Vermeidung von Armutsfolgen erfolgreich sind – Kinder und Jugendliche also mehr Teilhabe erfahren. In die Bewertung der kommunalen Armutsprävention sollen unter anderem Nutzungs- und Teilnehmerzahlen von Angeboten, die Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchungen sowie Rückmeldungen von Fachkräften, Kindern und Eltern einfließen. „Wie müssen Jugendämter vorgehen, um die Lebenslage von Kindern und Jugendlichen wirklich zu verbessern? Wird die Teilhabe junger Menschen an Bildung, Gesundheit, Kultur, Sport und sozialem Leben wirksam verbessert? Diese Fragen stellen sich Jugendämter schon heute. Unser Programm soll dabei helfen, hierauf Antworten zu finden und das eigene Handeln danach auszurichten“, so Christoph Gilles weiter.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier:

Monitoring kommunaler Präventionsketten

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Ältere Meldungen

Weitere Informationen aus der Koordinationsstelle Kinderarmut finden Sie auf unserer Archivseite

Archiv älterer Meldungen aus der Koordinationsstelle Kinderarmut