Gesichter und Geschichten

Die mobile Posterausstellung zum Ausleihen hat jüdisches Leben in Deutschland im Fokus.

Tourdaten
Das Bild zeigt eine Ausstellung mit thematisch gestalteten Informationsroll-ups, die in einem hellen Raum mit großen Fenstern präsentiert werden. Die Roll-ups sind in einem Halbkreis angeordnet und jeweils in den Farben Blau, Orange und Beige gestaltet. Auf den Tafeln sind Titel und Texte in deutscher und englischer Sprache zu sehen, begleitet von historischen Fotografien und Illustrationen. Die Themen reichen von "Jüdisches Köln im Mittelalter" über "Sport verbindet" bis hin zu "Wissenschaft und Forschung". Der Raum hat einen hellen Holzfußboden und weiße Deckenbeleuchtung, die die Exponate gut ausleuchtet. Die große Fensterfront im Hintergrund sorgt für viel Tageslicht und verleiht der Ausstellung eine offene und einladende Atmosphäre. Die Ausstellung ist auf die jüdische Geschichte und deren kulturelle Beiträge in verschiedenen Bereichen hinzuweisen.

Die Posterausstellung

Die Posterausstellung „Gesichter und Geschichten – Jüdisches Leben in Deutschland“ von MiQua geht den Spuren jüdischen Lebens in Deutschland nach und beleuchtet sie vielfältig. Die Ausstellung wurde ergänzend zur Wanderausstellung „Menschen, Bilder, Orte – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ entwickelt. In komprimierter Form zeigt die Ausstellung anhand von 17 Roll-ups markante Tief- und Höhepunkte der 1700 Jahre währenden deutsch-jüdischen Geschichte.

Nahaufnahme eines Handys, das von einer Person in der Hand gehalten wird, die den QR-Code eines Roll-ups der Posterausstellung scannt. Das blaue Roll-up ist im Hintergrund unscharf zu erkennen.
Auch der Karneval ist ein Thema der Ausstellung

1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Im Jahr 321 erließ Kaiser Konstantin ein reichsweites Gesetz, wonach auch Juden in die Stadträte berufen werden konnten. Dies gilt heute als frühester Hinweis für die Existenz jüdischen Lebens nördlich der Alpen. Im Jahr 2021 wurde daher bundesweit das Jubiläum des 1700-jährigen jüdischen Lebens in Deutschland gefeiert. Dieses Festjahr hat MiQua zum Anlass genommen, mit einer Posterausstellung den Facetten des jüdischen Lebens in Deutschland nachzuspüren.

Die Posterausstellung ist in einem hellen Raum mit Holzboden im Zentrum für verfolgte Künste aufgestellt. Im Vordergrund ist eine Nahaufnahme des einführenden blauen Roll-ups zu sehen. Im Hintergrund sind vier Plakate unscharf fotografiert.
Die Posterausstellung „Gesichter und Geschichten - Jüdisches Leben in Deutschland“ im Zentrum für verfolgte Künste in Solingen 2022

Inhalte der Ausstellung

Die Posterausstellung bietet anhand biografischer Erzählungen Einblicke in vier Themenbereiche:

  • Recht und Unrecht

  • Leben und Miteinander

  • Religion und Geistesgeschichte

  • Kunst und Kultur

Anhand von persönlichen Geschichten einzelner Menschen werden bedeutende historische und politische Ereignisse sowie ihre konkreten Auswirkungen beleuchtet. Die Ausstellung schafft Raum für Begegnung und Dialog, um das Verständnis für historische Zusammenhänge zu vertiefen und Antisemitismus und distanzfördernden Vorurteilen entgegenzuwirken.

Die Posterausstellung ist in einem Raum mit Holzboden des Zentrum für verfolgte Künste aufgestellt. Drei Frauen stehen vor den Roll-ups und sind von hinten fotografiert.
Die Posterausstellung „Gesichter und Geschichten – Jüdisches Leben in Deutschland“ im Zentrum für verfolgte Künste in Solingen 2022

QR-Codes führen zu digitalen Inhalten

Die Roll-ups der Posterausstellung enthalten QR-Codes, die zu verschiedenen Online-Angeboten von MiQua führen. Dazu gehört ein digitaler 360°-Rundgang durch die Wanderausstellung mit Zugang zu den medialen Inhalten der großen Kuben. Außerdem führen sie zu den Social-Media-Kanälen sowie zum MiQua-Blog weiter, wo Kurzführungen, Interviews und Bildergalerien zu finden sind.

Nahaufnahme von zwei Frauen, die gemeinsam mit einem Handy einen QR-Code scannen. Sie stehen vor der Posterausstellung.
Mit dem Smartphone können weitere Information abgerufen werden

Die Posterausstellung auf Tour

Die Posterausstellung tourt seit 2021 durch Schulen und Kultureinrichtungen in Deutschland. Neben der Deutschlandtour wurde die Posterausstellung 2021 in englischer und hebräischer Sprache im Habima National Theatre in Tel Aviv, Israel, präsentiert.

Nahaufnahme von vier blauen Roll-ups der Posterausstellung.
Die Posterausstellung „Gesicher und Geschichten - jüdisches Leben in Deutschland“ im Zentrum für verfolgte Künste in Solingen 2022

Orte der Ausstellung

Tippen Sie auf das Jahr, um zu sehen an welchen Orten die Ausstellung bis jetzt zu sehen war.

Bezirksamt Wandsbek/Hamburg (5. Januar bis 30. Januar 2026)
Villa Seligmann - Haus für jüdische Musik und Kultur/Hannover (12. Januar bis 13. Dezember 2026)
Stadtarchiv Brilon (1. November bis 30. November 2026)

Max-Planck-Gymnasium Gelsenkirchen (10. Februar bis 7. März 2025)
Willy-Brandt-Gymnasium Oer-Erkenschwick (10. März bis 4. April 2025)
Freiherr-von-Stein-Gymnasium Recklinghausen (28. April bis 26. Mai.2025)
Marie-Curie-Gymnasium Recklinghausen (11. Juni bis 12. Juli 2025)
Theodor-Heuss-Gymnasium Recklinghausen (4. September bis 19. September 2025)
SiegfriedMuseum Xanten (5. September bis 30. November 2025)
Antoniuskolleg Neunkirchen (8. September. bis 18. September)
Nordpfälzer Heimatmuseum Rockenhausen (26. September bis 22. September)
VHS Rhein-Erft / VHS-Bildungszentrum Wesseling (28. Oktober bis 18. Dezember)
Berufskolleg Bergheim (30. Oktober bis 2. Dezember 2025)
Berufskolleg Erkelenz (Dezember 2025 und Januar 2026)

Volkshochschule Neuss (23. November bis 8. Januar 2024)
Abtei Brauweiler (10. Januar bis 29. März 2024)
Universität Bielefeld (15.1. bis 12.2.2024)
Naturzentrum Nettersheim (25.2. bis 12.3.2024)
NS-Dok Villa Merländer, Krefeld (18.3.bis 30.4.2024)
VHS Frechen (2.4.bis 24.4.2024)
Thüringer Landtag (25.4. bis 22.5.2024)
Stadtbibliothek Aachen (2.5. bis 31.5.2024)
Kulturverwaltung Nidderau (27.5. bis 17.6.2024)
Europaschule Troisdorf (3.6. bis 5.7.2024)
Maximilian-Kolbe-Gymnasium, Wegberg (26.6. bis 5.7.2024)
VHS Jülicher Land (2.9. bis 29.11.2024)
Städt. Anno-Gymnasium Siegburg (2.9. bis 23.9.2024)
Berufskolleg Bergheim, Bergheim, (11.11 bis 29.11.2024)

Städtisches Museum Göttingen (19.1. bis 12.3.2023)
Ehemalige Jüdische Schule Leer (11.4.23 bis 25.8.2023)
Museum Vogelsang IP (9.5. bis 4.9.2023)
Hausprojekt ZundA, Witzenhausen (7.9. bis 10. 9.2023)
Institut für Jüdische Studien, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (15.9. bis 12.1.2023)

Rathaus Wadersloh, (31.03. bis 29.04.2022)
Städtisches Kramer-Museum Kempen (22.5. bis 26.6.2022)
Zentrum für verfolgte Künste in Kooperation mit dem Max-Leven-Zentrum, Solingen (8.6. bis 1.8.2022)
Jüdische Gemeinde Hanau (8.9. bis 2.11.2022)
Kulturkaufhaus Tietz, im Rahmen der Tage der jüdischen Kultur in Chemnitz e.V. (3.10. bis 31.10.2022)
Gymnasium Alleestrasse, Siegburg (3.11. bis 2.12.2022)
ASG-Bildungsforum Düsseldorf (3.11 bis 2.12.2022)

Max-Liebling-Haus, Tel Aviv (2.9.2021)
Philharmonie Rishon LeZion, Tel Aviv (4.9.2021)
Museum of Modern Art, Tel Aviv (5.9.2021)
Gesher Theater, Tel Aviv Oktober 2021
Galerie, Tel Aviv Tel Aviv Illustration Week Dezember 2021

Ausleihe der Ausstellung

„Gesichter und Geschichten“ ist ein idealer Startpunkt für Schulen, Institutionen und Vereine, um mehr über die Geschichte und Gegenwart der Jüdinnen und Juden in Deutschland zu erfahren.

Die Posterausstellung kann von MiQua ausgeliehen werden. Nehmen Sie dazu Kontakt mit uns auf.

Frontansicht der Roll-ups der Posterausstellung, die in einem Raum des Zentrums für verfolgte Künste aufgestellt sind. Die vier gelben Roll-ups links und die vier blauen Roll-ups rechts im Bild stehen auf einem Holzboden.
Die Posterausstellung „Gesicher und Geschichten - jüdisches Leben in Deutschland“ im Zentrum für verfolgte Künste in Solingen 2022

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